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Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage

  • Ersteller Ersteller fresh ginger
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Re: Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage
Innenlager (Patrone) lässt sich nicht einbauen?!
Ich versuche gerade bei meinem BIANCHI Taurus ein neues Innenlage (Patrone Shimano BSA) einzubauen.
Verbaut war ein (freies) Innenlager, welches ziemlich kratzig lief.
Beim Eindrehen der Patrone (rechte Seite)habe ich das Gefühl, dass sie sich ganz leicht seitlich verzieht. Ich habe schon mehrfach neu angesetzt, gut gefettet, aber das hat alles nichts genutzt.
Setze ich die freie Schale (links) ein Stück weit ein, kommt irgendwann der Punkt, wo Spannung in das Gefüge kommt und ich nur noch beschwerlich weiterdrehen kann. Die Innenachse lässt sich ab diesem Punkt auch nur noch schwer drehen. Ich habe das Gefühl, dass zu wenig Platz in Tretlagergehäuse für ein Patronenlage ist.
Würde sich das Problem mit dem Einbau eines "freien" Lagers lösen lassen? Wenn ich allerdings im Netz schaue, werden nur noch Patronenlager angeboten.
Theoretisch ist natürlich denkbar, dass die Gewinde nicht zueinander fluchten. Dann würdest du kein Lager, egal ob Patrone oder klassisches Konuslager einbauen können, dass das gut läuft. Zieh doch auf der anderen Seite die Lagerschale ab und dreh das Lager so ein. Dann siehst du ja, ob es auf der freien Seite mittig steht oder schräg.
 
Wie heißt und wo finde ich das Tretlager was zur schwarzen Kurbel passt?
IMG20251130121132.jpg
 
Momentan will ich diese Kurbeln testen in einem Corratec mit 70 Gehäusebreite und 108 Achse.
Später soll es in ein BMC mit Gehäusebreite 68 eingebaut werden.
Bestell ich für 68 mit 108 und es passt in beide????
.
 
Das heißt CorratecBj. 1990 hat ital. Gewinde 😡
Jetzt muß ich überlegen. Die Kurbeln, angebohrt, sind für ein Jungen Rennrad bestimmt. Aber ohne Testen schraub ich ihm das nicht ans Rad.
 
Das heißt CorratecBj. 1990 hat ital. Gewinde 😡
...
Ich weiß es nicht. Gehäusebreite 70mm wäre jedenfalls ein Indiz für ITA-Gewinde. Das ließe sich am Rahmen aber leicht feststellen: Ein BSA-Innenlager wäre im ITA-Gehäuse nicht einschraubbar, weil das ITA-Gehäuse einen größeren Durchmesser hat.
 
Alle Vorhersagen eingetroffen ☹️
Corratec Lager rausgeschraubt und 68iger Lager konnt ich reinstecken. Alles zusammengeschraubt , neu gefettete und für den morgigen Einsatz vorbereitet.
Jetzt steh ich da mit zu kurzem Hemd.
Werde jetzt mal in den Suchefaden gehen ob's da ein 70iger Isis Lager für kleines Geld gibt. Ungetestet schraub ich das dem Jung nicht ans RR.
Danke an die Mithelfer/Mitdenker😘
 
Innenlager (Patrone) lässt sich nicht einbauen?!
Ich versuche gerade bei meinem BIANCHI Taurus ein neues Innenlage (Patrone Shimano BSA) einzubauen.
Verbaut war ein (freies) Innenlager, welches ziemlich kratzig lief.
Beim Eindrehen der Patrone (rechte Seite)habe ich das Gefühl, dass sie sich ganz leicht seitlich verzieht. Ich habe schon mehrfach neu angesetzt, gut gefettet, aber das hat alles nichts genutzt.
Setze ich die freie Schale (links) ein Stück weit ein, kommt irgendwann der Punkt, wo Spannung in das Gefüge kommt und ich nur noch beschwerlich weiterdrehen kann. Die Innenachse lässt sich ab diesem Punkt auch nur noch schwer drehen. Ich habe das Gefühl, dass zu wenig Platz in Tretlagergehäuse für ein Patronenlage ist.
Würde sich das Problem mit dem Einbau eines "freien" Lagers lösen lassen? Wenn ich allerdings im Netz schaue, werden nur noch Patronenlager angeboten.
Wenn die Gewinde nicht fluchten, verkantet das Lager und wird schwergängig. Etwas Abhilfe schafft hier das Nachschneiden der Gewinde. Was Du als "freies" Lager bezeichnest, wird im allgemeinen Konuslager genannt. Die gibt es noch immer in allen möglichen Ausführungen. Ich finde einstellbare Konuslager besser. Andere mögen das anders sehen. Auf den richtigen Vierkant achten: jis vs. iso!
 
Wenn die Gewinde nicht fluchten, verkantet das Lager und wird schwergängig. Etwas Abhilfe schafft hier das Nachschneiden der Gewinde. Was Du als "freies" Lager bezeichnest, wird im allgemeinen Konuslager genannt. Die gibt es noch immer in allen möglichen Ausführungen. Ich finde einstellbare Konuslager besser. Andere mögen das anders sehen. Auf den richtigen Vierkant achten: jis vs. iso!
Zustimmung!
Nachtrag: In meiner Praxis war es bisher immer so: Wenn ein Innenlager vekantet und deswegen schwergängig war, lag es immer daran, dass die Außenseiten der Tretlagerhülse nicht parallel waren, weniger an schief geschnittenen Gewinden. Erkennt man daran, dass das Lager wunderbar läuft, wenn die Schalen noch nicht final angezogen und gekontert sind.

Weshalb in der schönen Zeit, als Räder noch aus der Schmelze kamen und nicht aus dem Spritzguß-Extruder, das Planfräsen der Lagersitze automatisch Teil eines fachgerechten Aufbaus war.
Heute geht das natürlich nicht, weil die Rahmen aus zwei Hälften zusammengeklebt sind. Dafür kann man sich von den Herren Vroomen oder Rinard erklären lassen, weshalb zwei Löcher, die weder maßig, noch rund, noch zueinander konzentrisch sind, keineswegs irgendeine Art von Qualitätsmangel darstellen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Zustimmung!
Nachtrag: In meiner Praxis war es bisher immer so: Wenn ein Innenlager vekantet und deswegen schwergängig war, lag es immer daran, dass die Außenseiten der Tretlagerhülse nicht parallel waren, weniger an schief geschnittenen Gewinden. ...
Aus technischer Sicht ergibt diese Überlegung nur Sinn, wenn die Lagerschalen sich beidseitig an den Außenflächen des Innenlagergehäuses abstützen. Das ist bei Patronenlagern gerade eher nicht der Fall: Linksseitig wird da oft nur eine kragenlose Plastehülse eingeschraubt. Wo Gewinde im Spiel sind, ist es um die Parallelität meistens ohnehin schlecht bestellt. Diese Ungenauigkeiten kommen da noch hinzu. Patronenlager stecken rahmenseitige Ungenauigkeiten nach meiner Erfahrung eher schlechter weg als herkömmliche Konuslager. Dies nur als Ergänzung.
 
Aus technischer Sicht ergibt diese Überlegung nur Sinn, wenn die Lagerschalen sich beidseitig an den Außenflächen des Innenlagergehäuses abstützen. Das ist bei Patronenlagern gerade eher nicht der Fall: Linksseitig wird da oft nur eine kragenlose Plastehülse eingeschraubt. Wo Gewinde im Spiel sind, ist es um die Parallelität meistens ohnehin schlecht bestellt. Diese Ungenauigkeiten kommen da noch hinzu. Patronenlager stecken rahmenseitige Ungenauigkeiten nach meiner Erfahrung eher schlechter weg als herkömmliche Konuslager. Dies nur als Ergänzung.
Stimmt natürlich! Es ist weitaus einfacher, dafür zu sorgen, dass die zwei Enden eines Rohrs zueinander parallel sind, als zwei unabhängig voneinander geschnittene Gewinde. Wieder Vorteil Innenlager mit 2x Kragen (=meistens Konus), denn das zieht sich dann durch das Spiel im Gewinde von selber in die Flucht.
 
Shimano BB-7400 oder Campa Super Record sind bei sorgfältigem Einbau und minimaler Pflege für viele 10tkm gut. Moderne HTII oder billige Patronenlager hielten oft nur wenige Monate. HTII XTR und Dura Ace 7700 octalink sind allerdings auch zäh und halten bei mir seit vielen km.
 
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