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Was mir gerade richtig gut gefällt.............

Und was fängt man damit an?

Bin zwar nicht der Befragte, aber ein "Petty" ist die japanische Form eines Allzweckmessers für die Küche. Bei uns nennt sich so etwas "Officemesser".

Das nimmt man für kleiner Arbeiten, Obst und Gemüse schälen, schneiden etc. Oder eben für "alles" …
 

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Re: Was mir gerade richtig gut gefällt.............
...huch, ist ja doch einiges an Resonanz zum Messer entstanden!
[...]
Welche Maschine? Und was machst Du gegen das Veralgen des Wassers?
[...]
Oh interessant! Die Maschine würde mich auch interessieren.
[...]
Klingt nach einer Shinko …
[...]
"Kai Shun". Der rotierende Schleifstein mit 45°-Fase wird einige Stunden vor dem Schleifen in Wasser eingelegt. Beim Schleifen selbst läuft sein unteres Ende in einem kleinen Wasserreservoir. Somit handelt es sich immer um Frischwasser, kein Algenproblem.
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Allerdings habe ich für das gezeigte Messer einen "lebenslangen" Schleifservice beim Schmied.
Bin zwar nicht der Befragte, aber ein "Petty" ist die japanische Form eines Allzweckmessers für die Küche. Bei uns nennt sich so etwas "Officemesser".

Das nimmt man für kleiner Arbeiten, Obst und Gemüse schälen, schneiden etc. Oder eben für "alles" …
...ich hätte es nicht treffender beschreiben können!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab' unlängst hier im Forum ein Stadtradl für unseren Sohn, ein Dawes, von @hicksijuhu erworben.

Geiles Radl und eigentlich zu schade für die Stadt, je nun.

Schutzbleche waren "recht originell" gebogen, habe ich nun gerichtet. Die Metaller hier werden wohl milde lächeln, für einen Tischler war das schon eine kleine Herausforderung... :rolleyes:

...aber dann doch geschafft mit "Bordwerkzeug" - und viel schöner muß es auch nicht sein. Von wegen Stadtrad und Begehrlichkeiten seitens Unbefugter. :D

Gruß aus dem Wein/4, André.

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Was ist davor und welches Bild danach?🤔😉
 
Bin zwar nicht der Befragte, aber ein "Petty" ist die japanische Form eines Allzweckmessers für die Küche. Bei uns nennt sich so etwas "Officemesser".

Das nimmt man für kleiner Arbeiten, Obst und Gemüse schälen, schneiden etc. Oder eben für "alles" …
Mein Souvenir aus der Kappabashi Street, nutze ich oft und gerne:
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Hach! das Schärfethema!

... "triggert" mich jedesmal. Im Holzhandwerk führt das direkt zum ultimativen "Schwanzvergleich", ich meine, mein genialer Berufsschullehrer hätte mir mal erzählt, dass man in fremden Werkstätten gerne mal heimlich zum Werkzeugschrank geschlichen sei und sich den Handrücken mit den Stechbeiteln rasiert hätte ... oder halt nicht. Ich bin selbst seltenst in fremden Gefilden gewesen, habe da keine Erfahrung. Die Sägen, die alten europäischen wären zum Vergleichen geeigneter gewesen, da hat man aber höxtens mal über die Zahnfront spinxen können.

Dass die ostasiatischen Herrenmenschen daraus wie aus allem einen Fetisch gemacht haben, ist iwie zwangsläufig. Ikebana, rituelles Blumengießen (Spaß! alter titanic-Scherz) usw., immer wird verfeinert bis zum Erbrechen. Gut, die Fahrradkomponentenoptimierung schätze ich schon sehr, sonst ist mirs ein bisschen bisschen viel drüber (man sagt uns Deutschen ja nach, wir hätten einen Stock im A.... , was haben denn dann die Japaner ?). Das Gewese, was um diese Messer gemacht wird ... acht Jahre Ausbildungszeit, bis man den Endschliff ieines Gebrauchsgegenstandes angehen darf ... ist aber bei der Entwicklung solch herausragender Kulturtechniken wie Seppuku auch verständlich, wär ja mit schlechtem Werkzeug ne echte Sauerei. Mein erwähnter Berufsschullehrer meinte auch immer, dass scharfes Werkzeug besser zu versorgende Wunden generiert.

(btw: bei Sägen haben die Japaner inzwischen ja komplett übernommen, da lässt sich mWn allerdings nix schärfen. Und die Beitel ... huijuijui, die sollen auch brutal sein. Ich muss immer an die erste Stummverfilmung der Nibelungensaga denken, in der eine Vogelfeder herniederschwebt und ... auf der Klinge des wie hieß es noch? Schwertes geteilt wird)

Ach ja, macht mich nicht glücklich das Thema. Ich habs immer eher stiefmütterlich behandelt. Zum Ende meiner "Karriere" ist mir dieses Gerät untergekommen, und damit war ich sehr zufrieden. Eine ganz eigene Denke steckt dahinter - und wo liegt eigentlich Eulenbis ? Nachher mal googeln.
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Eine weitere Relevanz hat das Thema seit neustem, ich überlege mir, ob ich diese Geräte doch noch mal reaktiviere:
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Denn jetzt im "hohen Alter" ist mir ein ewiger Fehler beim Rasieren bewusst geworden. Ich habe leider NIE mit einem erfahrenen Nassrasierer reden können bzw es nie angestrebt, aber die Vorbereitung mit richtig heißen Tüchern/Lappen auf der Haut VOR dem Schaum, der auch gern heiß sein darf, war mir nie wichtig genug. Jetzt gewinne ich (mit billigen langzeitbenutzten Einmalrasierern) den Eindruck, dass das die halbe Miete ist. Das Rasiermesser ist ja eigentlich die Schärfereferenz schlechthin, vllt waren die ja gar nicht schuld an den etwas kläglichen (blutigen) Ergebnissen.

Mit abgebildet unsere lächerlichen Windmühlenmesser, die nie geschärft werden und fast alles in der Küche regeln. Das untere haben wir schon zur Hälfte aufgefuttert, mal sehn, ob es uns überlebt.
 
Hach! das Schärfethema!

... "triggert" mich jedesmal. Im Holzhandwerk führt das direkt zum ultimativen "Schwanzvergleich", ich meine, mein genialer Berufsschullehrer hätte mir mal erzählt, dass man in fremden Werkstätten gerne mal heimlich zum Werkzeugschrank geschlichen sei und sich den Handrücken mit den Stechbeiteln rasiert hätte ... oder halt nicht. Ich bin selbst seltenst in fremden Gefilden gewesen, habe da keine Erfahrung. Die Sägen, die alten europäischen wären zum Vergleichen geeigneter gewesen, da hat man aber höxtens mal über die Zahnfront spinxen können.

Dass die ostasiatischen Herrenmenschen daraus wie aus allem einen Fetisch gemacht haben, ist iwie zwangsläufig. Ikebana, rituelles Blumengießen (Spaß! alter titanic-Scherz) usw., immer wird verfeinert bis zum Erbrechen. Gut, die Fahrradkomponentenoptimierung schätze ich schon sehr, sonst ist mirs ein bisschen bisschen viel drüber (man sagt uns Deutschen ja nach, wir hätten einen Stock im A.... , was haben denn dann die Japaner ?). Das Gewese, was um diese Messer gemacht wird ... acht Jahre Ausbildungszeit, bis man den Endschliff ieines Gebrauchsgegenstandes angehen darf ... ist aber bei der Entwicklung solch herausragender Kulturtechniken wie Seppuku auch verständlich, wär ja mit schlechtem Werkzeug ne echte Sauerei. Mein erwähnter Berufsschullehrer meinte auch immer, dass scharfes Werkzeug besser zu versorgende Wunden generiert.

(btw: bei Sägen haben die Japaner inzwischen ja komplett übernommen, da lässt sich mWn allerdings nix schärfen. Und die Beitel ... huijuijui, die sollen auch brutal sein. Ich muss immer an die erste Stummverfilmung der Nibelungensaga denken, in der eine Vogelfeder herniederschwebt und ... auf der Klinge des wie hieß es noch? Schwertes geteilt wird)

Ach ja, macht mich nicht glücklich das Thema. Ich habs immer eher stiefmütterlich behandelt. Zum Ende meiner "Karriere" ist mir dieses Gerät untergekommen, und damit war ich sehr zufrieden. Eine ganz eigene Denke steckt dahinter - und wo liegt eigentlich Eulenbis ? Nachher mal googeln.
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Eine weitere Relevanz hat das Thema seit neustem, ich überlege mir, ob ich diese Geräte doch noch mal reaktiviere:
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Denn jetzt im "hohen Alter" ist mir ein ewiger Fehler beim Rasieren bewusst geworden. Ich habe leider NIE mit einem erfahrenen Nassrasierer reden können bzw es nie angestrebt, aber die Vorbereitung mit richtig heißen Tüchern/Lappen auf der Haut VOR dem Schaum, der auch gern heiß sein darf, war mir nie wichtig genug. Jetzt gewinne ich (mit billigen langzeitbenutzten Einmalrasierern) den Eindruck, dass das die halbe Miete ist. Das Rasiermesser ist ja eigentlich die Schärfereferenz schlechthin, vllt waren die ja gar nicht schuld an den etwas kläglichen (blutigen) Ergebnissen.

Mit abgebildet unsere lächerlichen Windmühlenmesser, die nie geschärft werden und fast alles in der Küche regeln. Das untere haben wir schon zur Hälfte aufgefuttert, mal sehn, ob es uns überlebt.
Ohne da in Gänze auf alle deine Ausführungen eingehen zu wollen:

Ich nutze seit mehreren Jahren nur noch die japanischen Handsägen die auf Zug sägen, habe bisher noch nicht den Bedarf gehabt diese nachschärfen zu müssen und meine Arbeitsergebnisse haben sich seitdem deutlich verbessert. Wenn das Werkzeug mein fehlendes handwerkliches Geschick kompensieren kann dann gerne. Die klassischen Zapfen-/ Zinkensägen habe ich aussortiert.

Das Gewese um japanische Messer verstehe ich in der Tat auch nicht. In der von mir oben verlinkten Einkaufsmeile reihen sich die Messershops aneinander und bieten hochpreisige, handgeschmiedete Messer an, die dann wohl irgendwann ein Dasein als stumpfes, rostendes (weil aus Kohlenstoffstahl) Mitbringsel in einer Küchenschublade oder Vitrine fristen werden. Sowas muss man sich als Tourist ja nicht kaufen. Die Shops haben sich aber auf diesen Hype eingestellt und so "schnippeln" in den Läden die Leute fröhlich Gemüse oder wahlweise auch Kunststoffschaum um das für sie passende Messer auszuwählen, welches dann nachdem die Visacard durchgezogen wurde noch individuell mit Namen graviert/geprägt wird und nach Europa oder in die US mitgenommen wird.
Ein gutes, pflegeleichtes Gebrauchsmesser kann man aber für wirklich wenig Geld in den eher unscheinbaren Läden finden und ich hoffe es sieht in 20 Jahren so aus wie dein Mühlenmesser.
 
Ich nutze seit mehreren Jahren nur noch die japanischen Handsägen die auf Zug sägen, habe bisher noch nicht den Bedarf gehabt diese nachschärfen zu müssen und meine Arbeitsergebnisse haben sich seitdem deutlich verbessert.
Was ich mich schon seit Jahrzenten frage, warum arbeite unsere Sägen eigentlich auf Stoß? Die neigen doch zum Klemmen/Verkanten und dadurch zum seitlichen Ausweichen, was bei Zugsägen nicht der Fall ist und die damit saubereren Egebnisse erklärt.
 
Ich nutze seit mehreren Jahren nur noch die japanischen Handsägen die auf Zug sägen, habe bisher noch nicht den Bedarf gehabt diese nachschärfen zu müssen und meine Arbeitsergebnisse haben sich seitdem deutlich verbessert. Wenn das Werkzeug mein fehlendes handwerkliches Geschick kompensieren kann dann gerne. Die klassischen Zapfen-/ Zinkensägen habe ich aussortiert.
Ging mir genau so ebenfalls. Alleine eine Kugihiki ist unschlagbar gut und jeden Cent wert.

Japansägen - übrigens, da reicht völlig was Mittelpreisiges, muß nicht die Topliga sein. Vom Billigstschrott allerdings, wie er mitunter in Baumärkten zu finden ist, ist dringend abzuraten, die sind völlig unbrauchbar - selbst für gelegentliche Schnitte.

Abgearbeitete Sägen lassen sich zudem noch zu perfekten Ziehklingen umarbeiten.
Das Gewese um japanische Messer verstehe ich in der Tat auch nicht.
Schick sind sie allerdings schon. Haben muß ich so was nicht wollen weil
Ein gutes, pflegeleichtes Gebrauchsmesser kann man aber für wirklich wenig Geld in den eher unscheinbaren Läden finden und ich hoffe es sieht in 20 Jahren so aus wie dein Mühlenmesser.
genau so.

Bei Bedarf ordentlich nachschärfen und im täglichen Gebrauch der gute alte Wetzstahl - alles gut.


... den Handrücken mit den Stechbeiteln rasiert hätte ... oder halt nicht.
Bei einem wirklich scharfen Eisen ist allerdings auch gerne mal die oberste Hautschicht mit abgenommen - von solchen Versuchen rate ich ab.

Ultimativer Schärfetest, und völlig gefahrlos: Von einer (zum Bleistift) 20er Buche - Dübelstange eine hauchdünne Locke vom Stirnholz abnehmen - nur mittels Handdruck, also quasi hobeln.

Auch bei Eisen - mittelpreisige Japanische sind den Europäischen um Welten voraus.

Ich habe leider NIE mit einem erfahrenen Nassrasierer reden können bzw es nie angestrebt, aber die Vorbereitung mit richtig heißen Tüchern/Lappen auf der Haut VOR dem Schaum, der auch gern heiß sein darf, war mir nie wichtig genug.
Ist auch völlig unnötig. Wenn Du Dich nach dem Duschen rasierst sind i.d.R. die Bartstoppel bereits ausreichend eingeweicht. Gute Rasierseife versteht sich von selbst - auf das Getue mit einem Pinsel kann ebenfalls völlig verzichtet werden.

Simpel im Umgang mit sehr geringer Verletzungsgefahr ist der klassische Rasierhobel, und auch hier muß es wirklich nicht das ultimativ teure Gerät sein. Einzig beim Kauf darauf achten dass die Klinge auch gut geführt ist und ohne Herumjustieren zu müßen gleichmäßig im Gehäuse sitzt.

Nur mal so am Rande angemerkt.

Gruß aus dem Wein/4, André.
 
Was ich mich schon seit Jahrzenten frage, warum arbeite unsere Sägen eigentlich auf Stoß? Die neigen doch zum Klemmen/Verkanten und dadurch zum seitlichen Ausweichen, was bei Zugsägen nicht der Fall ist und die damit saubereren Egebnisse erklärt.
Der traditionelle japanische Tischler arbeitet nicht nur mit der Säge sondern auch mit dem Hobel auf Zug. Bei den Sägen kommt die Herstellung somit mit deutlich weniger Materialstärke aus. Wäre eine Erklärung.

Warum in Europa auf Stoss gearbeitet wurde und wird kann ich ebenfalls nicht erklären. Immerhin kann eine Gestellsäge sowohl als auch verwendet werden.

Gruß aus dem Wein/4, André.
 
Hatte bei der Frage eher Metallsägen im Kopf.

Ausnahme die PUK-Säge, die auf Stoß arbeitet. Mhm, muss mal schauen ob Vadda aus der ehrbaren Zunft GaWaSch noch einen Rest Kupferrohr im Keller hat, und falls ja einen Probeschnitt mit einer falcshrum eingespannten PUK-Säge machen.
 
Bei Bedarf ordentlich nachschärfen und im täglichen Gebrauch der gute alte Wetzstahl - alles gut.
Ich habe handwerklich gefertigte Messer, bei denen mir der Stahl eher weich zu sein scheint. Mir kommt es entgegen, dass die zwar häufig den Wetzstahl brauchen, das Nachschärfen damit aber sehr einfach und gut funktioniert.

Der Preis ist ein Witz:
https://navajasaqtaramundi.com/producto/pack-cuchillos-de-cocina-4/

Haben wir schon jahrelang und sind sehr zufrieden.
 
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