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Peugeot PX10 - Winterprojekt 2013/2014

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Re: Peugeot PX10 - Winterprojekt 2013/2014
Ich würde den Rahmen auch nur so gut es geht ausbessern. Es ist meistens ganz erstaunlich wie wenig Macken an einem komplett ausgestatteten Rahmen auffallen, erst recht bei alten Rahmen, bei denen alles mit Schellen befestigt wird.
Dagegen sehen sichtbar gebrauchte Teile an einem frisch lackierten Rahmen komisch aus.
Ich würde aber nicht zu viele Teile von einem PA an so einen schönen PX Rahmen schrauben. Da gehört schon eine Alu Stronglight dran und kein Stahlding.
ABER: Falls Du den Ehrgeiz hast, den Rahmen komplett mit passenden NOS Teilen auszustatten, was kostspielig aber bei einem großen PX10 aus den frühen 70ern durchaus lohnenswert wäre, dann sollte er auch neu lackiert werden. Und zwar passend, d.h. nicht zu dick, nicht zu glänzend und nicht zu gut.
Gut gemachte Restaurationen, historisch korrekt lackiert und mit neuen Teilen wie frisch aus der Fabrik korrekt zusammengebaut können sehr sehr attraktiv sein, egal was die Patina-Taliban davon halten.
 
... na ja ... wenn Neulack, dann wie Du schon sagtest auch Neuteile ... macht aus einem Radl, welches man mit Ausbessern und Gebrauchtteilen für ca. € 500 wieder auf die Straße bringen kann dann aber auch gleich eine Pretiose, bei der ca. € 2k noch nicht ausreichen werden, um es zusammenzustecken ...

... das macht schon einen gehörigen Unterschied.

Ich habe ja auch einen PY-10/CP Rahmen übernommen, der von Vorbesitzer neu lackiert wurde ... der ist bis heute noch nicht fertig aufgebaut, da die Decals nicht zu 100% passen, die Decals noch unter Klarlack müßten, mir die bislang erworbenen NOS-Teile teilweise doch nicht schön genug erscheinen (Lagerspuren), um das Radl richtig wirken zu lassen und ich mache Teile bislang überhaupt noch nicht in NOS gefunden habe. Damit hat sich die Wiederauferstehungsphase von ein paar Wochen und Monaten schon auf gut 2 Jahre verlängert ...

... wäre es die einzige Baustelle, wäre das auch noch zusätzlich ziemlich frustrierend. Vom darin bnislang versenkten Geld möchte ich erstmal gar nicht sprechen ... dazu braucht man sich nur mal Preise für franz. Innenlager mit Titanachse, NOS-Bremsensets oder NOS Sattelstüzten nur kurz ansehen. Oder anders gesprochen: Dafür bekommt man wahlweise ein Hetchins, zwei Bates, drei Colnagos, vier Bianchi Specialissima oder mit etwas Glück ein Herse/ Singer.
 
Bei den Peugeot PY Aufklebern aus Australien (Greg Softley), die ich gesehen habe, passen die Farben nicht richtig. Das blau ist z.B. viel zu dunkel.
 
Ich würde den Rahmen auch nur so gut es geht ausbessern. Es ist meistens ganz erstaunlich wie wenig Macken an einem komplett ausgestatteten Rahmen auffallen, erst recht bei alten Rahmen, bei denen alles mit Schellen befestigt wird.
Dagegen sehen sichtbar gebrauchte Teile an einem frisch lackierten Rahmen komisch aus.
Ich würde aber nicht zu viele Teile von einem PA an so einen schönen PX Rahmen schrauben. Da gehört schon eine Alu Stronglight dran und kein Stahlding.
ABER: Falls Du den Ehrgeiz hast, den Rahmen komplett mit passenden NOS Teilen auszustatten, was kostspielig aber bei einem großen PX10 aus den frühen 70ern durchaus lohnenswert wäre, dann sollte er auch neu lackiert werden. Und zwar passend, d.h. nicht zu dick, nicht zu glänzend und nicht zu gut.
Gut gemachte Restaurationen, historisch korrekt lackiert und mit neuen Teilen wie frisch aus der Fabrik korrekt zusammengebaut können sehr sehr attraktiv sein, egal was die Patina-Taliban davon halten.
Danke für die Unterstützung wegen der Neulackierung. Es ist leider so, dass auf dem Bild der tatsächliche Zustand vom Lack nicht zu sehen ist. Und alle Stellen auszubessern sieht nacher irgendwie auch nur geflickt aus. Aber lass mer das Thema. Die Teile von dem PA sind hochwertig, es handelte sich um ein Custom-Made PA mit z.B. den Mafac Racer Bremsen, Attac Vorbau, Stronglight Alu Kurbel, Simplex Schaltung (Schaltwerk, Umwerfer, Schalthebel), Mavic Felgen mit Maillard Hochflanschnabe (leider nur vorne) hinten ist eine Gipiemme Nabe drin. Der einzige "Stilbruch" ist der Freilauf, das ist ein Shimano Dura Ace mit einer ebensolchen Kassette. Aber damit kann ich leben ;-)
 
... na ja ... wenn Neulack, dann wie Du schon sagtest auch Neuteile ... macht aus einem Radl, welches man mit Ausbessern und Gebrauchtteilen für ca. € 500 wieder auf die Straße bringen kann dann aber auch gleich eine Pretiose, bei der ca. € 2k noch nicht ausreichen werden, um es zusammenzustecken ...

... das macht schon einen gehörigen Unterschied.

Ich habe ja auch einen PY-10/CP Rahmen übernommen, der von Vorbesitzer neu lackiert wurde ... der ist bis heute noch nicht fertig aufgebaut, da die Decals nicht zu 100% passen, die Decals noch unter Klarlack müßten, mir die bislang erworbenen NOS-Teile teilweise doch nicht schön genug erscheinen (Lagerspuren), um das Radl richtig wirken zu lassen und ich mache Teile bislang überhaupt noch nicht in NOS gefunden habe. Damit hat sich die Wiederauferstehungsphase von ein paar Wochen und Monaten schon auf gut 2 Jahre verlängert ...

... wäre es die einzige Baustelle, wäre das auch noch zusätzlich ziemlich frustrierend. Vom darin bnislang versenkten Geld möchte ich erstmal gar nicht sprechen ... dazu braucht man sich nur mal Preise für franz. Innenlager mit Titanachse, NOS-Bremsensets oder NOS Sattelstüzten nur kurz ansehen. Oder anders gesprochen: Dafür bekommt man wahlweise ein Hetchins, zwei Bates, drei Colnagos, vier Bianchi Specialissima oder mit etwas Glück ein Herse/ Singer.

Ich hab meins schon fast 10 Jahre und es ist immer noch zerlegt im Keller, dabei habe ich alle Teile original und vollständig in bestem, gebrauchten Zustand beisammen (die waren ja dran)! Schuld daran ist die großflächige Macke im Lack im Bereich Steuerrohr richtung Oberrohr. Dort muß das rad mal dauerhaft mit einem feuchten Riemen aufgehängt gewesen sein oder so...grrrr!! Perlmutt läßt sich einfach nicht ausbessern! Eine Neulackierung ohne passende Decals, kommt einfach nicht in Frage! Die vom Australier, wie Rene Herse schon schreibt, sind für dieses Rad nicht geeignet.

Und dann hab ich plötzlich was entdeckt:
http://www.ebay.co.uk/itm/0366-Peug...sure_cycling_bikeparts_SR&hash=item35c03341a5
Die Reynolds hab ich von Nick Tithecot..
http://www.hlloydcycles.com/page5.htm
Für den Prestige Aufkleber hab ich dann noch einen der moderneren Decalsätze in den Sand gesetzt. Wenn schon, denn schon!

So weit, so gut! Bleibt jetzt nur noch dieses leidige Lackierungsproblem.................
 
... die Competition haben kurzes Bremsmaß, passen nicht an den gezeigten Rahmen und kamen auch erst um 1977/ 78 ...

Mafac Competition gab es bereits Anfang 70er und hatten noch einen eingravierten Schriftzug. Die würden genau an diesen rahmen passen! Und Kurz ist in dem Fall relativ! Richtig kurzes Bremsmaß kam m.E. erst gegen Ende der 70er Jahre auf. Die Mafac Seitenzügler waren dann richtig kurz...! (so wie Super Record und Dura Ace 2.Gen.)
 
In nen PX10 gehört ne passende HR-Nabe!!! ;)

da ist sie die "Japaner am Franzmann?!"- Bemerkung ;) (hätte ich früher erwartet...). Ich hatte sie mir verkniffen, weil ich es selbst nicht immer ganz genau nehme mit den korrekten Teilen am Rad - aber gerade bei den Paradefranzosen wie dem Peugeot PX, ja wie soll ich sagen, da wären französiche Teile schon schön :cool:
ich habe eine funkelnde Arabesque in der Kiste und auch eine Goldpfeil, die ich liebend gerne verbauen würde - aber gerade sind nur Franzosen in der Mache und da zwinge ich mich im Keller immer, an der Shimano-Kiste vorbeizugehen....:(
 
Kugelringe vs. Einzelkugeln?
bin heuer beim prüfen der Lager (Innenlager, Steuerkopflager, Nabenlager) und bin am überlegen, ob ich die Einzelkugeln gegen komplette Kugelringe ersetzen soll.Ich denke der Einbau eines Lagers das mit einem Kugelring läuft, ist deutlich einfacher als die Einzelkugeln reinzufummeln.

Hat jemand Erfahrung mit sowas?
Welche Kugelringe nimmt man am besten und wo kann ich sowas kaufen?
Oder spricht irgendwas anderes dagegen - außer dass man sowas an einem so alten Teil nicht macht ;-)

Danke für alle Hinweise
 
Ich habe auch schon mal die Kugeln austauschen müssen. Ich hab dafür kugeln genommen, die bekommt man sehr einfach und sind megagünstig
 
Kugelringe vs. Einzelkugeln?
bin heuer beim prüfen der Lager (Innenlager, Steuerkopflager, Nabenlager) und bin am überlegen, ob ich die Einzelkugeln gegen komplette Kugelringe ersetzen soll.Ich denke der Einbau eines Lagers das mit einem Kugelring läuft, ist deutlich einfacher als die Einzelkugeln reinzufummeln.

Hat jemand Erfahrung mit sowas?
Welche Kugelringe nimmt man am besten und wo kann ich sowas kaufen?
Oder spricht irgendwas anderes dagegen - außer dass man sowas an einem so alten Teil nicht macht ;-)

Danke für alle Hinweise

Kugelringe in der Nabe sind Murxs, besser lose Kugeln , gilt eigentlich auch für Tretlager u. Steuersatzlager;).
 
Wenn man den Ring weglässt, passen mehr Kugeln rein, auf die sich die Kraft verteilt - das ist tendentiell besser als weniger Kugeln. Die Lager funktionieren aber schon mit Ring.
 
Kugelringe in der Nabe sind Murxs, besser lose Kugeln , gilt eigentlich auch für Tretlager u. Steuersatzlager;).

Beim Tretlager widerspreche ich: Dadurch, dass dieses Lager immer nur an einer Stelle rechtwinlig zum Lager belastet wird, werden die Kugeln in ihrer Position zueinander verschoben. Das führt dazu, dass sie sich gegeneinander legen können und gegeneinander reiben. Zusätzlich drehen sich die Kugeln an iheren Kontaktflächen gegensätzlich.
Diese Reibung aneinander führt zu Beschädigungen an den Kugeln und anschliessend zum Schaden an den Laufflächen.
Der vorteilhaft erscheinende Effekt einer größeren Kontaktfläche bringt hier nix, eher im Gegenteil.
Beim Steuerlager und in Naben sieht die Sache allerdings ganz anders aus. Da kann man durch Weglassen der Ringe und zusätzlichen Kugeln (meistens +2 ) die Kontaktfläche erhöhen und hat einen Vorteil.
 
Beim Tretlager widerspreche ich: Dadurch, dass dieses Lager immer nur an einer Stelle rechtwinlig zum Lager belastet wird, werden die Kugeln in ihrer Position zueinander verschoben. Das führt dazu, dass sie sich gegeneinander legen können und gegeneinander reiben. Zusätzlich drehen sich die Kugeln an iheren Kontaktflächen gegensätzlich.
Diese Reibung aneinander führt zu Beschädigungen an den Kugeln und anschliessend zum Schaden an den Laufflächen.
Der vorteilhaft erscheinende Effekt einer größeren Kontaktfläche bringt hier nix, eher im Gegenteil.
Beim Steuerlager und in Naben sieht die Sache allerdings ganz anders aus. Da kann man durch Weglassen der Ringe und zusätzlichen Kugeln (meistens +2 ) die Kontaktfläche erhöhen und hat einen Vorteil.
Danke für die Info. Das klingt plausiebel für mich. Das würde dann auch das Gefummel mit den Lagerkugeln im Tretlager entschärfen. Die Kugeln im Steuerkopflager sind in der horizontalen Lage doch wesentlich einfacher zu legen als beim Innenlager. Ich denke ich werde das Innenlager mit Kugelringen bestücken und schau mal wie es funktioniert. Wenn die Teile Probleme machen sollten, dann kann ich immer noch auf die reinen Kugeln zurückwechseln.
 
Ach,
das Gefummel ist gar nicht so dramatisch. Du schmierst schön dick Lagerfett auf die Laufflächen und in das "Fettbett" legst du die Kugeln. Die kleben im Fett, sodass man schon etwas rütteln und wackeln muss, damit die rauspurzeln. Sogar über Kopf (an der unteren Lagerschale) funktioniert das manchmal, wenn man extrem still hält.
Im Steuersatz lasse ich die Ringe, es sei denn, die Laufflächen haben schon Abdrücke. Wenn man dann den Ring weglässt und noch zwei Kügelchen ergänzt, rastert der Steuersatz nicht mehr so.
Bei den Naben stellt sich die Frage nach einem Ring nicht: Der gehört da einfach nicht hin.
 
Kugelringe vs. Einzelkugeln?
bin heuer beim prüfen der Lager (Innenlager, Steuerkopflager, Nabenlager) und bin am überlegen, ob ich die Einzelkugeln gegen komplette Kugelringe ersetzen soll.Ich denke der Einbau eines Lagers das mit einem Kugelring läuft, ist deutlich einfacher als die Einzelkugeln reinzufummeln. Hat jemand Erfahrung mit sowas?
Peugeot hat bei den Lenklagern zumindest zeitweise (ich weiß es definitiv für einige Räder aus der Zeit kurz nach 1980) "gemischt bestückt", d.h., oben ein normales Kugellager mit Haltering, und unten lose Kugeln - das ist auch sinnvoll, da das untere Lager die Last des Rahmens/Rades zu tragen hat, während das obere Lager eigentlich im Wesentlichen nur stützt/führt, also eine weitaus geringere Druckbelastung auszuhalten hat. Und die bekannte Regel zu diesem Thema lautet ja: "Voll minus eine", sprich, wenn die losen Kugeln die Schale exakt ausfüllen, solltest Du eine wieder herausnehmen, damit die anderen Platz genug haben, um frei zu laufen und nicht ständig gegeneinander zu laufen.

Und - nur so mal angemerkt - zumindest in Getriebenaben sind Kugelringe absolut kein Murks, sondern pure Notwendigkeit (und das auch schon in der Torpedo-Nabe von 1903) - an einigen Stellen geht es gar nicht ohne, und an anderen Stellen ist es zumindest sinnvoll (denn so ein verirrtes Kügelchen in einer Getriebenabe kann allerlei anrichten ... :cool:).
 
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