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Was mir gerade richtig gut gefällt.............

Jo, nahezu sinnfreie Geldverschwendung, Hauptsache den Amigos von den Baufirmen viele Mio Euros zugeschanzt. Das ist das System CSU par excellence.
Bei vierspurigen Straßen einfach eine den Radfahrern widmen, Wohnviertel zu Fahrradstraßen, den Rest der Stadt zu Zone 30 (Ausnahme der Ring). Benötigt nicht einen Kubikmeter Beton oder Stahl zusätzlich, spart jede Menge CO2, der Reiz in den verstopften Moloch mit dem eigenen "heiligen Blechle" zu müssen wird reduziert und das übrige nicht verschwendete Geld kann in den Ausbau des ÖPNV, den man dann auch günstiger anbieten könnte. Und die frei werdenden Parkplätze kann man begrünen, das bessert das Stadtklima.
Das wäre für mich eine echte Verkehrwende.
Über die Sinnfreiheit kann man diskutieren. Um auf das Topic des Fadens zurück zu kommen. Mir gefällt daran, dass Geld für tolle Ingenieursleistungen, Architektur und neue Konzepte in die Hand genommen wird, von dem auch Bauarbeiter, Planer und andere wiederum ihre Miete zahlen können. Hightech und ökologische Ideen statt zurück in den Urwald. Das wäre meine Vorstellung für die Zukunft der Stadt ;-)
 

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Re: Was mir gerade richtig gut gefällt.............
Frag die Leute im dritten Stock mal nach der Ingenieursleistung wenn die Radler immer ins Wohnzimmer schauen beim vorbeifahren ;)

Wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich beim vorbeifahren in Wohnzimmerfenster im Erdgeschoss schaue...🤔
Äh...???
Nie!
Warum sollte ich das dann eine oder zwei Etagen höher tun? 😉
 
Über die Sinnfreiheit kann man diskutieren. Um auf das Topic des Fadens zurück zu kommen. Mir gefällt daran, dass Geld für tolle Ingenieursleistungen, Architektur und neue Konzepte in die Hand genommen wird, von dem auch Bauarbeiter, Planer und andere wiederum ihre Miete zahlen können. Hightech und ökologische Ideen statt zurück in den Urwald. Das wäre meine Vorstellung für die Zukunft der Stadt ;-)
Tut mir leid, aber ein Bauarbeiter wird auf absehbare Zeit für eine Familie keine Wohnung in Muc finanzieren können. Davon abgesehen, dass es noch genau wieviele Deutsche Bauarbeiter gibt? Schwarzes Politblahblah.
Ohne die ausländischen Sklaven auf den Baustellen, in der Pflege etc. wird bei uns nichts mehr bewegt!

Und was ist so ökologisch daran, dass man zehntausende Kubikmeter Beton und Stahl verbaut?

Nur damit ein paar Käfiginsassen weiter daran glauben dürfen, dass ihnen die Straße alleine gehört?
Dass Separierung eine tödliche Sackgasse ist, haben die Fahrradverbände nach Jahrzenten endlich eingesehen. Nur bei der CSU bleibt die Straße ein Spielplatz für 1,5 t aufwärts, bei der die Sandkastenspieler nicht gestört werden dürfen. Ja eh!
 
Wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich beim vorbeifahren in Wohnzimmerfenster im Erdgeschoss schaue...🤔
Äh...???
Nie!
Warum sollte ich das dann eine oder zwei Etagen höher tun? 😉
Weil dann kein störender Vorgarten die Sicht behindert und man ja eh außer öder Fassaden nicht viel sehen kann. ;)

Man kann es drehen wie man will, das ist wieder eine astreine Idee zur modernen Mobilität aus dem Freistaat im Süden...
 
Teil 1

was mir gerade richtig gut gefällt - aber Achtung:

langatmig!


Nach einem von der Radsportseite betrachteten bescheidenen Jahr, hat sich die vergangene Woche unerwartet zu einem Hochlicht entwickelt und das entwickelte sich so:

Erst habe ich diese unscheinbaren Schilder am dörflichen Straßenrand entdeckt
005 (2).JPG


und so nahm das Unglück seinen Lauf. Nach der Internetrecherche war ich schlauer und um 90€ ärmer.
Jedermann rund um Nürnberg war angesagt und passendes Rad aussuchen sowie in "Form" kommen.
Permantes Regenwetter und Arbeit ließen jedoch kein Fenster offen für "in Form kommen" und die Stimmung sank, denn der Termin drängelte.
Am Dienstag wendete sich das Blatt - Freund und Radsportkollege @Arend kam mit Koga und sonderbarer Ware im Gepäck:
ein besonderes sechsarmiges Geschenk 😲
024.JPG


danke, danke nochmal an dieser Stelle.
wer erkennts?

Den Nachmittag habe ich mir zur persönlichen Gestaltung frei gehalten und trotz unbeständigen Wetter die letzte Gelegenheit für ein Straftraining mit dem Alubomber genutzt.
Es ging mal wieder auf Teuchatz hinauf, nur diesmal mit 50-24 im Wiegetritt, um schon mal den Vorgeschmack auf den Stahlklassiker mit seiner dicken Übersetzung zu bekommen.
So hatte ich nach 80Kilometer durch die fränkischen Hügel einen Schnitt von 29,0km/h erradelt, bis mich bei der Einfahrt in den heimatlichen Garagenhof um ein Haar der Blitz traf.
Seht selbst

Einer meiner Junioren reicht mir eine Flasche Rotkäppchen, meine Ex-Verlobte hat während meiner Runde ein Hercules Zielbanner übers Tor gehängt. Ich war komplett ahnungslos - worher wußten die meine Ankunftszeit, woher kommen diese Hercules Banner?
Hat die beste Frau von allen doch tatsächlich START- und ZIEL-Banner gekauft.
In der Lieferung waren noch alte Shimano VHS Kassetten, Rechnungsblöcke usw.

Das nenn ich mal eine gelungene Geburtstagsüberraschung.


Die nächste Überraschung habe ich mir selber gemacht:
dicke Beine durch übermotiviertes Training. Naja, bis Sonntag ist ja noch hin.
Aber erst kam der Samstag und die 3. Etappe der Deutschland Tour. Diese führte nach Erlangen. Die zwei Schlußrunden gingen über Marloffstein samt "Bergwertung". Das war ein lohnendes Ziel vor der Haustür.

Wenn man da im Gras liegt und wartet, hat man viel Zeit zum nachdenken, sehen und hören. Von hier oben sieht man Kalchreuth (ein weiterer Anstieg für den nächsten Tag), die Nürnberger Burg und nat. den Fernsehturm sowie einen langsamen, kreisenden Hubschrauber. Man hört Stimmen auf französisch, italienisch und englisch aber auch kleine Kinder, die vor Langeweile schreien. Ameisen krabeln auf meinen Waden. Es ist wie in einem der alten Filme aus den 70er Jahren über eine der großen Rundfahrten. Das Interessante ist das Warten und die Anspannung davor, nicht das Rennen. Ein Wetter zieht sich zusammen und ein warmer Regen geht nieder, Schirme spannen sich, Gruppen fliehen in den Wald.
Ein Italiener schreit die bemundschutzten Polizisten auf englisch an - er will mit seinem PKW auf die Strecke. Der FW-Mann aus Marloffstein sagt ruhig: "I call my chief (er macht eine Handbewegung für groß über seinen Kopf) - no way!"

Motorradeskorten rasen vorbei, es wird hektisch. Drei Ausreißer, dann das Feld.



Wildes klopfen auf die Bande, fast Stimmung für fränkische Verhältnisse, nur die Botschaft auf den Werbebanner irritert:
"das ist Thüringen"
 
Zuletzt bearbeitet:
Teil 2

Zweite- und Schlußrunde.
Man bekommt nicht viel mit, wenn man versucht Bilder zu machen aber auch sonst.
Nils Pollit ist aus dem Feld entwichen, es sind noch etwa 5 Kilometer bis zum Ziel.


Man erkennt ihn, groß und ein Mundschutz wie ein Boxer :D


Aus vorbei, wies ausging sehe ich im TV. Saustark dieser Nils!

Es beginnen für mich die Vorbereitungen für meinen Auftritt in Stahl beim Jedermann am Sonntag. Dazu schreibe ich an andere Stelle ein paar Zeilen.

Der Sonntag
Nach getaner Arbeit will ich die 4. Etappe durch unser Dorf nicht verpassen. Kurz vor Streckensperrung kommen ich zuhause an. Duschen, umziehen, Hochrad schnappen.
Mit der Raschpel aka Klöpper stehen wir am Streckenrad.
Kurz vor knapp - ein PKW wird vom örtlichen FW-Mann gestellt. Er macht Anstalten weiterzufahren: "ich will hier nur durch."
FW-Mann setzt sich auf die Motorhaube und dirigiert in die Bushaltestelle. Guter Mann!




wuuusch, wusch, wusch und weg.
Es ist vorbei, die schönste Radsportwoche in diesem Jahr...
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir leid, aber ein Bauarbeiter wird auf absehbare Zeit für eine Familie keine Wohnung in Muc finanzieren können. Davon abgesehen, dass es noch genau wieviele Deutsche Bauarbeiter gibt? Schwarzes Politblahblah.
Ohne die ausländischen Sklaven auf den Baustellen, in der Pflege etc. wird bei uns nichts mehr bewegt!

Und was ist so ökologisch daran, dass man zehntausende Kubikmeter Beton und Stahl verbaut?

Nur damit ein paar Käfiginsassen weiter daran glauben dürfen, dass ihnen die Straße alleine gehört?
Dass Separierung eine tödliche Sackgasse ist, haben die Fahrradverbände nach Jahrzenten endlich eingesehen. Nur bei der CSU bleibt die Straße ein Spielplatz für 1,5 t aufwärts, bei der die Sandkastenspieler nicht gestört werden dürfen. Ja eh!

"Nur damit ein paar Käfiginsassen weiter daran glauben dürfen, dass ihnen die Straße alleine gehört?": Aktuell sind die in der deutlichen Mehrheit?
"Schwarzes Politblahblah." Was soll man darauf antworten?
"Ohne die ausländischen Sklaven auf den Baustellen, ..." Interessante Wortwahl.

"aber ein Bauarbeiter wird auf absehbare Zeit für eine Familie keine Wohnung in Muc finanzieren können". Ja und? Ich kann mir auch keine Wohnung in Manhattan, Tokyo, oder Singapur leisten. Noch nicht mal 200 qm da, wo ich wohne. Wusste gar nicht, dass es ein Grundrecht auf Privatjet und Bentley gibt. Ich kann deine Gedanken nicht nachvollziehen, tut mir leid. Macht aber nix, ich freue mich an meinen alten Rädern, daran, dass ich in einem Land leben darf, in dem es den Menschen besser geht, als in fast jedem anderen Land der Erde. Dafür bin ich dankbar und freue mich darüber sogar. Selbst die ausländischen Sklaven, wie du sie titulierst, finden es hier offenbar besser, als in der Heimat.
 
Weil dann kein störender Vorgarten die Sicht behindert und man ja eh außer öder Fassaden nicht viel sehen kann. ;)

Man kann es drehen wie man will, das ist wieder eine astreine Idee zur modernen Mobilität aus dem Freistaat im Süden...
Ein Vorgarten in der Innenstadt? Darf ich fragen, wo genau du wohnen darfst?
 
Mecklenburgische Ostseeküste. Da gibt es sowas. Du kannst aber auch den sichtbehindernden Vorgarten durch Hochparterre ersetzen, klappt auch.
 
Über die Sinnfreiheit kann man diskutieren. Um auf das Topic des Fadens zurück zu kommen. Mir gefällt daran, dass Geld für tolle Ingenieursleistungen, Architektur und neue Konzepte in die Hand genommen wird, von dem auch Bauarbeiter, Planer und andere wiederum ihre Miete zahlen können. Hightech und ökologische Ideen statt zurück in den Urwald. Das wäre meine Vorstellung für die Zukunft der Stadt ;-)
Ungeachtet der sozialen Aspekte der Diskussion:
So eine Hochbahn ist keine innovative Lösung und die Probleme sind ja auch nicht schwer zu sehen. Wie beii abgetrennten Radwegen ist das Kreuzen und Verbinden ein Greul. Sowas taugt maximal als eine Langverbindung (Ähnlich den stillgelegten Bahntrassen) ZUSÄTZLICH zu einem guten Konzept für Radler.

Und es lösst auch nicht das Problem des Platzes, den parkende Autos da verbrauchen, wo er anderweitig besser nutzbar wäre.
 
Ungeachtet der sozialen Aspekte der Diskussion:
So eine Hochbahn ist keine innovative Lösung und die Probleme sind ja auch nicht schwer zu sehen. Wie beii abgetrennten Radwegen ist das Kreuzen und Verbinden ein Greul. Sowas taugt maximal als eine Langverbindung (Ähnlich den stillgelegten Bahntrassen) ZUSÄTZLICH zu einem guten Konzept für Radler.

Und es lösst auch nicht das Problem des Platzes, den parkende Autos da verbrauchen, wo er anderweitig besser nutzbar wäre.
Da stimme ich komplett zu. Hoch-Radwege sind eine Ergänzung, damit man grosse Distanzen in der Stadt schneller bewältigen kann. Den Rest macht zB Kopenhagen vorbildlich: Parkraumverknappung und abgetrennte Radwege auf vorhandenem Verkehrsraum. Da ich dort selbst schon radeln durfte, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es auch dort nur mit gegenseitiger Rücksicht klappt. Die Kampfradler mit dem Messer zwischen den Zähnen sind dort auf Dauer genauso unangenehm, wie zu dicht vorbeifahrende Autofahrer. Wie überall, wo in Ballungsgebieten viele Menschen leben (wollen!), geht es nur mit Rücksicht aufeinander. Es ist nicht der Job der Stadt-und Verkehrsplaner, rücksichtsloses Verhalten durch bauliche Massnahmen zu adeln. Tempo 30 in der Innenstadt wäre schon ein Beitrag. Auf Dauer mit zunehmendem Radlverkehr wird das aber nicht reichen. Der Radfahrer ist kein besserer Mensch, nur weil er auf dem Rad sitzt und nicht im Auto, leider. Im Gegenteil: meine Beobachtung geht dahin, dass viele Gefährdungen dadurch entstehen, dass Radler die Verkehrsregeln ignorieren, weil sie sich moralisch im Recht fühlen.
 
Michael ist quasi mein Nachbar (sein Elternhaus). Wir treffen uns einmal im Monat auf ein Bierchen bei einem anderen Nachbarn.
 
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