Neues Ridley E-Noah 2026 Aero-E-Rennrad mit TQ HPR40

Das Flagschiff der Ridley-Aero-Flotte erhält mit dem E-Noah eine elektrifizierte Variante. Dank des dezent integrierten TQ-HPR40-Systems soll das E-Noah das klassische Rennrad-Fahrgefühl bewahren und gleichzeitig längere oder anspruchsvollere Ausfahrten erleichtern.
Titelbild

Ridley E-Noah: Infos und Preise

Ridley ist auf dem E-Rennrad-Markt kein unbeschriebenes Blatt, doch an ein elektrifiziertes Aero-Rennrad haben sich die Belgier bislang noch nicht getraut. Das ist mit der Vorstellung des E-Noahs nun anders. Basis ist die aktuelle Noah-Plattform, wobei der aerodynamisch optimierte Carbon-Rahmen um den TQ-HPR40 Motor und einen schlanken 292-Wh-Akku ergänzt wurde. Das Antriebssystem bringt etwa 1,6 kg Mehrgewicht gegenüber einem klassischen Bike mit sich – von Seiten des Herstellers spricht man von einem Gesamtgewicht von unter 11 kg für das E-Noah. „Half the sweat, double the fun“, so lautet Ridleys Motto für das E-Noah – und verdeutlicht, was der Einsatzzweck des Aerobikes ist: Weitere Strecken und größere Reichweite bei weniger Anstrengung. Dass das kostet, darf nicht verwundern: 7.099 € ruft Ridley für die günstigste Ausstattungsvariante auf.

    • Motor TQ-HPR40, 40 Nm
    • Akku 292 Wh, optionaler 160-Wh-Range-Extender
    • Rahmenmaterial Carbon
    • Systemgewicht Antriebseinheit ca. 1,2 kg, Akku ca. 1,42 kg
    • Rahmengrößen XS, S, M, L
    • Besonderheiten vollständig integriertes E-System, LED-Statusanzeigen im Lenker, versteckte Bedienelemente
    • www.ridley-bikes.com

Preis (UVP) Ridley E-Noah Shimano 105 Di2: 7.099 €
Preis (UVP) Ridley E-Noah Shimano Ultegra Di2: 9.099 €

Das E-Noah basiert auf dem bekannten Noah Fast und stellt Ridleys erstes elektrifiziertes Aero-Rennrad dar. Dank des TQ-Antriebssystem behält das Bike eine schlanke Shiloutte bei und soll Fans von großer Windschlüpfrigkeit nicht nur mit Aero-Vorteilen, sondern auch einer vergrößerten Reichweite begeistern. Dafür werden dann mind. 7.099 € (UVP) fällig.
# Das E-Noah basiert auf dem bekannten Noah Fast und stellt Ridleys erstes elektrifiziertes Aero-Rennrad dar. Dank des TQ-Antriebssystem behält das Bike eine schlanke Shiloutte bei und soll Fans von großer Windschlüpfrigkeit nicht nur mit Aero-Vorteilen, sondern auch einer vergrößerten Reichweite begeistern. Dafür werden dann mind. 7.099 € (UVP) fällig.
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Ridley setzt beim E-Noah auf einen stark reduzierten Ansatz, bei dem die Intergration von Motor und Akku möglichst unauffällig geschehen sollen. Ziel ist es laut Ridley, die charakteristische Aero-Silhouette des Noah unverändert beizubehalten. Auf ein klassisches Display wird verzichtet, stattdessen informieren dezente LEDs im Lenkerstopfen über den Systemstatus. Die Bedienung erfolgt über unauffällige Taster unter dem Lenkerband.

Geometrie

Die Geometrie des E-Noah basiert auf dem bekannten Noah-Rennrad, wurde jedoch leicht angepasst. Eine etwas aufrechtere Sitzposition und ein gutmütigeres Handling sollen den Komfort auf längeren Strecken erhöhen. Gleichzeitig soll das geringe Gesamtgewicht – Ridley spricht von unter 11 Kilogramm – dazu beitragen, dass sich das Bike auch ohne Unterstützung agil und rennradtypisch fahren lässt.

Rahmengröße XS S M L
Laufradgröße andere andere andere andere
Reach 382 mm 394 mm 403 mm 416 mm
Stack 532 mm 546 mm 565 mm 589 mm
STR 1,39 1,39 1,40 1,42
Lenkwinkel 72° 72,5° 72,5° 72,5°
Sitzwinkel, effektiv 75° 74,5° 74° 74°
Oberrohr (horiz.) 525 mm 545 mm 565 mm 585 mm
Steuerrohr 130 mm 145 mm 165 mm 190 mm
Sitzrohr 485 mm 510 mm 540 mm 560 mm
Kettenstreben 410 mm 410 mm 410 mm 410 mm
Radstand 988 mm 1.000 mm 1.015 mm 1.035 mm
Tretlagerabsenkung 72 mm 70 mm 70 mm 70 mm
Die Geometrie des E-Noah soll zu einer sportlichen und ausdauernden Fahrweise animieren und auch auf langen Strecken komfortabel bleiben.
# Die Geometrie des E-Noah soll zu einer sportlichen und ausdauernden Fahrweise animieren und auch auf langen Strecken komfortabel bleiben.

Ausstattung

Der TQ-HPR40 liefert bis zu 40 Nm Drehmoment und eine zusätzliche Leistung von 200 Watt. Die Unterstützung sei bewusst harmonisch ausgelegt und soll sich wie permanenter Rückenwind anfühlen. Über die TQ-App lässt sich das System individuell anpassen. Der integrierte 292-Wh-Akku kann bei Bedarf durch einen optionalen Range-Extender ergänzt werden.

Das E-Noah wird serienmäßig mit elektronischen Schaltgruppen angeboten. Die Einstiegsvariante arbeitet mit der Shimano 105 Di2-Schaltgruppe, darüber positioniert Ridley eine Variante mit Shimano Ultegra Di2. Beide Versionen sind über den hauseigenen Online-Konfigurator weiter individualisierbar.

Mit dem neuen TQ HPR40 betritt ein extrem kompakter Hinterrad-Antrieb die Bühne, der speziell auf leichte E-Rennräder und E-Gravelbikes zugeschnitten ist. Die in Oberbayern entwickelte Harmonic-Pin-Ring-Technologie (HPR) kommt ohne klassische Zahnräder aus, arbeitet nahezu lautlos und liefert eine besonders natürliche Unterstützungscharakteristik.

Leistungsdaten des TQ HPR40-Motors

  • Bauart Mittelmotor mit Harmonic-Pin-Ring-Getriebe (zahnräderlos)
  • maximales Drehmoment 40 Nm
  • maximale Leistung 200 W
  • Gewicht Motor 1 170 g
  • Gewicht E-System 2 700 g (Motor + 290 Wh Akku)
  • Unterstützungsstufen 3 (Fahrmodi Eco / Mid / High) + Auto-Mode via App individuell einstellbar
  • Q-Faktor
  • Optional Smart Box zur Versorgung von Licht, Schaltung & Sensoren (Shimano, SRAM, Garmin u. a.)

Akkupakete & Reichweite

  • Hauptakku 290 Wh (1.460 g) im Unterrohr integriert
  • Range Extender 160 Wh im Trinkflaschenformat, Fidlock- oder Flaschenhalter-Aufnahme
  • Reichweite bis zu 130 km / 2 000 Hm (Herstellerangabe, abhängig von Modus & Fahrstil)

Integration & Bedienung

  • Antriebseinheit verschwindet nahezu komplett hinter dem Kettenblatt
  • LED-Minimaldisplay und Einschaltknopf im Lenkerende, Bedientasten unauffällig unter dem Lenkerband oder wahlweise direkt in den Zusatztasten der elektronischen Schaltung
  • Offene Software-Architektur für individuelle Taste-Belegungen und Drittanbieter-Anbindungen

Schaltvorgänge übernehmen in beiden Ausstattungsvarianten Shimano Di2-Antriebe.
# Schaltvorgänge übernehmen in beiden Ausstattungsvarianten Shimano Di2-Antriebe.
Weder am Oberrohr noch am Cockpit stören Displays oder klobige Remotes.
# Weder am Oberrohr noch am Cockpit stören Displays oder klobige Remotes.
Taster unter dem Lenkerband und LEDs im Lenkerstopfen sind die Verbindung zum TQ-Motorsystem.
# Taster unter dem Lenkerband und LEDs im Lenkerstopfen sind die Verbindung zum TQ-Motorsystem.
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Würdest du gerne einmal eine Runde auf dem E-Aero-Rennrad drehen?


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Infos und Bilder: Pressemitteilung Ridley

15 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Im Flachen hat man wegen der paar Kilo praktisch gar keinen Nachteil, wenn es bergauf geht pulverisiert man jede persönliche KOM mit Leichtigkeit. Optisch sind einige Modelle von normalen Rennrädern kaum zu erkennen und die Differenz wird weiter schwinden. Diese Fahrräder haben einen viel größeren Käuferkreis als viele denken.

  2. Und genau wegen so einer Überschwemmung mit Produkten steckt die Bikebranche in einer schweren Krise. Zu viel Angebot trifft auf zu wenige Kunden und dazu noch völlig überzogene Preise.
    Kann schon sein, dass das irgendwie mit dazu zählt.
    Ich hab ja auch nicht gesagt, dass ich „Fan“ von alledem bin.
    Wenn die Hersteller meinen, dass man nun unbedingt alles und jeden elektrifizieren muss und für jede Nische n Extramodel benötigt wird, dass sollen sie das halt tun.
    Es wird ja keiner genötigt den ganzen Firlefanz auch zu kaufen.

    Wie war das gleich:
    „Marketing ist die Kunst, Menschen Dinge zu verkaufen, die sie nicht brauchen, mit Geld, dass sie nicht haben.“

    Die Menschen wussten eben einfach bisher nur noch nicht, dass sie ein (Aero)Rennrad mit Motor brauchen.
  3. Diese Fahrräder haben einen viel größeren Käuferkreis als viele denken.
    ^^Diese Fahrräder? —> also konkret Rennräder / Aero-Rennräder mit Hilfsmotor für Bergfahrten sind so „häufig“ inzwischen?
    Gibt’s da belastbare Zahlen? Weil in meinem näheren Umfeld fährt niemand ein solches Gerät. Definitiv!
    (Ich weiß, anekdotische Evidenz)

    Und was genau verstehst du unter „viel größerer Käuferkreis“ ?
    Innerhalb des eBike-Gesamtmarktes dürfte die Rubrik „Rennrad mit Motor“ eher sehr sehr klein sein. Auch die Käuferschicht.
    Innerhalb der „Rennrad-Bubble“ dürfte die Zahl der verkauften eRennräder ebenfalls überschaubar sein.

    Mag ja sein, dass der/die ein oder andere seine/ihre Gründe hat ein (Aero)Rennrad mit Motor zu kaufen, ich glaube aber nicht, dass das eRennrad den „Siegeszug“ im Radsport antreten wird, und auch nicht, dass ein Rennrad mit Motor für die meisten ein anerkanntes Äquivalent zum muskelbetriebenen Rennrad sein wird.
  4. Wer kauft so etwas eigentlich?
    Derjenige, dem das Rad sowie dessen Konzept gefällt und es sich leisten kann.
  5. Mag ja sein, dass der/die ein oder andere seine/ihre Gründe hat ein (Aero)Rennrad mit Motor zu kaufen, ich glaube aber nicht, dass das eRennrad den „Siegeszug“ im Radsport antreten wird, und auch nicht, dass ein Rennrad mit Motor für die meisten ein anerkanntes Äquivalent zum muskelbetriebenen Rennrad sein wird.
    Wieviele Amateure dopen heimlich und geben es nicht zu? Manche dieser eRennräder wiegen nicht einmal 1kg mehr und sind auch optisch nicht mehr zu unterscheiden. Für diese leichten Räder muss man sogar einigermaßen fit sein, sie verdoppeln halt Bergauf jedes selbst getretene Watt , statt irgendwann abzunehmen hat man fast die doppelte W/kg und gerade die älteren Hobbyfahrer können sich eher eines davon leisten. Vielleicht sitze ich in ein paar Jahren auch auf einem und ich bin sicher nicht der einzige der so denkt.
Was meinst du?

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