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Zone 2 Training Power oder Herzfrequenz?

Ich denke wenn man sich etwas von „punktgenau“ und „messerscharf“ lösen kann und lernt, situativ bzw. formabhängig auf seinen Körper einzugehen, ist man schon einen guten Schritt weiter.
Sowohl mental als auch bei der physischen Belastungssteuerung
 
Trainieren immer nach Power, HF maximal als Kontrolle hinterher.

Die Leistung zeigt die Wahrheit, die HF lässt sich viel zu stark beeinflussen.

Allein wenn ich auf der Rolle Gummibärchen kaue geht die HF um 5-10 Schläge nach oben. Da rede ich noch gar nicht von Tagesform, Temperatur, Ermüdung und und und.

Die wahre Kunst ist die Leistung wirklich konstant und gleichmäßig draussen zu fahren ohne ERG Modus, dass nicht zu viel in Z1 oder Z3 wandert.
 
Die Leistung zeigt die Wahrheit, die HF lässt sich viel zu stark beeinflussen

Aber die HF ist auch immer eine Art der Wahrheit. "Beeinflussen" klingt so, als ob man es dann immer ignorieren müsste, warum? Fahr mal im Hochgebirge, am besten noch Sommer, schwül, Deine Watt auf 2.000 m. Sollte man da stumpf weiter seine Watt drücken, oder vielleicht doch den Puls als Maßstab nehmen, um sich nicht grau zu fahren? Die wenigsten haben ihre persönliche Leistungs-/Höhen-Abzugstabelle im Kopf. Das Eine ist nicht besser oder schlechter als das Andere, es ist einfach was anderes, und alles hat seinen Sinn. Gleiches gilt für die Tagesform: gegen einen Puls anzuarbeiten, der einem etwas mitteilen möchte, ist nicht gut ("maximal Kontrolle hinterher", wie Du sagst). Immer beides parallel auf der Anzeige, und lernen, was der Körper einem sagen möchte.
 
Hinzu kommt: Unter ähnlichen Bedingungen ist die HF dann eben gar nicht so unterschiedlich. (Sorry, Laktat :D ) In Laktattests sehe ich kaum Differenzen der HF unter standardisierten Bedingungen (immer beim gleichen Athleten ins Verhältnis gesetzt) im Verhältnis zum Laktat. Anders ausgedrückt: Die HF am LT1 variiert in zig Tests, teils über Jahre hinweg, bei mir selbst, aber auch meinen Athlet:innen um ca. 2-3%.
Das zeigt umso mehr, dass bei höheren Differenzen lieber genau auf Ursachenforschung gegangen wird.
 
Alleine wenn ich mich an der Rolle an den Hoods festhalte oder mit aufrechtem Oberkörper fahre hab ich manchmal 10 bpm unterschied - das ist echt digial bei mir.
Macht doch auch Sinn, nennt sich Orthostase.
Blut versackt, Herz arbeitet auf die Schnelle mit erhöhter Frequenz gegen den Druckverlust.

Das hat nichts mit der HF als ungenaue Messmethode zu tun.
 
Kurz gesagt, bei allem was länger ist, Grundlage, ergibt es Sinn, parallel (tlw. sogar komplett) die HF im Blick zu haben; ist ja manchmal sogar praktisch, dass sie träge reagiert, ähnlich wie ein Wattmesser, der auf 30-Skunden-Schnitt gestellt ist. Bei kurzen Intervallen ist die Trägheit wiederum von Nachteil, da kann man sich auch auf "nur Watt" und Kontrollblicke einigen.
 
Aber die HF ist auch immer eine Art der Wahrheit. "Beeinflussen" klingt so, als ob man es dann immer ignorieren müsste, warum? Fahr mal im Hochgebirge, am besten noch Sommer, schwül, Deine Watt auf 2.000 m. Sollte man da stumpf weiter seine Watt drücken, oder vielleicht doch den Puls als Maßstab nehmen, um sich nicht grau zu fahren? Die wenigsten haben ihre persönliche Leistungs-/Höhen-Abzugstabelle im Kopf. Das Eine ist nicht besser oder schlechter als das Andere, es ist einfach was anderes, und alles hat seinen Sinn. Gleiches gilt für die Tagesform: gegen einen Puls anzuarbeiten, der einem etwas mitteilen möchte, ist nicht gut ("maximal Kontrolle hinterher", wie Du sagst). Immer beides parallel auf der Anzeige, und lernen, was der Körper einem sagen möchte.

Ja und nein. Klar ist Höhe nochmal ein eigenes Thema, aber eine stark abweichende HF hat meist einen Grund.

Wenn ich in 3-4 Stunden einen starken Cardio Drift in Z2 habe, bin ich entweder mit zu hoher Leistung gefahren oder meine Ausdauer reicht einfach nicht aus. (Natürlich Unterversorgung etc. ausgeschlossen)

300w FTP sind nicht gleich 300w FTP. Nur weil man die Leistung über 20min halten kann sagt es wenig über den wirklichen Ausdauerzustand aus.

Natürlich spielt auch das Trainingsziel eine Rolle, bei Muskulärer Ausdauer sollten die Watt passen, wenn man das kardiovaskuläre System trainieren will sollte man die HF auch im richtigen Bereich sein.

Natürlich ist beides individuell die HF und Leistungzonen aber aus Erfahrung würde ich sagen dass man den Leistungszonen eher trauen kann als dee HF wenn diese selbst ermittelt werden.
 
Hinzu kommt: Unter ähnlichen Bedingungen ist die HF dann eben gar nicht so unterschiedlich. (Sorry, Laktat :D ) In Laktattests sehe ich kaum Differenzen der HF unter standardisierten Bedingungen (immer beim gleichen Athleten ins Verhältnis gesetzt) im Verhältnis zum Laktat. Anders ausgedrückt: Die HF am LT1 variiert in zig Tests, teils über Jahre hinweg, bei mir selbst, aber auch meinen Athlet:innen um ca. 2-3%.
Das zeigt umso mehr, dass bei höheren Differenzen lieber genau auf Ursachenforschung gegangen wird.

Das ist interessant und auch ungefähr das was ich wissen wollte. Inwieweit die HF LT1 und LT2 widerspiegeln kann. Wenn es bei LT1 nur 2-3 % sind, dann kann man da mit einen guten Körpergefühl was anfangen.
Mich wundert ja stark, dass die Laktatmessung noch nicht kam 😆
Ich würde mir zur Trainingsoptimierung eher ein Laktatmessgerä,t z.Bsp Accutrend von Roche, als Wattpedale zulegen.

Für den Spaß die Zahlenschiebereien und die Messbarkeit aber natürlich letzteres :)
 
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