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Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

Ich gehöre dieser Generation auch an und stelle fest, dass das Fahren in einem E-Auto sehr entspannt ist und ich den niedrigen Geräuschpegel als sehr angenehm empfinde. Dass ein E-Auto direkt und unvermittelt spurten kann ohne Turboloch oder sonstige Verzögerungen, ist mir auch sehr willkommen.

Wenn die Batterien irgendwann so sind, dass man auch im Winter hinreichend zügig laden kann und die Reichweite entsprechend ist, gäbe es für mich keinen Grund, einen Verbrenner vorzuziehen. Jetzt kommen natürlich gleich die, die sagen, die Reichweite ist doch super ...

Dazu mal ein paar Firmenwagen-Bilder aus dem wahren Leben:

Sommer - alles gut, wenn auch nicht die 480 km aus WLTP:
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Winter - nix gut (Fahrstrecke immer deutlich unter 130 km/h):
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Laden am 300kw-Lader (!) bei +7°C - den Ladestrom regelt das Fahrzeug, nicht die Säule - das Fahrzeug hätte theoretisch bis zu 175 kw laden können:
Anhang anzeigen 1505486

300kw-Lader bei -8°C - auch hier: den Ladestrom regelt das Fahrzeug, nicht die Säule:
Anhang anzeigen 1505488
Ich denke dem Fahrzeug fehlt die Fähigkeit im Winter die Batterie vorzuwärmen. Darauf solle man beim Kauf achten, denn damit sind auch im Winter hohe Laderaten möglich.

Die deutlich geringere Reichweite im Winter ist jedoch tatsächlich eine Tatsache derer man sich bewusst sein muss.

Die 6.5 kw Ladestrom sind jedoch extrem gering - was ist das für ein Modell?
 

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Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
Ich denke dem Fahrzeug fehlt die Fähigkeit im Winter die Batterie vorzuwärmen. Darauf solle man beim Kauf achten, denn damit sind auch im Winter hohe Laderaten möglich.

Die deutlich geringere Reichweite im Winter ist jedoch tatsächlich eine Tatsache derer man sich bewusst sein muss.

Die 6.5 kw Ladestrom sind jedoch extrem gering - was ist das für ein Modell?
Ansonsten könnte man auch ein Neopren Verhüterli über die Batterie stülpen, mach ich beim E-Bike im Winter auch :cool: , lass mich raten diese Vorwärmung gibt es nur beim Modell S.
 
Warum hapert es beim E-Auto Kauf jetzt?
Weil sie nicht mehr oder nur noch sehr gering bezuschusst werden.
Mag ein Grund sein. Ein anderer ist sicherlich der Mangel an Lademöglichkeiten, wenn man keinen eigenen Ladeanschluss haben kann. Ich wohne in einem Einfamilienreihenmittelhaus (was ein Wort) und unsere Garage hat keinen Strom. Ein Kabel über den Bürgersteig legen darf ich nicht.

Ansonsten würde ich mir jederzeit einen Stromer hinstellen.

Vielleicht gibt es ja mal irgendwann frei verkäufliche Bordsteine mit Ladefunktion, die man, auf eigene Kosten, vor dem Haus einbaut?
 
Mag ein Grund sein. Ein anderer ist sicherlich der Mangel an Lademöglichkeiten, wenn man keinen eigenen Ladeanschluss haben kann. Ich wohne in einem Einfamilienreihenmittelhaus (was ein Wort) und unsere Garage hat keinen Strom. Ein Kabel über den Bürgersteig legen darf ich nicht.

Ansonsten würde ich mir jederzeit einen Stromer hinstellen.

Vielleicht gibt es ja mal irgendwann frei verkäufliche Bordsteine mit Ladefunktion, die man, auf eigene Kosten, vor dem Haus einbaut?
Aber du hast doch auch keine Zapfsäule zuhause und keine Spritleitung über die Straße und trotzdem klappt das mit dem Verbrenner?!

Mit ist schon klar, dass zuhause laden toll ist und günstig sein kann.
 
Aber du hast doch auch keine Zapfsäule zuhause und keine Spritleitung über die Straße und trotzdem klappt das mit dem Verbrenner?!

Mit ist schon klar, dass zuhause laden toll ist und günstig sein kann.
Tanken dauert ca. 5 Minuten, inkl. Bezahlen.
Aufladen dauert (noch) deutlich länger und ich muss mir in der Zeit was einfallen lassen, was ich machen könnte. Erst danach habe ich, zum Beispiel, Feierabend. Ich hab einen 8to5 Job und pendele ca. 45 Minuten, eine Strecke. Ich bin froh um jede Minute Feierabend.
 
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„Der Tankwart ist mein bester Freund, hui wenn ich komm‘, wie der sich freut, er hat Spaß, wir wollen Spaß, ich geb Gas.“

...oder so ähnlich? 🤔

Ach, waren das schöne Zeiten. 😄
 
Tanken dauert ca. 5 Minuten, inkl. Bezahlen.
Aufladen dauert (noch) deutlich länger und ich muss mir in der Zeit was einfallen lassen, was ich machen könnte. Erst danach habe ich, zum Beispiel, Feierabend. Ich hab einen 8to5 Job und pendele ca. 45 Minuten, eine Strecke. Ich bin froh um jede Minute Feierabend.
Wenn man nicht zu Hause laden kann, ist das ein klarer Nachteil. Wenn man es jedoch kann, verplempert man gar keine Zeit mehr, sondern steckt abends einfach den Stecker rein.
Es hängt immer von der persönlichen Situation ab, welches Mobilitätsmodell am besten passt.
 
Jetzt isses wieder soweit.
Da wird der alte Mann ganz wehmütig und denkt an die gute, alte Zeit zurück.
Beim betrachten der Bilder kann man es manchmal gar nicht fassen, das es erst ca. 3 Jahrzehnte her ist...

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Zugegebenermaßen waren sowohl das Auto und erst recht die Lokomotive in den Neunzigerjahren nicht mehr neu. Die Lokomotive machte an jenem Tag die letzte Fahrt und auch die Tage des kleinen
Diplomat V8 waren gezählt.
Ökologischer und nachhaltiger wäre es freilich gewesen, beide Fahrzeuge wieder instand zu setzen und sie heute noch zu betreiben. Ach! Welch eine Verschwendung wertvoller Ressourcen. 😥
 
Der Preis dort liegt bei 59cent pro KW/h bis zu einer Abnahme von 40KW, über 40KW bei 49cent pro KW/h.
Also die 18KW/h pro 100Km kosten mich dort ca. 8,80€ bzw. 10,60€.
5L. Diesel haben mich dort an diesem Tag rund 7,80€ gekostet.
Kleiner Hinweis: kWh, nicht kW/h ...

Du kannst die Rechnung allerdings auch anders aufsetzen 😉 :

In deinen 5 Liter Diesel stecken 44,3 kWh Energie (Heizwert). Die Herstellung von diesen 5 Liter Diesel benötigen weitere ca. 35kWh Energie. Das ergibt also 79,3 kWh Energie, die verbraten werden, um 5 Liter Diesel herzustellen (ohne den Transportweg von der Raffinierie bis zur Tankstelle). Du könntest also mit der Energiemenge von 5 Liter Diesel 440 km im E-Auto fahren (bei 18 kWh/100km) ...

E-Volvo (Einstiegsmodell) gelesen. Mal abgesehen davon, daß es bei 55000€ beginnt
Bildschirmfoto 2024-10-04 um 07.06.17.jpg
 
Ich denke dem Fahrzeug fehlt die Fähigkeit im Winter die Batterie vorzuwärmen. Darauf solle man beim Kauf achten, denn damit sind auch im Winter hohe Laderaten möglich.
Wärmepumpe hatte der drin ... Das niedrige Laden war trotz längerer Fahrt, sodass die Batterie auch warm war ...
Die 6.5 kw Ladestrom sind jedoch extrem gering - was ist das für ein Modell?
ID.4 GTX ... Firmen- bzw. Poolfahrzeug
 
Tanken dauert ca. 5 Minuten, inkl. Bezahlen.
Aufladen dauert (noch) deutlich länger und ich muss mir in der Zeit was einfallen lassen, was ich machen könnte. Erst danach habe ich, zum Beispiel, Feierabend. Ich hab einen 8to5 Job und pendele ca. 45 Minuten, eine Strecke. Ich bin froh um jede Minute Feierabend.
Verstehe, da passt zuhause laden natürlich perfekt und hätte zeitlichen Gewinn. Bei der Arbeit, am Supermarkt oder abends in der Stadt laden wären Alternativen, wenn's in's Bewegungsprofil passt.
 
Laden am 300kw-Lader (!) bei +7°C - den Ladestrom regelt das Fahrzeug, nicht die Säule - das Fahrzeug hätte theoretisch bis zu 175 kw laden können:
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300kw-Lader bei -8°C - auch hier: den Ladestrom regelt das Fahrzeug, nicht die Säule:
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Hmm,
die verstehe ich beide nicht.
Beim oberen sollte sowas wie 85-95kw/h stehen.
Die max.175kw/h siehst du nur bei unter 20% Ladestand.

Bei Minus 8 habe ich noch nicht geladen, aber das erscheint mir viel zu wenig.
Ich glaube, deine Ladestation kann nix.
 
In deinen 5 Liter Diesel stecken 44,3 kWh Energie (Heizwert). Die Herstellung von diesen 5 Liter Diesel benötigen weitere ca. 35kWh Energie. Das ergibt also 79,3 kWh Energie, die verbraten werden, um 5 Liter Diesel herzustellen (ohne den Transportweg von der Raffinierie bis zur Tankstelle). Du könntest also mit der Energiemenge von 5 Liter Diesel 440 km im E-Auto fahren (bei 18 kWh/100km) ...
Kann man so rechnen, aber dann sollten wir die Verluste bei der Umwandlung und beim Transfer elektrischer Energie auch nicht unterschlagen. An der Wallbox daheim sind das knapp 10%, meine ich.
 
Gestern einen VW-Bus wieder vollgetankt, rund 7,5 Liter für die in diesem Jahr 109 gefahrenen Km.
Man könnte jetzt behaupten, der Wagen benötigt so viel Öl wie Sprit, aber dieses Jahr spare ich mir den Ölwechsel einfach mal. :)

Jetzt ist erstmal wieder Winterpause, im Oktober werde ich auch nicht mehr fahren...
 
Aral Pulse 300 kW ... 😉 ... Den Ladestrom regelt das Fahrzeug - nicht die Ladestation.
Das ist nur die halbe Wahrheit. An manchen steht auch 800KW dran dran und meint 4x200kw/h. Ich glaube, da gibt es alle möglichen Versprechen.

So eine Säule wie deine, die bei Ladestand 65% im Sommer nur 33kw/h liefert würde ich künftig meiden.
Wie gesagt, die Erfahung mit kalten Temperaturen erwerbe ich erst in den nächsten Monaten.
I
 
Den Diplomat V8 heute noch regulär betreiben soll ökologisch und nachhaltig sein?
Aber nur bei sehr geringer Jahreslaufleistung.
Natürlich. Sicher nicht für den täglichen Arbeitsweg eines Fernpendlers. Aber wenn ich so ein Fahrzeug nur ab und zu brauche und vielleicht meine 5000 km im Jahr fahre und ansonsten zum Beispiel viel mit dem Rad, Öffis oder zu Fuß erledigen kann, dann schon, weil die „Umweltkosten“, so möchte ich es mal nennen, für die Produktion mit erreichen der Lebensdauer schon abgeschrieben sind.
 
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