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Armstrong verliert alle Tour-Titel

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Re: Armstrong verliert alle Tour-Titel
Hachja... eigentlich ist ja schon alles gesagt und es ist mir mittlerweile auch fast alles egal. Bloß noch meine Meinung als Steuerzahler: Es ist einfach an diesen Stellen zu viel Kohle im Spiel, das macht Dopen/Betrügen nicht nur attraktiv, sondern auch lukrativ. Bin zwar nicht so naiv zu glauben, dass in einer reinen Amateursportart nicht versucht würde zu dopen/zu betrügen (ist irgendwo auch menschlich). Dennoch sollte der Staat den entsprechenden Organisationen (auch FiFa/DFB z.B.) die steuerlichen Vorteile entziehen, dann käme wenigstens etwas für die Allgemeinheit bei rum.
 
Warum diskutieren wir eigentlich noch über den ganzen Scheiss?
Ich bin weit davon entfernt zu glauben,das sich was ändert,das das gewesene aufgearbeitet wird,und das wir irgendwann einen sauberen Sport haben werden.....
Geniesst das Rennradfahren,geniesst die Berge,geniesst die Abfahrten,geniesst das Leben....
mfg
BodenseeFerdi
 
Warum diskutieren wir eigentlich noch über den ganzen Scheiss?

Ich kann mich erinnern dieselben Diskussionen schon 1998 und 2006 sowie ein Jahr später auch geführt zu haben, halt noch woanders.
Ich habe dennoch den Eindruck, dass sich langsam etwas tut im Meinungsbild und es vielen Leuten eben nicht mehr scheissegal ist.
Sich abstumpfen lassen ist keine gute Option.
 
Ich würde ich sagen, die Gesellschaft schreit nach immer mehr Spektakel.
Die Gesellschaft? Wer ist das? - Wir.
Also müssen nur wir uns ändern und wir ändern die Gesellschaft.

Man kann also auch getrost bei sich selbst anfangen:
Beispielsweise als nächstes kein noch teureres Rad mit noch mehr Gängen kaufen, jetzt wo auch dem Letzten klar geworden sein sollte, dass im Bereich des Materials nur 1% Verbesserungspotential liegt während Doping 10% ausmacht.
Warum der Industrie, die die Doper sponsort, also die teuren Räder abkaufen? Damit deren Kalkül aufgeht und der dumme Fan die Kohle für Carbon und all den anderen Dopernachäfferschnickschnack rausrückt?!
 
Die Gesellschaft? Wer ist das? - Wir.
Also müssen nur wir uns ändern und wir ändern die Gesellschaft.

Man kann also auch getrost bei sich selbst anfangen:
Beispielsweise als nächstes kein noch teureres Rad mit noch mehr Gängen kaufen, jetzt wo auch dem Letzten klar geworden sein sollte, dass im Bereich des Materials nur 1% Verbesserungspotential liegt während Doping 10% ausmacht.
Warum der Industrie, die die Doper sponsort, also die teuren Räder abkaufen? Damit deren Kalkül aufgeht und der dumme Fan die Kohle für Carbon und all den anderen Dopernachäfferschnickschnack rausrückt?!
Ganz genau.
Was mich betrifft: Mein Renner ist aus Aluminium und fast 10 Jahre alt. Ist auch mein bisher einziges Rennrad.
Wobei die Fahrradindustrie wohl eher am wenigsten mit der Doperei zu tun hat. Dann muss man schon die Hauptsponsoren boykottieren.
 
Dann muss man schon die Hauptsponsoren boykottieren.
Die wandern bei mir - seit 1996 (Telekom holt Bjarne Riis, um die Tour zu gewinnen. Radsposor: Eddy Merckx) - sowieso automatisch auf meine blacklist.

Viele andere dagegen mussten seit 1996 unbedingt ein Eddy Merckx kaufen und als nächstes dann ein Pinarello, weil der Team t-mobile Doper Jan Ullrich damit fuhr...

Für mich hieß das automatisch: Nie ein Pinarello kaufen und nie ein Vertrag mit t-mobile abschließen.
Dass ich nie Gerolsteiner trinke und, wenn Quark kaufe, dann nicht von milram: muss ich das eigens erwähnen?

Bei unserem unübersichtlichen Märkten mit ihrer Produktvielfalt kann man den Dopingsponsoren doch nur dankbar sein, wenn man gewisse Marken automatisch ausschließen kann... :D
 
Die wandern bei mir - seit 1996 (Telekom holt Bjarne Riis, um die Tour zu gewinnen. Radsposor: Eddy Merckx) - sowieso automatisch auf meine blacklist.

Viele andere dagegen mussten seit 1996 unbedingt ein Eddy Merckx kaufen und als nächstes dann ein Pinarello, weil der Team t-mobile Doper Jan Ullrich damit fuhr...

Für mich hieß das automatisch: Nie ein Pinarello kaufen und nie ein Vertrag mit t-mobile abschließen.
Dass ich nie Gerolsteiner trinke und, wenn Quark kaufe, dann nicht von milram: muss ich das eigens erwähnen?

Bei unserem unübersichtlichen Märkten mit ihrer Produktvielfalt kann man den Dopingsponsoren doch nur dankbar sein, wenn man gewisse Marken automatisch ausschließen kann... :D
Tja, man kann leider nicht alles ausschliessen.

Was macht man denn nun als Amerikaner wenn man einen Brief verschicken möchte und keinen Bock auf US Postal hat?! :D
 
Sehr interessantes Video aus dem australischen Fernsehen zur gesamten Dopinggeschichte von Armstrong:

http://www.abc.net.au/4corners/stories/2012/10/11/3608613.htm

Habe das eben über Eurosport gefunden. Ich kanns ebenfalls nur empfehlen. Für alle die weiterhin in Sachen Armstrong oder überhaupt Doping im Radsport mitreden wollen, ist das Video pflicht. Ist zwar leider nur in englischer Sprache, aber einiges ist verständlich.
Ganz besonders die unter Eid ausgesagten Aussagen von Armstrong, niemals gedopt zu haben, niemals EPO oder Bluttransfusionen genommen zu haben oder einem Arzt vor Zeugen gestanden zu haben, jene Mittel genommen zu haben.

Das gesamte macht Armstrong noch weiterhin nicht nur unglaubwürdig, sondern sowohl sportlich wie auch menschlich zu einem riesen großen Betrüger.
 
Selbst los reiten. Schon mal was von Bill Cody aka Buffalo Bill gehört? ;)
Ja nee is klar ... damals, früher war das vielleicht mal so, zwischenzeitlich verwendete man ganz gerne sog. explosive Postraketen & seit neuestem überbringt man schlechte Nachrichten mittels männlicher Bienen - nebenbei macht man gleich noch Streetview und guckt wie es bei Hembels hinterm Zaun ausschaut
 
Die wandern bei mir - seit 1996 (Telekom holt Bjarne Riis, um die Tour zu gewinnen. Radsposor: Eddy Merckx) - sowieso automatisch auf meine blacklist.

Viele andere dagegen mussten seit 1996 unbedingt ein Eddy Merckx kaufen und als nächstes dann ein Pinarello, weil der Team t-mobile Doper Jan Ullrich damit fuhr...

Für mich hieß das automatisch: Nie ein Pinarello kaufen und nie ein Vertrag mit t-mobile abschließen.
Dass ich nie Gerolsteiner trinke und, wenn Quark kaufe, dann nicht von milram: muss ich das eigens erwähnen?

Bei unserem unübersichtlichen Märkten mit ihrer Produktvielfalt kann man den Dopingsponsoren doch nur dankbar sein, wenn man gewisse Marken automatisch ausschließen kann... :D

Das nimmst du dann von Aldi oder so , da weiss man wenigstens nicht wer der Hersteller ist :p
 
Die wandern bei mir - seit 1996 (Telekom holt Bjarne Riis, um die Tour zu gewinnen. Radsposor: Eddy Merckx) - sowieso automatisch auf meine blacklist.

Viele andere dagegen mussten seit 1996 unbedingt ein Eddy Merckx kaufen und als nächstes dann ein Pinarello, weil der Team t-mobile Doper Jan Ullrich damit fuhr...

Für mich hieß das automatisch: Nie ein Pinarello kaufen und nie ein Vertrag mit t-mobile abschließen.
Dass ich nie Gerolsteiner trinke und, wenn Quark kaufe, dann nicht von milram: muss ich das eigens erwähnen?

Bei unserem unübersichtlichen Märkten mit ihrer Produktvielfalt kann man den Dopingsponsoren doch nur dankbar sein, wenn man gewisse Marken automatisch ausschließen kann... :D

Und igendwann bist du verhungert, verdurstet und hast kein Haus über dem Kopf weil irgend eine Firma den Radsport sponsort.:p
 
Ich gebe bei der ganzen Dopingproblematik aus Laiensicht zu bedenken, ob die Belastungen einer Tour de France ohne Doping überhaupt zu machen sind. Da Doping im Radsport ja ein flächendeckendes Problem ist, sollte man vielleicht mal wieder von der höher, schneller, weiter Mentalität wegkommen und die Belastungen für die Fahrer etwas runterschrauben.
Die von der Strecke vorgegebenen Belastungen waren auch schon hoch, als die verfügbaren Dopingmittel den Körper eher weniger leistungsfähig gemacht haben als ihn tatsächlich zu stärken. Im Schnitt sicher weniger Höhenmeter, aber dafür viel mehr Strecke pro Tag.

Außerdem wird ja zB auch im 100m-Lauf gedopt und das ist gewiss keine Strecke, die den menschlichen Körper vor unlösbare Probleme stellt. Dort herrscht übrigens wirklich “höher schneller weiter“, ohne neuen, alle bisherigen Läufergenerationen in den Schatten stellenden Weltrekord ist das Publikum enttäuscht. Im Straßenradsport interessiert sich zum Glück niemand ernsthaft dafür, ob ein Pantani schneller gewesen wäre, da die Unterschiede der jeweiligen Rennsituation einen jahresübergreifenden Vergleich zum Glück unmöglich macht.
 
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