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FTP - Aktuelle Zahlen und Ziele

occultus

6 kg pro Watt
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Wofür sich mit dem ganzen Murks beschäftigen wenn man Talent hat? :D

Ne, mal ernsthaft. Glaube die wenigsten Profis sind da wirklich fit was die ganzen Zahlen angeht. Der Trainer setzt was in Trainingpeaks (wenn überhaupt), man fährt die Programme stumpf nach und ansonsten fährt man Rennen und der Trainer wertet die Zahlen nachher aus. Voss und Stauff lassen ja auch mal öfter durchblicken dass bei Quickstep und Netapp damals auch nicht groß ne Wissenschaft draus gemacht wurde teilweise.
 

dobelli

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Dafür ist der Trainer / die Trainerin da, der/die sagt, was gefahren werden muss, um vorne dabei zu sein.
dazu hat sie später noch erzählt, dass sie ihrem Trainer Trainerpeaks erklären musste, er kannte das nicht (wenn ich das richtig verstanden hab, lief während einer Autofahrt).
 

Teutone

Wo ich bin, ist vorne!
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Habe den Eindruck, dass Frauen sich mit dem ganzen Leistungsdatengedöns nicht so auseinandersetzen. Dafür ist der Trainer / die Trainerin da, der/die sagt, was gefahren werden muss, um vorne dabei zu sein. Spaß muss es machen und wer am Ende schneller ist, gewinnt halt :) Nur meine Meinung.
Na ja, verallgemeinern sollte man das nicht, ich habe auch Eine mit 4,5 zuhause, und die kennt sehr wohl ihre Werte, obwohl sie nicht beruflich fährt. Allein schon, damit sie ihre Rolle programmieren kann. Auch Annemiek van Vleuten weiß sehr genau was sie tut, wenn sie gefühlt 100 Mal im Jahr zwischen den Rennen den Teide rauf und runter fährt, mit Lactat-Scout in der Trikot-Tasche. Gleiches gilt für die Ötztaler-Seriensiegerin, die trainiert auch sehr systematisch. Vielleicht aber auch ein Grund, warum die deutschen Frauen international eher wenig zu melden haben. Ein bisschen spielt sicherlich auch rein, dass wenn man teils wöchentlich mehrere Rennen fährt, davor noch die Cross-Saison, dann wird man irgendwann vielleicht der Zahlen überdrüssig. Da sind wir Männer selbst in Hobbetten-Kreisen schon zahlen-geiler (natürlich auch für die „Schwanzvergleiche“).
 

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
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Das sind ja interessante Hypothesen. Jetzt fehlt nur noch einer der behauptet, Radsportlerinnen interessieren sich mehr für die Küche als für Leistungswerte.... :rolleyes:
 

Thomas Barth

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pjotr, ich würde sagen, dass Beides von hohem Interesse ist. Sportler(innen) interessieren sich natürlich sehr für die Küche, schließlich muss eine Ernährung gefunden werden, die die notwendige Energie liefert ohne zuzunehmen. Dazu müsste dann der Kalorienverbrauch bekannt sein. Also, ich mache mir schon Gedanken darüber, wie viel leckeren fetten Sahne-Kuchen ich Mittags essen darf, ohne dass das wieder sichtbar wird :) Denn eines ist klar, mit dem Sport steigert auch der Appetit.
 
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David9519

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Ich lande mit Kreutzotter und den Daten ihrer Tour bei 4,6.. sofern man mal im unteren Bereich der Kg-Angaben ansetzt, die im Netz zu finden sind. Aber das reale Gewicht einer Frau zu erfahren, dürfte nicht so leicht sein.. ich kenn das von zuhause, da kann man noch so sehr mit fachlichen Argumenten kommen, dass man die Daten braucht, es gibt immer Ärger! :rolleyes: Nichts desto trotz, die besten Frauen kommen ausgeruht auch durchaus in Richtung 5 W/Kg ftp..
Also ich kenne eine ehemalige Deutsche Meisterin und die hat an der Schwelle etwas mehr als 5 W/kg
 

ronde2009

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Die dünnen Sportlerinnen kochen lieber für andere was ja nicht schlecht für die Freunde ist.
 

Jhonny77

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Das ist der Unerschied zwischen Profis (oder werdende Profis) und wir.
Die tun einfach was der Trainer sagt und hinterfragen das nicht. Schliesslich haben die nicht umsonst, Trainer, Betreuer, Ärzte usw.

Ausserdem sind die jung und haben andere Sachen im Kopf als sich in der Freizeit mit den Zahlen auseinanderzusetzen.
 

eins4eins

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Gestern mehr oder weniger spontan mal die Stunde flach gefahren. Die Beine waren aufgrund der schweren Vorwoche und CP10 Test am Vortag sehr müde. Der Puls ging nicht wirklich hoch und obwohl ich nicht hätte schneller fahren können, war ich danach nicht platt. 333W im Ergebnis. Etwas hinter der Erwartung, aber die angesammelte Müdigkeit spielt auf die Länge vermutlich doch mehr rein als gedacht.
sFTP habe ich mit 350W eingestellt. WKO rechnet 365W mFTP aus. Allerdings bei nur 34min TTE. Ich hätte gedacht, dass diese Stunde etwas daran ändert. Ist aber nichts angepasst worden. Nach dem CP10 Test war die mFTP um 2W gestiegen, die TTE hat sich aber sogar noch um ein paar Sekungen verkürzt.
Wurde von Allrounder auf Time Trialer umkategorisiert. Werde zeitnah nochmal versuchen ein paar frische längere CPs auszufahren.


694383
 

fatal-x

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Nächstes Jahr will ich beim Race across the Alps mitfahren. Baustellen sind natürlich möglichst hohe FTP und Gewicht natürlich. Mit 177cm @68kg könnten noch so 2-3 Kilo runter, aber da will ich nicht wirklich "hart" dran arbeiten. Lebensqualität und so ;)
/Die Frage ist für mich aber nun, woran soll ich arbeiten bzw. etwas am Training verändern. //

Status Quo: Ich schwirre eigentlich schon seit 1,5 Jahren im Bereich von CP20 Belastungen zwischen 340 und 360w(peak). Also mit ein wenig pessimistischen Zahlengeschwubse (positive Rechnung bleiben bei Strava ;) ) irgendwo im Bereich von leicht unter 5w/kg im Schnitt. //Dieses Plateau zu durch brechen wäre also das Ziel.
Die anderen Daten fürs Power Profil:
5 Min @ 410w | 6w/kg/1 Min @ 592w | 8,7/kg/5 sek @ 950w | 20-7 w/kg oder so ;)


zum Training für diese Saison:
quasi nur Rennen aufm Zeitfahrrad inkl Race across Germany. Entsprechend war der Fokus Ausdauerleistung und eine möglichst gute Zeitfahrposition und diese zu halten.
Ü10000km/Allgemein viel SST und immer wieder Vo2max lastige Sachen wie 30/30 oder 4x4 eingestreut, aber keinen Fokus darauf. Ausdauer mässig 2x Trainingslager und 3x Wochenenden inkl. Rhönmarahton in Sachen Umfang eskaliert.
Krafttraining schwenkte über Winter zum Frühjahr von viel Kniebeugen zu mehr Kreuzheben zu mehr Oberkörpertraining.

Was nun fürs zukünftige Training, Mal meine Gedanken wie ich weitere Steigung erhalten könnte.
Erste Gedanke war mehr hochintensive Sachen zu machen, da ich das noch nie wirklich fokusiert habe. Was vielleicht "dagegen" spricht: die 5 Min Leistung ist, wenn man das im Powerprofil schaut, bereits etwas höher als FTP und ich da vielleicht nicht mehr soviel Potential habe. Als zweite Schraube wäre vielleicht die reine Kraftausdauer, jedenfalls hatte ich damit bei den letzten Zeitfahren/bzw. harten Trainingsfahrten etwas Probleme (kann natürlich auch Positionsbedingt sein, da nochmal "schärfer" geworden).
Im Hinblick auf die ganzen Anstiege könnte es nicht schaden, da mal mit so klassischeren K3 Intervallen zu arbeiten. Aber das eher eingestreut, wollte meine Knorpel noch behalten :)
Ansonsten fielen mir noch die 8 Min Intervalle ein, davon einige hintereinander im "unteren" Bereich absolvieren, könnte die passende Intensivität liefern, bei gleichzetig noch ekliger Länge ;)

Ich will meine Training damit natürlich nicht komplett ersetzen, sondern nur vielleicht mal eine SST Einheit weniger machen und dafür sowas obengenanntens mehr einstreuen. Ansonsten werde ich auch weniger im Krafttraining sein, da die Basis einfach da stimmt und ich nicht weiter mich steigern muss/will und ich sonst in Kombination mit harten Intervallen eher ISG Probleme bekomme./Im Vergleich zu diesem Jahr würde ich je weiter es in den Sommer geht, halt noch mehr längere Intervalle fahren. Dieses Jahr war mit viel Zeit in der Aeroposition mehr Zeit rauszuholen als mit Intervallen.

Viel Text. Bin gespannt was ihr dazu meint.
 

JA1

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pjotr, ich würde sagen, dass Beides von hohem Interesse ist. Sportler(innen) interessieren sich natürlich sehr für die Küche, schließlich muss eine Ernährung gefunden werden, die die notwendige Energie liefert ohne zuzunehmen. Dazu müsste dann der Kalorienverbrauch bekannt sein. Also, ich mache mir schon Gedanken darüber, wie viel leckeren fetten Sahne-Kuchen ich Mittags essen darf, ohne dass das wieder sichtbar wird :) Denn eines ist klar, mit dem Sport steigt auch der Appetit.
:daumen:
auch wenn der appetit steigt, sollte man ihn unter kontrolle haben
Das sind ja interessante Hypothesen. Jetzt fehlt nur noch einer der behauptet, Radsportlerinnen interessieren sich mehr für die Küche als für Leistungswerte.... :rolleyes:
wer (leistungs-) sport ernsthaft betreibt, wird sich auch ernsthaft für die küche interessieren
 
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Achilleus

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Nächstes Jahr will ich beim Race across the Alps mitfahren. Baustellen sind natürlich möglichst hohe FTP und Gewicht natürlich. Mit 177cm @68kg könnten noch so 2-3 Kilo runter, aber da will ich nicht wirklich "hart" dran arbeiten. Lebensqualität und so ;)
/Die Frage ist für mich aber nun, woran soll ich arbeiten bzw. etwas am Training verändern. //

Status Quo: Ich schwirre eigentlich schon seit 1,5 Jahren im Bereich von CP20 Belastungen zwischen 340 und 360w(peak). Also mit ein wenig pessimistischen Zahlengeschwubse (positive Rechnung bleiben bei Strava ;) ) irgendwo im Bereich von leicht unter 5w/kg im Schnitt. //Dieses Plateau zu durch brechen wäre also das Ziel.
Die anderen Daten fürs Power Profil:
5 Min @ 410w | 6w/kg/1 Min @ 592w | 8,7/kg/5 sek @ 950w | 20-7 w/kg oder so ;)


zum Training für diese Saison:
quasi nur Rennen aufm Zeitfahrrad inkl Race across Germany. Entsprechend war der Fokus Ausdauerleistung und eine möglichst gute Zeitfahrposition und diese zu halten.
Ü10000km/Allgemein viel SST und immer wieder Vo2max lastige Sachen wie 30/30 oder 4x4 eingestreut, aber keinen Fokus darauf. Ausdauer mässig 2x Trainingslager und 3x Wochenenden inkl. Rhönmarahton in Sachen Umfang eskaliert.
Krafttraining schwenkte über Winter zum Frühjahr von viel Kniebeugen zu mehr Kreuzheben zu mehr Oberkörpertraining.

Was nun fürs zukünftige Training, Mal meine Gedanken wie ich weitere Steigung erhalten könnte.
Erste Gedanke war mehr hochintensive Sachen zu machen, da ich das noch nie wirklich fokusiert habe. Was vielleicht "dagegen" spricht: die 5 Min Leistung ist, wenn man das im Powerprofil schaut, bereits etwas höher als FTP und ich da vielleicht nicht mehr soviel Potential habe. Als zweite Schraube wäre vielleicht die reine Kraftausdauer, jedenfalls hatte ich damit bei den letzten Zeitfahren/bzw. harten Trainingsfahrten etwas Probleme (kann natürlich auch Positionsbedingt sein, da nochmal "schärfer" geworden).
Im Hinblick auf die ganzen Anstiege könnte es nicht schaden, da mal mit so klassischeren K3 Intervallen zu arbeiten. Aber das eher eingestreut, wollte meine Knorpel noch behalten :)
Ansonsten fielen mir noch die 8 Min Intervalle ein, davon einige hintereinander im "unteren" Bereich absolvieren, könnte die passende Intensivität liefern, bei gleichzetig noch ekliger Länge ;)

Ich will meine Training damit natürlich nicht komplett ersetzen, sondern nur vielleicht mal eine SST Einheit weniger machen und dafür sowas obengenanntens mehr einstreuen. Ansonsten werde ich auch weniger im Krafttraining sein, da die Basis einfach da stimmt und ich nicht weiter mich steigern muss/will und ich sonst in Kombination mit harten Intervallen eher ISG Probleme bekomme./Im Vergleich zu diesem Jahr würde ich je weiter es in den Sommer geht, halt noch mehr längere Intervalle fahren. Dieses Jahr war mit viel Zeit in der Aeroposition mehr Zeit rauszuholen als mit Intervallen.

Viel Text. Bin gespannt was ihr dazu meint.
1. Lass dich nicht von dem Powerprofil beirren. Die Zuordnung der Spalten ist willkürlich, genau wie die Charakterisierung der Fahrertypen. Letztlich hilft einem die Identifikation von großen Deltas nur bei der Adressierung ausgeprägter Schwächen. Ich bin sicher, dass selbst viele Weltklassezeitfahrer ein Profil aufweisen würden, das eher Richtung Allrounder tendiert. Cancellara, Wiggins, Rogers: alle sicherlichlich auch im Bereich um 5' brutal stark (und noch kürzer). Deine Leistung über 5' und 20' passt schon ganz gut zusammen. Die Minute ist natürlich schwach (5'' ist bei jemandem, der Sprints nicht spezifisch trainiert murks. Da mangelt es in der Regel schon an der Technik), für deine Ziele aber nahezu irrelevant, was gut zu
2. überleitet: ich würde trotzdem mal einen Block mit kurzen Intervallen einschieben. Allein um der Abwechslung willen. Ansonsten bist du mit deinem Training gut unterwegs. Als Vo2max könntest du mal 2x5(1'/1') mit 150%/55% fahren. Das ist für deine Ziele zwar unspezifisch und eher etwas, was man bei Mountainbikern sieht, aber du würdest die Muskeln jucken und gleichzeitig noch eine hohe Kreislauflast erzeugen. Find ich immer ganz interessant. K3 ist ein schwieriges Thema. Mir bringt das was, weil ich auch Probleme habe, im Sitzen mit niedriger Frequenz die Leistung hochzuhalten. Ich brauch das aber auch im Rennen, weil im Stehen keine Traktion da ist. Wenn ich nur Straße fahren würde, gäbs für mich kein K3. Meine Sehnen jaulen...
 

ronde2009

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Gestern mehr oder weniger spontan mal die Stunde flach gefahren. Die Beine waren aufgrund der schweren Vorwoche und CP10 Test am Vortag sehr müde. Der Puls ging nicht wirklich hoch und obwohl ich nicht hätte schneller fahren können, war ich danach nicht platt. 333W im Ergebnis. Etwas hinter der Erwartung, aber die angesammelte Müdigkeit spielt auf die Länge vermutlich doch mehr rein als gedacht.
sFTP habe ich mit 350W eingestellt. WKO rechnet 365W mFTP aus. Allerdings bei nur 34min TTE. Ich hätte gedacht, dass diese Stunde etwas daran ändert. Ist aber nichts angepasst worden. Nach dem CP10 Test war die mFTP um 2W gestiegen, die TTE hat sich aber sogar noch um ein paar Sekungen verkürzt.
Wurde von Allrounder auf Time Trialer umkategorisiert. Werde zeitnah nochmal versuchen ein paar frische längere CPs auszufahren.


Anhang anzeigen 694383
Such mal den Chart von William Renfoe: Best times for informal testing. Hast Du WKO4 oder 5. Da kannst Du dann sehen was genau Du testen musst um die mFTP hochzubringen.
 

ronde2009

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Nächstes Jahr will ich beim Race across the Alps mitfahren. Baustellen sind natürlich möglichst hohe FTP und Gewicht natürlich. Mit 177cm @68kg könnten noch so 2-3 Kilo runter, aber da will ich nicht wirklich "hart" dran arbeiten. Lebensqualität und so ;)
/Die Frage ist für mich aber nun, woran soll ich arbeiten bzw. etwas am Training verändern. //

Status Quo: Ich schwirre eigentlich schon seit 1,5 Jahren im Bereich von CP20 Belastungen zwischen 340 und 360w(peak). Also mit ein wenig pessimistischen Zahlengeschwubse (positive Rechnung bleiben bei Strava ;) ) irgendwo im Bereich von leicht unter 5w/kg im Schnitt. //Dieses Plateau zu durch brechen wäre also das Ziel.
Die anderen Daten fürs Power Profil:
5 Min @ 410w | 6w/kg/1 Min @ 592w | 8,7/kg/5 sek @ 950w | 20-7 w/kg oder so ;)


zum Training für diese Saison:
quasi nur Rennen aufm Zeitfahrrad inkl Race across Germany. Entsprechend war der Fokus Ausdauerleistung und eine möglichst gute Zeitfahrposition und diese zu halten.
Ü10000km/Allgemein viel SST und immer wieder Vo2max lastige Sachen wie 30/30 oder 4x4 eingestreut, aber keinen Fokus darauf. Ausdauer mässig 2x Trainingslager und 3x Wochenenden inkl. Rhönmarahton in Sachen Umfang eskaliert.
Krafttraining schwenkte über Winter zum Frühjahr von viel Kniebeugen zu mehr Kreuzheben zu mehr Oberkörpertraining.

Was nun fürs zukünftige Training, Mal meine Gedanken wie ich weitere Steigung erhalten könnte.
Erste Gedanke war mehr hochintensive Sachen zu machen, da ich das noch nie wirklich fokusiert habe. Was vielleicht "dagegen" spricht: die 5 Min Leistung ist, wenn man das im Powerprofil schaut, bereits etwas höher als FTP und ich da vielleicht nicht mehr soviel Potential habe. Als zweite Schraube wäre vielleicht die reine Kraftausdauer, jedenfalls hatte ich damit bei den letzten Zeitfahren/bzw. harten Trainingsfahrten etwas Probleme (kann natürlich auch Positionsbedingt sein, da nochmal "schärfer" geworden).
Im Hinblick auf die ganzen Anstiege könnte es nicht schaden, da mal mit so klassischeren K3 Intervallen zu arbeiten. Aber das eher eingestreut, wollte meine Knorpel noch behalten :)
Ansonsten fielen mir noch die 8 Min Intervalle ein, davon einige hintereinander im "unteren" Bereich absolvieren, könnte die passende Intensivität liefern, bei gleichzetig noch ekliger Länge ;)

Ich will meine Training damit natürlich nicht komplett ersetzen, sondern nur vielleicht mal eine SST Einheit weniger machen und dafür sowas obengenanntens mehr einstreuen. Ansonsten werde ich auch weniger im Krafttraining sein, da die Basis einfach da stimmt und ich nicht weiter mich steigern muss/will und ich sonst in Kombination mit harten Intervallen eher ISG Probleme bekomme./Im Vergleich zu diesem Jahr würde ich je weiter es in den Sommer geht, halt noch mehr längere Intervalle fahren. Dieses Jahr war mit viel Zeit in der Aeroposition mehr Zeit rauszuholen als mit Intervallen.

Viel Text. Bin gespannt was ihr dazu meint.
Es gibt ab einem gewissen Grad an Austrainiertheit keine Leistungssteigerungen mehr, die man dauerhaft konservieren, bzw. erbrigen kann. Du kannst zum Event 3 kg leichter erscheinen und das wie Team Ineos für eine Aktion pro Jahr auf die Spitze treiben (5kg).
Dann bereiten sich praktisch alle Profis in der Höhe vor. Das muss man aber ausprobiert haben.
Ansonsten wäre eine Sequenz von vorbereitenden Rennen zu empfehlen um zu peaken.
Das Training, das Du machst scheint schon richtig gewesen zu sein. Ob man sich entwickeln kann bleibt offen. Eher gut peaken.
 

eins4eins

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Such mal den Chart von William Renfoe: Best times for informal testing. Hast Du WKO4 oder 5. Da kannst Du dann sehen was genau Du testen musst um die mFTP hochzubringen.
WKO5. Insgesamt läuft das aber irgendwie unrund. Letzte Woche bin ich eine lockere Runde mit Sprints gefahren und habe einen neuen 5'' Bestwert erzielt. Daraufhin ist die mFTP um 10W gefallen und die TTE hat sich auf 42min verlängert.
Die Pmax ist um 200W hochgegangen. Die Leistung bin ich aber nie gefahren und die Datei hat auch keinen falschen Spike. Oder soll die Pmax Angabe auch ein theoretischer Wert sein?
 

tarino

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Da hier gerade ein paar Leute schreiben, die wohl über einiges an Hintergrundwissen verfügen, will ich mich mal mit einer Frage einschalten, die für euch absolutes Basiswissen sein dürfte.
Ich habe vor, mir demnächst entsprechendes zuzulegen, um nach Leistung trainieren zu können- dazu müßte ich ja zunächst meinen derzeitigen FTP-Wert bestimmen- soweit so gut.
Aber wie sieht`s denn aus, wenn ich ein dann Training, ausgehend bzw basierend auf diesem Wert, fahre ?
Je nach äußeren Bedingungen kann ja der der Belastung entsprechende Puls schwanken, trotz eigentlich gleicher individuell/persönlicher Voraussetzungen- kann durchaus ja auch einmal im aeroben, ein andermal ev. schon im anaeroben Bereich liegen- obwohl man eigentlich jeweils die selbe Leistung tritt.
Muss man dann ev. auch mal sagen, ok- heute geht (wegen des Wetters/Hitze) der Puls so hoch, dass ich aufgrund der Laktatanhäufung die Leistung nicht aufrechterhalten kann?
Oder ist dann das Training von vornherein zu ambitioniert angesetzt?
Innerhalb welchen Bereiches ignoriert man den Puls? Kann man das so fragen?
Oder stellen sich diese Fragen erst gar nicht, weil ich vielleicht etwas übersehe, irgendwas grundsätzliches?
Wäre schön, wenn mich jemand aufklären würde,- danke schonmal
 

ronde2009

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Ich denke, ja modelliert.
Die Daten, die Du in letzter Zeit einführst flachen deine PD Kurve ab zu einem TTer.
696629

Pmax Nächste Woche gibt es dazu ein webinar.
 
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