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Ötztaler, machbar?

dr_big

Aktives Mitglied
Maltodextrin ist relativ geschmacksneutral, mit den 5g Salz und Traubensaft schmeckt mir das sehr gut und der Körper kann es gut verarbeiten. Beim Triathlon reicht das genau für die 180km und man muss nicht mit Gels oder Riegel hantieren. In einer großen Flasche ist das Gemisch nicht zu dickflüssig, einfach alle 15-20 Minuten einen Schluck und man ist fortlaufend versorgt.
Das Wasser in der zweiten Flasche kann man beim Triathlon während der Fahrt und ohne Zeitverlust nachfüllen.
Muss jeder selbst entscheiden, was ihm lieber ist. Ich bekomme von dem gekauften Gel kaum was runter, so pappsüss ist das ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

triduma

Kilometerjunkie
Ich habe bei 17 Teilnahmen noch nie eine von diesen Kugeln gegessen. Das Risiko etwas zu mir zu nehmen, von dem ich nicht weiß, ob ich es unter Belastung vertrage, war mir das Zeug nicht Wert.
Ich bin den Ötztaler eigentlich immer nur wegen den leckeren Kraftkugeln mitgefahren. :D
Ich hatte immer eine kleine Plastiktüte dabei und die hab ich oben am Kühtai mit den Kugeln voll gemacht.
Das war meistens mein einziger Halt auf der Runde. :D
 

moon111

MItglied
das ist ja mal ein völlig neuer Aspekt am Ötztaler teilzunehmen. Am Kühtai die Kraftkugeln einsammeln und im Besenwagen geniessen. grossartige Idee :):)

Ich versuche mich auf den letzten Metern doch noch Ötztaltauglich zu machen, bin die letzten 8 Tage gut geradelt, bisschen auch den Smarttrainer und Zwift bemüht und LowCadenceDrill geübt, neben Kniebeugen.

Heute mal auf der Strasse geschaut was geht. 175km 2300HM in exakt 7Stunden, das ist immer noch eng lässt ein wenig hoffen. Bis zum Jaufenpass - mein Ziel - hat man ca. 7,5 Stunden bei 160km und ~3200 HM

Und es ist Bilderbuchwetter angesagt :)

Tipps für die letzten Tage, wollte noch Sonntag, Montag und Dienstag etwas Zeit intensivieren?

Viele Grüsse
 

dr_big

Aktives Mitglied
Sieht doch gut aus, du bist beim Ötzi schliesslich nicht alleine unterwegs. Ötztal runter musst du 30km praktisch nicht treten und fährst trotzdem einen 40er Schnitt. Vor Innsbruck und am Brenner Mittelteil suchst du dir eine Gruppe, wenn du alleine bist einfach langsam fahren und an die nächste Gruppe dranhängen. Brenner runter läuft auch schön. Also keine Angst, das wird schon. 2017 bin ich übrigens um 14:45 Uhr über den Jaufen gefahren (Passhöhe), nur so als Anhaltspunkt.
Mach dich jetzt nicht kaputt. Nach der Tour heute würde ich 2 Ruhetage einlegen, Dienstag und Mittwoch ca. 2h fahren, können auch SST Intervalle dabei sein. Do, Fr Ruhetag, Samstag ne kleine Runde mit ein paar Minuten im SST Bereich um die Beine wieder aufzuwecken.
 

lordad

Aktives Mitglied
das ist ja mal ein völlig neuer Aspekt am Ötztaler teilzunehmen. Am Kühtai die Kraftkugeln einsammeln und im Besenwagen geniessen. grossartige Idee :):)

Ich versuche mich auf den letzten Metern doch noch Ötztaltauglich zu machen, bin die letzten 8 Tage gut geradelt, bisschen auch den Smarttrainer und Zwift bemüht und LowCadenceDrill geübt, neben Kniebeugen.

Heute mal auf der Strasse geschaut was geht. 175km 2300HM in exakt 7Stunden, das ist immer noch eng lässt ein wenig hoffen. Bis zum Jaufenpass - mein Ziel - hat man ca. 7,5 Stunden bei 160km und ~3200 HM

Und es ist Bilderbuchwetter angesagt :)

Tipps für die letzten Tage, wollte noch Sonntag, Montag und Dienstag etwas Zeit intensivieren?

Viele Grüsse
Auf jedenfall viel Erfolg ! Gut pacen , nicht zu viel am Anfang und immer drann glauben, dass es klappt. Ich drücke die Daumen.

Nur als Nebenhinweis falls du es nicht eh schon wusstest.
Kniebeugen bringen dir fürs Radfahren maximal für Belastungen im Bereich bis zu ca. 1 Minute was.
Also wenn man mal kurz ne Welle wegdrückt. Am Effektivsten sind Kniebeugen im Bezug auf Radfahren für 15 Sekunden Sprint.
Für ne Marathon Belastung über ~ 9h haben Kniebeugen genau 0 positiven Effekt.
 

lordad

Aktives Mitglied
und ich bin in dem Glauben unterwegs, dass es mir hilft.. :)
Ich weiss nun nicht ob das Ironie ist ;) aber egal der Glauben versetzt ja bekanntlich auch Berge


Wollt es nur erwähnen weil hier oft ein krasses Missverständnis vorliegt.
Viele Laien denken ihnen fehlt am Berg die Kraft.
tatsächlich fehlt aber die muskuläre Ermüdungsresistenz.
Die Kraft die man braucht 300 watt zu treten ist extrem gering. Deutlich geringer als eine Kniebeuge selbst ohne schwere Gewichte drauf.

Es fühlt sich aber an als fehle die Kraft , daher verwechseln das so viele
 
Zuletzt bearbeitet:

moon111

MItglied
Ehrlich? Sowohl als auch, Ironie und Erstaunen...
Meinem Rücken bekommt es unheimlich gut 😊 gerade im unteren Lendenbereich.

Vielen Dank für die Wünsche und da gutes Wetter angesagt ist, freue ich mich auf Sonntag
 

lordad

Aktives Mitglied
Sonstige Positive Effekte auf die Gesundheit sind natürlich durchaus möglich , daher gerne weiterbeugen.

Und ja es ist kein Witz.
10-15 schwere Kniebeugen machen können und 1h 200watt nen Alpenpass hochtreten haben absolut keine Schnittpunkte.
Das ist ca wie wenn man Skifährt um schneller schwimmen zu können.

Trotzdem nun volle Kraft (Ausdauer) vorraus , das mentale durchbeissen und cool bleiben wird eh das wichtigste sein.
Ich persönlich empfehle lieber beim fahren nen Gang rausnehmen und kürzere Pausen als schnell zu fahren und längere Pausen.
Im Endeffekt kann man sich auch unterwegs erholen wenn man mal etwas rausnimmt und verliert dabei kaum Zeit .
Wenn man aber zu schnell fährt und dann 30min Pause braucht zum erholen ... ist man unterm strich viel langsamer.
Kann wenn man knapp am Limit ist imo entscheidend sein für Besenwagen oder nicht
 

moon111

MItglied
Exakt, Pausenzeiten minimieren ist der Plan. Mental sicherlich eine interessante Sache, zumal ich einen Pass der Kategorie Timmelsjoch noch nie gefahren bin...
 

Alf1505

Neuer Benutzer
Ich bin voriges Jahr meinen ersten Otzi gefahren. Hab mir zur Vorbereitung Leistungspedale gekauft. Es gibt von Pansi eine FTP Liste im Internet, wo du deine FTP einträgst und er errechnet dir für jeden Berg die Watt, mit welchen du ihn hochfahren sollst. Hab mich exakt daran gehalten und so war der Ötzi ( obwohl das Wetter sehr bescheiden war) eigentlich "kein" Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:

eins4eins

Aktives Mitglied
Nur als Nebenhinweis falls du es nicht eh schon wusstest.
Kniebeugen bringen dir fürs Radfahren maximal für Belastungen im Bereich bis zu ca. 1 Minute was.
Also wenn man mal kurz ne Welle wegdrückt. Am Effektivsten sind Kniebeugen im Bezug auf Radfahren für 15 Sekunden Sprint.
Für ne Marathon Belastung über ~ 9h haben Kniebeugen genau 0 positiven Effekt.
Das kannst du bestimmt mit ein paar Quellen belegen?

Das wird an verschd. Stellen nämlich durchaus anders gesehen:
Combining endurance training with explosive and heavy strength training will improve endurance performance due to the delayed activation of less efficient type II fibers, improved neuromuscular efficiency, conversion of fast-twitch type IIX fibers into more fatigue-resistance type IIA fibers.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23914932
 

lordad

Aktives Mitglied
Das kannst du bestimmt mit ein paar Quellen belegen?

Das wird an verschd. Stellen nämlich durchaus anders gesehen:
Combining endurance training with explosive and heavy strength training will improve endurance performance due to the delayed activation of less efficient type II fibers, improved neuromuscular efficiency, conversion of fast-twitch type IIX fibers into more fatigue-resistance type IIA fibers.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23914932
Die Studie wird bei mir leider nicht geladen .
Ich kann daher nichts über ihre Qualität sagen.
Was wurde genau untersucht ? Ging es um Fahrradfahren oder um Laufen ?
Welche Distanzen , wie viele Teilnehmer , Kontrollgruppe, Leistungsnievau ?

Die Zusammenfassung klingt für mich komplett unlogisch.
Combining endurance training with explosive and heavy strength training will improve endurance performance due to the delayed activation of less efficient type II fibers
- Fügt man einem Ausdauertraining noch explosives schweres Gewichtstraining hinzu , dann nutzt der Körper zeitlich erst später die Fasern die genau für das schwere Gewichtstraining zuständig sind.

- conversion of fast-twitch type IIX fibers into more fatigue-resistance type IIA fibers.

Durch schweres Gewichtstraining werden angeblich Typ2B Fasern, die für eben jenes heben schwerer Gewichte verantwortlich sind in 2A Phasern umgewandelt , die für Kraftausdauer zuständig sind ?

Jetzt mag ich irgendwas völlig missverstehen aber das Fazit klingt völlig absurd.
Im Grunde würde das folglich bedeuten , dass sich unser Körper gegensätzlich der Belastung anpassen würde.


Studie zu der Thematik habe ich jetzt keine parat und auch keine Lust zu suchen (Wie hoch ist die Chance da was ordentliches zu finden ? dürfte nahe 0 gehen) , nur einige Semester Sportwissenschaft und praktische Erfahrung.

Darf natürlich jeder gerne anders sehen.
Und man kann bestimmt ausrechnen wie viel kraft man aufs Pedal treten muss für 300Watt und dass dann ins Verhältnis zu ner Kniebeuge setzen
 

eins4eins

Aktives Mitglied
Ja ich denke du verstehst da eine Menge falsch. Das es meistens weniger Kraft benötigt das Pedal runterzudrücken, als 100kg zu beugen zweifel ich nicht an. Die Zusammenhänge sind dann aber doch ein wenig komplizierter.

Den Volltext zu der erwähnten Metaanalyse gibt es hier:

Wenn man derartige Behauptungen in den Raum stellt, sollte man die mMn auch sinnvoll begründen können.
 

lordad

Aktives Mitglied
Danke für den Volltext , werde ich mir morgen durchlesen.


EDIT:

So nun habe ich die Studienzusammenfassung durch
ich weiss nicht ob ichs kurz oder lang machen soll.

1.) Meine Aussage , dass Kniebeugen für Langzeitausdauer generell garantiert nichts bringen muss ich so zurücknehmen und korrigieren.

Meine Verallgemeinerung war so nicht korrekt

Es könnte sein , dass es unter Umständen,obwohl es erstmal völlig unterschiedliche Intensitätslevel und Belastungsdauer, sind für manche Athleten doch was bringt.
Das Fazit aus der Metaanalyse muss wohl klar sein : " Wenn du ein Elite Athlet bist und bisher kein Maximalkrafttraining ausprobiert hast , wird es Zeit es mal auszuprobieren.

Vielleicht bringt es was , vielleicht nicht.
Schaden wird es aber laut Metaanalyse nichts


Warum das erstmal paradox erscheinende Phänomen auftritt weiss man allerdings laut Metaanalyse nicht gesichert !
Man hat aber einige Vermutungen ,wieso es aufgrund komplexerer Zusammenhänge so sein könnte dass es eben doch vereinzelt was bringt.

Die Studienlage ist , und das wird in der Metaanalyse durchgehend immer wieder klar sehr gespalten.

2.)
Zu allen Punkten ,die für die Ausdauerleistung wichtig sind, gibt es Studien die keinen Effekt zeigen , genauso wie Studien die einen Effekt zeigen.
Wichtig ist , dass es keine Studien gibt die einen negativen Effekt zeigen.

3.) In den 90gern gab es viele Studien die keinen Effekt zeigten, was aber vermutlich daran lag dass ein Effekt eher bei bereits im Bezug auf die Ausdauerleistung austrainierten Elite Athleten zu erwarten ist und dort eher Normalos untersucht wurden.
Die neue Metaanalyse ist von 2013... da hatte ich das mit den Sportwissenschaften schon länger hinter mich gelassen von daher war mein Wissen aus dem Studium wohl nicht mehr aktuell.-... was 2006 galt war dann 2013 doch nicht mehr richtig ;) mal sehen wann das von 2013 dann nicht mehr gilt


Fazit :
schwere Kniebeugen Schaden nichts.
Wenn du bereits austrainierter Elite Athlet bist und bisher kein schweres Krafttraining auf dem Plan hattest solltest du es auf jedenfall mal probieren
Es könnte was bringen.
Besonders hoch sind die Chancen bei Zeitfahrspezialisten. (Und ich gebe zu , dass hätte ich nicht vermutet, dass es da anscheinend doch bei dem ein oder anderen ordentlich was bringen kann in der Schlussphase mehr Watt treten zu können )


Ob Kniebeugen nun für den Hobby Fahrer bei seinem 10h Ötztaler was bringen ist allerdings weiter ungeklärt.
Die Untersuchten Distanzen waren bix max 3h (oder warens 2h... hab ich mir nicht gemerkt... aber jedenfalls deutlich kürzer als ein Ötztaler)


PS:
Was ich noch anmerken wollte weil du die 100KG erwähnt hattest.
ich glaube dass selbst 50KG weniger sind, als die Kraft die man braucht ordentlich nen Berg hochzudrücken.

Das war nämlich mein ursprünglicher Punkt und der ist ja nach wie vor durchaus richtig.
Viele Menschen denken ihnen fehlt am Berg die Kraft , wenn in Wahrheit die Ermüdungsresistenz der Muskulatur fehlt.
Ich höre immer wieder, vor allem von sehr schwachen Fahrern ihnen fehle die Kraft am Berg.
Und dann sind die allerbesten Bergfahrer die ich kenne immer totale Lauchs die sicher nichtmal 1 wdh Kniebeuge mit Körpergewicht auf der Schulter hinbekommen.
Ich hab nen Kumpel der ist auf nem Alpenpass unter den Top30 von 7000.... der Typ hat 0 Kraft.... ist einfach ein 56kg lauch mit unendlicher Ausdauer.
 
Zuletzt bearbeitet:

ronde2009

Aktives Mitglied
Relative Maximalkraft ist bedeutend. Ein Bild zu bringen, das dünne Menschen schwächer sind als schwerere und deshalb die Maximalkraft am Berg nicht ein Faktor für Steigungsleistung und Ermüdungsresistenz relevant ist, ist erst mal falsch.
 

moon111

MItglied
Guten abend,

inzwischen bin ich wieder wohlbehalten in der Heimat angekommen. Um es kurz zu machen, es hat nicht gereicht.
An dem Kontrollpunkt der Labestation vom Jaufenpass haben mir paar Meter und Minuten gefehlt. ca. 12min.
Resümee: Mit Vorbereitung auf alle Fälle auch in meiner Gewichtsklasse machbar. Ich habe die Anstiege besser gepackt, als erwartet. Das Wetter war grossartig, dank
Besenwagen blieb mir sogar der Regen nach Sölden erspart - positiv denken :bier:
Allen, die schon bei Regen sich diesem Abenteuer ausgesetzt haben meinen Respekt. In Summe eine tolle Veranstaltung, Verpflegungspunkte habe ich bei anderen Veranstaltungen schon bessere gesehen. In Innsbruck habe ich Wasser und Cola an eine Tankstelle nachgefüllt....Aber dafür super Panorama und nette Leute, grossartig.
In der Kühtaiabfahrt hatte ich die Folgen eines Sturzes gesehen, da ist die Hand gleich bisschen fester an der Bremse.

Allen Finishern meinen Glückwunsch
 
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