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Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

Ich würde fast behaupten wollen, dass Mainstream-Autodesigns ein Stück weit auch Spiegelbild des Zeitgeists und der Gesellschaft sind.
Rückblickend aber auch gerade aktuell ziemlich auffällig, liessen sich da schon Parallelen erkennen, was Optik oder auch die Überfunktionalität heutiger Autos einem so vermitteln.
Sympathien oder den Wunsch nach einem neuen Auto weckt das bei mir zumindest nicht gerade.
 

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Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
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Ich würde fast behaupten wollen, dass Mainstream-Autodesigns ein Stück weit auch Spiegelbild des Zeitgeists und der Gesellschaft sind.
Ja, der Zeitgeist ist Matsch. Individualität von der Stange.
Die Nachricht, dass Audi scheinbar seine gesamte Designabteilung entlassen hat, war an mir leider vorbeigegangen. Klar, haben die in letzter Zeit viel Blödsinn verzapft, aber alles durch ChatGPT/Dall-e entwickeln zu lassen kann doch auch keine Lösung sein ;-)
+1
Immer wenn ich denke da wäre eine Kirmeßbude vom Festplatz ausgerückt merke ich daß die Beleuchtung an einem Audi hängt. In den letzten Jahren haben die gefühlt alle 14 Tage die LEDs anders reingetackert.
 
Die Swinging Sixties!
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Mir gefällt DER. Wie ich finde, hat der Ami ...

... eine besonders "eigenständige" Formensprache
mit hohem Wiedererkennungseffekt. Ich nehme an, daß auch der Nutzeffekt in einem guten Verhältnis zu Größe und Preis stand. Die Rundum-Sicht war sicherlich ebenso gut und die "Rücksicht" (trotz schräggestellter Heckscheibe) ausreichend um "rücksichtsvoll" einzuparken.

Heutige Boliden gewähren erfolgreiche Parkvorgänge ja nur unter Zuhilfenahme mehrerer Kameras, Displays und "PiepPiepPiep"ens.
Trotz oder wegen seiner Gestaltung war der Ami 6 ein erheblicher Kassenschlager in Frankreich. Kein Wunder bei der Erfüllung dieses Lastenhefts:

"Ein--g r o ß e r--Kofferraum,
eine optimale Raumausnutzung und Komfort für alle Passagiere,
die Länge des Fahrzeugs habe vier Meter nicht zu überschreiten ...
– und das alles, ohne einen Kombi zu konstruieren."

Einen Kombi gab es später trotzdem; ...
... durchaus ansehnlich –
"Très chic" – und nahezu pavillionartig mit den schmalen Holmen zwischen den großen Glasflächen.

Wem der Break nicht ausreichte, konnte auch als Gespann unterwegs sein.
(…)

Das aber eigenständige Formensprache, angemessene Motorisierung, niedriges Gewicht, ausreichendes Platzangebot und Sicherheit bei überschaubaren Ausmaßen auch im modernen Automobilbau realisierbar ist, ...

... zeigte Audi mit dem A2.
Den hat mir mal die gegnerische Versicherung hingestellt. Wir sind damit im Hochsommer Hamburg – Köln – Wien – Frankfurt – Hamburg (fast nur Autobahn) gefahren. Hat sich angefühlt wie ein echtes Auto, absolut wertig. Platzangebot war für zwei Personen ausreichend. Trotz zügiger Fahrweise hat der kleine Turbodiesel (zwei oder drei Zylinder) nur zwischen vier und fünf l/100km verbraucht.

Wenn der Fortschritt der Technik nicht fast ausschließlich in die Steigerung der Motorisierung geflossen wäre, würden wir noch lange Verbrenner fahren.
 
Ich fürchte, für den ist das Saarland zu klein...
😉
Deshalb trägt er ja vorne ein franz. Kennzeichen und hinten ein deutsches. Ich parke mit der Haube in Stiring-Wendel, dann ist die Fahrertür ungefähr bei mir vor der Haustür! Der Hintern steht so automatisch in Remich an der Tankstelle (da wo der Sprit noch erschwinglich ist).
 
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