Cross ist lange noch nicht tot, sagt Toon Aerts. Wout van Aert gewinnt den Weltcup in Pontchateau – das und mehr in unserer Serie Muddy Monday. Dort findet ihr jeden Montag während der Cyclocross-Saison Neuheiten aus dem CX- und Gravelbereich. Neue Bikes und Reifen gibt es hier ebenso wie interessante Entwicklungen bei Cyclocross-Profi- oder Hobbyrennen. Wiem immer außerdem: die Vorschau auf das nächste Wochenende.

Weltcup in Pontchateau

Das war ein Finale, dass bei den belgischen Supporters Erinnerungen an früher geweckt hat: Beim vorletzten Lauf des Cyclocross Weltcups am Sonntag in Pontchateau kämpften auf einem sehr schnellen Kurs drei Belgier um den ersten Platz auf dem Podium: Wout van Aert gegen Michael Vanthourenhout und den Weltcupführenden Toon Aerts. Auch andere CX-Fans dürfte die letzte Runde in Frankreich gefallen haben. Das Ende war bei den Männern Elite so offen wie lange nicht mehr. Bis zum Schluss lagen die drei Fahrer zusammen. Wout van Aert holte sich schließlich einen kleinen Vorteil, als er die Hürden vor der Zielgeraden mit zwei Bunny Hops übersprang und war dann im Spurt der Schnellste. Zweiter wurde Toon Aerts, Dritter dann Michael Vanthourenhout. Nicht so gut lief das Rennen für Marcel Meisen, dem nach eigener Aussage schwere, matschige Kurse besonders liegen. Der frisch gekürte Deutsche Meister wurde 25. in Pontchateau.

Wout van Aert übernimmt damit auch mit dünnem Vorsprung die Führung im Gesamtweltcup. Es bleibt dort spannend. „Der Cross ist noch lange nicht tot“, kommentierte das Toon Aerts gegenüber dem belgischen Sender Sporza. Damit spielte er auch an auf eine Frage, die seit einiger Zeit die belgischen Medien beschäftigt: Ob Mathieu van der Poel mit seiner Dominanz dem Cyclocrosssport schade? Man könnte auch das Gegenteil behaupten. Denn inzwischen macht MvdPs Tail-Whip-Neigung Schule. In Pontchateu zeigten gleich einige Fahrer Sprungeinlagen.

Bei den Frauen gewann Marianne Vos das Rennen in Pontchateau. Der Niederländerin ist der Sieg im Cyclocross Weltcup damit nicht mehr zu nehmen. Auf Denise Betsema zeigte erneut eine starke Leistung und fuhr mit nur 8 Sekunden Rückstand auf Platz zwei. Platz drei ging an Maud Kaptheijns – wieder ein komplett niederländisches Podium bei den Frauen.

Was steht nächstes Wochenende an?

Am Sonntag, 26. Januar, findet der letzte Lauf des Cyclocross-Weltcups in Hoogerheide, Niederlande, statt. Dort, beim Rennen seines Vaters, dem GP Adrie van der Poel, wird Mathieu van der Poel zum letzten Mal vor der WM auf Wout van Aert treffen, und es wird vielleicht einen Hinweis geben, ob sich das Renngeschehen von 2018 wiederholen könnte.

Für Hobby-Cyclocross Fahrer gibt es ebenfalls noch einmal Grund an den Start eines Rennens zu gehen: In Darmstadt finden am 26. Januar das Glühweinrennen statt. Hier geht es zur Veranstaltung auf facebook.

Unser Tipp für alle im Süden: Außerdem laden die Macher des Star Cross in Mannheim am 27. Januar zum Saisonabschluss-Rennen an der Radrennbahn ein. Hier geht es zur facebook-Veranstaltung.

Habt ihr noch Cyclocross- oder Gravelbike-Tipps für das kommende Wochenende?

Infos: Redaktion

Alle Artikel aus unserer Serie „Muddy Monday“

  1. benutzerbild

    JNL

    dabei seit 09/2017

    Cross ist lange noch nicht tot, sagt Toon Aerts. Wout van Aert gewinnt den Weltcup in Pontchateau - das und mehr in unserer Serie Muddy Monday. Dort findet ihr jeden Montag während der Cyclocross-Saison Neuheiten aus dem CX- und Gravelbereich.


    → Den vollständigen Artikel „[url=https://www.rennrad-news.de/news/2019/01/21/wout-van-aert-ist-auf-wm-kurs-sieg-in-pontchateau/?utm_source=forum&utm_medium=teaser&utm_campaign=news]Muddy Monday: Wout van Aert ist auf WM Kurs - Sieg in Pontchateau[/url]“ im Newsbereich lesen


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