• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

Einfach auf der Autobahn mal Bulli fahren. Das scheint auf viele Autofahrer regelrecht vitalisierend zu wirken. Wenn man mal überholt und von hinten einer kommt, der maximal leicht vom Gas hätte gehen müssen, um mich wieder einscheren zu lassen.... Dann kann man sicher sein, daß er nochmal ordentlich Gas gibt, um auch ja von mir ausgebremst zu werden und sich beschweren zu können... :)

Die A3 bin ich nach vielen Jahren der Vermeidung vor einiger Zeit auch mal wieder gefahren. Die ist tatsächlich besser geworden, ich schiebe das aber zum guten Teil auf den 3spurigen Ausbau...
 
Problem der A3 ist der dauernde Wechsel zwischen 80, 100, 120, ...
Sonst wäre das noch viel entspannter.
 
Einfach auf der Autobahn mal Bulli fahren. Das scheint auf viele Autofahrer regelrecht vitalisierend zu wirken.


Fährt man von Linz nach Passau, hat man auf österreichischer Seite die generelle Geschwindigkeitsbegrenzung und vielleicht drei Geschwindigkeitskorrekturen wegen Baustelle oder anderer Ursachen. Kreuzt man die Grenze geht das Grande Malheur los; auf 1500 Metern kann man da schon quasi bis zu 10 Geschwindigkeitsanpassungen mit Sprüngen von 100 auf 80, auf 60 auf 100 auf 60 und Co. erleben.

Man bekommt das Gefühl, dass da ein ganz schlauer Beamter einen besonders guten Deal für Schilder bekommen und wie Loriot beim Senf dann mal eben wegen eines Rabattes von 20 Cent je Schild die gesamte Jahresproduktion eingekauft hat. Ein anderer g´spinnerter Beamter hat dann beschlossen, dass Einlagern zu kostspielig ist und die Dinger deshalb auch aufgestellt werden müssen. Und je weiter nördlich man kommt, desto schlimmer wird das.

Staus und Ärger auf deutschen Autobahnen sind somit also vorprogrammiert und der Autofahrer ganz einfach nur paralysiert und hoffnungslos überfordert.
 
Kleiner Hinweis: kWh, nicht kW/h ...

Du kannst die Rechnung allerdings auch anders aufsetzen 😉 :

In deinen 5 Liter Diesel stecken 44,3 kWh Energie (Heizwert). Die Herstellung von diesen 5 Liter Diesel benötigen weitere ca. 35kWh Energie. Das ergibt also 79,3 kWh Energie, die verbraten werden, um 5 Liter Diesel herzustellen (ohne den Transportweg von der Raffinierie bis zur Tankstelle). Du könntest also mit der Energiemenge von 5 Liter Diesel 440 km im E-Auto fahren (bei 18 kWh/100km) ...


Anhang anzeigen 1505575
Und wieviel Energie wird gebraucht um den elektrischen Strom herzustellen?
🤔🤔🤔
 
DSCF9309.JPG
DSCF9312.JPG
DSCF9215.JPG
DSCF9308.JPG

wer Bundesstraße fährt hat mehr vom wahren Leben. Was wo auf welcher Autobahn los ist, spielt keine Rolle.
 
Eben nicht. Also anders ausgedrückt: Bevor ich Strom nehme, um Diesel zu produzieren, nehm ich denselben Strom und fülle ihn direkt ins Auto ohne Umweg über die Schaffung von Diesel ...
Der Anteil an elektischer Energie gemessen an der Gesamtenergiebilanz bei der Gewinnung und Verteilung von Dieselkraftstoff ist meines Erachtens gering. Anders sieht das bei synthetischen Kraftstoffen aus. Da könnte man Deine Rechnung durchaus aufmachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sind wir dann wieder bei meinem Ausgangspost ... und damit bin ich aber auch raus aus dem Thema wg. totgeritten:
Zur Erzeugung eines Liter Diesels werden 7 kWh Strom benötigt ...
Oh - das ist deutlich mehr als ich erwartet hätte. Das würde ja bedeuten, dass 5 l Diesel herzustellen, mehr Strom benötigt, als 200km elektrisch zu fahren….
 
Da sind wir dann wieder bei meinem Ausgangspost ... und damit bin ich aber auch raus aus dem Thema wg. totgeritten:
Zur Erzeugung eines Liter Diesels werden 7 kWh Strom benötigt ...
Laut Umweltbundesamt beträgt der Energiebedarf für Förderung, Erzeugung, Transport und Verteilung von 1l Diesel 2,49 KW/h. Das beinhaltet alle Energieträger, also nicht nur die elektrische Energie.

Der Bedarf an elektrischer Energie zur Erzeugung von einem Liter Kraftstoff beträgt lt. US- Energiebehörde 1,585 KW/h.

Keine Ahnung, wessen Zahlen jetzt stimmen. Aber irgendwie isses echt komplizierter als man glaubt. ☹️
 
Auf der A3 zwischen FFM und Wü hat sich straßenbautechnisch auch in den letzten 15 Jahren ne Menge getan. Die Verbreiterung hat den Verkehrsfluss beruhigt, man kann da jetzt in der Tat einigermaßen gut fahren. Wenn jetzt noch die Baustellen zwischen Abfahrt Kitzingen und Nürnberg gemacht sind, ist das ein Segen für alle ...
Aber das hat gekostet. Nicht nur Kohle sondern auch Natur ohne Ende. Der Spessart da ist mein Rennradrevier. Als ich nach Baubeginn mal aus dem Wald zur Anschlußstelle Weibersbrunn kam mußte ich wirklich an mich halten. Das sah aus wie im Krieg und heute sieht es aus wie nach dem Krieg. Vom Kauppen rauf bis nach Helmstadt, keine Ahnung wieviele tausend Bäume da gefallen sind.
Klar fährt sich das jetzt schön, aber das tut echt weh wenn man weiß wie es vorher war.
 
Aber das hat gekostet. Nicht nur Kohle sondern auch Natur ohne Ende. Der Spessart da ist mein Rennradrevier. Als ich nach Baubeginn mal aus dem Wald zur Anschlußstelle Weibersbrunn kam mußte ich wirklich an mich halten. Das sah aus wie im Krieg und heute sieht es aus wie nach dem Krieg. Vom Kauppen rauf bis nach Helmstadt, keine Ahnung wieviele tausend Bäume da gefallen sind.
Klar fährt sich das jetzt schön, aber das tut echt weh wenn man weiß wie es vorher war.
Ach Du warst das, als sie neulich im Radio einen Radfahrer auf der A3 zwischen Weibersbrunn und Waldaschaff gemeldet haben. 😄
 
Fährt man von Linz nach Passau, hat man auf österreichischer Seite die generelle Geschwindigkeitsbegrenzung und vielleicht drei Geschwindigkeitskorrekturen wegen Baustelle oder anderer Ursachen. Kreuzt man die Grenze geht das Grande Malheur los; auf 1500 Metern kann man da schon quasi bis zu 10 Geschwindigkeitsanpassungen mit Sprüngen von 100 auf 80, auf 60 auf 100 auf 60 und Co. erleben.

Man bekommt das Gefühl, dass da ein ganz schlauer Beamter einen besonders guten Deal für Schilder bekommen und wie Loriot beim Senf dann mal eben wegen eines Rabattes von 20 Cent je Schild die gesamte Jahresproduktion eingekauft hat. Ein anderer g´spinnerter Beamter hat dann beschlossen, dass Einlagern zu kostspielig ist und die Dinger deshalb auch aufgestellt werden müssen. Und je weiter nördlich man kommt, desto schlimmer wird das.

Staus und Ärger auf deutschen Autobahnen sind somit also vorprogrammiert und der Autofahrer ganz einfach nur paralysiert und hoffnungslos überfordert.
Ja,
das fällt mir in Österreich auch jedesmal auf.
Die schaffen es, im Tunnel auch mal 100 zu fahren und die schaffen es auch, zwischen 2 dicht aufeinanderfolgenden Tunneln das Limit einfach stehen zu lassen statt hektisch hin- un herzuwechseln :-)
 
Zurück