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Der kurze Trainingsfragen Thread

Meint ihr alle 4 Wochen die FTP ganz leicht (z.B. 5 Watt) nachjustieren für die Intervalle macht Sinn, oder doch immer wieder FTP Test machen? Oder sind die Zeitabschnitte eh zu kurz?

Ob Du nun die FTP erhöhst oder einfach die Intervalle wie SST mit mehr Watt fährst, bleibt Dir überlassen. Wenn Du Indoor fährst, dann macht es natürlich Sinn, dort die FTP zu erhöhen. Bei HIT würde ich aber eher den @Teutone Stil anwenden: Wenn sich HIT zu einfach anfühlt, dann einfach 5W draufpacken, völlig losgelöst von der sonstigen Erhöhung. So halte ich es auch und macht irgendwie Spaß zu sein, dass man bei HIT langsam immer mehr schafft.
 

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Re: Der kurze Trainingsfragen Thread
30/30er kenn ich so, dass man einen "halbherzigen" Sprint fährt fährt, dann auch so außer Puste ist, dass man erstmal kurz die Beine hochnimmt.. dann locker rollert, dann langsam die Spannung für den nächsten Satz aufbauen, und Repeat.. musste etwas länger kramen, um einen Satz zu finden, da hatte ich noch ne andere FTP. Vielleicht aber noch relevant, die letzte 30er-Pause zählte ich nicht mit, da die ja eh in eine lange Pause überging. Und, nochmal, es war einfach meine Beobachtung, dass die, die es so fuhren, jeweils pro Satz auf ca. auf ihre FTP kamen, mal mehr, mal weniger.

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Ok - muss man natürlich wollen. Für mich wäre das nix, ich habe ja eine Abneigung gg. Sprints :D
Da fahre ich lieber 3x 13x 30/15, was mich gefühlt auch weiter voran bringt.
 
Schönen Sonntag euch.
Ich hätte mal eine Frage zum Thema Zonen Training mit Garmin Geräten.

Ich habe einen max Puls von garmin beim laufen ermitteln von ca 195.
letztens habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass die HF beim Radfahren ca. 10-15 Schläge niedriger sein kann.

Macht es also sinn die Herzfrequenz dementsprechend bei dem Garmin Gerät anzupassen -> ca. 185 HF einstellen ?

danke im voraus :)
 
Schönen Sonntag euch.
Ich hätte mal eine Frage zum Thema Zonen Training mit Garmin Geräten.

Ich habe einen max Puls von garmin beim laufen ermitteln von ca 195.
letztens habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass die HF beim Radfahren ca. 10-15 Schläge niedriger sein kann.

Macht es also sinn die Herzfrequenz dementsprechend bei dem Garmin Gerät anzupassen -> ca. 185 HF einstellen ?

danke im voraus :)

Willst Du raten oder etwas einstellen, was stimmt? Wenn ersteres: Dann ja
Ansonsten halt mal AllOut fahren ausgeruht und gucken, wo Dein Maximalpuls beim Radfahren ist.
 
Frage: Machen lange WarmUps und Cooldowns überhaupt Sinn?

Wenn man zum Beispiel 4x10min SST mit 2 Min Pause fährt kann man die Einheit mit einem kurzen Warmup zb. 8min WU und 4min CD in einer Stunde fahren und der wesentliche Sinn 40min SST sind erfüllt. Warum sollte man zusätzlich noch 30min im Ga Bereich rumeiern? Gibt es dafür einen Grund?

Wäre es nicht besser eine reine GA Einheit dafür länger zu fahren?
 
Frage: Machen lange WarmUps und Cooldowns überhaupt Sinn?

Wenn man zum Beispiel 4x10min SST mit 2 Min Pause fährt kann man die Einheit mit einem kurzen Warmup zb. 8min WU und 4min CD in einer Stunde fahren und der wesentliche Sinn 40min SST sind erfüllt. Warum sollte man zusätzlich noch 30min im Ga Bereich rumeiern? Gibt es dafür einen Grund?

Wäre es nicht besser eine reine GA Einheit dafür länger zu fahren?
Würde mich aus wissenschaftlicher Sicht auch interessieren.

Für mein nicht wissenschaftliches Empfinden ist das individuell auf die Einheit und die persönliche Vorliebe. Je lockerer die Intervalle werden umso kürzer mach ich das Warmup. Bei harten Intervallen fahre ich 15+ Minuten warm mit kurzen stärkeren Belastungen.

Beim Cooldown ist es bei mir ähnlich. War die Belastung hintenraus nochmal sehr hoch, dann strampel ich nochmal etwas länger locker aus. Ich mach das einfach nach Gefühl und Tagesform wie es sicht gerade gut anfühlt. Beim Cooldown habe ich mal gelernt, dass es ausschließlich der Regeneration hilft.
 
Frage: Ich befinde mich aktuell in einer Regenerationswoche und habe jetzt gestern eine lockere Laufeinheit gehabt und für heute steht leichtes Krafttraining an. Jetzt kann ich für den Rest der Woche aber den normalen Plan nicht mehr einhalten, da es von Freitag bis Sonntag zum Skifahren geht.

Wie würdet ihr 3 Skitage als Belastung betrachten und wie ab nächster Woche weiter machen? Einfach regulär wieder mit MIT weitermachen? Oder ist das Skifahren zu viel Belastung und lieber noch eine halbe Woche low machen? Ich hätte es jetzt als leicht Aerob und leicht Anaerob verbucht und eventuell einfach ab Montag mit LIT gestartet und mit den Intervallen erst in der 2. Wochenhälfte angefangen :S

Ein Thema was mich auch einfach mal interessieren würde, wie handhabt ihr das bei euren „Sonntagsausfahrten“ so? Auf der Rolle fährt man ja die 3h einfach durch ohne Pause. Outdoor (durchaus dann länger als 3h) geht es bei mir dann doch mal ins Cafe oder ähnliches. Fahrt ihr Outdoor eure gemütlichen Touren komplett durch, oder macht ihr auch Pausen? Wie ist der Einfluss da auf den Trainingseffekt, wenn ich sehr lange Einheiten mit Kaffee / Eis Pausen unterbreche?
 
Zu dem Warm up: Im Idealfall sollten rein physiologisch gesehen eher kurze Warm ups und Cool downs reichen. Beim Warm up ist es hilfreich, wenn man nicht nur locker "rumdaddelt", sondern ein bisschen Intensität einbaut, um dadurch eine Aktivierung herbeizuführen - das sog. "Post-activation Potentiation"-Phänomen.

Abgesehen von diesem Idealfall gibt es aber ggf. pragmatische Gründe, es anders zu machen. Ich brauche nach langen/stressigen Arbeitstagen zum Beispiel öfter mal 'ne Stunde mit lockerer Bewegung und Musik auf den Ohren, um den Kopf freizubekommen und überhaupt fokussiert trainieren zu können. Wenn man Blöcke mit viel Intensität und/oder Umfang trainiert, z.B. in TL, bei Etappenfahrten durchs Hochgebirge etc., kann es durch angesammelte Ermüdung auch mehr Zeit beim Warm up brauchen, um wieder Leistung bringen zu können. Wenn man viele Tage mit vielen Höhenmetern aneinanderreiht, dauert es irgendwann jeden Tag ein bisschen länger, bis die Beine "aufgehen".
 
@pjotr, wie siehst du es mit dem Cooldown? Wie lange und wie intensiv sollte man nach einer intensiven Einheit sich ausfahren.
 
Frage: Ich befinde mich aktuell in einer Regenerationswoche und habe jetzt gestern eine lockere Laufeinheit gehabt und für heute steht leichtes Krafttraining an. Jetzt kann ich für den Rest der Woche aber den normalen Plan nicht mehr einhalten, da es von Freitag bis Sonntag zum Skifahren geht.

Wie würdet ihr 3 Skitage als Belastung betrachten und wie ab nächster Woche weiter machen? Einfach regulär wieder mit MIT weitermachen? Oder ist das Skifahren zu viel Belastung und lieber noch eine halbe Woche low machen? Ich hätte es jetzt als leicht Aerob und leicht Anaerob verbucht und eventuell einfach ab Montag mit LIT gestartet und mit den Intervallen erst in der 2. Wochenhälfte angefangen :S
Ich fahre kein Ski, aber ich kann mir gut vorstellen, dass 3 Tage Ski eine so große und vor allem auch eher ungewohnte muskuläre Belastung darstellen, dass man danach noch ein paar Tage zusätzlich mit lockeren Rekom-Training oder Pause braucht, um wieder Leistung zu bringen

Ein Thema was mich auch einfach mal interessieren würde, wie handhabt ihr das bei euren „Sonntagsausfahrten“ so? Auf der Rolle fährt man ja die 3h einfach durch ohne Pause. Outdoor (durchaus dann länger als 3h) geht es bei mir dann doch mal ins Cafe oder ähnliches. Fahrt ihr Outdoor eure gemütlichen Touren komplett durch, oder macht ihr auch Pausen? Wie ist der Einfluss da auf den Trainingseffekt, wenn ich sehr lange Einheiten mit Kaffee / Eis Pausen unterbreche?

Also wir machen je nach Wetterlage bei längeren Strecken deutlich jenseits der 100km durchaus Pausen, trinken Kaffee und Essen was. Glaube kaum, dass das signifikant den Trainingsnutzen reduziert. Wenn man nur 3h fährt und jede Stunde 'ne Pause macht, sieht das aber vermutlich anders aus.
 
Grundlage dranhängen ist einfach Trainingsload. Halbe Stunde mehr ist halbe Stunde mehr. Wenn man die an einem anderen Tag dranhängen kann, okay. Ansonsten fehlt der halt.
 
@pjotr, wie siehst du es mit dem Cooldown? Wie lange und wie intensiv sollte man nach einer intensiven Einheit sich ausfahren.
15 min. scheinen mir eine gute Größenordnung, wenn man weniger Zeit hat, tun es aber auch weniger Minuten.

Wenn man mehr macht, ist das kein Cool down, sondern - wie @eins4eins schon schrieb - zusätzlicher Trainingload. Ob der sinnvoll ist, hängt auch von den sportlichen Zielen ab. Wenn man z.B. für Radmarathons trainiert, ist es zumindest mental hilfreich, auch im durch Intervalle ermüdeten Zustand noch Umfang dranzuhängen. Welchen physiologischen Wert das hat, ist im Detail allerdings schwieriger zu beantworten.
 
Ich nehme das auch immer als zusätzlichen Trainingsload (gerade wg. der von Dir angesprochenen Radmarathons), da ich dort nach den Hügeln auch normal weiterfahren "muss". Ich häng meist noch 20-30 Min Z2 ans WO dran.

Vor allen Dingen fühlt sich Z2 nach den vorhergegangen Intervallen dann ja richtig easy an.

@Toni R.
PS: Hubschraubär hat in den WOs ja in der Regel immer zwischen 15-30Min Z1/Z2 hinten dran, passt also alles, wenn man die WOs aus dem Wintertrainig fährt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie würdet ihr 3 Skitage als Belastung betrachten und wie ab nächster Woche weiter machen? Einfach regulär wieder mit MIT weitermachen? Oder ist das Skifahren zu viel Belastung und lieber noch eine halbe Woche low machen? Ich hätte es jetzt als leicht Aerob und leicht Anaerob verbucht und eventuell einfach ab Montag mit LIT gestartet und mit den Intervallen erst in der 2. Wochenhälfte angefangen :S

Kommt ja schon ein wenig darauf an, wie (gut & schnell) und wo (blaue Piste oder off-Piste) du fährst.

Meist ist ja doch der Anteil „fahren“ sehr viel weniger als der Anteil „erholen“ im Lift oder in der Kneipe.

Mir zumindest ging’s bisher auch nach einer Woche Ski (fahren oder Touren) nie so schlecht, daß ich da mehrere Tage Erholung gebraucht hätte. Zumal man ja meist schon einen Reisetag ohne Sport hat.

Also viel Spaß, gführigen Schnee und pass auf deine Knie auf!
 
Grds. gehen wir im Radsport meist ziemlich fahrlässig mit dem Warm-up und cool-down um. Wenn man sich anschaut wie das in anderen Sportarten (zumindest auf professionellem Niveau) gehandhabt wird, dann ist da mindestens 15 Minuten nicht sportartspezifisches Aufwärmen vor dem sportartspezifischen vorhanden und dann noch ein klassisches spezifisches warm-up. Cool down sind dann auch mindestens 15 Minuten, Dehnungs- und evtl. Kräftigungsübungen kommen dann noch dazu. Zur Trainingszeit wird das alles aber nicht gerechnet.
 
Frage: Machen lange WarmUps und Cooldowns überhaupt Sinn?

Wenn man zum Beispiel 4x10min SST mit 2 Min Pause fährt kann man die Einheit mit einem kurzen Warmup zb. 8min WU und 4min CD in einer Stunde fahren und der wesentliche Sinn 40min SST sind erfüllt. Warum sollte man zusätzlich noch 30min im Ga Bereich rumeiern? Gibt es dafür einen Grund?

Wäre es nicht besser eine reine GA Einheit dafür länger zu fahren?
Warum hältst Du die SST (sweetspot 88-94%?) Intervalle so kurz? Die 40min sollte man doch eigentlich rel. problemlos am Stück schaffen 🤷🏻‍♂️

Bei Schwelle oder over unders mag es ja etwas anders aussehen, aber SST 10min 🤔
 
Wenn man eine gewisse Leistung normalized fährt, kann man dann davon ausgehen, das diese Leistung über den gleichen Zeitraum im Durchschnitt fahren kann?
 
Warum hältst Du die SST (sweetspot 88-94%?) Intervalle so kurz? Die 40min sollte man doch eigentlich rel. problemlos am Stück schaffen 🤷🏻‍♂️

Bei Schwelle oder over unders mag es ja etwas anders aussehen, aber SST 10min 🤔
Die Frage im Training ist ja nicht, ob das geht, oder nicht, sondern eher, ob es je nach Trainingsphase gerade sinnvoll ist oder nicht.
 
Wenn man eine gewisse Leistung normalized fährt, kann man dann davon ausgehen, das diese Leistung über den gleichen Zeitraum im Durchschnitt fahren kann?
Das wird immer wieder so behauptet. Ich würde sagen: Das ist sehr stark von den individuellen Stärken und Schwächen des jeweiligen Fahrers abhängig.
 
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