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Ortsschildersprints?

  • Ersteller Ersteller kamikaze_dasOriginal
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AW: Ortsschildersprints?

vielleicht bietet er mal wieder Schulungen an. Sprints im Jedermannrennen wäre echt ein Thema, alle schneller im Ziel und die Unfallraten z.B. bei den Cyclassics wären sicher im Keller.

Noch dazu bei soviel heißer Luft von ihm könnte man schon in Köln kurz-kurz fahren. :)
 
AW: Ortsschildersprints?

Allerdings wird auch im Jedermann-Sport die Tendenz immer mehr zu größeren Gruppen und "richtigen" Hauptfeldern gehen, das ist jetzt schon absehbar. Grund genug für Jedermänner und andere Hobbyisten (wie sind alle Hobbyisten...), sich ans sprinten zu gewöhnen.
Nu saaaag bloß! Und ich dachte, man ginge jetzt auf Vereinzelung über und ließe nur im Zweiter-Trupp die Leute minutenweise aus den Startblöcken... Sachen gibts! :rolleyes:

KdO, du kannst sicher auch große Butterbrote kleinbeißen, oder?!
 
AW: Ortsschildersprints?

... Ist schon komisch, meine Erfahrung deckt sich eher mit dem was KdO schreibt: Über 55 km/h wird es verdammt hart.
...
Die Frage, die ich mir dabei stelle: Wieviel Geschwindigkeit ist genug bzw. wie schnell muß - na sagen wir ein Fahrer vom Niveau irgendwo zwischen C-"Wanze" und gutem Jedermann bringen?

Erste Antwort: Ist egal, der C-Fahrer kämpft im Rennen eh nur um's Überleben, und auch bei dem Jedermann kommt es in erster Linie auf Ausdauer an.

Schaut man etwas näher hin, stellt man fest, daß es eine Menge Vorteile hat, Sprints in das Training einzubauen:
  • Es wird eine Menge über intensivere Formen zur Verbesserung der Grundlagenausdauer schwadroniert und darüber, ob es der Grundlagenausdauer schadet, mal 3 Minuten richtig schnell, an einem Brückenkopf mit der doppelten Leistung wie "vorgeschrieben" oder einen Zwischenspurt zu fahren. Die Märchen, daß ein einziger Sprint das "Werk" von mehreren Stunden GA zerstört, ist mittlerweile gottseidank passé - aber: Warum nicht einfach das tun, was Körper und Geist sowieso wollen? Es gibt nichts Erfrischenderes, als bei einer langweiligen GA-Einheit den Geist durch einen knackigen Sprint oder eine "Spaßattacke", die ja auch mit einem Antritt beginnt, aufzulockern.
  • Kompetitive Formen des Sprinttrainings wie bspw. der Ortsschildsprint läßt Wettbewerbsathmospäre aufkommen und schult die taktischen und technischen Fahrerqualitäten.
  • Auf mittlere Sicht wird es bei Jedermann-Veranstaltungen bei größer werdenden Gruppen, die gemeinsam ankommen, auf die Schnelligkeit im Schlußspurt ankommen.
  • Alle Aktionen im Rennen, die mit einer vorübergehenden deutlichen Tempoverschärfung einhergehen, gehen leichter von der Hand, wenn man über eine höhere Grundschnelligkeit verfügt. Dabei ist zu Beachten, daß mehr Schnelligkeit das Ergebnis von mehr Kraft und mehr Bewegungsökonomie ist. Das bedeutet: Der Schnellere hat auf jeden Fall schon "Körner" gespart, wenn er sich auf eine bestimmte Geschwindigkeit X gebracht hat, darüber, wie lange er diese halten kann, hängt natürlich von seiner Ausdauer ab...
  • Die Auswirkungen, die verschiedene Stoffe - Enzyme, Hormone und Stoffwechsel-Metaboliten - auf die Entwicklung von Ausdauer haben, ist noch nicht gut erforscht. Trotzdem mehren sich die Stimmen, die intensivere Trainingsformen aus dem Grunde für zielführend im Hinblick auf die Ausdauer halten, weil genau die Stoffe, die dabei entstehen, möglicherweise allen voran das bis vor wenigen Jahren noch als "Bösewicht schlechthin" angesehene Laktat eine wichtige Schrittmacherfunktion im Hinblick auf die Ausdauerleistungsfähigkeit haben. Die in ihrer Menge begrenzte "Laktatdusche" könnte also nicht nur psychisch, sondern auch physisch eine wichtige Erfrischung des GA-Trainings bilden.
  • usw. usf.
Im Training will dies natürlich systematisch umgesetzt sein. Hier ist wichtig, daß neben dem Einüben des gesamten Ablaufs von der Tempoverschärfung in der Sprintvorbereitung, über den Antritt bis zur "Finalphase" die verschiedenen angesprochenen Fähigkeiten separat in dafür geeigneten Übungen trainiert werden.

Diese Fähigkeiten umfassen so unterschiedliche Dinge wie Schnelligkeit der Muskelkontraktion, Kraft, Bewegungsablauf, Atemtechnik usw.

Die hier zusammengetragenen Erfahrungen mit sinnvollen Sprint-"Übungen" sind sicher nur ein Ausschnitt von dem, was "draußen im Land" praktiziert wird und denkbar wäre.

Sie sind aber sicherlich jetzt schon mehr, als ein einzelner sich aus dem Hirn quetschen oder/und aus seinen Erfahrungen extrahieren kann. Soweit hat sich der Erfahrungsaustausch also schonmal gelohnt.

Aber das muß ja nicht alles gewesen sein, also nur zu!

k.
 
AW: Ortsschildersprints?

Fuck ich probiere es immer wieder mir deine threads zu verfolgen und dieser fing auch halbwegs ordentlich an, aber der letzte post gibt mir den Rest. Ich bin auf unbestimmte Zeit raus aus diesem Forum. Gott sei dank gibt es noch genügend andere Foren in denen du wohl schon gesperrt bist.

Mit den Worten von Metallica:
C u Mother******
 
AW: Ortsschildersprints?

In der Zeitschrift "tour" wurden schon vor einiger Zeit sog. Parabel-Sprints vorgeschlagen. D.h. man fährt in eine Senke, beschleunigt auf Höchstgeschwindigkeit und versucht, in der anschließenden Steigung das Tempo so lange wie möglich zu halten. Oder umgekehrt, Antritt an einer Steigung und über die Kuppe hinweg in die Abfahrt beschleunigen.

Hat jemand das schonmal ausprobiert?

k.
 
AW: Ortsschildersprints?

In der Zeitschrift "tour" wurden schon vor einiger Zeit sog. Parabel-Sprints vorgeschlagen. D.h. man fährt in eine Senke, beschleunigt auf Höchstgeschwindigkeit und versucht, in der anschließenden Steigung das Tempo so lange wie möglich zu halten. Oder umgekehrt, Antritt an einer Steigung und über die Kuppe hinweg in die Abfahrt beschleunigen.

Hat jemand das schonmal ausprobiert?

k.

Nur so komm ich üblicherweise IMMER über die schier endlosen Berge im Sauerland :D
 
AW: Ortsschildersprints?

Ich wollt auch nur eine schön hohe Zahl in den Raum werfen:D

Ist schon komisch, meine Erfahrung deckt sich eher mit dem was KdO schreibt: Über 55 km/h wird es verdammt hart.

Aber ich glaube euch, dass aus einem größeren Feld (das vielleicht eher 54 als 45 fährt) die oben genannten Geschwindigkeiten machbar sind.:daumen:

Naja, also 55km/h ist ja noch nicht "gesprintet". Ich hatte schon beim zufahren vorn Löchern öfters mal eine 55 auf dem Tacho.
 
AW: Ortsschildersprints?

Aber wenn Ortschildersprints an Ortsschildern ausgetragen werden - wie verhält sich das mit Parabelsprints. Ich werde mal meinen Mathelehrer-Kumpel um Rat bitten.
 
AW: Ortsschildersprints?

Aber wenn Ortschildersprints an Ortsschildern ausgetragen werden - wie verhält sich das mit Parabelsprints.

... die werden an Parabeln ausgetragen :)
Normaleweise kenne ich das so, dass der Sprint halt oben am Berg zu Ende ist, wo die Kuppe ist sieht wohl jeder und genau bis dahin geht es.
 
AW: Ortsschildersprints?

Nur so komm ich üblicherweise IMMER über die schier endlosen Berge im Sauerland :D
Wo gibt es denn im Sauerland endlose Berge? Nun gut, Sauerland ist natürlich auch etwas unscharf. Da könnte mehr Richtung Attendorn gemeint sein, und da wird es wirklich heftig oder mehr Richtung Möhnesee, da ist es eher gemütlich.

Das Überwinden von Bergen ist aber glaub ich bei dem von "tour" vorgeschlagenen Training nicht gemeint. Es geht tatsächlich um Sprinttraining, man müsste sich also am besten für die eine Form (rauf - runter) Brückköpfe oder andere kurze "Katzbuckel" aussuchen und für die andere halt "Talsohlen". Da wären dann bedingt auch hügelige Gebiete geeignet, wie z.B. die Hagener Straße von der Schanze in Richtung Hombruch. Da gibt es drei schöne "Kuhlen", wo man mit Höchstübersetzung und 60 - 65 Sachen reinballern und das Ding bis zur Kuppe hochdrücken kann. Oder Wittbräucker Str. Richtung Berghofen.

Aber das ist dann eigentlich schon nicht mehr Sauerland. Aber Kohlenpott. Also "dein Revier"... ;)

k.
 
AW: Ortsschildersprints?

... die werden an Parabeln ausgetragen :)
Normaleweise kenne ich das so, dass der Sprint halt oben am Berg zu Ende ist, wo die Kuppe ist sieht wohl jeder und genau bis dahin geht es.
Das war - wenn ich das richtig verstanden habe - bei dem Vorschlag aus "tour" so nicht gedacht. Vielmehr sollte über die Kuppe hinweg weitergesprintet werden. Trainingsziel scheint dabei zu sein, daß man fortwährend weiterbeschleunigt. Normalerweise nähert sich die Geschwindigkeit immer einer bestimmten Grenze, wenn es aber dann bergab geht, kann man weiter beschleunigen.

k.
 
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