• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Flandern-Rundfahrt 2026

Wer gewinnt die Flandern-Rundfahrt?

  • Pogacar

    Stimmen: 81 52,9%
  • van der Poel

    Stimmen: 25 16,3%
  • Evenepoel

    Stimmen: 14 9,2%
  • Van Aert

    Stimmen: 26 17,0%
  • Pedersen

    Stimmen: 2 1,3%
  • Ganna

    Stimmen: 0 0,0%
  • Laporte

    Stimmen: 0 0,0%
  • Vermeersch

    Stimmen: 1 0,7%
  • Stuyven

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ein Anderer

    Stimmen: 4 2,6%

  • Umfrageteilnehmer
    153
  • Umfrage geschlossen .

Future-Trunks

Aktives Mitglied
Registriert
22 Juni 2021
Beiträge
7.884
Reaktionspunkte
8.396
Die 110. Flandern-Rundfahrt findet statt am Sonntag, dem 5. April.

Schafft es Pogi zu den 7 Legenden vorzustoßen, die die Ronde 3 mal gewannen. Oder wird Mathieu sie als erster überhaupt zum 4. mal gewinnen. Die Zahlenreihe spricht für ihn (2020, 2022, 2024). Die letzten beiden Duelle mit Pogi hier, sprechen aber eher für diesen.
 
Mich würde es sehr freuen, wenn WvA gewinnen würde. Allerdings - einfach wird es nicht!
Gleichwohl freue ich mich auf ein spannendes Rennen und hoffe, das alle Favoriten unbeeinträchtigt am Start stehen können. Möge der Beste gewinnen...
 
Warum ausgerechnet am Ostersonntag, wenn die die ganze Familie da ist... 😵‍💫

Würde es ebenfalls mal WvA gönnen, Topfavorit ist in meinen Augen allerdings Pogacar.
 
Nochmal zu Wout. Normal hat er da keine Chance, aber es ist immer noch ein Kopfsteinpflaster Klassiker. da kann alles passieren und dann kann er vielleicht doch unverhofft zu seinem größten Sieg fahren
 
Warum ausgerechnet am Ostersonntag, wenn die die ganze Familie da ist... 😵‍💫
erst selber ne Runde fahren und halte es danach einfach wie MJ und sieh Tadej bei der Zerstörung zu

FV3TeXzX0AEaBLV.jpg
 
Für mich geht der Sieg in Flandern im Normalfall nur über Pogacar.
Er sah in den zwei Rennen, die er bis jetzt gefahren ist, sogar noch ein wenig stärker als letztes Jahr aus, in dem er sehr, sehr souverän RVV gewonnen hat. Dazu müsste er das stärkste Team haben. Vermeersch scheint rein von der Leistungsfähigkeit momentan ein Top5-Fahrer bei den flämischen Klassikern zu sein und ist gerade im Flachen extrem stark. Antonio Morgado wäre, wenn er besser Position fahren könnte und sich auch als Klassiker-Fahrer sehen würde, ein legitimer Podiumskandidat (er wurde mit 20 Jahren in der 2024er-Ausgabe 5. und war für mich bei E3 nach MvdP der zweitstärkste Fahrer an den Anstiegen). Politt ist zwar vielleicht nicht mehr ganz auf dem absoluten Top-Niveau von vor ein paar Jahren bei den Klassikern, aber in dieser Saison auch bei jedem Klassiker mit der ersten größeren Gruppe ins Ziel gekommen. Dazu noch Julius Johansen, der bis jetzt deutlich stärker als es seine Resultate aussah, und Mikkel Bjerg, der an sich auch mal in der Lage war, sehr weit vorne in Flandern landen zu können. Das Alpecin-Team ist dagegen leider ziemlich schwach. Sofern nicht Florian Senechal in einen Jungbrunnen gefallen ist, sehe ich keinen Fahrer, der van der Poel im Finale auch nur in irgendeiner Form unterstützen kann.

Ansonsten kann ich die 446-Watt über 90 Minuten von van der Poel bei E3 nicht so ganz kaufen. Entweder war das Shimano-Powermeter sehr großzügig oder van der Poel muss deutlich schwer sein als das, was so als Gewicht durch die Öffentlichkeit geht. Bei den 75 Kilo, die van der Poel laut PCS wiegt und die optisch auch ungefähr passen müssten, wären das fast 6 W/Kg mit dem Bonus der sehr hohen absoluten Watt, die vdP über 90 Minuten getreten hat. Mit 6 W/Kg, die aus extrem hohen absoluten Watt resultieren, über 90 Minuten wäre van der Poel einer der besten Kletterer der Welt, was er ziemlich offensichtlich nicht ist, was man immer wieder verdeutlicht bekommt, wenn er mal bei einer Rundfahrt auf einer schweren Etappe in der Ausreißergruppe ist. Dazu hat er die Watt auf einem eher flachen Profil getreten, sodass man davon ausgehen kann, dass van der Poel an einem Anstieg noch mehr Watt hätte produzieren können.

Eine schöne Entwicklung ist, dass Teams mittlerweile organisiert hinterherfahren und sich nicht mehr die ganze Zeit gegenseitig attackieren, wenn vorne van der Poel oder Pogacar raus sind, was die Rennen deutlich spannender macht. Die Resultate geben ihnen auch recht. Jetzt müssten nur noch die ganzen Motorräder deutlich mehr Abstand halten oder zumindest sollte jede Gruppe gleichermaßen vom Windschatten profitieren, damit nicht die Ergebnisse nicht mehr davon in dem jetzigen Maße beeinflusst werden. Gerade am Poggio und bei E3 als vdP im Gegensatz zu seiner Verfolgergruppe mehrere Motorräder vor sich hatte, sah der Einfluss auf das Rennen jeweils ziemlich eklatant aus.
 
MVDP ist ganz sicher nicht die letzten 90 Min am Stück 446 W gefahren. Abrahmasen hatte einen Durchschnitt von 350 W auf den letzten 90 Min. Und der war in der Verfolgergruppe.

https://www.strava.com/activities/17878776944/analysis/13061/18754

Es ist aber möglich, dass MVDP im gesamten Rennen akkumuliert die Watt getreten hat.

Hier wurde Abrahamsen's Powerfile untersucht:

"He accumulated 52 minutes in Z5–Z7, all above 510 W, meaning nearly an hour at VO2max intensity or higher. Within that, 11 minutes and 23 seconds came in Z7 (728+ W), indicating repeated maximal surges across climbs and chase accelerations rather than a single isolated sprint. His max power hit 1,409 W."

https://veloracycling.com/training/abrahamsen-e3-saxo-strava-analysis

Das sind auch krasse Werte und würden zu MVDP's 446 W über 90 Min akkumuliert passen.
 
Zurück