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Reiseräder klassischer Bauart, Info Sammelthread

Da hier gerade das Laufrad Knowhow versammelt ist klinke ich mich mal ein.
Möchte mir einen nady Laufradsatz für lange schnelle Touren mit leichten Gepäck bauen / bauen lassen. Wiege 80kg.
Geplant hatte ich bisher mit einem shutter pv8 und den son TB14 32 Loch. Was wären für euch sinnvolle Alternativen, möglichst poliert? Die son sollen ja doch recht schwer sein und zur Qualität gibt es auch unterschiedliche Meinungen.
Hintere Nabe habe ich auch noch keine zündende Idee, wenn sie auch poliert wäre wäre schön...
Laufradsatz die Radreisen habe ich 2 Stück, möchte eher was flotteres bauen dass aber trotzdem noch mit meinem Leib gut klar kommt und ich auch mal Waldwege etc fahren kann.
Ich halte den Shutter Precision für rausgeschmissenes Geld: Qualitativ höchstens auf Shimano-Niveau, preislich aber zwischen Shimano und SON angesiedelt. Wenn du schnell unterwegs bist, wäre auch der Velogical Felgendynamo eine Überlegung wert. Vom Gewicht her ist der unschlagbar. Meine Empfehlung ist vorne SON mit 32 Löchern und hinten je nach Klemmbreite Deore XT oder Ultegra mit 36 Löchern. Als Felgen kommt es auf die vorgesehene Reifenbreite an. für schmale Reifen bis 28mm z.B. die Ryde Chrina, sonst eine 19mm Treckingfelge. Speichen DT Competition 2,0/1,8. Wenn du den LRS bauen lässt, sollte der Monteur möglichst sein Standardmaterial verwenden, dann gelingt das Werk am besten.
 

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Re: Reiseräder klassischer Bauart, Info Sammelthread
Son deluxe ist recht leicht.
Die Qualität ist top, und der Service ebenfalls, wenn er denn jemals nötig sein sollte.
 
Dass die SON über jeden Zweifel erhaben sind glaube ich gerne, aber kosten ja leider auch deutlich mehr als das Doppelte...den PV8 Nabe bekomme ich für 85€ neu. Gegenüber den Shimano Alternativen sehe ich den shutter vorallem in Sache Optik deutlich im Vorteil...aber das ist ja Geschmackssache.
Die Felgen sehen super aus, bisher sind 25er oder 28er Reifen geplant, daher würden die auch gut passen.
Puh...die Speichen hatte ich bisher gar nicht als so großen Kostenfaktor auf dem Schirm...aber bei 64 kommt da ja schon was zusammen. Gibt es da brauchbare Alternativen? Will nicht an der falschen Ecke sparen, aber gut und günstig wie die Felgen würde mir beim ersten LRS Versuch auch reichen.
 
Nimm irgendwelche DD in 2,0-1,8-2,0. DT Champion oder Sapim Race. Die halten mehr als glatte Speichen und sind auch noch leichter. SON würde ich mittlerweile immer nehmen, trotz des Preises. Der Unterschied zu Shimano & Co. ist schon spürbar. Shutter kenne ich nicht, aber wenn der auf Shimano-Niveau ist, dann kannste auch gleich ne XT nehmen, die soll noch am besten sein.
Und spare nicht bei den Rädern, die müssen am meisten aushalten und da rächt sich die Sparsamkeit zuerst. das schließt übrigens die Reifen mit ein. Hier musst du einen für dich guten Kompromiss zwischen Komfort, Spaß und Haltbarkeit wählen. Ich habe fürs Alltaxrad die Marathon Supreme in 28 mm entdeckt. In der Dimension sind Paselas auch zu empfehlen und Clément LCC. Weiterhin Conti 4 Saisons. Die sollst ja mittlerweile sogar in 32 mm geben.
 
Eine entscheidungshilfe für Nabendynamos kann dieser Artikel vielleicht geben.
https://fahrradzukunft.de/14/neue-nabendynamos-im-test/

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Diese Sun CR18 hab ich jetzt in ein paar Laufräder eingespeicht. Die Felgen sind poliert, nicht eloxiert, mit gebürsteter Flanke. Mein Eindruck ist, dass sie recht weich sind.
Das war auch mein EIndruck von einem MTB-Laufradsatz, den ich mal zum Zentrieren hatte. Diese Felgen waren aber auch als Leichtbau-Felgen ausgewiesen. Für ein Reiserad würde ich sowas nur bedingt empfehlen.

Auch exotisches Material (andere Lochzahlen als 32 und 36, ungewöhnliche Speichen in Systemlaufrädern) verbietet sich am Reiserad, da man unterwegs keinen Ersatz bekommt.
32 Loch würde ich hier auch schon als exotisch ansehen, zumindest bei 28 Zoll Felgen. Die vier Speichen weniger machen die Birne auch nicht mager ;) Ansonsten bis auf die Alu-Nippel Zustimmung.
 
@Bo ich geb Dir völlig Recht dass der SON allererste Sahne von der Verarbeitung und den Laufeigenschaften ist. Die Verkabelung von Lampe zu Dynamo ist grenzwertig. Ich würde -wenn schon Nady- zurück zu Shimano wechseln, denn das ewige Gefummelt beim Radausbau geht mir tierisch auf die Nerven. In die Überlegung würde ich den Velogical einbeziehen
 
@Bo ich geb Dir völlig Recht dass der SON allererste Sahne von der Verarbeitung und den Laufeigenschaften ist. Die Verkabelung von Lampe zu Dynamo ist grenzwertig. Ich würde -wenn schon Nady- zurück zu Shimano wechseln, denn das ewige Gefummelt beim Radausbau geht mir tierisch auf die Nerven. In die Überlegung würde ich den Velogical einbeziehen
Ja. Die Steckkontakte sind die große Schwachstelle bei SON. Das geht bei Shimano besser.
 
Ja, es wäre in der Tat interessant mal zu sehen, wie sich alle getesteten Dynamos nach fünf oder zehn Jahren alltäglichem Gebrauch verhalten. Den SP habe ich seit vier Jahren im Betrieb und kann nix negatives berichten. Aber darum ging es ja auch weder in dem Artikel, noch in meinem Kommentar dazu. Oehler selbst hat anerkannt, dass der SP (und zwar alle drei getesteten) mit dem SON gleich auf ist. Das kann man doch mal eben zur Kenntnis nehmen.
 
Ich kann ja hier auch mal in die Runde fragen - bei dem Motobecane was mir zugeflogen ist würde ich gern den Lowrider vorn gegen einen kleinen Gepäckträger für eine Tasche tauschen.

Cantisockel und Lowriderösen sind vorhanden - hat vielleicht jemand einen Träger dafür abzugeben?
Anhang anzeigen 447896
 
Auf jeden Fall oxidieren die Steckkontakten des Shimano NaDy im Winter schneller.
Polfett, ersatzweise Lagerfett oder Vaseline, auf die Kontakte und die Kupferlitze, nach dem Anstecken auch in die Kabeldurchführung. Diese Lösung von Shimano ist der reinste Pfusch, genauso wie (fast) alle anderen Quetsch-, Klemm- oder Würgverbindungen mit blankem Kabel. Stand der Technik von Neuschrott aus den 70ern.

Die Steckkontakte sind die große Schwachstelle bei SON
HÄHHH?!?! Das ist eine saubere elektrische Verbindung, wie sich das gehört! Mit sicherem Kontakt und geschützt vor Korrosion. Ordentlich dimensionierte Flachstecker richtig gecrimpt, n' Klecks Polfatt dran und mit Schrumpfschlauch oder Gummitülle über dem Stecker, und dann hält das. Aber scheinbar ist der gemeine Fahrradschraubär von sowas überfordert und frickelt lieber, ham' wir schließlich immer schon so gemacht... Jaaaa, und immer schon war die Verkabelung bzw Kontakte der größte Schwachpunkt bei der Fahrradbeleuchtung. Also schön weiter frickeln :mad:

Zwei solide Stecker aufstecken ist auch nicht fummeliger als ein Wackelstecker. Spätestens wenn sich ein Draht der Litze selbstständig gemacht hat und im Stecker einen Kurzschluß verursacht weißt Du, was fummelig ist :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist die optimale Lösung, da man nicht mit irgendwelchen Steckern herum fummeln muss und das Kabel komplett geschützt im Gabelholm verlegt wird. Nur ist die Nachrüstung leider nicht einfach möglich.
 
Frage zu alten Scheinwerfern: wie würdet ihr am erfolgreichsten und schonendsten alte Scheinwerfergläser aus Kunststoff reinigen? Zum einen um den Dreck wegzumachen, zum anderen Vergilbungen wegzumachen, zum anderen wie Verkratzungen im Kunststoff wegpolieren?
 
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