• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Allgemeine Tipps / kurze Fragen ...

Wie
Eine echte Frage, braucht ihr mehr, ist das geliebte Vorbereitung, eine Form von Sicherheit, sind die Bedingungen bei anderen Brevets so viel anders,.....
Wie bereits geschrieben wurde, geht es nicht nur um Brevets, sondern auch um Individualtouren. Zudem ist das Trinkbedürfnis recht unterschiedlich.
Ich selber trinke nicht ungewöhnlich viel und komme meistens mit meinen 2x950 mL ca. 100 km hin, so gestern auch.
 
Ich lese hier gerne mit und staune oft, was ihr im Vorfeld alles macht, für Brevets, oder?
Vielleicht bin ich ja blauäugig, oder hatte viel Glück, aber ich habe immer Verpflegung für 100km an Bord. Wasser wurde bei Hitze in Meckpomm schon mal eng, aber Friedhöfe, nette Menschen, Tankstellen, Geschäfte,... irgendwas lag immer auf dem Weg. Einen Umweg hat es nicht gebraucht. Da die Kontrollen, nicht die mit Zangen in der Wildnis 🤭, immer absichtlich auch Verpflegungspunkte darstellten, gag es auch keine Probleme mit dem Nachschub.
Und war es mal Außergewöhnlich, dann ist das ersichtlich, oder man hört davon, 150 km beim Nachtstart durch Gegenden, wo es nichts gibt. Aber in diesen Nächten brauchte ich auch kein Wasser nachzubunkern, da reichen mir die gut 1,5 l onbord.
Eine echte Frage, braucht ihr mehr, ist das geliebte Vorbereitung, eine Form von Sicherheit, sind die Bedingungen bei anderen Brevets so viel anders,.....
Für mich ist erstmal jedes Brevet anders, weil ich noch nicht so viele Erfahrungen gemacht habe und meine Fitness, das Wetter, das Profil und die Länge auch komplett unterschiedlich sind. Trotzdem bereite ich nicht allzuviel vor. Ich hoffe zwar immer ohne Probleme durchzukommen, aber es passt auch oft genug nicht und ich muss abbrechen. Nur meine Ernährung plane ich großzügig in Form von sehr vielen Tüten Pulver in der Arschrakete. Am meisten "Angst" habe ich vor Pannen. Ist zwar während eines Brevets noch nie passiert, aber gerne ein paar Tage vorher, ohne Möglichkeiten der schnellen Reparatur. Einmal hat's mir zwei Reifen innerhalb von zwei Tagen zerschnitten, einmal war eine ganze Charge Schläuche am Ventil nicht komplett verklebt, eine Feder im Freilauf bricht, Kette reißt und zieht das Schaltwerk und Schaltauge mit, Speiche bricht. Ich habe noch nicht einmal Zuhause die Möglichkeiten für all diese Fälle vorbereitet zu sein, unterwegs schonmal garnicht.
Und was ich heute Nacht bei Gewitter in der Pampa in so einer Situation tun sollte, weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich irgendwann bittere Tränen weinen.
Edith: ich habe einen ziemlich hohen BMI, von daher gehe ich davon aus, daß ich auch eine Nacht im Regen sitzend ohne gesundheitliche Schäden überstehen kann. Muss ich aber nicht ausprobieren.
 
Eine echte Frage, braucht ihr mehr, ist das geliebte Vorbereitung, eine Form von Sicherheit, sind die Bedingungen bei anderen Brevets so viel anders,.....
Für mich ist das geliebte Vorbereitung, mit der ich mich dann besser/sicherer fühle. Ich stehe nicht so gern im Benzindunst an der Tankstelle, sondern versuche bei den Supermärkten mit Bäcker meinen Nachschub zu decken. Mindestens bei den Distanzen bis 300 Km schaue ich mir deshalb den Track so oft und detailliert an, dass ich bis zum Start die Versorgungspunkte fast auswendig kann. @Südpfälzer s Vergleich mit dem Spickzettel aus Schulzeiten fand ich ganz treffend.
 
Nächste Woche geht's los in Richtung Saisonhöhepunkt: 1200 km Midnight Sun.
Aufgezogen sind GP5000 (tubetype) mit nun 3000 km Laufleistung. Bisher 1x Panne wg. Snakebite, aber 0 Durchstiche. Lauffläche sieht gut aus in Anbetracht der Tatsache, dass ich immer erstmal aus der Großstadt rausfahren muss.

Bei 2000 (kein Handlungsbedarf) oder 5000 (Vorsicht ist besser als Nachsicht) würde ich nicht überlegen. Aber irgendwie kann ich mich nicht entscheiden: Würdet ihr es auf den Reifen angehen oder einen neuen Satz aufziehen (und danach wieder den alten, um den noch zu verbrauchen) ?
 
Nächste Woche geht's los in Richtung Saisonhöhepunkt: 1200 km Midnight Sun.
Aufgezogen sind GP5000 (tubetype) mit nun 3000 km Laufleistung. Bisher 1x Panne wg. Snakebite, aber 0 Durchstiche. Lauffläche sieht gut aus in Anbetracht der Tatsache, dass ich immer erstmal aus der Großstadt rausfahren muss.

Bei 2000 (kein Handlungsbedarf) oder 5000 (Vorsicht ist besser als Nachsicht) würde ich nicht überlegen. Aber irgendwie kann ich mich nicht entscheiden: Würdet ihr es auf den Reifen angehen oder einen neuen Satz aufziehen (und danach wieder den alten, um den noch zu verbrauchen) ?


Neue Reifen auflegen und die benützte zur Seite legen, damit die Saison zu Ende fahren, und danach die schon benützen aufziehen. Dann sind die rechtzeitig vor PBP auch durch ;).
 
Nächste Woche geht's los in Richtung Saisonhöhepunkt: 1200 km Midnight Sun.
Aufgezogen sind GP5000 (tubetype) mit nun 3000 km Laufleistung. Bisher 1x Panne wg. Snakebite, aber 0 Durchstiche. Lauffläche sieht gut aus in Anbetracht der Tatsache, dass ich immer erstmal aus der Großstadt rausfahren muss.

Bei 2000 (kein Handlungsbedarf) oder 5000 (Vorsicht ist besser als Nachsicht) würde ich nicht überlegen. Aber irgendwie kann ich mich nicht entscheiden: Würdet ihr es auf den Reifen angehen oder einen neuen Satz aufziehen (und danach wieder den alten, um den noch zu verbrauchen) ?
Frag meinen Kumpel, der 2 x bei LEL mit gebrauchten Pneus auflief, im Gegensatz zu mir. Frag, wer drei Platte hatte und wer keinen 😉
Was ich bei der Frage nie verstehe, so ein Event ist eh schon ganz schön teuer, warum an dieser Stelle überhaupt nachdenken 🤔 Alles was hilft machen wir doch sowieso.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geht nicht ums Geld, der neue Satz liegt hier. Ist eher Faulheit - noch ne Schraub-Aktion vor Abfahrt, idealerweise auch nochmal runter und wieder rauf, damit sie im Pannenfall leicht runtergehen von der Felge. Und dann hab ich zwei angefahrene Sätze.

Edit: Aber wenn ich mich und euch so reden hör, sollte ich das wohl auch noch machen. Neue Kette ist drauf seit vorhin.
 
Geht nicht ums Geld, der neue Satz liegt hier. Ist eher Faulheit - noch ne Schraub-Aktion vor Abfahrt, idealerweise auch nochmal runter und wieder rauf, damit sie im Pannenfall leicht runtergehen von der Felge. Und dann hab ich zwei angefahrene Sätze.

Edit: Aber wenn ich mich und euch so reden hör, sollte ich das wohl auch noch machen. Neue Kette ist drauf seit vorhin.
Im Pannenfall leicht runter, da bin ich bei dir. Mein Laufradbauer, Bekanntschaft durch Zufall, hat mir einen Laufradsatz gebaut, der NICHT tubeless ready ist 🙏 Das hat mich ruhig gemacht.
 
Also nachdem ich mal lernen durfte wie viel besser bzw. leichter sich störrische TL Mäntel nach ein paar mal montieren und demontieren oft komplett ohne Werkzeug montieren lassen und wieder demontieren lassen, tue ich mir das inzwischen bei neuen Mäntel an. Und in der ruhigen stressbefreiten Zone meiner Werkstatt. Inzwischen hat das fast schon sowas meditatives wie Laufradbauen 🧘🏻‍♂️ ...
 
Geht nicht ums Geld, der neue Satz liegt hier. Ist eher Faulheit - noch ne Schraub-Aktion vor Abfahrt, idealerweise auch nochmal runter und wieder rauf, damit sie im Pannenfall leicht runtergehen von der Felge. Und dann hab ich zwei angefahrene Sätze.

Edit: Aber wenn ich mich und euch so reden hör, sollte ich das wohl auch noch machen. Neue Kette ist drauf seit vorhin.

Die Straßen beim Midnight Sun sind sehr gut, wahrscheinlich wirste keine Probleme haben.
Aber bedenke, dass die Strecke wirklich durch die "Pampa" verläuft, praktisch keine Chance, unterwegs Ersatz zu kriegen (außer in Mo i Rana) -> insofern würde ich neue Aufziehen, wenn Du sie eh schon rumliegen hast und einen gebrauchten Reifen als Ersatz mitnehmen.
(und unbedingt bisserl old school Flickzeug. Letztes Jahr stand einer nach ca. 500km mitten in den Bergen bibbernd im Regen, hatte seine 2 Ersatzschläuche und CO2-Kartuschen schon verbraucht und war etwas "hilflos"...)
 
Ich würde die alten Reifen drauf lassen und mir nicht die Arbeit machen. Für einen 5000er sind doch 3000 km nicht die Welt. Des Weiteren würde ich solche Events nicht mit neuen, ungetestet Sachen fahren. Ich fahre so etwas auch nicht mit einer ganz neuen Kette. Da sind mir schon zu oft Produktionsfehler vorgekommen, gerade bei Reifen und Schläuchen. Never change a running system.
 
Danke für die Meinungen!
Die alte Kette war fertig genug, um nach weiteren 1200 km Schaden anzurichten. Das war also alternativlos, die neue sieht aber natürlich noch mindestens eine Ausfahrt vorher.

Bisher hätte ich keinen Ersatzmantel mitgenommen, sondern nur Mantelflicken, aber die Ersatzteilknappheit ist ein Argument. Überlege als Kompromiss fast: Reifen drauflassen, neuen Reifen als Ersatz mitführen.

Das Ding mit dem vorschnellen Wechseln ist ja auch: Zieh ich dann vor dem 600er im Juli die "alten" auf oder nehm ich die "Guten"… aber sind die dann eigentlich noch gut genug? 😬
 
Danke für die Meinungen!
Die alte Kette war fertig genug, um nach weiteren 1200 km Schaden anzurichten. Das war also alternativlos, die neue sieht aber natürlich noch mindestens eine Ausfahrt vorher.

Bisher hätte ich keinen Ersatzmantel mitgenommen, sondern nur Mantelflicken, aber die Ersatzteilknappheit ist ein Argument. Überlege als Kompromiss fast: Reifen drauflassen, neuen Reifen als Ersatz mitführen.

Das Ding mit dem vorschnellen Wechseln ist ja auch: Zieh ich dann vor dem 600er im Juli die "alten" auf oder nehm ich die "Guten"… aber sind die dann eigentlich noch gut genug? 😬
Ich fahre meinen GP5000 auch in Schweden auf und packe einen neuen GP5000 ins Gepäck, im Ü-Ei ist aber auch etwas mehr Platz, ich nehme für jedes Rad einen Mantel und zwei Schläuche mit.🙄
 
Ich bin vielleicht Abergläubisch, ziehe aber 3-4 Wochen vor einem 1200+ Brevet immer neue Reifen drauf. Ersatzreifen würde ich bei MSR trotzdem mitnehmen - ich habe ihn 2023 auch gebraucht und kurz hinter dem Polarkreis den Reifen wegen Flankenschadens wechseln müssen. War ein GP5000 mit Schlauch, dem vermutlich die Gravel-Passage nicht bekommen war, Straße war ganz frisch aufgeschottert. (Route ist seit dem Folgejahr glaube ich anders.) Inzwischen fahre ich 5000 AS TR in tubeless.

Das Argument, dass man die mehrfach rauf und unter machen muss, damit sie geschmeidiger werden, halte ich für Voodoo - seitdem ich mal dank eines Youtube-Videos gelernt habe, wie man Reifen richtig aufzieht, hatte ich nie wieder Probleme (der entscheidende Trick ist, den Teil des Reifens, der schon komplett auf der Felge sitzt, ganz in Ruhe und geduldig zu Walken und so in das innere der Felge zu drücken, wo der Durchmesser geringer ist als außen. Nach ein paar Runden fluppt dann auch der störrische Rest drauf, ganz ohne Gewalt. Mache ich auch bei Tubeless komplett ohne Werkzeug.
 
Das Argument, dass man die mehrfach rauf und unter machen muss, damit sie geschmeidiger werden, halte ich für Voodoo
Meine Erfahrungen mit mehreren Mäntel Typen (besonders z.B. bei Challenge Strada Biancha Pro 30-622 tubetype) sind gegenteilig. Erstmontage teils sehr schwierig; einmal montierte und einige Zeit mit Druck stehengelassene Mäntel lassen sich ab der zweiten Montage deutlich leichter montieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Erfahrungen mit mehreren Mäntel Typen (besonders z.B. bei Challenge Strada Biancha tubetype) sind gegenteilig. Erstmontage teils sehr schwierig; einmal montierte und einige Zeit mit Druck stehengelassene Mäntel lassen sich ab der zweiten Montage deutlich leichter montieren.
Man sollte noch erwähnen dass es eine große Bandbreite gibt von Störrigkeit zu ganz Easy. Das korrekte Vorgehen mit Mantelflanken ins Mittelbett ist eigentlich selbstverständlich.
Ich hab Mäntel vom selben Hersteller gleicher Spezifikation aber unterschiedlicher Breite. Der schmale (31mm) hat mich kpl. neue Flüche lernen lassen, während der breite (38mm) mich unglaublich staunen hat lassen wie easy er drauf ging. Als ich den 31er mal neu montieren musste, fiel mir auf dass es leichter ging wie beim ersten Mal. Ein dann spontan durchgeführtes Experiment vor dem nächsten anstehendem Brevet mit 4-mal de- und montieren hat eine signifikante Reduzierung meiner Flüche verursacht und eine potentiell anstehende Reifenpanne mir weniger Unbehagen bereitet.
 
Zurück