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3er oder 2er Kurbel oder Kompkt oder was???

Ich fahr alle 3 Systeme. 2fach auf Renner, Kompakt auf Crosser und 3fach auf Winterrad.
Vorneweg, ich fahr fahr meistens auf hügeliger Strecke, wobei schonmal etwas längere Steigungen >12% dabei sind. So kommt man durchschnittlich auf 55km auf über 550Hm.

Standard:
Hier finde ich die Standardübersetzung die beste Wahl. Man kann eigentlich alles mit dem kleinen Blatt fahren. Und wenn es bergab geht bzw. wenn auf der Geraden mal schneller sein soll, dann nimmt man das 53er. Und das Gute ist, dass die Kettenlinie fast immer gut ist. Ich könnte mir nichts esseres vorstellen.
Vorteile: gute Abstufung, gute Kettenlinie, Optik
Nachteile: eventuell unzureichende kleine Gänge

Kompakt:
Wenn ich im Crosser im Wald unterwegs bin, hab ich fast immer das 34er aufgelegt, das reicht auch meistens. Auf Asphalt reicht das 34er schon nicht mehr, ohne sich die Kette und Ritzel auf dauer zu beschädigen. Man schaltet also auf das 50er. Nur dann ist die Kette eher wieder auf den oberen Ritzel zu finden. Nun kommt ein kleiner Anstieg und man muss wieder auf das 34er. Also wieder die ganzen Ritzel runterschalten, sonst tritt man ins Nichts. Wenn sich das auf der Strecke öfters wiederholt, wirds stressig und doof. VIelleicht löst man das Problem, wenn man statt 50 ein 48er montiert. Für die Straße (auf meinen Kursen) ist Kompakt sicherlich nicht geeignet.
Vorteile: Geringes Gewicht, hohe Variationsmöglichkeit der Blätter, variables Einsatzgebiet.
Nachteil: häufige Schalterei, schlechte Kettenlinie, große Schaltsprünge, eventuell unpassende Optik.(mir gefällt das 34er nicht)

3fach:
Eigentlich so, wie Standard, nur noch mit einem Rettungsring versehen, den ich aber nicht unbedingt brauche. Weil es aber eine 9fach ist, ist statt dem 39er ein 42 montiert, was bei einer 3fach Sinn macht. Man fährt hier wirklich alles mit dem 42er und schaltet je nach Situation auf das 52er, seltener aber aufs Kleine. Ich behaupte mal, dass man mit 3fach weniger schaltet, als mit Kompakt. WIe gesagt, ich reden von meinen Streckenverhältnissen.
Vorteil: Hohe Einsatzmöglichkeit, feine Abstufung, gute Kettenlinie
Nachteil: Gewicht, Einstellung der Schaltung, breiterer Tritt, Optik
 
Jimmie schrieb:
Kompakt:
Man schaltet also auf das 50er. Nur dann ist die Kette eher wieder auf den oberen Ritzel zu finden. Nun kommt ein kleiner Anstieg und man muss wieder auf das 34er.

was ist denn ein kleiner Anstieg?
 
Dirk U. schrieb:
Ich brauche das nicht, ich fahr ja keine Rennen, und ob ich mit 55 oder 65 km/h den Berg runter fahre, ist mir eigentlich schnuppe. Ist dann vielleicht auch vom Typ abhängig. Bergab kann man da doch schön mal die Beine ausruhen vom vorherigen hochtrampeln. :)

Also ne Fahrertypenbestimmung machen bevor Entscheidung KK oder 3 X! Das ist natürliche eine Überlegung wert.

Ich fahre auch keine Rennen doch ich liebe die Geschwindikeit und die ist für mich besser zu kontrollieren bei einer niedrigeren TF. Ist ja auch klar schließlich bringt jede Umdrehung Unruhe im Rad. Als Mensch bin ich ja nicht vorher am PC designed worden um perfekt ausbalanciert zu sein und mit dem perfekten runden Tritt auch bei weit über 100 Kadenz zu arbeiten.
Im Übrigen ist eine hohe Trittfrequenz für mich sonst kein Problem. Ich schaffe ohne weiteres knapp über 40 kmh bei 39 - 23 auf gerader Strecke.
 
Jimmie schrieb:
Ich fahr alle 3 Systeme. 2fach auf Renner, Kompakt auf Crosser und 3fach auf Winterrad.
Vorneweg, ich fahr fahr meistens auf hügeliger Strecke, wobei schonmal etwas längere Steigungen >12% dabei sind. So kommt man durchschnittlich auf 55km auf über 550Hm.

Standard:
Hier finde ich die Standardübersetzung die beste Wahl. Man kann eigentlich alles mit dem kleinen Blatt fahren. Und wenn es bergab geht bzw. wenn auf der Geraden mal schneller sein soll, dann nimmt man das 53er. Und das Gute ist, dass die Kettenlinie fast immer gut ist. Ich könnte mir nichts esseres vorstellen.
Vorteile: gute Abstufung, gute Kettenlinie, Optik
Nachteile: eventuell unzureichende kleine Gänge

Kompakt:
Wenn ich im Crosser im Wald unterwegs bin, hab ich fast immer das 34er aufgelegt, das reicht auch meistens. Auf Asphalt reicht das 34er schon nicht mehr, ohne sich die Kette und Ritzel auf dauer zu beschädigen. Man schaltet also auf das 50er. Nur dann ist die Kette eher wieder auf den oberen Ritzel zu finden. Nun kommt ein kleiner Anstieg und man muss wieder auf das 34er. Also wieder die ganzen Ritzel runterschalten, sonst tritt man ins Nichts. Wenn sich das auf der Strecke öfters wiederholt, wirds stressig und doof. VIelleicht löst man das Problem, wenn man statt 50 ein 48er montiert. Für die Straße (auf meinen Kursen) ist Kompakt sicherlich nicht geeignet.
Vorteile: Geringes Gewicht, hohe Variationsmöglichkeit der Blätter, variables Einsatzgebiet.
Nachteil: häufige Schalterei, schlechte Kettenlinie, große Schaltsprünge, eventuell unpassende Optik.(mir gefällt das 34er nicht)

3fach:
Eigentlich so, wie Standard, nur noch mit einem Rettungsring versehen, den ich aber nicht unbedingt brauche. Weil es aber eine 9fach ist, ist statt dem 39er ein 42 montiert, was bei einer 3fach Sinn macht. Man fährt hier wirklich alles mit dem 42er und schaltet je nach Situation auf das 52er, seltener aber aufs Kleine. Ich behaupte mal, dass man mit 3fach weniger schaltet, als mit Kompakt. WIe gesagt, ich reden von meinen Streckenverhältnissen.
Vorteil: Hohe Einsatzmöglichkeit, feine Abstufung, gute Kettenlinie
Nachteil: Gewicht, Einstellung der Schaltung, breiterer Tritt, Optik

volle Zustimmung!!!

besser kann man das nicht Erklären
 
xrated schrieb:
was ist denn ein kleiner Anstieg?
Angenommen du fährst eine Streck von 300m mit 2 oder 3% Steigung. Beim 39er Blatt schaltest einfach 3,4 Ritzel hoch. Beim 50er musst du auf 34er schalten und dann noch mit Ritzel ausgleichen. Wenn die Steigung fertig ist, das ganze nochmal.
 
Nordisch schrieb:
Kann ich nicht bestätigen- bei perfekt eingstellten Umwerfer muss man bei klassisch 2x9 noch nicht mal die Korrigierungsschritte der STIs nutze. Kann mir nicht vorstellen, dass das bei vermutlich 10 x anders sein soll.
Stellste mir den perfekt ein ? :)

Also ich hab echt Probleme mit dem Ding. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du keine Korrekturschritte machen musst. Oder schaltest du die großen ritzel hinten einzig und alleine mit dem kleinen Blatt vorne und die kleinen Ritzel hinten nur mit dem großen vorn ?
Dann würde das bei mir eventuell auch hinhauen...

Hab jetzt leider keine Zeit Fotos zu machen, das hol ich morgen nach. Kann man ganz gut erkennen.
 
eLw00d schrieb:
Stellste mir den perfekt ein ? :)

Also ich hab echt Probleme mit dem Ding. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du keine Korrekturschritte machen musst. Oder schaltest du die großen ritzel hinten einzig und alleine mit dem kleinen Blatt vorne und die kleinen Ritzel hinten nur mit dem großen vorn ?
Dann würde das bei mir eventuell auch hinhauen...

Hab jetzt leider keine Zeit Fotos zu machen, das hol ich morgen nach. Kann man ganz gut erkennen.

Hallo


Ich würde dir den Umwerfer gerne so perfekt wie möglich einstellen - aber wahrscheinlich wohnst du ein paar Kilometer zu weit weg.

Ob die Kette am Umwerfer schleift ist übrigens auch sehr von der Geometrie des Rahmens abhängig und vorallem vom Anlötsockel bzw. Umwerferschelle usw. Auch die Steifigkeit im Tretlagerbereich und teils auch der Kettenblätter spielt eine entscheidende Rolle. Ist hier was zu weich, hat man keine Chance eine perfekte Einstellung zu finden - sowiebei meinen 3x9 Dura Ace System auf dem großen Kettenblatt. Irgendwas (wahrscheinlich Kettenblatt) verwindet sich so stark, dass die Kette unter Last stark ausgelenkt wird.



Die Umwerfer ab der 9X Reihe funktionieren auf jeden Fall alle sehr gut. Einige 8X waren totale Gurken und nicht einstellbar selbst von Händlern (hatte nen RSX und nen Ultegra 600).


Ich fahre 11-23 39-53 auch Dura Ace.

Ich benötige auf dem 39er keinen Korrekturschritt. Es kommt zwar zum Schleifen bei 39-11, hier schleift aber die Kette am großen Kettenblatt. Auch beim 53 benötige ich den Korekturschritt nach unten 53-23 nicht, wenn ich mir sehr viel Mühe gebe. Zudem sind das alles Grenzfälle die i.d. R. nie gefahren werden.


Bei meiner Freundin funzt ein 9X Umwerfer (zuvor die besagten 8X probiert) in einem 8X System. Hier sind natürlich die Korrekturschritte nötig aufgrund der relativ breiten 8X Kette. (Früher hatte ich mit Erfolg im selben System am anderen Rad ein Campa Umwerfer sehr erfolgreich eingesetzt aber auch mit Korrekturschritt. Nur wollte ich optisch für meine Freundin was sortenreineres schaffen. )

allgemein:

Man kann nen bissel auch tricksen indem man dort wo der Umwerferbügel zusammengeschraubt ist eine Unterlegscheibe montiert. Sollte dadurch das eigentliche Schalten nicht verschlechtert werden, kannst du ein Schleifen in bestimmten Situationen vermeiden.

PS

Inzwischen ist das Einstellen des Umwerfers beim 2x9 gar nicht mehr so leicht. Die Nieten des Anlötsockels an meinem Rahmen sind etwas weich. Beim Schalten aufs große Blatt gehen die Nieten erst ca. 1 mm raus eh der Umwerferbügel sich bewegt.
 
Jimmie schrieb:
Angenommen du fährst eine Streck von 300m mit 2 oder 3% Steigung. Beim 39er Blatt schaltest einfach 3,4 Ritzel hoch. Beim 50er musst du auf 34er schalten und dann noch mit Ritzel ausgleichen. Wenn die Steigung fertig ist, das ganze nochmal.
Wieso? Das muss man doch mit einer Übersetzung um 2,5 schaffen, z.B. 50:19! O.k., wenn man hinten eine Heldenpackung hat (11-23), dann ist der Schräglauf beachtlich. Aber Kompakt plus Heldenpackung wäre reichlich unlogisch - dann lieber vorne 52/39 und hinten 12 - 26.
 
HGS schrieb:
Wieso? Das muss man doch mit einer Übersetzung um 2,5 schaffen, z.B. 50:19! O.k., wenn man hinten eine Heldenpackung hat (11-23), dann ist der Schräglauf beachtlich. Aber Kompakt plus Heldenpackung wäre reichlich unlogisch - dann lieber vorne 52/39 und hinten 12 - 26.
Dann lass es haöt 4 bis 5% Steigung sein. Es dürfte wohl klar sein, was ich sagen will.:rolleyes:
 
HGS schrieb:
Wieso? Das muss man doch mit einer Übersetzung um 2,5 schaffen, z.B. 50:19! O.k., wenn man hinten eine Heldenpackung hat (11-23), dann ist der Schräglauf beachtlich. Aber Kompakt plus Heldenpackung wäre reichlich unlogisch - dann lieber vorne 52/39 und hinten 12 - 26.


Heldenpackung ist 11-21 ;)

oder bin ich mit schon immer 11-23 ein Held :rolleyes:
 
Nordisch schrieb:
Im Übrigen ist eine hohe Trittfrequenz für mich sonst kein Problem. Ich schaffe ohne weiteres knapp über 40 kmh bei 39 - 23 auf gerader Strecke.


Hut ab, dann trittst Du eine Frequenz von ungefähr 180...oder Du fährst auf 30 Zoll-Reifen. :p
 
Jimmie schrieb:
Dann lass es haöt 4 bis 5% Steigung sein. Es dürfte wohl klar sein, was ich sagen will.:rolleyes:
So "ewige" Anstiege mit 5 % sind wesentlich seltener als welche mit 2 %. Und wenn, dann gehst Du eben auf 34/17 und kannst dann einige Ritzel ohne nennenswerten Schräglauf rauf und runter schalten.
 
Pisolo schrieb:
Hut ab, dann trittst Du eine Frequenz von ungefähr 180...oder Du fährst auf 30 Zoll-Reifen. :p


Danke!!! :)

Die hohe Trittfrequenz kommt daher, weil ich mit einem Trekkingrad mit dem Radsport angefangen habe. Irgendwie mußte ich ich ja mitkommen bei den Rennrädern.
 
Jimmie schrieb:
Kompakt:
Wenn ich im Crosser im Wald unterwegs bin, hab ich fast immer das 34er aufgelegt, das reicht auch meistens. Auf Asphalt reicht das 34er schon nicht mehr, ohne sich die Kette und Ritzel auf dauer zu beschädigen. Man schaltet also auf das 50er. Nur dann ist die Kette eher wieder auf den oberen Ritzel zu finden. Nun kommt ein kleiner Anstieg und man muss wieder auf das 34er. Also wieder die ganzen Ritzel runterschalten, sonst tritt man ins Nichts. Wenn sich das auf der Strecke öfters wiederholt, wirds stressig und doof. VIelleicht löst man das Problem, wenn man statt 50 ein 48er montiert. Für die Straße (auf meinen Kursen) ist Kompakt sicherlich nicht geeignet.
Vorteile: Geringes Gewicht, hohe Variationsmöglichkeit der Blätter, variables Einsatzgebiet.
Nachteil: häufige Schalterei, schlechte Kettenlinie, große Schaltsprünge, eventuell unpassende Optik.(mir gefällt das 34er nicht)

Du hast in dem Fall doch eine Kurbel mit einem 110er Lochkreis. Warum schraubst Du nicht einfach ein 36er oder 38er oder was auch immer Du als richtig erachtest als kleines Kettenblatt an ?
Du bist ja nicht auf die mitgelieferten 50/34er Blätter festgelegt. Meiner Meinung nach ist der 110er LK einfach wegen der grösseren Auswahl an Kettenblättern für die meisten von uns die (eigentlich) bessere Wahl.
 
gbro schrieb:
Du hast in dem Fall doch eine Kurbel mit einem 110er Lochkreis. Warum schraubst Du nicht einfach ein 36er oder 38er oder was auch immer Du als richtig erachtest als kleines Kettenblatt an ?
Du bist ja nicht auf die mitgelieferten 50/34er Blätter festgelegt. Meiner Meinung nach ist der 110er LK einfach wegen der grösseren Auswahl an Kettenblättern für die meisten von uns die (eigentlich) bessere Wahl.


Was mich das bloß interressiert, gibt es mit einem 53er bzw auch 39er auf einer KK nicht Steifigkeitsdefizite in Vergleich zu 130 LK?
 
kommt drauf an, es gibt sehr weiche Kurbelarme und Kettenblätter aber auch sehr feste

aber das meiste fangen ja die Kurbeln selbst auf, am Kettenblatt entstehen nicht soviele seitliche Kräfte
 
mattimuc schrieb:
Nimm die 3-fach, wenn Du Berge fahren willst!
Hier gibt's immer einige Aufschreie, aber für Anfänger (wie mich auch) auf alle Fälle die richtige Empfehlung.
Stimmt schon, daß man nicht alle Kombinationen fahren kann/soll (Verschleiß), aber: Du kannst die größte und die kleinste Übersetzung fahren, das ist wichtig!
Wenn Du also vorhast, mal Berge zu fahren: Nimm 3-fach!
Wenn nicht, dann tut's 2-fach/Kompakt auch.
Kompakt gefällt mir persönlich nicht, weil es kein vorderes Kettenblatt gibt, das ich als Standard fahre. Das kleine zu klein, das große zu groß.

Nachteile der 3-fach:
- Minimales Mehrgewicht (100gr. ?)
- Für viele: Optik/Stil
Das war's denn aber auch.

Gruß,
mattimuc

Für ne KK mit nem 110er LKR kriegst Du sicherlich mehr Übersetzungsvarianten zusammengestellt als an ner Standardkurbel mit 130er LKR.

www.radplan-delta.de hilft da besonders weiter!
 
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