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Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage

  • Ersteller Ersteller fresh ginger
  • Erstellt am Erstellt am
Kann es sein, dass du ein ,,nicht" vergessen hast? Also wir sind uns einig, dass man nicht 9-11fach Kassetten auf einen 8-fach Freilauf packen kann. Man kann aber 9-11fach Kassetten auf einen 9-fach Freilauf stecken. Richtig?! :idee:
Ja und du kannst 8-fach Exa Drive Kassetten auf einem 9-fach Fleilauf stecken. Hat aber den großen Nachteil, dass die nur auf den oberen 50% mechanischen Kontakt haben, so dass die die Nabe eher kaputt machen können.
 

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Re: Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage
Moin ihr Lieben,

was hab ich hier für eine Achse/Sicherung verbaut?

1000032199.jpg


1000032200.jpg


Steckt in einem Hinterrad mit Shimano Nabe.

Hab bisher nur DIESES tool hier gefunden, aber ob das korrekt ist?

Danke euch für Rat und Tat!
 
Nein, ist nicht korrekt, sondern ein Fünfkantschlüssel.
Pitlock ist individuell und codiert, also jedes anders.

Flachschraubendreher/Beitel und Hammer und das Ding ist auf.

Danke!
Ja verdammt, dachte ich bekomm' sie zerstörungsfrei gelöst.

Wird dann wohl auch der Grund gewesen sein, warum das Rad die letzten Jahre im Keller sein Dasein gefristet hat..
 
Danke!
Ja verdammt, dachte ich bekomm' sie zerstörungsfrei gelöst.

Wird dann wohl auch der Grund gewesen sein, warum das Rad die letzten Jahre im Keller sein Dasein gefristet hat..
Viel geht mit "meiner" Methode da nicht kaputt.
Schraubendreher innen, an dem unförmigen Ding ansetzen, kleine Kerbe reinhauen und vorsichtig mittels Hammer drehen.
An der anderen Seite ginge das auch.
Allerdings besteht da die Gefahr, dass man abrutscht und das Ausfallende zerkratzt.
Ist doch so eine Art Schlossschraubenkopf, spitz zulaufend!?

Aber was nützt dir das, wenn du den passend codierten Schlüssel nicht hast?
 
Keine Bastelfrage, aber eine Frage nach der (ungefähren) zeitlichen Einordnung von Nabeneinbaubreiten in Hinterbauten von Stahlrennrädern.
Also in etwa so: (mir ist schon klar, dass es keine monatsgenaue Einteilung aber möglicherweise Überschneidungen geben kann, aber grob würde mir schon weiterhelfen. Mir ist beim Studieren von Verkaufsanzeigen aufgefallen, dass Angaben diesbezüglich meist fehlen, so als ob es nur eine Breite gegeben hätte.)
  • 118/120mm (bis wann)
  • 126 mm (von wann bis wann)
  • 130 mm (usw.)
  • 135 mm (etc.)
 
Auch wieder wahr..
Las sich so, als ob's schwer werden könnte, die Ausfaller dabei nicht zu beschädigen.
Aber jetzt, nach deiner Ausführung, hab ich weniger Angst, danke 🍻

Und genau, die andere Seite ist "spitz".

Wenn die Mutter richtig fest angezogen ist, also passend für ein Hinterrad in horizontalen Ausfallenden, bekommst Du sie nicht losgemeißelt. Versuch es gerne so, aber gib rechtzeitig auf, wenn sich dabei nichts tut.
Dann ist es besser, die Gegenseite einfach auszubohren (Spannachse und Mutter sind hier ein Teil):
  • Genau mittig in die Spitze einen satten Körnerschlag machen,
  • dann mit einem sehr scharfen, ca. 3 mm Bohrer vorbohren, bis er ca. so weit im Material verschwunden ist, wie die spitze Mutter dick ist,
  • dann mit 6 mm hinterher, bis die spitze Mutter am Bohrer hängt und sich mitdreht.
Das ist aber Edelstahl, Du brauchst also wirklich gute, scharfe Bohrer und nicht zu viel Drehzahl.
 
Wenn die Mutter richtig fest angezogen ist, also passend für ein Hinterrad in horizontalen Ausfallenden, bekommst Du sie nicht losgemeißelt. Versuch es gerne so, aber gib rechtzeitig auf, wenn sich dabei nichts tut.
Dann ist es besser, die Gegenseite einfach auszubohren (Spannachse und Mutter sind hier ein Teil):
  • Genau mittig in die Spitze einen satten Körnerschlag machen,
  • dann mit einem sehr scharfen, ca. 3 mm Bohrer vorbohren, bis er ca. so weit im Material verschwunden ist, wie die spitze Mutter dick ist,
  • dann mit 6 mm hinterher, bis die spitze Mutter am Bohrer hängt und sich mitdreht.
Das ist aber Edelstahl, Du brauchst also wirklich gute, scharfe Bohrer und nicht zu viel Drehzahl.

Danke Knobi!
Werde berichten 🫡
 
Wenn die Mutter richtig fest angezogen ist, also passend für ein Hinterrad in horizontalen Ausfallenden, bekommst Du sie nicht losgemeißelt. Versuch es gerne so, aber gib rechtzeitig auf, wenn sich dabei nichts tut.
Dann ist es besser, die Gegenseite einfach auszubohren (Spannachse und Mutter sind hier ein Teil):
  • Genau mittig in die Spitze einen satten Körnerschlag machen,
  • dann mit einem sehr scharfen, ca. 3 mm Bohrer vorbohren, bis er ca. so weit im Material verschwunden ist, wie die spitze Mutter dick ist,
  • dann mit 6 mm hinterher, bis die spitze Mutter am Bohrer hängt und sich mitdreht.
Das ist aber Edelstahl, Du brauchst also wirklich gute, scharfe Bohrer und nicht zu viel Drehzahl.
Zentierbohrer ist das Mittel der Wahl wenn man was ausbohrt
Tipp aus der Betriebsschlosserei
 
Zentierbohrer ist das Mittel der Wahl wenn man was ausbohrt
Tipp aus der Betriebsschlosserei
Ich gebe Dir grundsätzlich recht, benutze für sowas aber kurze Blechbohrer. Die sind schlicht deutlich billiger und sind auch für das Anbohren optimiert.
Meine Zentrierbohrer bleiben der Drehmaschine, Radialbohrmaschine und der Fräse vorbehalten...
 
was hab ich hier für eine Achse/Sicherung verbaut?
Ja verdammt, dachte ich bekomm' sie zerstörungsfrei gelöst.
Wenn die Mutter richtig fest angezogen ist, also passend für ein Hinterrad in horizontalen Ausfallenden, bekommst Du sie nicht losgemeißelt.
Es gibt noch eine weitere zerspanungsfreie Demontagemöglichkeit falls eine konusgelagerte Nabe verbaut ist:
Nimm zwei schmale Gabelschlüssel (bei Shimano HR Nabe meist 17mm) und ziehe die Kontermuttern der Nabe im Ausfallende fest an (d.h. Lagerspiel != Null). Dadurch sitzt dann der Pitlock-Spanner entsprechend lockerer und du kannst die Pitlock-Mutter mit einer Winkel-Spitzzange o.ä. geschickt herausdrehen.

(NB: Selbst schon so an einem (eigenen) Rad appliziert. Danach Nabe warten und neu einstellen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt noch eine weitere zerspanungsfreie Demontagemöglichkeit falls eine konusgelagerte Nabe verbaut ist:
Nimm zwei schmale Gabelschlüssel (bei Shimano HR Nabe meist 17mm) und ziehe die Kontermuttern der Nabe im Ausfallende fest an (d.h. Lagerspiel != Null). Dadurch sitzt dann der Pitlock-Spanner entsprechend lockerer und du kannst die Pitlock-Mutter mit einer Winkel-Spitzzange o.ä. geschickt herausdrehen.

(NB: Selbst schon so an einem (eigenen) Rad appliziert. Danach Nabe warten und neu einstellen.)

Sehr gut, danke!

Vorhin nämlich gemerkt, dass meine Bohrerqualität nicht ausreicht, um sauber mittig in die Achse zu bohren.
Vielleicht sitzt das Problem aber auch am anderen Ende des Akkuschraubers..

Probiere es morgen mit deiner Methode.
Klingt vielversprechend 🙂
 
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