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3er oder 2er Kurbel oder Kompkt oder was???

Ich fahr auch 3 Kettenblätter... kann mich nicht beschweren. Ab und an ist es einfach ne feine Sache. Ich persönlich würde nicht darauf verzichten wollen. Und wie Jonny schon sagt... sollte es mal ganz flach sein, einfach weg mit dem Kleinen.
 
Fahre Ultegra 2fach und hinten 10; Hier im Bergischen reicht das, auch wenn ich mir manchmal eine niedrigere Übersetzung wünschen würde, wenn es doch mal steiler wird. Im Sommer bin ich am Riedberpaß (13%) ziemlich abgekackt, bin aber auch Anfänger.
Für den Dolomitenmarathon nächstes Jahr möchte ich jetzt eine bessere Übersetzung haben, was ist da die einfachste Variante:

a) Das kleine Kettenblatt gegen ein noch kleineres austauschen?
b) Den ganzen Kurbelsatz vorne wechseln? (Habe das mit den Kompaktkurbeln irgendwie nicht richtig verstanden...)
c) Hinten größere Ritzel drauf?

Wie liegen jeweils die Kosten?

Danke für Eure Antworten,

Markus
 
Pisolo schrieb:
(...) a) Das kleine Kettenblatt gegen ein noch kleineres austauschen? (...)
Ja, mach das :daumen:
Ist am sinnvollsten. Auch einer meiner oertlichen Mitstreiter hat seine 3-fach Ultegra auf 26-39-52 umgeruestet. Es geht bis 24 runter beim 74er Lochkreis.
Kosten: Das kleinere Ritzel. Montage sollte ja selbst moeglich sein, einmal Kurbel runter, fuenf Inbusschrauben loesen, Ritzel tauschen, Inbusschrauben wieder festziehen, Kurbel wieder drauf ...

LG ... Wolfi ;)
 
@wolfi:

Habe so aufgeschnappt, der Umwerfer könnte dann nicht mehr passen?!?
Welche Ritzelgröße empfiehlst Du?
 
ich hab 50/34 zu 12/25 und komme gut zurecht, bis 50km/h kann man da gut treten

das 34er brauche ich nur bei etwas steileren Hügeln, niedriger als 34x23 musste ich noch nie schalten, sind immer noch rund 15km/h

in der Ebene sinds um die 30km/h, vorne 50er und hinten etwa mitte. Das große Blatt kann man bis 20km/h runter schon fahren

richtig lange Berge über mehrere km möchte ich damit aber nicht fahren aber die gibts hier nicht, da könnte man bei Compact aber immer noch nachhelfen
 
@xrated: Kannst Du mir das mit dem "Kompakt" näher erklären? Kann ich auf diese Kurbeln irgendwie andere Kettenblätter draufschrauben, oder ist der Kompaktsatz von Hause aus anders bestückt? Wie gesagt: Kleine Berge gehen gut mit meinem 53-39 und 27-12, aber ich habe Angst vor den Dolomiten...

Danke, Markus
 
Hallo, ich fahre 3-fach mit 13 - 25 (7-fach) im sportliche Trekkingrad. Das ist wirklich gut, wenn's steil wird. Ansonsten einfach nicht nötig. Ich fahre 50 / 38 (CAAD 6 SI da ist die Compactkurbel teuer und gebraucht selten) und bin zufrieden. Natürlich wäre 50 / 34 noch besser, aber 34 paßt vom Lochkreis her nicht mehr.
Den Hinweis mit 2 verschiedenen Zahnkränzen kann man nur weiterempfehlen. So ein Zahnkranz ist im Nu gewechselt und es entfällt die Neujustierung der Bremsbeläge.
mfg radjog62
 
Pisolo schrieb:
@xrated: Kannst Du mir das mit dem "Kompakt" näher erklären? Kann ich auf diese Kurbeln irgendwie andere Kettenblätter draufschrauben, oder ist der Kompaktsatz von Hause aus anders bestückt? Wie gesagt: Kleine Berge gehen gut mit meinem 53-39 und 27-12, aber ich habe Angst vor den Dolomiten...

Danke, Markus

man ist damit äußerst vielseitig, das kleinste mögliche Kettenblatt ist 33 und beim großen kann man bis 61 gehen, natürlich sollte der Abstand dazwischen gewisse Grenzen haben
 
War zuerst immer auf dem MTB unterwegs, war also von daher an kleine Kettenblätter und an eher höheren Trittfrequenzen gewöhnt. Hab mir auch gedacht, irgendwann, wenn ich älter bin, dankens mir meine Knie mal. Hab deswegen 3-fach, was man im Bayerischen Wald durchaus gebrauchen kann (z.T. 20 % Steigung). Ausserdem bin ich ein Weichei :wink2: :lol:
 
@xrated: beim 33er Blatt wäre der Gewinn gegenüber meinem momentan montierten 39er bei einer 60er Trittfrequenz eine Resultierende von 9km/h statt 11 km/h bringen, das erscheint mir jetzt nicht so viel, aber vielleicht ist das das entscheidende Stück.
Mit 61er statt 56er bei Frequenz 120 allerdings ca. 78 km/h statt 72 km/h, das ist ja beachtlich.

Mir ist noch nicht klar: Muss ich die ganze aktuelle Kurbel tauschen (in eine "Kompaktkurbel"), damit ich dann die oben genannten Kettenblätter montieren kann, oder kann ich die Sachen an meine jetzige Kurbel montieren?

Danke für Eure geduldigen Antworten,

Markus
 
Jetzt nach ein paar Kilometern mit der 2-fach 105er Schaltung muss ich sagen, dass ich nicht so angetan bin.
Liegt aber nicht an der Übersetzung, sondern an den Schaltvorgängen. Von meiner billigen 3-fach Alivio am MTB bin ich da irgendwie zu verwöhnt. :rolleyes:
Da hatte ich noch nie das Problem, dass der Umwerfer schleift nach einem Schaltvorgang.
Hab mir den Umwerfer vorne jetzt mal anders einstellen lassen, so dass er beim Wechsel vom kleinen auf´s große Ritzel nicht direkt in die äußerste Position wandert, aber irgendwie komm ich da immer noch nicht 100%ig mit klar.
Naja , ist vielleicht alles Gewöhnsungssache und nach ca. 150km kann man eventuell noch nicht erwarten, dass alles passt.
 
Unter der Berücksichtigung, dass Du Einsteige bist, würde ich auf jeden Fall 3-fach empfehlen. Du hast im Zweifelsfall mehr Reserve und die 100g tun nicht weh.

Ich selbst fahre 30-40-50 und 12-25. Damit kann man schon viel machen. Evtl. könntest Du auch 30-42-52 und hinten 13-29 fahren, das wäre im Augenblick mein Favorit.
 
3 fach - bietet die volle Bandbreite an Übersetzungsmöglichkeiten bei leichten Abstrichen im SchaltKomfort

Kompakt ist weder Fleisch noch Fisch

Einerseits muss man in den Bergen doch zu einer Kassette mit großen Schaltsprüngen (und hat dann noch immer nicht die selbe leichte Übersetzung wie bei 3x) geifen und anderseits fehlen für das sichere Bergabfahren das große Kettenblatt. Zudem leidet auch der Schaltkomfort, da zwischen dem großen und kleinen Kettenblatt ein größerer Unterschied besteht als bei herkömmlichen 2 x Antrieben.

Habe für die Berge 30 39 53 - 11-23 - eine gute Abstufung ist durch nichts zu ersetzen - nichts ist schlimmer als nicht den richtigen Gang zu finden. Ich merke das schon an meinem Stadt MTB mit auf kurzen Strecken.
 
eLw00d schrieb:
Jetzt nach ein paar Kilometern mit der 2-fach 105er Schaltung muss ich sagen, dass ich nicht so angetan bin.
Liegt aber nicht an der Übersetzung, sondern an den Schaltvorgängen. Von meiner billigen 3-fach Alivio am MTB bin ich da irgendwie zu verwöhnt. :rolleyes:
Da hatte ich noch nie das Problem, dass der Umwerfer schleift nach einem Schaltvorgang.
Hab mir den Umwerfer vorne jetzt mal anders einstellen lassen, so dass er beim Wechsel vom kleinen auf´s große Ritzel nicht direkt in die äußerste Position wandert, aber irgendwie komm ich da immer noch nicht 100%ig mit klar.
Naja , ist vielleicht alles Gewöhnsungssache und nach ca. 150km kann man eventuell noch nicht erwarten, dass alles passt.


Kann ich nicht bestätigen- bei perfekt eingstellten Umwerfer muss man bei klassisch 2x9 noch nicht mal die Korrigierungsschritte der STIs nutze. Kann mir nicht vorstellen, dass das bei vermutlich 10 x anders sein soll.
 
Nordisch schrieb:
3 fach - bietet die volle Bandbreite an Übersetzungsmöglichkeiten bei leichten Abstrichen im SchaltKomfort

Kompakt ist weder Fleisch noch Fisch

Einerseits muss man in den Bergen doch zu einer Kassette mit großen Schaltsprüngen (und hat dann noch immer nicht die selbe leichte Übersetzung wie bei 3x) geifen und anderseits fehlen für das sichere Bergabfahren das große Kettenblatt. Zudem leidet auch der Schaltkomfort, da zwischen dem großen und kleinen Kettenblatt ein größerer Unterschied besteht als bei herkömmlichen 2 x Antrieben.

Habe für die Berge 30 39 53 - 11-23 - eine gute Abstufung ist durch nichts zu ersetzen - nichts ist schlimmer als nicht den richtigen Gang zu finden. Ich merke das schon an meinem Stadt MTB mit auf kurzen Strecken.
Kann ich als 3fach auf KK Umsteiger nicht bestätigen. Es ist vielmehr ein Kompromiss aus 3fach und 2fach, was aber nicht heißen muss, dass es schlecht ist. Man hat definitiv ein besseren Schaltkomfort als bei 3fach und optisch ist es auch eine Verbesserung.
Wobei ich dir recht gebe ist, dass man in der Ebene etwas große Sprünge zwischen dem Großen und dem Kleinen hat, aber das hat man ja innerhalb 1 Sekunde weggeschaltet.


Zum sicheren Bergabfahren braucht man kein großes Kettenblatt (die 2 Zähne mehr machen den Braten auch nicht fett) sondern anständige Bremsen und gute Reifen!
 
ich weiß nicht was ich auf dem MTB vorne habe, ein 22er? Da ist das 34er auf dem Rennrad auch nicht viel anders, kein Witz ich dachte nicht das das Rennrad bergauf soviel ausmacht

kompakt wiegt weniger, man hat weniger Gangüberschneidungen und muss nicht erst ewig nach dem passenden Gang suchen

wie das allerdings funktionieren soll das man den Umwerfer bei Campa so einstellt das er nicht schleift, bzw. das man nicht vorne nachschalten muss ist mir schleierhaft, allerdings habe ich hinten Shimano 8f., die sind ja breiter wie Shimano 10f. ?aber dünner wie Campa 10f?
 
Dirk U. schrieb:
Zum sicheren Bergabfahren braucht man kein großes Kettenblatt (die 2 Zähne mehr machen den Braten auch nicht fett) sondern anständige Bremsen und gute Reifen!


Ein Rad ist bergab bei niedrigerer Trifffrequenz immer sicherer zu fahren. Mich hatte schon angekotzt als ich meine 13-25 Kassette anstatt meiner 11-23 drauf hatte und das ab Geschwindigkeiten über 50 kmh und das bei Bergen mit maximal 300-400 m ü.n.N. .
 
Ich brauche das nicht, ich fahr ja keine Rennen, und ob ich mit 55 oder 65 km/h den Berg runter fahre, ist mir eigentlich schnuppe. Ist dann vielleicht auch vom Typ abhängig. Bergab kann man da doch schön mal die Beine ausruhen vom vorherigen hochtrampeln. :)
 
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