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Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage

  • Ersteller Ersteller fresh ginger
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Ich überhole ein Altenburger Weltmeister bzw. S/O Schaltwerk. Von Außen ist das unproblematisch. Vorhaben: Mechanisch reinigen, anschließend Owatrol und Fett - an den entsprechenden Stellen. Nun stehe ich jedoch vor der Frage, ob ich auch versuche den Innenteil etwas zu konservieren. Feder und Spannungskette (557 und 537) in der 540 wirken stabil. Da ist tatsächlich wenig Spiel, um die Teile zu entfernen. Könnte man sicherlich hoffentlich schonend (!) mit einem stabilen Garn ziehen/spannen und so aushaken. Letztlich besteht aber natürlich das Risiko, dass dabei die Feder und/oder die Kette reißen.

Meint ihr, dass sich das Risiko verbunden mit der Demontage lohnt? Oder einfach den Innenbereich so lassen? Das Schaltwerk wurde ja nur ganz kurz produziert. So viele Exemplare gibt es nicht davon, Ersatzteile noch viel weniger, vermutlich. Ich bin unsicher. Was würdet ihr machen?


Lass wie es ist!!!
 

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Re: Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage
Bei mir ähnlich. Damals als Ersatz einen Stronglight Delta montiert. Der ist heute noch am Rad.
Colnago Master Olympic Ream Ariostea Rahmen 1994.jpg
Was war das noch mal für einer? Der war damals wohl das nonplusultra. Etwas schwierig einzustellen, aber dann perfekt für die vielen Kopfsteine in Berlin und Umgebung. Irgenwas von Primax schwirrt mir im Kopf rum.
 
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Anhang anzeigen 1554675Was war das noch mal für einer? Der war damals wohl das nonplusultra. Etwas schwierig einzustellen, aber dann. perfekt für die vielen Kopfsteine in Berlin und Umgebung. Irgenwas von Primax schwirrt mir im Kopf rum.
Könnte ein Primax Misura sein. Zum Kontern braucht man da einen Stirnlochschlüssel.
 
und dann auch mit 10f sti, nehme ich an.
mtb haben ich auch so in erinnerung, ab 10f schaltweg verdoppelt, meine ich. straße aber nicht, ist meine dunkle erinnerung. und die 8f mtb schaltwerke waren ja straßen - sti kompatibel, oder?
 
und dann auch mit 10f sti, nehme ich an.
mtb haben ich auch so in erinnerung, ab 10f schaltweg verdoppelt, meine ich. straße aber nicht, ist meine dunkle erinnerung. und die 8f mtb schaltwerke waren ja straßen - sti kompatibel, oder?
Also bei 8 fach waren Ultegra und XT kompatibel, aber nicht Dura Ace.
Ich habe ein Rad mit 10 fach STI mit 9 fach Dura Ace RD 7700, funktioniert auch. Wenn das 8 fach auch 9 fach kompatibel ist, müsste Road 10 fach funktionieren.
 
und dann auch mit 10f sti, nehme ich an.
mtb haben ich auch so in erinnerung, ab 10f schaltweg verdoppelt, meine ich. straße aber nicht, ist meine dunkle erinnerung. und die 8f mtb schaltwerke waren ja straßen - sti kompatibel, oder?
🔍👀👇
Kassetten-ritzel-abstände, Schaltwerksübersetzung und Schalthebel - Was geht in welcher Kombination zusammen - Info 1 - Info 2 - Info 3
Der Link hier ist auch noch ganz gut (enthält auch die DA 7400 Messungen)
 
Vielen Dank für den Rat hier!


Danke für die Tipps. Sobald ich da rangehe, ändere ich all das.

Ah - deswegen stecken sie vom Vorbesitzer fest und ich bekomme sie nicht so ohne weiteres wieder raus...

Ich habe die Koolstop Dura 2 und die originalen Shimano R55C3 probiert. Beide funktionieren mehr schlecht als recht, die Koolstops etwas besser. Das sind 18.2mm DT Swiss TK540 Felgen, die haben "einfach nur" Aluminium(rillen) an den Flanken - nichts exotisches.


Beläge und Felgen inzwischen mehrfach mit Bremsenreiniger gründlich gereinigt.


Aktuell sind die Bremsen so eingestellt, daß sie nach 1/3 des Hebelweges zupacken. Bis 2/3 des Hebelweges nimmt der Widerstand massiv zu, ohne daß es richtig bremst. Bei 4/5 des Weges blockiert das Hinterrad. Dafür ist eine brutale Kraft nötig, die ich im oberen Griff auf den Hoods gar nicht erreichen kann, sondern nur aus der Unterlenkerposition heraus. Das ist aber kein Problem der Hinterradbremse, vorn funktioniert es genausoschlecht, nur habe ich hier nicht probiert, wann es blockiert.

Im ersten Ansatz hatte ich kein Fett verwendet, weil die Hüllen vorgeschmiert sind. Nun ist Fett drin, die Bremse läuft nun homöopathisch leichter, am Druckpunkt und an der Wirkung hat sich nichts geändert.
Guter Hinweis mit dem Entfernen der Beschichtung. Wäre das mein Problem, würden aber die Züge durchrutschen und ich würde die Griffe an den Lenker ranziehen - das ist nicht der Fall, die Züge klemmen.


Das bestätige ich hiermit! So ist das bei mir auch.

Meine nächten Schritte sind:
  • Die zu meinen NSSLR Griffen kompatiblen TRP ausprobieren (lässt das Wetter aktuell nicht zu)
  • Die Hülsen an den STIs entfernen (wobei sie bomenfest sitzen und sich auch nicht bewegen...) und dann gleich das Lenkerband neu wickeln (Danke @Landscape)
Mal mit einem oder zwei anderen Forumisten aus HH das ganze live anschauen und überprüfen.. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht ..
 
Also bei 8 fach waren Ultegra und XT kompatibel, aber nicht Dura Ace.
Ich habe ein Rad mit 10 fach STI mit 9 fach Dura Ace RD 7700, funktioniert auch. Wenn das 8 fach auch 9 fach kompatibel ist, müsste Road 10 fach funktionieren.
Als ich das für ein Stadtrad recherchiert habe, bei dem ich Road 10-fach mit MTB 9-fach gemischt habe, habe ich folgendes für mich extrahiert:

Bei Simano ist kompatibel:
  • MTB/Road 6,7,8,9 zu MTB/Road 6,7,8,9 (Seileinzug identisch, alles beliebig mischbar) außer Tiagra 4700
  • Tiagra 4700 10-fach Road mit 11-fach Road
  • Road 10-fach ist mit MTB/Road 6,7,8,9 kompatibel

Inkompatiblel
  • Tiagra 4700 10-fach mit MTB/Road 6,7,8,9
  • Tiagra 4700 10-fach Road 10-fach
  • MTB 10-fach mit MTB/Road 6,7,8,9
  • MTB 10-fach mit Road 10-fach
  • Road/MTB ab 11-fach

Lange Rede, kurzer Sinn:
RD-M739 ist MTB-8 fach.
Es kann mit 10-fach Road Schalthebeln schalten, ausgenommen Tiagra 4700
Es kann nicht mit 10-fach MTB Schalthebeln schalten.
 
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Hey , ihr seid hier im Bremsen-Faden , ihr mit euren Kugeln . 🙄
Kurzes Update im Bremsen-Faden: (Entschuldigung dafür, das ist eigentlich nicht so lustig...)

Ich wollte noch ein Belags-Problem ausschließen und habe Shimano S70C und Koolstop R1 ausprobiert: Keine Verbesserung. Meine Intuition würde bei so viel größeren Belägen eine bessere Bremswirkung erwarten, aber die Theorie behält Recht: Großes Trekking-Pad bremst nicht signifikant andrs als keines Road-Pad.

WhatsApp Image 2025-01-05 at 14.55.43.jpegWhatsApp Image 2025-01-05 at 14.55.43(1).jpeg




Also, ab mit dem Lenkerband, Züge raus, und siehe da, so sollte der Zug nicht in 7cm Entfernung vom Ende aussehen:

WhatsApp Image 2025-01-05 at 14.55.43(2).jpeg



Das ist genau dort, wo die Endkappe sitzt. Sie ließ sich unglaublich schwer rausbekommen. (WD40, Spitzzange, Schraubendreher und Gewalt). Und nun zeigt sich, was wir schon vermutet haben:

WhatsApp Image 2025-01-05 at 14.55.43(3).jpegWhatsApp Image 2025-01-05 at 14.55.43(4).jpeg



Die STIs ziehen die Züge beim Bremsen leicht nach unten. In Ruhe habe ich wahrscheinlich die Züge in der Mitte bewegt - das lief leicht. Beim Bremsen habe ich mich dann aber wahrscheinlich an der Endkappe abgearbeitet. Diese STI können vorher auch nicht funktionier haben - der Vorbesitzer hat sie dann mit Öl geflutet und dann wahrscheinlich einfach verkauft, weil sie immer noch nicht liefen...
(Meine Kleinanzeigen-Gebrauchtkäufe sind zu 95% wirklich gut und zu 5% werde ich übers Ohr gehauhen und kaufe irgendwelches defektes Zeug, was die Besitzer über die Platform quasi entsorgen. Wie viel Zeit ich mit diesen STIs verbracht habe geht auf keine Kuhhaut.)

In Hamburg schneit es - ich kümmere mich jetzt um die andere Seite und schreibe das Ergebnis dieser Operation, wenn ich wieder mit dem Rad raus kann.
 
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Kurzes Update im Bremsen-Faden: (Entschuldigung dafür, das ist eigentlich nicht so lustig...)

Ich wollte noch ein Belags-Problem ausschließen und habe Shimano S70C und Koolstop R1 ausprobiert: Keine Verbesserung. Meine Intuition würde bei so viel größeren Belägen eine bessere Bremswirkung erwarten, aber die Theorie behält Recht: Großes Trekking-Pad bremst nicht signifikant andrs als keines Road-Pad.

Anhang anzeigen 1554864Anhang anzeigen 1554865




Also, ab mit dem Lenkerband, Züge raus, und siehe da, so sollte der Zug nicht in 7cm Entfernung vom Ende aussehen:

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Und, siehe da, das ist genau dort, wo die Endkappe sitzt. Sie ließ sich unglaublich schwer rausbekommen.
und nun zeigt sich, was wir schon vermutet haben:

Anhang anzeigen 1554867Anhang anzeigen 1554868



Die STIs ziehen die Züge beim Bremsen leicht nach unten. In Ruhe habe ich wahrscheinlich die Züge in der Mitte bewegt - das lief leicht. Beim Bremsen habe ich mich dann aber wahrscheinlich an der Endkappe abgearbeitet. Diese STI können vorher auch nicht funktionier haben - der Vorbesitzer hat sie dann mit Öl geflutet und dann wahrscheinlich einfach verkauft, weil sie immer noch nicht liefen...

In Hamburg schneit es - ich kümmere mich jetzt um die andere Seite und schreibe das Ergebnis dieser Operation, wenn ich wieder mit dem Rad raus kann.
Gut, dass du das für andere, die in Zukunft das gleiche Problem haben, dokumentierst. Hoffentlich findet die Suchfunktion das Thema dann.
 
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