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Armstrong verliert alle Tour-Titel

Das ist allerdings korrekt, die Anzahl der Leichtathleten wird deutlich höher sein. Trotzdem wird doch mehr getestet als die meisten Leute annehmen, da war ich selbst erstaunt.
Die nicht vorhandenen Blutproben bezüglich der Fussballer - ohne Kommentar.

Grundsätzlich halte ich den Radsport auch für eine der meist kontrollierten Sportarten. Interessant wäre das Verhältnis der Anzahl der Tests in Bezug auf positiven Ergebnisse, also im Sportartenvergleich.

EDIT: Bei den Jedermännern wird doch nicht getestet, sowohl im Radsport als in der Leichathletik.

...ist, z. B., der Ötztaler Marathon nicht auch ein sog. "Jedermann" (man berichtige mich, stecke da nicht so drin)? Wenn ich mich recht entsinne, wurde ein Sieger der letzten Jahre (nicht lange her) positiv getestet...(habs mal eben gegooglet http://www.flowsports.at/news/FLOW-News/617-Oetztal-Sieger-gesperrt) demnach.
 

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Re: Armstrong verliert alle Tour-Titel
...ist, z. B., der Ötztaler Marathon nicht auch ein sog. "Jedermann" (man berichtige mich, stecke da nicht so drin)? Wenn ich mich recht entsinne, wurde ein Sieger der letzten Jahre (nicht lange her) positiv getestet...(habs mal eben gegooglet http://www.flowsports.at/news/FLOW-News/617-Oetztal-Sieger-gesperrt) demnach.
Stimmt! Ich denke jedoch dass der Öztaler da schon die Ausnahme bildet was Tests betrifft.

Ich bin nur einmal ein Jedermannrennen gefahren, da gabs keine Tests.
 

Und wo steht da wann und wo der positive Test erfolgte?
"Eyewhitnesses", die sich selbst des Dopens bezichtigen?

"[...]So hält der fünfmalige Toursieger Miguel Indurain den Amerikaner gar für unschuldig. "Es ist schon seltsam, dass sie ihm die Titel wegen der Geständnisse einiger Teamkollegen aberkennen", hatte Indurain dem spanischen Sender "Radio Marca" gesagt. Auch Peking-Olympiasieger Samuel Sanchez kritisierte die Entscheidung, Armstrong lebenslang zu sperren, da er nie positiv getestet worden sei. (sid/dapd)"
http://www.derwesten.de/sport/sport...enbar-obama-auftritt-erpressen-id7223943.html

"[...]The U.S. Anti-Doping Agency relied on witness testimony from 11 former teammates, 15 riders and 26 individuals overall in labeling Armstrong a dope cheat.
“I am a little taken aback. It is strange that this is done only from testimonies,” said Indurain. “Rules were in place and now it seems they have changed.”[...]"
in:
"Indurain on Armstrong: ‘I believe in his innocence’"
http://velonews.competitor.com/2012/10/news/indurain-on-armstrong-i-believe-in-his-innocence_262338

Vielleicht hätte man ja auch James Bond einsetzen sollen, um die Weltherrschaft von Lance Armstrong zu verhindern.

Und:

"[...]Prior to joining USADA, Tygart was an athlete and associate in the sports law practice at Holme, Roberts and Owen, LLP (HRO). While at HRO, Tygart worked with individual athletes and the USOC, USA Basketball, USA Swimming, USA Volleyball, and the Pro Rodeo Cowboys’ Association. Tygart is on the board of advisors of the Taylor Hooton Foundation.[...]"
(Hervorhebungen von mir.)
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Travis_Tygart

Was mich hier ankotzt, ist, was ich mal als die Eröffnung der Jagdsaison bezeichnen möchte.
Oder: "Haltet den Dieb".

BTW, mein Kardiologe sagt; "Die dopen alle ..." - wahrscheinlich hat er recht.
 
LA hat ziemlich sicher gedoppt, aber tatsächlich haben wir nur Zeugenaussagen. Wie Contador sagte es basiert alles auf Aussagen, die auch schon 2005 oder noch früher hätten existieren können. Darum sind es heute Leute die Armstrong fertig machen wollen. Es ist ein Medien Prozess! Levi Leipheimer hat als Doper alles ins Rollen gebracht. Er konnte es wohl selber nicht verkraften das andere davonkommen ;)
Dabei war Leipheimer mal ein Saubermann der nur Tofu isst :D
http://www.peta.de/web/levi_le.1162.html
 
http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_78404.htm
Mag den Typen eigentlich nicht, aber an seiner Aussage ist was dran!
Was denn: "In anderen Sportarten werden Betrüger nur nicht entlarvt, weil dort die Kontrollen nicht so strikt sind wie im Radsport"? Wie viele der aufgeflogenen Topfahrer sind denn wirklich durch Kontrollen erwischt worden? Der eigentliche Skandal ist doch nicht, dass Fahrer dopen, sondern dass die vielen durchgeführten Tests anscheinend völlig spurlos an Fahrern vorbeigegangen sind, denen dann später auf andere Weise Doping nachgewiesen wurde. "Vorsprung der Betrüger" hin oder her, so schlecht können die Tests gar nicht sein. In anderen Sportarten mag es auch an der Ernsthaftigkeit der Tests mangeln, aber wenn die einzelnen Tests wertlos sind, dann ist eine Erhöhung der Anzahl nichts, womit man den Radsport für sauberer erklären kann als andere.

Das wichtigste Zitat eines (Ex-)Radprofis in der ganzen Dopingthematik stammt deshalb von Kohl (nicht von dem hier sondern von dem anderen): "Doch eigentlich hätte ich 100 andere Male positiv sein müssen."
 
race2000: Lauter Nebelkerzen.
Medienprozess? Eine Runde Mitleid..... Lance hat (z.B. Simeoni) über Presse, Gerichte und Politik seine Widersacher über Jahre fertig gemacht.
2005 oder früher? Zum Einen, erst jetzt trauen sich Leute gegen ihn auszusagen, heisse ich nicht gut, verstehe ich aber. Zum Anderen, es mildert das 'Verhalten' Armstrongs überhaupt nicht.

lance-armstrong_628x434.jpg
 
hi
ist das ein witz?
ich hab mich grad weggeschmissen. das kann nicht sein!!!
ich könnt mich tot lachen. saugeil!!!
lg harry
 
LA hat ziemlich sicher gedoppt, aber tatsächlich haben wir nur Zeugenaussagen. Wie Contador sagte es basiert alles auf Aussagen, die auch schon 2005 oder noch früher hätten existieren können. Darum sind es heute Leute die Armstrong fertig machen wollen. Es ist ein Medien Prozess! Levi Leipheimer hat als Doper alles ins Rollen gebracht. Er konnte es wohl selber nicht verkraften das andere davonkommen ;)
Dabei war Leipheimer mal ein Saubermann der nur Tofu isst :D
http://www.peta.de/web/levi_le.1162.html
Selbst schuld wenn man geglaubt hat dass Leipheimer sauber gefahren ist. Das ändert jedoch nichts an seinem Engagement für Tiere.

Was mir jedoch neu ist, dass Leipheimer derjenige gewesen sein soll der die erste Aussage bezüglich Armstrong gemacht hat. :eek:
 
Ich gebe bei der ganzen Dopingproblematik aus Laiensicht zu bedenken, ob die Belastungen einer Tour de France ohne Doping überhaupt zu machen sind. Da Doping im Radsport ja ein flächendeckendes Problem ist, sollte man vielleicht mal wieder von der höher, schneller, weiter Mentalität wegkommen und die Belastungen für die Fahrer etwas runterschrauben. Das entschuldigt natürlich Armstrongs Verhalten in keinster Weise, aber er ist sicher nicht das einzige Problem im Radsport.


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Soll sich doch der Radsportzirkus einfach auch als solcher sehen , Sport ist das ohnehin nie recht gewesen , Sportgesetzte sind für Phantasten , Amateure sind eine fiktion.
Olympische Spiele sind dann eben out , na und ?
Dopingkontrollen überflüssig , möge der beste gewinnen , es wird ein paar Opfer geben , aber sonst , alles freiwillig , jeder wie er möchte .
Geile Show , Umsatz ohne Ende .
Pharma und Genussmittelindustrie als Sponsoren.
Also eigentlich nichts neues , oder :rolleyes::eek:
 
Mal abgesehen von Deiner kleinen Weltauffassung und Deinen abstrusen unstrukturierten Ideen zu z.B. kompletten Dopingfreigabe, diese maximale Ertragsabschöpfung durch die Medien ist doch dann genau in Deinem propagierten Sinne! Ja, warum meckerst Du dann deshalb hier rum? Auch mal wieder was gesagt, oder was?

Ja Ja.
Anderer Leute Ansichten undifferenziert abstrus und unstrukturiert zu bezeichnen kann jeder Blödmann.

Jetzt stell dir mal vor, es gäbe kein Doping ( dieses müsstest du dir dann allerdings unter der Maxime dass es legal ist vorstellen, den ansonsten würde die Vorstellung dass es kein Doping gibt NIE wahr sein; jetzt nicht wieder einfach losschimpfen sondern einfach mal wirklich durchdenken )

Würde sich unter dieser Voraussetzung ( weil du oben schreibst " in den Medien " obwohl es noch
andere " Abschöpfer " gibt, die sich wünschen, dass zu Ihrem eigenen Vorteil ein Dopingskandal / Prozess den nächsten jagt ) die maximale mediale Abschöpfung genauso darstellen ?
Würde sie nämlich nicht, es gäbe wieder sachliche Kommentare zu Fahrern und Rennverlauf, Streckenführung und Platzierungen usw. Die ARD würde wieder übertragen ( obwohl denen es als GEZ Sender im Grunde wurstegal ist, ob sie Radsport übertragen oder nicht )
Und das ganze mir persönlich wiederliche Gezerre der letzten Jahre, längst nicht mehr mit dem Willen Dopingsünder zu bestrafen sondern dem, sich mit dem Thema möglichst dicke Umsätze zu generieren wäre hinfällig.
Somit hast du auch Klarheit darüber, ob ich wirklich die maximale Abschöpfung propagiere, wie du so schön rausgehauen hast oder doch eher nicht.
 
Ich gebe bei der ganzen Dopingproblematik aus Laiensicht zu bedenken, ob die Belastungen einer Tour de France ohne Doping überhaupt zu machen sind.

Sicher ist die TdF für sehr gut trainierte, gesunde und ungedopte Fahrer eine lösbare Aufgabe.

Nur nicht mit diesen Durchschnittsgeschwindigkeiten, ständig ins Ohr brüllenden sportlichen Leitern und wenn unten mit +50 km/h in die Anstiege gekachelt wird.
Im Kampf um Positionen, Verträge und Preisgelder bleibt kein Platz für Schwachheiten, kann ich auch völlig verstehen, es ist schliesslich ein Radrennen und kein Ponyhof.

Aber dann sollen endlich diese Lügenmärchen aufhören, damit es eine gesellschaftlich breit angelegte Diskussion darüber geben kann, wo man mit Leistungssport und Sponsoring in Zukunft hin will.

Will man immer mehr Spektakel oder einen sauberen Sport? Beides zusammen wird nicht gehen, und der Kostenaufwand für Kontrollen etc. wird irgendwann ins unermessliche ausufern.
Man sieht ja schon hier, dass es darüber völlig konträre Standpunkte gibt.
 
Sicher ist die TdF für sehr gut trainierte, gesunde und ungedopte Fahrer eine lösbare Aufgabe.
Dem würde ich prinzipiell zustimmen. Allerdings sollte dabei bedacht werden, dass es schon eine andere Aufgabe ist drei Wochen lang JEDEN Tag für
fünf bis sieben Stunden im Sattel zu sitzen, als wenn ein gut trainierter Fahrer viermal die Woche für zwei bis drei Stunden Rad fährt.
Will sagen: Um die TdF zu bestreiten muss man vermutlich zumindest auf Amateurniveau fahren und dann kommt man relativ schnell wieder zum Thema Doping.

Will man immer mehr Spektakel oder einen sauberen Sport?
Ich würde ich sagen, die Gesellschaft schreit nach immer mehr Spektakel.
Auf dieser Grundlage wird es sehr schwierig werden Strukturen im (Rad-)Sport zu ändern.
 
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