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Der kurze Trainingsfragen Thread

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Re: Der kurze Trainingsfragen Thread
Nur, weil jeder Sportlehrer im Forum meint, sich noch an sein Studium erinnern zu können, hindert ihn das nicht daran, hier ganze Romane aus der KI reinzukopieren, das Thema hatten wir schonmal, samt Sonderzeichen etc. Ist aber okay, die Zeiten ändern sich.. 🙃

Sind wir jetzt schon bei der untersten Schublade angekommen, oder geht es noch tiefer bei Dir? Ich bin gespannt.
 
Und wieder ein persönlicher Angriff ohne Hintergrundwissen und Substanz ... dass Dir das aber selbst auch nicht peinlich ist.

Während Du mich oben direkt als "Kleinkind" betitelt hast, weise ich nur mal darauf hin, dass ein Studium allein kein Zeichen für Kompetenz ist. Das sollten viele aus ihrem Berufsleben bestätigen können. Dass Du in jedem zweiten Post quer durchs Forum darauf hinweist, dass Du was mit Sportwissenschaften studiert hast, ändert nunmal nichts an der Tatsache, im Gegenteil. Einfach mal sachlich bleiben, statt "ich hab das studiert!", jedes Mal, wenn Dir die Argumente oder Fakten ausgehen. Aber genug von mir, Du darfst gern weiter über Pausen philosophieren, und dabei auf deine jahrzehntelange Expertise als Radsportler zurückgreifen. Und natürlich auf dein Studium.
 
{@Teutone, @Hubschraubär} könnt Ihr bitte die persönlichen Details außerhalb des Fadens, z.B. in einer persönlichen Diskussion, diskutieren.
Gleichzeitig begrüße ich es, wenn die inhaltliche Diskussion hier auch mit Euch beiden weitergeht – aber gerne von Beiden mit etwas mehr „Bescheidenheit“ und Zurückhaltung, inbes. was die Dartstellung angeht. Vielleicht mal so: wenn Ihr „wiss. Befunde“ darstellt bitte kurze Referenz, wenn Ihr eine Meinung habe bitte als genau solche vorbringen und bezeichnen und (persönliche) Anekdoten nur in Ausnahmefällen und dann klar als solche markiert/bezeichnet.

Vielleicht hilft es uns dann allen beim Austausch und Fortschritt;-)
 
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wenn Ihr „wiss. Befunde“ darstellt bitte kurze Referenz, wenn Ihr eine Meinung habe bitte als genau solche vorbringen und bezeichnen und (persönliche) Anekdoten nur in Ausnahmefällen und dann klar als solche markiert/beziechnet.
Ich hatte nicht vor mich zu obiger Sache nochmal zu äußern, ich denke es ist alles so dargestellt, dass die Rollen klar sind.
Hierzu: Wenn ich mich auf Erkenntnisse beziehe, sind das nie persönliche Anekdoten. Sondern Stand der Wissenschaft, so wie ich ihn wahrnehme bzw. wie ich ausgebildet wurde und es in der Praxis wahrnehme (nie auf mich alleine bezogen). Insofern fühle ich mich da nicht sonderlich angesprochen.
In vielen Threads über das Forum hinweg habe ich Studien zitiert. Freilich mache ich das nicht in jedem Kontext, das würde den zeitlichen Rahmen sprengen, dazu ist Zeit bei mir eine zu knappe Ressource. Wer etwas konkret wissen möchte kann im Zweifel nochmal nachfragen - es ist aber natürlich auch so, dass ich mir in den letzten 20 Jahren nicht jeden Autor ganz genau gemerkt habe. Das dürfte jede(r) aus dem eigenen Beruf heraus kennen. Manches fragt man dann nochmal nach, oder googelt es schnell selbst. Grundsätzlich meine ich aber schon, dass ich ziemlich viele Details belege.
 
@Teutone
@Hubschraubär

Inhaltlich sehr wertvoll was ihr hier schreibt - belasst es bitte dabei.
Macht es doch bitte einfach für die weitere Diskussion so, dass ihr entsprechende Quellen eures Wissen mit angebt.

Ihr könnt auch weitermachen - lange dauerts nicht mehr bis hierzu Meldungen auftauchen. Die Moderation hat zwar vermutlich nicht keine Fachexpertise aber defintiv die Expertise zu wissen ob eurem Verhalten langsam die Forenregeln in die Quere kommen :)
 
..von uns beiden ein Like, ein guter Anfang. Und ja, auch mir ist bewusst, dass wir uns da teils etwas hochschaukeln, ich guck auch gleich mal, ob ich oben noch ein wenig rumlösche.

Und vielleicht müssen wir beide ein wenig daran arbeiten, die andere Seite auch ein wenig zu akzeptieren, manche Sachen gern zu ergänzen, statt dagegen zu schreiben. Auch ich lese seit Jahren, Jahrzehnten, Studien, den neuesten Scheiß in bunten Magazinen (früher noch schwarzweiß), sicherlich irgendwann mal ein bisschen gelangweilt, weil echte Durchbrüche, die nicht direkt wieder relativiert werden, sind selten (..dennoch natürlich vorhanden). Vieles dreht sich sogar im Kreis, Moden kommen und gehen und kommen wieder. Daher bin ich aber vielleicht eher der Typ, der sich mehr für die Fälle interessiert, im realen Leben, die wirklich interessant sind. Leute, die Dinge komplett anders machen, und damit Erfolg haben. Oder auch komplett scheitern (...Hey, Nüchtern-Trainierer der Jahre 2000-2010, hach was gab' damals Studien dazu.. ). Teils auch Dinge, die man mit üblichen Studien-Modellen gar nicht so recht erfassen kann, weil die Zeiträume zu lang wären, oder das Ganze zu umfangreich. Ich trainiere momentan anders als üblich, dann höre ich als Argument nur "Lebenskilometer", dabei sind gerade die Lebenskilometer eine Sache, die man sich immer so oder so hindrehen kann: Kapillarisierung, Mitochondrien und neuronale Effizienz vs. Entzündung, Mikrotraumata u. oxidativem Stress. Kurz: Fitness vs. Verschleiß. Gleichzeitig gibt's hier im Forum und auch meinem Bekanntenkreis 6 Watt-Maschinen, die das mit 20-30 Wochenstunden machen. Auch okay, aber (zeitlich) eben auch nicht jedermanns Sache. Aber auch da sehe ich interessante Dinge, dass Volumen auch manchmal nicht einfach Volumen ist, sondern teils auf bis zu 3 Einheiten am Tag verteilt. Ist dann wieder ein Unterschied zu einem, der einfach berufstätig das Volumen nachbilden will, aber eben am Stück, und sich nicht die Pausen gönnt. Und auch nicht um 4 aufstehen will. Ich mag auch sowas wie seinerzeit den Michael Nehls, 7. beim RAAM, indem er einfach jeden Tag ausgepennt hat, und sich dadurch nicht nur Freunde gemacht hat, weil den Mythos der Schlaflosen ein wenig zerstört. Ist doch interessanter, als mit 20 Km/h und scheintot übermüdet ins Ziel zu rollen, wie es sonst alle machen. Einfach auch mal offen für Neues sein, egal, ob's da schon ne Studie drüber gibt, oder es vielleicht nicht so ganz ins Bild passt. Und wenn's mal per Try and Error läuft, auch gut. Denn, ich wiederhole mich, noch sind selbst so scheinbar simple Dinge wie Seitenstechen, Schluckauf oder Krämpfe nicht wissenschaftlich erklärbar, einzig beim Muskelkater scheint man sich (mittlerweile!) einig über die Ursache zu sein. Und, das möge man mir zugute halten, ich habe weiter oben nun auch wirklich einiges an wissenschaftlichem Zeugs wiedergegeben, so ja nu auch nicht, ne? :rolleyes:
 
Ich komme dem Wunsch der "Forengemeinde" nach, überlese die immer noch vorhandenen kleinen Provokationen (trotz des deutlich versöhnlicheren Tons) und konzentriere mich auf die Sache. Nicht um @Teutone zu überzeugen, das wäre aus meiner Sicht Zeitverschwendung, sondern um dem vielleicht stillen Mitleser die Problematik der Argumentation deutlich zu machen.

Das Lesen von Studien macht noch kein wissenschaftliches Denken aus. Wissenschaft möchte Erkenntnisse gewinnen, die auf viele Individuen (nie auf alle) übertragbar sind. Dafür eignet sich der Einzelne leider überhaupt nicht. Mein Anliegen ist es Aspekte zum Besten zu geben von denen möglichst viele Sportler:innen profitieren können und nicht nur einige wenige. Um mal ein anderes Beispiel zu nennen: Es gibt ja auch Ausdauersportler die mit einer ketogenen Ernährung erfolgreich sind / waren. Dennoch scheint mir das kein Ansatz zu sein von dem viele Sportler:innen profitieren können. Da sind die einzelnen Erfolge eben kein "Beweis" welcher Art auch immer.
Es bringt niemandem etwas wenn @Teutone behauptet mit 6h Training / Woche 400W zu fahren, weil auf andere nicht übertragbar. Genauso wenig ist es zielführend sich auf einzelne kleine Studien zu stürzen und scheinbar widersprüchliche Ergebnisse herauszustellen mit dem Argument die Erkenntnisse wäre alle nichts wert. Darin zeigt der Einzelne nur seine Unkenntnis über Wissenschaft. Vielmehr sind deswegen Metastudien so interessant, weil dann auf viele Individuen geschaut wird und die besonderen Einzelfälle eben "herausgerechnet" werden können. Darüber hinaus lebt Wissenschaft davon sich weiter zu entwickeln und Ergebnisse der Vergangenheit zu korrigieren, gerade das ist ja das Wesen von Wissenschaft.
Bei allem Respekt ist dann Michael Nehls ein besonders schlechtes Beispiel für den eigenen Ansatz, da gerade dieser mit der reinen Umfangskeule trainiert hat. Mir ist klar, dass Teutone auf etwas anderes hinaus wollte, das Beispiel dient der eigenen Argumentation aber nicht.
Was @Teutone gerne macht, ist das herauszupicken was seiner eigenen Wahrnehmung dienlich ist um dann zu sagen "sag ich ja", das ist aber halt so gar nicht Interesse an Erkenntnis. Mir wirft er dann unterschwellig vor, dieser Satz dazu sei mir erlaubt, dass ich festgefahren sei. Dabei bin ich das gerade nicht, sondern immer an neuen Erkenntnissen interessiert. So bin ich nicht nur im Radsport aktiv, sondern auch in gleich zwei weiteren Profisportarten um ständig neue Erkenntnisse zu gewinnen (wir müssen das auch nicht vertiefen, ich schreibe das nicht aus irgendeiner Angeberei heraus, sondern um deutlich zu machen, dass das Weiten des eigenen Blickes über den Tellerrand hinaus sehr sinnvoll ist). Ich habe es an anderer Stelle schonmal geschrieben: Nicht der breiteste im Gym hat recht und somit auch nicht der schnellste Radfahrer - das ist einfach kein valides Argument. Vielmehr zählen die erfolgreichsten Sportwissenschaftler nicht zu den besten Sportlern.
Darüber hinaus ist es so, dass ausnahmslos alle Profis viel trainieren, das machen sie nicht ohne Grund. Heutzutage messen auch annähernd alle Profis Laktat, auch das machen sie nicht ohne Grund. Ich habe auch nie behauptet, dass Amateure das 1:1 übertragen sollen, da wird aus meiner Sicht anderen Diskussionsteilnehmern etwas in den Mund gelegt, was sie nie gesagt haben. Da könnte man gerne die Athlet:innen fragen, die von mir trainiert werden, da trainiert niemand 20-30h und schon gar nicht auf 3 Einheiten verteilt. Auch wenn wir hier wieder Studien haben, die zeigen, dass 2 Einheiten durchaus sinnvoller sein KÖNNEN als 1 Einheit. Je nach Voraussetzungen und Zielen.
Wer wenig trainiert und damit Erfolg hat (wieviel kann von außen sowieso niemand beurteilen) soll glücklich sein. Das ist super! Das auf andere übertragen zu wollen nach dem Motto "siehst Du, so funktioniert es" ist aber unlauter. Benutzen auch einige Coaches um irgendwelche Träume zu verkaufen mit wenig Aufwand, das ist der Zeitgeist, das ist mir klar, es funktioniert aber halt nur in Einzelfällen.
Intensität ist ein wichtiger Trainingsreiz, da verwende ich auch ziemlich viel von, aber halt nicht ausschließlich. Die Gesamtzeit der Intensität sollte sich da nicht verschieben, lediglich die prozentuale Verteilung je nach Zeit/Verträglichkeit. Auch da gibt es ja Wissenschaft zu. Nicht zuletzt gibt es ja ein paar Studien zum Training von sehr erfolgreichen Athleten: Beispielhaft seien Seiler, Ronnestad, Gallo, Ferrauti, Cheng, Heldt genannt.
Es gibt ja zB auch eine große Metastudie (mir fällt gerade der Autor nicht ein) zu Läufern (15 Minuten bis 3h Wettkampfzeit) die zeigt, dass selbst bei 5km-Läufern diejenigen die erfolgreicher sind, die 80km+ trainieren. Natürlich gibt es auch hier einzelne Ausnahmen, für die allermeisten gilt aber, dass ein hoher Umfang erfolgversprechend ist - das bedeutet keinesfalls, dass es nicht dennoch sinnvoll ist hohe Intensitäten zu trainieren - das hat hier ja auch niemand behauptet.

Ich habe bei all dem versucht möglichst sachlich zu bleiben. Sollte in diesem Posting Angriffe herauszulesen sein, entschuldige ich mich bei(m) Leser(in). Im Zweifel bin ich auch bereit das dann zu korrigieren.
 
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Habe mir einen Streit nicht in n Detail durchgelesen; mag hier auch eigentlich nur likes abholen was für eine krasse mentale Kiste ich hier abziehe 🙃

Wie hatten es ja davon Intervalle frei zu fahren, um sich mental zu challengen und hier und da auch mal ein bisschen drüber zu drücken

…aus der Situation heraus auf dem Laptop wird Pumuckl geschaut - und es gibt kein n anderes Zwift fähiges Device im Haushalt

Das Hit-Workout im Erg Modus abspielen lassen und sich einfach der eine ergeben- ganz ohne Plan wie lange das Intervall oder die Pause noch geht… hat wirklich sich etwas….- auch so ohne visueller Reiz 😅

Back to the roots ✌️
 
@KaGro
Dazu ganz witzig und passend: Heute mit jemandem ein WO gefahren und relativ am Ende nach den 30/15er kamen noch 3x 2 Min HIT (mit abschließend 3 Sprints). Nach dem zweiten Intervall war dann die Aussage: Platt, nix geht mehr.

Also empfohlen den ERG auszuschalten und das letzte Intervall frei zu fahren, was halt noch so geht. Es kamen dann bis auf 1 Watt die gleichen Watt über 2 Min raus wie mit Erg :-)
 
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