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Warum Radfahrer tragen Schwarzen Kleidung?

Dieses Thema im Forum "Bekleidung" wurde erstellt von Paride, 8 März 2019.

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  1. Paride

    Paride in koeln for love

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    Ich entschuldige mich für mein Deutsch, ich bin zwei Jahre in Deutschland, :D:D Ich habe bemerkt, dass viele Radfahrer dunkle Kleidung tragen, im Winter sind die Tage oft dunkel, glauben euch nicht, dass dies für die Sicherheit gefährlich ist? :bier::bier:



    Habe ich viele Grammatik Fehler gemacht? ;);););)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2019
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  3. Bierschinken88

    Bierschinken88 Aktives Mitglied

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    Das denke ich auch sehr häufig.
    Das Problem ist, dass die neon-farben häufig völlig albern aussehen, wenn man mal grade nicht auf dem Rad sitzt, sondern im Cafe.
    Da macht schwarz eben immer eine "gute Figur".

    Gerade bei Winterkleidung und langen Trikots versuche ich da immer irgendwas buntes drin zu haben oder reflektierende Elemente.
     
  4. Paride

    Paride in koeln for love

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    14 Februar 2017
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    Ja schwarzen Kleidung sind elegante :)
    Ich habe gedacht, vielleicht sieht man weniger Schmutz auf dem Schwarzen Farbe?, aber ich habe auch gesehen, dass viele Unternehmen oft nur in Schwarz, Winterhosen produzieren.:cool:
     
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  5. Rennsemme

    Rennsemme Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    443
    Das ist die Frage aller Fragen... :daumen:
    ich habe keine Ahnung warum es z.B. kaum richtig farbige Winterkleidung gibt???
    Inwieweit hier Nachfrage / Angebot ineinandergreifen kann ich nicht beurteilen. Ich für meinen Geschmack würde mir deutlich mehr farbige, vor allem leuchtende Farben für z.B. Winterkleidung wünschen.
    Besonders Hosen sind gefühlt, egal ob lang oder kurz, zu 90% schwarz :(
     
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  6. a-rs

    a-rs Randonneursanwärter

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    Beiträge:
    128
    Bei schwarzen Hosen kann man die Finger mit Kettenschmiere unauffällig an den Hosen abwischen :)
    Ich habe nur schwarze Hosen, dafür immer was gelbes/rotes als Trikot an. Bei langen Hosen, hat es meist reflektierende Elemente.

    Und: Schwarz kann man mit allem kombinieren, ohne dass es affig aussieht.

    Andreas
     
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  7. Heshthot

    Heshthot höhenmetersüchtig

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    1.446
    Nicht unbedingt. Schlamm oder normaler Straßendreck ist oft eher braun bzw. grau als schwarz. Den siehst du auf schwarz sogar besser.
    Das wird der Punkt sein. Schwarz passt zu allem.
    Prinzipiell gilt das auch für Weiß, aber schwarz wird nicht durchsichtig wenn es nass ist. Weiß kann man zwar auch so herstellen, ist aber komplizierter.
    Bei fast allen anderen Farben braucht man schon ein farblich passendes Trikot. Ich hab zwar auch eine blaue Hose in meinem Bestand, die ist aber Teil eines Komplettsets
    Ob man jetzt aber eine schwarze Hose mit einem schwarzen Trikot kombinieren sollte, darüber kann man sicher streiten.
    Ich für meinen Fall mag es auch gerne etwas bunter.
     
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  8. pjotr

    pjotr Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche

    Registriert seit:
    18 März 2004
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    Schwarz macht Schlank :D
     
  9. lakecyclist

    lakecyclist Seeradfahrer

    Registriert seit:
    29 Oktober 2018
    Beiträge:
    165
    Man will nicht aussehen wie ein Christbaum oder an Fasching
     
    thomaspan gefällt das.
  10. lakecyclist

    lakecyclist Seeradfahrer

    Registriert seit:
    29 Oktober 2018
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    165
    Ich bin froh, dass Radhosen schwarz sind. Grün? Robin Hood! Weiß? Wollen andere nicht sehen. Rot? Arjen Robben...
    Es gibt genug farbige Winterkleidung. Meine Winterjacke ist rot. Manchmal dazu noch eine neongelbe Windweste. Beides trage ich dann aber zu schwarzen Hosen. Ich denke ich werde ausreichend gesehen damit. Falls unsicher, montiere man ein Batterielicht dazu ans Rad.
     
  11. Madders

    Madders Aktives Mitglied

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    19 Januar 2014
    Beiträge:
    872
    Das frage ich mich auch sehr oft.
    Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es für mich einfach ein "no go" komplett in schwarz rumzufahren, ich kann da auch viele Radler überhaupt nicht verstehen die das machen, am besten noch in der Dämmerung ohne Licht. :crash:
    Was ist wichtiger, "style" oder heile Knochen? Als ob man nicht schon oft genug übersehen wird...
    Aus diesem Grund sind meine Windjacke, und auch meine Winterjacke Neongelb ohne dabei "affig" auszusehen. Die langen Hosen sind bei mir auch meist schwarz, aber selbst da hab ich eine von Castelli mit Neongelben Streifen. An meinem Randonneur zum Pendeln habe ich sogar eine feste Beleuchtung mit Nabendynamo verbaut. Rein vom Gefühl her würde ich definitiv sagen, dass ich mit der Kombi quasi nie übersehen werde
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2019
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  12. Paride

    Paride in koeln for love

    Registriert seit:
    14 Februar 2017
    Beiträge:
    12
    Ich sehe gerne viele Meinungen, auch wenn sie unterschiedlich sind, es ist nicht immer einfach, verschiedene Farben zu kombinieren. Harlekin ist nicht immer schön zu sehen :D:D, vielleicht nur beim Karneval. Nehmen wir an, wir sind uns alle einig, dass ein völlig schwarzes Kleid nicht sicher ist. Vielleicht ist es okay, einen Bankraub zu machen :D:D


    aus einer untersuchung ist grün jedoch die am weitesten sichtbare Farbe. Stimmen ihr ?
     
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  14. Ivo

    Ivo Randonneur

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    Beiträge:
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    Ich hab bemerkt dass beim herumfahren in der Provinz Lüttich schwarz sicherer ist als Quitschgelb. Beim Tragen von gelbe Reflexjacken wird man von Autofahrer nähmlich sher eng überholt, bei schwarze Jacken nehmen die mehr Rücksicht. Zu hell fixiert der Blick und dann fährt der Autofahrer auf dich zu. Oder fühlt sich genötgt von deine Reflexjacke. Sitzt also in der Autofahrerpsyche.
    Ein Problem kann man halt nicht isoliert betrachten aber immer nur im sozialen Umfeld. Dabei ist was gut ist in einem Land, im anderem Land schlecht.
     
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  15. solution85

    solution85 Aktives Mitglied

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    11 September 2017
    Beiträge:
    1.152
    Wenn ich in der Winterzeit, im Dunkeln im Wald jogge, kommen mir öfters Fahrradfahrer mit Neon Farben Kleidung entgegen. Sehen zu ich das aber nie, welche Farbe die ihre Kleidung hat. Erst im letzten Moment, wenn die an mir vorbei fahren, kann ich die Farbe der Kleidung erkennen. Was ich aber schon Meilen vorher sehr, sind die Reflektoren auf der Kleidung. Die Leuchten dann wie ein Chrisbaum. Schwarz hat halt den Vorteil, das es schlicht und zeitlos ist. Außerdem sieht man Dreck deutlich schlechter darauf.
     
  16. pjotr

    pjotr Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche

    Registriert seit:
    18 März 2004
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    Aus GB gab es auch schon mal Meldungen, die behaupteten, Radfahrer mit Bekleidung in Signal-Farben hätten u.U. ein höheres Unfallrisiko, scheint aber derzeit noch eine Minderheitsmeinung zu sein!

    https://road.cc/content/news/232944...s-can-increase-chance-collision-while-cycling

    PS: Ich zitiere mal Michael Hutchinson: Die Forderung Radfahrer mögen Hi-Vis-Bekleidung zur Unfallvermeidung tragen ist ungefähr so, als wenn man mit einer Waffe auf jemand zielt und sich dann drüber beschwert, dass das Opfer keine schusssichere Weste trägt :eek:
     
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  17. OttoVitesse

    OttoVitesse Achtfachfan

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    Beiträge:
    239
    Die Wirkung von Farben hängt immer stark von der Umgebung ab. Schwarz hat zu (weißem) Schnee den maximalen Kontrast.
    Grün als Neongrün ist sicher stark sichtbar andere Grüntöne können geradezu als Tarnfarbe wirken ( Wald,Wiese, ... ) und vor einem blühenden Rapsfeld ist selbst Neongelb eine Tarnfarbe.
    Und bei Gegenlicht durch tiefstehende Sonne ist die Farbe fast egal, es ist nur die Silhouette sichtbar.
    In den 70ern wurde versucht die auffälligsten Farben für Autos herauszufinden. Als Ergebnis tauchten dann froschgrüne und knallorange Autos auf, manche erinnern sich vielleicht :D
    Gut sichtbar bei wenig Licht sind vor allem Lichtquellen und Reflektoren. Aus diesem Grund wurden gilt in manchen Ländern Warnwestenpflicht für Radfahrer. Obs hilft? Nach meiner Erfahrung eindeutig ja, Autofahrer überholen insgesamt weniger gefährlich.

    Insbesondere im Winter wirkt Schwarz als Wärmekollektor und heizt sich bei Sonne angenehm auf.

    Die Farbe Schwarz insgesamt hat sich zu Beginn der industriellen Revolution in der Männerkleidung etabliert. Als der Russ in den Großstädten die bunten und hellen Kleidungsstücke verschmutzt hat, wurde der schwarze Anzug erfunden. Davor war Männergaderobe deutlich heller und bunter, siehe z.B. Militäruniformen. Im Radsport hat sich die schwarze Radhose etabliert, weil man Kettenschmiere und Reifenabrieb kaum sieht.
     
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  18. Maxxi

    Maxxi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1 Juni 2010
    Beiträge:
    3.140
    Denke dass hat auch was mit der UV und Farbstabilität zu tun. Farbiges bleicht relativ schnell in der Sonne aus
     
  19. andreas s

    andreas s bewegt ein(en) Ti-ger

    Registriert seit:
    27 Dezember 2008
    Beiträge:
    5.481
    Ein so schwarzes Schwarz, das sicher helfen würde, ist nicht verfügbar.;)
     
  20. thomaspan

    thomaspan Überlandradler

    Registriert seit:
    25 Oktober 2008
    Beiträge:
    5.225
    Kann ich als jemand, der gern schwarz-fährt :) (meine Räder sind bunt genug), ganz und gar nicht bestätigen.

    Ok, Hose meist, aber die Oberbekleidung und Rest meist nicht. Sind jedenfalls meine Beobachtungen auf meiner Düren - Köln Pendelei.

    ----

    OT

    "in koeln for love" :daumen:
     
  21. Bierschinken88

    Bierschinken88 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23 August 2015
    Beiträge:
    292
    Sorry für OT: Haste da ne fixe Strecke die du nimmst? - Hab in Düren die Family und bin kürzlich wieder nach Köln gezogen. Jetzt such ich noch ne anständige Strecke.
     
  22. lagaffe

    lagaffe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20 Mai 2009
    Beiträge:
    11.826
    Ich frage mich dabei eigentlich immer, warum man sich überhaupt solche Fragen stellt, anstatt einfach die Augen offen zu halten......... Und wenn man "bemerkt", dass viele Radfahrer ( wirklich oder einfach nur gefühlt) dunkel gekleidet sind, waren sie wohl auch nicht unsichtbar.