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Jahreskilometer im Verhältnis zum Ziel

Ich traue es mich jetzt hier fast gar nicht schreiben, aber ich bin verheiratet, habe 3 kleine Kinder und einen Vollzeitjob. Meine Frau arbeitet 75%. Meine genauen Jahres-km kenne ich nicht, da ich sehr viel MTB fahre, aber ich trainiere so im Schnitt 12-16h pro Woche. Das müssten dann schon so umgerechnet 20 000 Flachland-km sein.

Ziele: ausschließlich MTB Langstreckenmarathons, dabei unter die ersten 20% Gesamtklassement zu kommen.

Meine Frau ist kein "Heimchen" und Scheidungsabsichten kann ich auch nicht erkennen. Sie kommt halt aus einer Sportfamilie, ich komme es aus einer Sportfamilie. Am Wochenende zieht sie halt am Vormittag ihr Sportprogramm durch, morgen z.B. Berglauf (heute nennt man das Trailrunning) mit ihrer Schwester, und am Nachmittag darf ich. Morgen ist eine 5-6h Rennradrunde angesagt. Dafür habe ich am Vormittag dann noch die Nichte und den Neffen bei mir, da mein Schwager ein Basketballspiel hat.

Wir haben Familie am Ort, d.h. es gibt mindestens zwei Nachmittage unter der Woche, wo Oma/s und Opa die Kinder haben. Training für mich.

Ich arbeite fast ausschließlich Home-Office, d.h. ich spare mir die Pendelei. Diese Zeit geht ins Training.

Ich habe kein Problem 3 h auf der Rolle sitzen, habe mir allerdings einen Kickr angeschafft, da geht es besser. Auf der Rolle habe ich wenigstens mal die Ruhe, meine ganzen TV Serien anzuschauen.

Wir wohnen zur Miete. Und das war eine bewußte Entscheidung.

Ich habe keinerlei Ambitionen beruflich Karriere zu machen, d.h. meine Überstunden hole ich mir auch wieder. Ich kann auch im Winter einfach tagsüber trainieren gehen und dann am Abend oder Wochenende arbeiten. Bin da flexibel.

Die nächsten paar Jahre wird das wohl noch so gehen. Sobald aber dann die Kinder sportlich aktiv werden, wird das mit dem Volumen wohl nicht mehr funktionieren.
 
Mein Ziel 2015 sind 4000km. Wenn es jetzt nicht 2,5 Monate durchschneit werde ich das wohl auch schaffen, Stand heute 3800km. Viel mehr ist auch derzeit nicht möglich, der Mann fährt auch Rennrad, Arbeit und Kind im Kindergarten, nebst gebrechlichen Schwiegereltern, die ständig die Sonntage blockieren.:rolleyes:
 
Wenn ich diesen Thread so lese dann motiviert mich das ungemein fürs nächste Jahr.
Habe dieses Jahr im August mit dem Rennradfahren angefangen. Mein Ziel waren eigentlich 700km zu schaffen, bis es zu kalt/nass/eklig wird um zu fahren. (jaja, Schönwetterfahrer:D)
Dieses Ziel werde ich leider nicht schaffen, da ich wegen den Abschlussprüfungen vom Studium ca 2-3 Wochen komplett nicht gefahren bin.
Morgen mache ich also leider nur die 500km voll...:(

Für nächstens Jahr habe ich mir kein km-Ziel gesetzt, möchte aber von meiner neuen Heimat (wegen Studium und dann schließlich Beruf umgezogen) in meine alte Heimat zu meinen Eltern fahren. 190 km (+ Pfälzer Wald + Hunsrück) liegen auf dem W:rolleyes:eg....
Hey,
weicheiern ist hier nicht !
Zieh lange Klamotten an und mach die 700 voll !
Das Jahr hat noch 81 Tage und was du jetzt fährst, hast du schon als Grundlage für deinen 190er nächstes Jahr.
Also lass krachen Jung
Grüsse
BodenseeFerdi
 
Bin die Jahre vorher sporadisch mit dem MTB unterwegs gewesen. Seit Mitte August 2015, also seit 2 Monaten habe ich ein RR. Bin seit dem 80 h auf dem Sattel gewesen und 2000km gefahren, 13600 HM. In Berlin/Brandenburg gibt´s nicht so viele Berge, daher habe ich die meisten HM in einer Woche auf Malle gemacht. ;o))
 
Letztes Jahr hatte ich 15.000 geschafft. Das war zu viel: Familie kam zu kurz und es hatte definitiv Suchtcharakter. Hab tagsüber immer wieder auch während der Arbeit oder abends vorm Fernseher gerechnet, rumgesponnen, wie lange es noch dauert bis zum nächsten Zwischenziel, bis zum Jahresziel, nachts noch in Gedanken "getrampelt". Bin froh, dass ich da raus bin. Mir geht's jetzt mit 10.000 psychisch ganz klar besser. Und richtig fest vorgenommen war es auch nicht. Hätte es nicht geklappt, wäre es auch egal gewesen.
 
Hey,
weicheiern ist hier nicht !
Zieh lange Klamotten an und mach die 700 voll !
Das Jahr hat noch 81 Tage und was du jetzt fährst, hast du schon als Grundlage für deinen 190er nächstes Jahr.
Also lass krachen Jung
Grüsse
BodenseeFerdi

Hallo BodenseeFerdi,

jetzt packst du mich hier aber bei der Ehre ;):p
Na vielleicht hilfst du mir dadurch meinen Schweinehund zu überwinden, sodass ich mich dann doch hin und wieder auf den bock schwinge :daumen::D
 
Lach... wie groß ist denn deine Ernte dieses Jahr? Meine Freude über die 10.000 nimmst du mir damit nicht, du Angeber. Der Sekt hat gemundet.
so war es auch nicht gemeint Uli.......für ne Pulle Sekt muss ich keine 10k fahren meinte ich damit.

Ich habe ebenfalls das erste mal die 10k geknackt, und durch WP und einige MTB Touren hoffe ich die 12k noch zu schaffen !!

Cheers und weiter biken !
 
Zuletzt bearbeitet:
so war es auch nicht gemeint Uli.......für ne Pulle Sekt muss ich keine 10k fahren meinte ich damit.

Ich habe ebenfalls das erste mal die 10k geknackt, und durch WP und einige MTB Touren hoffe ich die 12k noch zu schaffen !!

Cheers und weiter biken !
Ich hatte es auch als Scherz aufgefasst, deshalb mein "lach" vorweg. Ist mein zweiter Zehntausender.
 
Hallo BodenseeFerdi,

jetzt packst du mich hier aber bei der Ehre ;):p
Na vielleicht hilfst du mir dadurch meinen Schweinehund zu überwinden, sodass ich mich dann doch hin und wieder auf den bock schwinge :daumen::D
Heute morgen gestartet als der Aussensensor noch 7,6 Grad zeigte, lang/lang, und obwohl ich eine Frostbeule bin, noch ohne Überschuhe!
Mit Ausnahme der Zehen blieb alles gut warm, Strecke war trocken und auch die Schotter- und Kiesstrecken waren gut. Es wurden 46Km.
Also einfach versuchen, wenn der Wetterbericht einigermassen gut aussieht, wenn du frierst, fahr bergauf oder mach die Runde kürzer.
;)
Grüsse
BodenseeFerdi
 
Wenn ich diesen Thread so lese dann motiviert mich das ungemein fürs nächste Jahr.
Habe dieses Jahr im August mit dem Rennradfahren angefangen. Mein Ziel waren eigentlich 700km zu schaffen, bis es zu kalt/nass/eklig wird um zu fahren. (jaja, Schönwetterfahrer:D)
Dieses Ziel werde ich leider nicht schaffen, da ich wegen den Abschlussprüfungen vom Studium ca 2-3 Wochen komplett nicht gefahren bin.
Morgen mache ich also leider nur die 500km voll...:(

Für nächstens Jahr habe ich mir kein km-Ziel gesetzt, möchte aber von meiner neuen Heimat (wegen Studium und dann schließlich Beruf umgezogen) in meine alte Heimat zu meinen Eltern fahren. 190 km (+ Pfälzer Wald + Hunsrück) liegen auf dem W:rolleyes:eg....

Das Jahr läuft doch noch. Ne ne solche Ausreden lassen wir hier nicht gelten;). So lange es trocken ist und nicht rutschig kann man/frau auch fahren. Mal davon abgesehen ist der Herbst und auch frühe Winter auch eine tolle Jahreszeit, Rennradfahren macht nicht nur in kurz/kurz Spaß und ich bin wohl eine der schlimmsten Frostbeulen, die auf Gottes Erde wandelt :D.
 
Haha, BodenseeFerdi und Neve,

ihr wisst wirklich wie man motiviert :D;).

Na dann nehme ich mir wirklich vor zu fahren solange es trocken ist, und das Thermometer eher "Plaus" als "Minus" anzeigt;).
Lange Radhose habe ich ja. Entsprechenden Windbreaker und was langes für drunter auch. Das ist ja auch nicht das Problem. Sondern eher die Füße und der Schweinehund, der nicht ins kalte will ;)

Und RR-Fahren macht im Warmen sehr wohl mehr Spaß :p
 
..also irgendwie muss ich ja doch mal nachfragen.. setzt man sich eigentlich wirklich eine Anzahl Jahreskilometer als Ziel, und gleicht das am Ende auch noch ab?

Ich mein, man kann sich ja verschiedenes vornehmen… dass man just for fun fährt.. dann sind einem die Kilometer ja eh egal.

Oder man fährt vielleicht Rennen.. setzt sich seinen Trainingsplan auf.. strukturiert, oder frei aus dem Gefühl raus.. dann und dann Intervalle, dann Pause, dann Grundlage… und am Ende kann man auch vielleicht gucken, wieviel Km man hat.. aber nimmt man sich das vorher vor? Vielleicht fährt man auch nur RTFs.. wenn alles gut läuft, ein paar mehr, wenn’s mal schüttet, lässt man eine aus.. aber das ergibt sich doch einfach!?

In meinen Augen ist es eher kontraproduktiv, wenn ich mir schon im Januar sage, „dieses Jahr willste 15.000 Km schaffen“, oder dergleichen. Hat irgendwie Ähnlichkeit mit „dieses Jahr höre ich mit dem Rauchen auf!“. Amateurrennfahrer, die sagen, ich fahre 15.000 Km im Jahr, die machen das ja nicht, weil ein Amateurrennfahrer 15.000 Km im Jahr „braucht“, sondern weil es sich aus dem Training einfach so ergibt.

Dass man mal mittelfristig sein Training für die nächsten Wochen zurechtlegt, oder für diese Woche, weil‘s heute trocken ist und morgen Regnen soll, das halte ich für sinnvoller, dann kommt am Ende auch was Nettes bei raus.. ohne, dass man es sich vornimmt. Nicht falsch verstehen, ich finde es auch interessant zu wissen/anzuschauen, was man selbst oder ein anderer im letzten Jahr so gewuppt hat, oder wie im Moment so der Stand ist.. mir geht’s mehr um die Frage der Sinnhaftigkeit einer solchen Zielsetzung. Und im Thread geht’s ja um den Abgleich Ziel/Soll/Ist.

In dem Sinne, ich lass‘ mich, wie jedes Jahr, einfach überraschen.. so wie letztes Mal, als ich’s am 30.12. mit 9.995 Km in die Ecke gestellt habe.. okay, das braucht schon eine gewisse mentale Stärke.. ;)
 
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