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Wind…was macht ihr dagegen?

Teutone

Wo ich bin, ist vorne!
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Wind kann drehen oder sich legen, die Abfahrt kommt nach dem Berg so sicher wie das Amen in der Kirche
Abfahrten können langezogen und spaßig sein, oder steil und eine Serpentine nach der anderen.

Rote Windfahne bis Windstärke 4 ist gut fahrbar. Ab 5 wird ein normaler Wettkampf ja nicht mehr gefahren zumindest im Zeitfahren.. Darüber wird es mit den Böen halt gefährlich. Ich glaube, das ist alles eine Frage der Erfahrung mit dem Fahren in einem bestimmten Leistungsbereich. Ist am Berg ja auch so. Wenn man lage Steigungen gut pacen kann ist das auch nicht anders. Was mich abnervt sind Abfahrten weil da die Leistung immer nach unten rauscht und man andauernd die Bremsen betätigen muss. Da gehen die Felgen von kaputt. Das ist auf einem flachen Kurs auf Flevoland halt viel schöner.
Isso. Wobei Wahrscheinlich mancher jetzt „Angstbremser!“ ruft, aber bei 12% mit vielen Haarnadeln hört irgendwann der Abfahrtsspaß auf, und es wird eher nervig.

Bei Wind so ab Stärke 5 wechsel ich vorn das Laufrad, statt 60er Hochprofil kommt dann was Flaches rein, das macht schon gut was aus.
 

d^gn

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ich hasse wind ebenfalls generell ... mir egal ob ruecken oder gegenwind ... ist alles scheisse :D
 

Facette

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Hab hier mal ein typisches (herrliches) Gegenwindstück.. wie gesagt, ich sehe nicht den Unterschied zum Berg.
Die Abfahrt halt, die ist für mich die Belohnung für das Gequäle den Berg hoch... ab 60 km/h wird es schön, ab 70 km/h wunderschön und mit 90 km/h hast du wirklich das Gefühl zu fliegen 😍
 

Wernersberger

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Böiger Wind ist jedenfalls sehr nervig. Wenn er ehrlich direkt von vorne bläst - OK. Aber wenn dich heimtückisch eine Bö von der Seite trifft.... oder dir bei 'ner Pause das Rad in den Fluss weht......

Würde ein Berg nie tun!!
 

Teutone

Wo ich bin, ist vorne!
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...schon einmal am Mont Ventoux gewesen? Da ist böiger Wind eher die Regel als die Ausnahmen. Bergauf die ganze Straßenbreite gebraucht, und bergab Zweifel bekommen, ob ich das Radfahren verlernt habe...
Wer ihn nicht erkannt hat, das Bild weiter oben, das isser.. letzte Kehre.. 🙃

 

Wernersberger

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Klar war ich am Ventoux, bzw. auf. Der Berg ist ja nicht das Problem.
Allerdings hatte ich riesiges Wetterglück. Strahlender Himmel, nahezu windstill.
Südfrankreich 2015_Oly-31.jpg
 

Bierschinken88

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Ich nehme gerne eine Abfahrt mit Serpentinen. Das ist für mich toll 😍
Da kann man mal ein bisschen Fahrtechnik nutzen und nicht nur stumpf aus den Oberschenkel bolzen.

Datt Problem mit Rückenwind ist; Rückenwind kommt immer von vorne! 😉
 

Plautzilla

Winterspeck? Der war nie weg!
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Ist der Wind zu stark, bist du zu schwach :D
Aber energetisch ist das doch gut? Mehr reinmampfen ;)
Ja steht nur auffem Garmin 300 kcal obwohl durch den starken Gegenwind sicherlich eher 1300 verbraucht. Das müsste irgendwie umgerechnet werden. Leider sagt auch die Wetterapp am Garmin immer nur Blödsinn, deswegen könnte die das nicht mal einbeziehen und umrechnen. Samstag 28km im Unterlenker rumgejuckelt. App sagt irgendwas von 24 km/h - es waren aber über deutlich 30 km/h mit ca. 65er+ Böen!

Ja, ich schwanke im Moment auch ständig hin und her was man anziehen soll wegen dem Wind. Samstag war es wie gesagt so windig, das ging glatt durch die Alpha RoS Jacke durch! Bzw. wohl eher so, dass der extreme Wind mir die dadurch aussen eiskalte Jacke direkt aufs Baselayer gedrückt hat, weswegen es sich so anfühlte als ob der Wind reinpfeift. Oben hatte ich aber ein Buff da konnte nix rein und die Ärmelbündchen lagen satt an mit Handschuhen da ging auch nix rein. Hammer. 5°C "gefühlt wie 1°C" war es.

Gestern bei 7°C "gefühlt wie 4°C" hatte ich nen dünneres Baselayer an, Trasparente Trikot und ne hauchdünne Windweste drüber, nur in der Stadt unterwegs gewesen, Hefe jagen 🤮 und es war doch merklich frisch.

Werde bei dem Wind jetzt erstmal auch am Wochenende Fleece Baselayer + Alpha RoS anziehen. Die Temperatur schwankt auch noch zu arg über den Tag. Fährst morgens bei strahlendem Sonnenschein aber 4°C"gefühlt wie 1°C" los, und mittags ist es dann 11°C "gefühlt wie 10°C" - und später wieder 8°C "gefühlt wie 6°C". Zur Not kann ich ja die Alpha RoS aufmachen, und bin vor der Brust noch durch die eingearbeitete Weste geschützt. Dickere/dünnere Wechselhandschuhe krieg ich in der Rahmentasche mit. Solange es nicht nur durch bebautes Gebiet geht und/oder die ganze Zeit 11°C hat fahr ich lieber noch nicht mit Trikot und Windjacke, das ist mir noch zu heikel.

Für die Beine mache ich es inzwischen so, dass ich eine etwas wärmere kurze Bib anziehe (Castelli Nano Flex Pr 2 Omloop), Merinosocken und drüber ne sehr dünne lange C5 windstopper Softshell trail von Gore (die ist so für +5°C bis +15°C ausgelegt). Damit hab ich manchmal etwas kühlere Knie, aber auch bei Sonne und 10°C+ bislang nicht geschwitzt wie blöde durch die kurze Bib drunter. Hält moderat Regen ab, Wind sowieso. Sieht leger aus, sprich in der Stadt wirkt es wie eine normale Hose. Trotzdem eng genug anliegend um damit bequem mit Rennlenker zu fahren. Ausserdem hab ich damit nicht immer nen eingefrorenen Schritt wie nur mit langer Bib. Bin echt sehr begeistert von, ist zum Lieblingsstück mutiert.

Bin zur Zeit von langen engen Bibs echt total weg, obwohl ich 4 verschiedene hätte. Alle angeblich winddicht, aber durch das Phänomen zur Zeit mit diesen teilweise Sturmböen usw. wird der eiskalte Stoff immer direkt auf die Haut gepresst, und es fühlt sich dann nach einer Weile doch sehr kalt an. Vor allem wenn man mal 1-2 Minuten für ein Foto stehen bleibt oder so und nicht ständig am Anschlag fahren soll jetzt. Da werd ich einfach nicht warm genug an den Beinen.
Ausserdem bin ich einfach zu fett, muss daher immer 1 Nummer größer tragen, dann sind die Bibs zu lang und shoppen in der Kniekehle rum, mit kurzer Bib und dünner Softshell drüber entfällt das Kniekehlenproblem.
 

Plautzilla

Winterspeck? Der war nie weg!
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..na ja, gibt es dafür nicht Watt- und Pulsmesser? :rolleyes:
Für alle mit zuviel Geld schon. Wir haben nur 1 Gehalt aber 2× dieses nicht gerade günstige Hobby. Da ist sowas einfach nicht drin. Und als Hobbylette auch nicht zwingend notwendig.
 

406heijn

Heute hat's aber mehr Gravitation als sonst!
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Wind wird überbewertet! Einfach klein machen und feste drücken. :D
OK, aktuell ist er auch noch kalt, da machts keinen Spass auf dem Hinweg, zur Motivation ein paar günstig gelegene Segmente anfahren, die beim grade anliegenden seltenen Ostwind zum KOM abgreifen einladen.;)
 

Bierschinken88

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Und als Hobbylette auch nicht zwingend notwendig.
Ich denke, da wird sich die Perspektive in den kommenden Jahren deutlich ändern.
Wer nur rumrollt braucht kein Powermeter, wer jedoch mit dem Rad Leistungsorientiert Sport betreiben möchte, kommt um ein Powermeter nicht mehr umher.
Da wird man in Zukunft lieber die 105 statt der Ultegra wählen und nicht mehr aufs PM verzichten wollen.

Das sehe ich jetzt schon bei einigen in meinem Umfeld. Das ganze HF, Durchschnittsgeschwindigkeitsgefrickel ist im Vergleich zum PM eben doch nur schätzen.
 

frankblack

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wer jedoch mit dem Rad Leistungsorientiert Sport betreiben möchte, kommt um ein Powermeter nicht mehr umher.
'nicht mehr umher' ist deine persönliche Deutung, sicher wird die Anzahl vom PM direktproportional zur steigenden Technikverliebtheit wachsen, aber nicht mehr umhinkommen stimmt sicher nicht - sonst hätte vor den 90er Jahren keine einzige TdF stattfinden können.
 
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