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Gravel und Rennrad so gut wie keine Unterschiede

gegen die heutigen modernen Bocksteifen Rahmen gibt es sehr gut flexende Carbon stützen und Sättel die sehr Elastisch sind (Brooks Cambium)

mit einer Ergon AllRoad Stütze plus Cambium und dazu noch 45mm Reifen kannst Feldwege etc. fast wie mit einem MTB fahren so schön weich wird das ganze
Was genau bewirkt eine "flexende" Carbonstütze?
Diese Stützen können nach hinten, nach vorne oder zur Seite ausweichen und schwingen.
Inwieweit das Fahrbahnstöße dämpft, entzieht sich meiner Erfahrung, da ich diese Stützen noch nie gefahren bin. An der dämpfenden Wirkung habe ich allerdings Zweifel.
Sättel früherer Bauform wie die Kernledersättel oder eben ihr neues Pendant "Cambium" sind im Prinzip eine Hängematte und sorgen so für Dämpfung.
Immer mehr Zahnkränze bedeuten nicht unbedingt zunehmend asymmetrische Hinterradnaben.

Durch Scheibenbremsen wurde ja die Naben 5 mm breiter (142 Einbaubreite gleich wie 135 geometrisch) so das sich der Versatz sogar verbessert hat. Flanschabstand DT Swiss Road 49 mm, Versatz rechter Flansch 16,9 zu 32,6 und DT Swiss Disc Flanschabstand 52,6, rechter Flansch 19,3 zu 33,3).

Dazu wurde von 8fach bis 10fach jahrelang die gleiche Geometrie mit dem selben Freilauf gefahren und erst ab 12fach wurde der Freilauf 1,8 mm länger.
Als der 8fach-Kranz auf den Markt kam, war der Unterschied in der Symmetrie zum 7fach - für mich - deutlich zu spüren. Bereits beim Laufradbau. Schon damals habe ich mich nicht damit anfreunden können.
Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich damals in einem Radladen Rennräder nach Kundenwunsch aufgebaut und die Hinterradnaben von vorneherein, also vor dem Aufspeichen, verändert habe, indem ich die kranzseitige U-Scheibe nach links verlegt und so die Symmetrie etwas verbessert habe. "Werksseitig" war der Unterschied zwischen 7-und 8fach, glaube ich, gar nicht sooo groß.
Es gab auch nur einen einzigen Kunden, der das überhaupt gemerkt hat, als er bei einer Panne das Hinterrad eines Kameraden in seinen Hinterbau setzte und, obwohl die gleiche Nabe, die Schaltung nachstellen mußte. :)
Zwischen 8- und 10fach gab es dann auch keine Veränderung mehr.

Ich selbst fahre z.B. eine Dura Ace 7403-Nabe, bei der ich den 8f gegen einen 7f-Freilauf getauscht habe, da ich damals zunächst keine 7f-Nabe mehr bekommen konnte.
Auf 132mm Achsmaß aufgestockt und bei einem Flanschabstand von 58mm ergibt sich bei mir ein Verhältnis 31,5mm zu 26,5mm Flanschabstand zu Nabenmitte links/rechts. Die Asymmetrie ist also wirklich nur sehr gering, die Speichenlänge rechts und links gleich und die Spannungsdifferenz rechts/links auch entsprechend gering.
Das sieht dann so aus:
1768850994481.png


Ich möchte an dieser Stelle mal die Experten von bicyclerollingresistance.com zitieren, die das ganze Spannungsfeld gut auf den Punkt bringen:

https://www.bicyclerollingresistance.com/specials/grand-prix-5000-comparison#conclusion
Solche Veröffentlichungen bereiten mir immer Bauchschmerzen, da die Meßwerte zumeist auf Prüfständen ermittelt werden und fern jeder Realität sind. Es gibt nun einmal keinen genormten Untergrund, keine genormten Unebenheiten auf der Straße, keine genormte Oberflächenrauhheit auf dem Asphalt.
Letztlich wird jeder eigene Erfahrungen machen müssen. Wer aber klassische Laufräder mit 6/7f-Kranz, einer flachen Felge von z.B. 13,5mm (z.B. Campa Omega Strada Hardox) oder 17,5mm (z.B. Mavic Open 4CD) nie gefahren ist, wird sich nur schwer ein Bild davon machen können.
Und nein, mir flogen damals nicht die Bandscheiben heraus, als ich 18mm-Reifen mit 9 bar Luftdruck gefahren bin. Ich habe diese Reifen geliebt!

Wie würde sich eigentlich ein modernes Rennrad mit klassischen Laufrädern fahren?
Hat das einmal jemand ausprobiert? :cool:
 
Was genau bewirkt eine "flexende" Carbonstütze?
Diese Stützen können nach hinten, nach vorne oder zur Seite ausweichen und schwingen.
Inwieweit das Fahrbahnstöße dämpft, entzieht sich meiner Erfahrung, da ich diese Stützen noch nie gefahren bin. An der dämpfenden Wirkung habe ich allerdings Zweifel.
Sättel früherer Bauform wie die Kernledersättel oder eben ihr neues Pendant "Cambium" sind im Prinzip eine Hängematte und sorgen so für Dämpfung.

Als der 8fach-Kranz auf den Markt kam, war der Unterschied in der Symmetrie zum 7fach - für mich - deutlich zu spüren. Bereits beim Laufradbau. Schon damals habe ich mich nicht damit anfreunden können.
Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich damals in einem Radladen Rennräder nach Kundenwunsch aufgebaut und die Hinterradnaben von vorneherein, also vor dem Aufspeichen, verändert habe, indem ich die kranzseitige U-Scheibe nach links verlegt und so die Symmetrie etwas verbessert habe. "Werksseitig" war der Unterschied zwischen 7-und 8fach, glaube ich, gar nicht sooo groß.
Es gab auch nur einen einzigen Kunden, der das überhaupt gemerkt hat, als er bei einer Panne das Hinterrad eines Kameraden in seinen Hinterbau setzte und, obwohl die gleiche Nabe, die Schaltung nachstellen mußte. :)
Zwischen 8- und 10fach gab es dann auch keine Veränderung mehr.

Ich selbst fahre z.B. eine Dura Ace 7403-Nabe, bei der ich den 8f gegen einen 7f-Freilauf getauscht habe, da ich damals zunächst keine 7f-Nabe mehr bekommen konnte.
Auf 132mm Achsmaß aufgestockt und bei einem Flanschabstand von 58mm ergibt sich bei mir ein Verhältnis 31,5mm zu 26,5mm Flanschabstand zu Nabenmitte links/rechts. Die Asymmetrie ist also wirklich nur sehr gering, die Speichenlänge rechts und links gleich und die Spannungsdifferenz rechts/links auch entsprechend gering.
Das sieht dann so aus:
Anhang anzeigen 1730995


Solche Veröffentlichungen bereiten mir immer Bauchschmerzen, da die Meßwerte zumeist auf Prüfständen ermittelt werden und fern jeder Realität sind. Es gibt nun einmal keinen genormten Untergrund, keine genormten Unebenheiten auf der Straße, keine genormte Oberflächenrauhheit auf dem Asphalt.
Letztlich wird jeder eigene Erfahrungen machen müssen. Wer aber klassische Laufräder mit 6/7f-Kranz, einer flachen Felge von z.B. 13,5mm (z.B. Campa Omega Strada Hardox) oder 17,5mm (z.B. Mavic Open 4CD) nie gefahren ist, wird sich nur schwer ein Bild davon machen können.
Und nein, mir flogen damals nicht die Bandscheiben heraus, als ich 18mm-Reifen mit 9 bar Luftdruck gefahren bin. Ich habe diese Reifen geliebt!

Wie würde sich eigentlich ein modernes Rennrad mit klassischen Laufrädern fahren?
Hat das einmal jemand ausprobiert? :cool:
Sattelstützen machen wirklich einen Unterschied. Ja, habe ich selber ausprobiert. Der Test ist ziemlich alt, beschreibt das aber gut:

https://www.schmolke-carbon.com/wp-...3yGgfd-eQmqZqEBm7vMCRxh0skO_2OkdLwX9K0fgqgMWC
 
Sattelstützen machen wirklich einen Unterschied. Ja, habe ich selber ausprobiert. Der Test ist ziemlich alt, beschreibt das aber gut:

https://www.schmolke-carbon.com/wp-...3yGgfd-eQmqZqEBm7vMCRxh0skO_2OkdLwX9K0fgqgMWC
Woran ich "hängenbleibe":
1768848893235.png

Der Stoß kommt von unten, die Masse(nträgheit) des Fahrers wirkt, der Schwerkraft folgend, senkrecht zum Boden. Die Auslenkung der Stütze erfolgt jedoch nach - hinten!
Das aber bedeutet doch, daß die Stütze federt und nicht dämpft. Oder mache ich da gerade einen Denkfehler? (Der Unterschied zwischen Dämpfung und Federung wird HIER anschaulich erklärt)
1768849519303.png

Noch so ein Punkt:
Radfahren ist ein dynamischer Prozeß. Man fährt eben kontinuierlich. Auch über Unebenheiten.
Die Schläge, die also von unten kommen, tauchen eben schlagartig auf. Es sind keine Kräfte, die langsam aufgebaut werden und für einen Moment statisch sind.
Das aber ist bei den Testabläufen der Fall.
Liege ich falsch in der Annahme, daß im "real life" Masseträgheiten und Beschleunigungskräfte eine Rolle spielen und diese auf den Prüfständen "unter den Tisch fallen"?
Wenn eine Stütze also federt statt dämpft, kommt sie nach der Auslenkung wieder in ihre Ausgangslage zurück. Was geschieht dann mit dem Fahrergewicht? Wird dieses nicht in Schwingung versetzt und sorgt für Verluste (siehe verlinkte Erklärung mit dem Wackelpudding).
Kann es sein, daß dieses Federn zwar den Stoß mildert, aber eben zu Schwingungsverlusten führt?
Help, I need somebody!
 
Was genau bewirkt eine "flexende" Carbonstütze?
Diese Stützen können nach hinten, nach vorne oder zur Seite ausweichen und schwingen.
Inwieweit das Fahrbahnstöße dämpft, entzieht sich meiner Erfahrung, da ich diese Stützen noch nie gefahren bin. An der dämpfenden Wirkung habe ich allerdings Zweifel.
Sättel früherer Bauform wie die Kernledersättel oder eben ihr neues Pendant "Cambium" sind im Prinzip eine Hängematte und sorgen so für Dämpfung.

Als der 8fach-Kranz auf den Markt kam, war der Unterschied in der Symmetrie zum 7fach - für mich - deutlich zu spüren. Bereits beim Laufradbau. Schon damals habe ich mich nicht damit anfreunden können.
Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich damals in einem Radladen Rennräder nach Kundenwunsch aufgebaut und die Hinterradnaben von vorneherein, also vor dem Aufspeichen, verändert habe, indem ich die kranzseitige U-Scheibe nach links verlegt und so die Symmetrie etwas verbessert habe. "Werksseitig" war der Unterschied zwischen 7-und 8fach, glaube ich, gar nicht sooo groß.
Es gab auch nur einen einzigen Kunden, der das überhaupt gemerkt hat, als er bei einer Panne das Hinterrad eines Kameraden in seinen Hinterbau setzte und, obwohl die gleiche Nabe, die Schaltung nachstellen mußte. :)
Zwischen 8- und 10fach gab es dann auch keine Veränderung mehr.

Ich selbst fahre z.B. eine Dura Ace 7403-Nabe, bei der ich den 8f gegen einen 7f-Freilauf getauscht habe, da ich damals zunächst keine 7f-Nabe mehr bekommen konnte.
Auf 132mm Achsmaß aufgestockt und bei einem Flanschabstand von 58mm ergibt sich bei mir ein Verhältnis 31,5mm zu 26,5mm Flanschabstand zu Nabenmitte links/rechts. Die Asymmetrie ist also wirklich nur sehr gering, die Speichenlänge rechts und links gleich und die Spannungsdifferenz rechts/links auch entsprechend gering.
Das sieht dann so aus:
Anhang anzeigen 1730995


Solche Veröffentlichungen bereiten mir immer Bauchschmerzen, da die Meßwerte zumeist auf Prüfständen ermittelt werden und fern jeder Realität sind. Es gibt nun einmal keinen genormten Untergrund, keine genormten Unebenheiten auf der Straße, keine genormte Oberflächenrauhheit auf dem Asphalt.
Letztlich wird jeder eigene Erfahrungen machen müssen. Wer aber klassische Laufräder mit 6/7f-Kranz, einer flachen Felge von z.B. 13,5mm (z.B. Campa Omega Strada Hardox) oder 17,5mm (z.B. Mavic Open 4CD) nie gefahren ist, wird sich nur schwer ein Bild davon machen können.
Und nein, mir flogen damals nicht die Bandscheiben heraus, als ich 18mm-Reifen mit 9 bar Luftdruck gefahren bin. Ich habe diese Reifen geliebt!

Wie würde sich eigentlich ein modernes Rennrad mit klassischen Laufrädern fahren?
Hat das einmal jemand ausprobiert? :cool:

Die Schmolke ist sicher gut im Flex , Das Maximum an Komfort holt man aber nur mit einer Blattfeder Stütze raus.

https://www.ergonbike.com/de/product-details.html?anr=43000023&s=cf&a=sattelstuetzen
 
Was genau bewirkt eine "flexende" Carbonstütze?
Diese Stützen können nach hinten, nach vorne oder zur Seite ausweichen und schwingen.
Inwieweit das Fahrbahnstöße dämpft, entzieht sich meiner Erfahrung, da ich diese Stützen noch nie gefahren bin. An der dämpfenden Wirkung habe ich allerdings Zweifel.
Sättel früherer Bauform wie die Kernledersättel oder eben ihr neues Pendant "Cambium" sind im Prinzip eine Hängematte und sorgen so für Dämpfung.

Als der 8fach-Kranz auf den Markt kam, war der Unterschied in der Symmetrie zum 7fach - für mich - deutlich zu spüren. Bereits beim Laufradbau. Schon damals habe ich mich nicht damit anfreunden können.
Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich damals in einem Radladen Rennräder nach Kundenwunsch aufgebaut und die Hinterradnaben von vorneherein, also vor dem Aufspeichen, verändert habe, indem ich die kranzseitige U-Scheibe nach links verlegt und so die Symmetrie etwas verbessert habe. "Werksseitig" war der Unterschied zwischen 7-und 8fach, glaube ich, gar nicht sooo groß.
Es gab auch nur einen einzigen Kunden, der das überhaupt gemerkt hat, als er bei einer Panne das Hinterrad eines Kameraden in seinen Hinterbau setzte und, obwohl die gleiche Nabe, die Schaltung nachstellen mußte. :)
Zwischen 8- und 10fach gab es dann auch keine Veränderung mehr.

Ich selbst fahre z.B. eine Dura Ace 7403-Nabe, bei der ich den 8f gegen einen 7f-Freilauf getauscht habe, da ich damals zunächst keine 7f-Nabe mehr bekommen konnte.
Auf 132mm Achsmaß aufgestockt und bei einem Flanschabstand von 58mm ergibt sich bei mir ein Verhältnis 31,5mm zu 26,5mm Flanschabstand zu Nabenmitte links/rechts. Die Asymmetrie ist also wirklich nur sehr gering, die Speichenlänge rechts und links gleich und die Spannungsdifferenz rechts/links auch entsprechend gering.
Das sieht dann so aus:
Anhang anzeigen 1730995


Solche Veröffentlichungen bereiten mir immer Bauchschmerzen, da die Meßwerte zumeist auf Prüfständen ermittelt werden und fern jeder Realität sind. ...
👍 diese prüfstand-/windkanal- messergebnisse egal was getestet wurde sind bestens oberflächlich
... Wer aber klassische Laufräder mit 6/7f-Kranz, einer flachen Felge von z.B. 13,5mm (z.B. Campa Omega Strada Hardox) oder 17,5mm (z.B. Mavic Open 4CD) nie gefahren ist, wird sich nur schwer ein Bild davon machen können.
👍
Und nein, mir flogen damals nicht die Bandscheiben heraus, als ich 18mm-Reifen mit 9 bar Luftdruck gefahren bin. ...
ich bin mit 18mm Contis und 10 bar TTs gefahren und ich habe auch noch alle bandscheiben ... nicht mal rückenschmerzen ;)
Wie würde sich eigentlich ein modernes Rennrad mit klassischen Laufrädern fahren?
kann ich mal ausprobieren ... allerdings müsste ich dann die ritzel-abstände der alten LR-er neu "einstellen" (zwischenringe auswechseln) ... aber was sollte das beweisen was wir nicht schon wissen ... s.o.

Hat das einmal jemand ausprobiert? :cool:
ich habe nur altmodische räder allerdings mit 2x12
 
@Barnay ich fahre einen Stahlrahmen mit asymmetrischen Hinterbau, das heißt das ich Laufräder dort fahre wo die Felge genau über Mitte der Flansche steht und Speichenspannung links und rechts gleich ist.

Ich merke da keinen Unterschied zu meinen anderen Rädern wo die Laufräder asymmetrisch sind
 
@Barnay ich fahre einen Stahlrahmen mit asymmetrischen Hinterbau, das heißt das ich Laufräder dort fahre wo die Felge genau über Mitte der Flansche steht und Speichenspannung links und rechts gleich ist.

Ich merke da keinen Unterschied zu meinen anderen Rädern wo die Laufräder asymmetrisch sind
Mittendorf....?

Den Unterschied zwischen recht symmetrischen und stark asymmetrischen Laufrädern finde ich gewaltig.
Vielleicht fährst Du entsprechend hohe Speichenspannungen?
 
Was genau bewirkt eine "flexende" Carbonstütze?
Diese Stützen können nach hinten, nach vorne oder zur Seite ausweichen und schwingen.
Inwieweit das Fahrbahnstöße dämpft, entzieht sich meiner Erfahrung, da ich diese Stützen noch nie gefahren bin. An der dämpfenden Wirkung habe ich allerdings Zweifel.
Sättel früherer Bauform wie die Kernledersättel oder eben ihr neues Pendant "Cambium" sind im Prinzip eine Hängematte und sorgen so für Dämpfung.
Ich fahre das aktuelle Scott Foil RC mit der SYNCROS Duncan SL Aero CFT Sattelstütze.
Mein vorheriges Rad war eine BMC Teammachine ohne entsprechenden Flex in der Sattelstütze und der Unterschied ist enorm spürbar.
Schlaglöcher bzw. Unebenheiten die dafür gesorgt haben das ich auf dem Sattel hin und her gerutscht bin nehme ich mit der Sattelstütze von Scott kaum wahr.
Und da der Stoß eben nicht in der Kraftlinie direkt von unten kommt sondern sich die Kraftlinie durch Bewegung des Rads sowie durch den Sitzwinkel verschiebt ist es es ja nur logisch das der Flex in der Sattelstütze diese Schläge minimiert. Da kann ich deiner Ausführung nicht ganz folgen.
 
Help, I need somebody!
Ich glaube du denkst zu kompliziert. ;)
In der Realität ist der Effekt gut spürbar. Je nach Modell der Stütze und deren Auszugslänge kann das sogar des guten zu viel werden und sich dann fast unangenehm "weich" anfühlen. Ist auch wieder Gewohnheitssache. Mit dem richtigen Kompromiss aber sehr fein.
Wenn Du allerdings ohnehin nur "klassische" Rahmen mit kurzem Stützenauszug fährst, wird sich da nicht viel tun. Da dürfte dann das gesamte Sattelrohr auf der ganzen Länge mehr flexen.
 
Woran ich "hängenbleibe":
Anhang anzeigen 1731002
Der Stoß kommt von unten, die Masse(nträgheit) des Fahrers wirkt, der Schwerkraft folgend, senkrecht zum Boden. Die Auslenkung der Stütze erfolgt jedoch nach - hinten!
Das aber bedeutet doch, daß die Stütze federt und nicht dämpft. Oder mache ich da gerade einen Denkfehler? (Der Unterschied zwischen Dämpfung und Federung wird HIER anschaulich erklärt)
Anhang anzeigen 1731004
Noch so ein Punkt:
Radfahren ist ein dynamischer Prozeß. Man fährt eben kontinuierlich. Auch über Unebenheiten.
Die Schläge, die also von unten kommen, tauchen eben schlagartig auf. Es sind keine Kräfte, die langsam aufgebaut werden und für einen Moment statisch sind.
Das aber ist bei den Testabläufen der Fall.
Liege ich falsch in der Annahme, daß im "real life" Masseträgheiten und Beschleunigungskräfte eine Rolle spielen und diese auf den Prüfständen "unter den Tisch fallen"?
Wenn eine Stütze also federt statt dämpft, kommt sie nach der Auslenkung wieder in ihre Ausgangslage zurück. Was geschieht dann mit dem Fahrergewicht? Wird dieses nicht in Schwingung versetzt und sorgt für Verluste (siehe verlinkte Erklärung mit dem Wackelpudding).
Kann es sein, daß dieses Federn zwar den Stoß mildert, aber eben zu Schwingungsverlusten führt?
Help, I need somebody!
Ja, federn ist der physkalisch korrekte Ausdruck. Mir stören diese Stützen aber mehr als sie mir nutzen, den mit jeder Auslenkung neigt sich der Sattel nach hinten und der Abstand von Sattel und Tretlager/Pedal ändert sich. Manche Stützen sind so nachgiebig ausgelegt, dass schon das Gewicht des Fahrers alleine ein Auslenkung bewirkt. Die Tests von Tour usw. sollen aber nur eine Vergleich der Räder untereinander gewährleisten, die Realität wird nur bedingt abgebildet.
 
Ja, federn ist der physkalisch korrekte Ausdruck. Mir stören diese Stützen aber mehr als sie mir nutzen, den mit jeder Auslenkung neigt sich der Sattel nach hinten und der Abstand von Sattel und Tretlager/Pedal ändert sich. Manche Stützen sind so nachgiebig ausgelegt, dass schon das Gewicht des Fahrers alleine ein Auslenkung bewirkt. Die Tests von Tour usw. sollen aber nur eine Vergleich der Räder untereinander gewährleisten, die Realität wird nur bedingt abgebildet.
das ist aber dem Durchschnitts Radler der entspannt seine täglichen Runden schaukelt egal , diese Ergon /Canyon (beides das gleiche da selber Hersteller) Carbon Blattfeder Stützen funktionieren richtig gut , klar wer nur Radrennbahn oder 4-spurige nagelneue Bundesstraßen hämmert wird das nicht brauchen alle anderen sind mega dankbar, dass es sowas gibt um das Bocksteife Radel schön "weich" zu bekommen
 
@einfacher11: Als Eröffner des Fadens und ständig Missionierender pro ultra-komfortables Rad mit ständig wachsenden Reifenbreiten - so nehme ich dich mit deinen Beiträgen zumindest wahr -, freue ich mich sehr, wenn du doch mal deinen Renner und/oder Gravel hier posten würdest, um endlich mal einen konkreten Eindruck davon zu bekommen, was für dich komfortabel und wegweisend bedeutet, um dich mit deinen ganzen Posts, Einwänden und Fürsprachen schlicht und einfach besser zu verstehen.

:bier:
 
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