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noch eine Chance für die Rausgeflogenen ?

b-r-m schrieb:
Hat er eine Zukunft als Frauenarzt?
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Fuentes: "Ich weiß, dass mein Ruf inzwischen so beschädigt wurde, dass es schwer sein wird, weiter in der Sportmedizin zu arbeiten. Aber ich habe andere Pläne."

ist das nicht auch einer von ihnen? - die wollen uns doch alle für dumm verkaufen...

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psssssst, aber nicht verraten ;):cool: - so lange es alle für´n Witz halten habe ich frei schalten und walten ;)
 
Man hätte sich diese ganze Diskussion ersparen können, wenn man von Seite der Teams und Tourverantwortlichen von jedem Fahrer einen DNA Test machen läßt und dann die Ergebnisse mit dem dann auch sicherlich zur Verfügunggestellten Blutkonserven vergleicht. Alle Fahrer die überführt werden RAUS und alle die keine DNA Probe machen Raus!
Sollten dann aber die Blutkonserven nicht zum Vergleich freigegeben werden, kann man meiner Meinung nach auch niemanden ausschließen.
 
Selbst falls Herr Fuentes Blut eines der ausgeschlossener Fahrer in seinem Kühlschrank hatte, bedeutet das allerdings immer noch nicht, daß der entsprechende Fahrer auch gedopt war! DNA-Analyse hin oder her.

Gruß Frank
 
Hier gehts nicht um glauben, sondern darum, daß in solch einer Situation eben handfeste Beweise eines Dopingvergehens auf den Tisch müssen. Und da reicht normalerweise das blosse Vorhandensein von Blutbeuteln nicht aus.
 
Also die Abgabe und Aufbewahrung einer (beträchtlichen) Menge Blutes außerhalb einer bekannten medizinischen Behandlung IST ein handfester Beweis. Gerade dann wenn bewiesen ist, dass entsprechend an gleichem Ort aufbewahrte Blutproben zur leistungssteigernden Reinjektion verwandt worden sind oder verwendet werden sollten. Ganz davon abgesehen dass bei jeder offiziellen Blutabgabe eine korrekte Datenbank gefüttert wird. Das bedeutet mehr als ein Zettelchen auf dem steht "Rudis Sohn".

Also den Beweis sähe ich als gegeben an, wenn das Blut hier den gläsernen Schuh spielt. Frage ist nur, warum wird das nicht abgeprüft?

Das Ding ist ja, bis zum Beweis der Schuld müssen (und sollten) die jetzt Ausgeschlossenen als unschuldig betrachtet werden. Man stelle sich vor, einer von denen ist unschuldig. Der wird jetzt durch die Medienberichte den Ruf als Dopingsünder nie mehr los.

Und diejenigen die gedopt haben: Ausschluss von allen offiziellen Radrennen - für immer!
 
TESA schrieb:
Wer glaubt das denn noch wirklich ernsthaft?
Schlimmeres kann man dem Radsport nicht antun!


Der Glaube gehört den Religionen. Oder willst Du mir auch unterstellen ich bin ein Mörder weil ich ein großes Kochmesser in meiner Küche habe ???

Oder meinst Du ich bin ein Radprofi weil ich ein Profitrikot hab ???

Grüßle

Chris
 
Es ist schon verwunderlich, mit welcher Beharrlichkeit Du (Chrisle) das offensichtliche Doping solange wahrscheinlich nicht anerkennst, bis es von 3 Kameras gefilmt und mindestens 10 Personen aus mindestens 4 Kontinenten, unterschiedlichen Geschlechts an drei aufeinanderfolgenden Tagen vor 5 Richtern bezeugt haben, es gesehen und gehört zu haben.
Dein Vergleich mit Deinem Kochmesser und Deinem Trikot ... , mach Dich nicht lächerlich.

Es sind soviel Indizien und wenn dann (wie LG05 schon ausgeführt hat) die beträchtliche Mengen Blut den jeweiligen Radsportlern eindeutig (z.B. per DNA-Analyse) zuzuordnen sind, muß das als Beweis des Dopings gelten, es sei denn sie können glaubhafte Gründe (und keinesfalls für die Schwiegermutter!) für die Blutbeutel in Spanien darlegen. Radsportler, die, beim Vorhandensein deutlicher Indizien, sich weigern einen DNA-Vergleich mit den Blutbeuteln zuzulassen, sollten wie eine verweigerte Dopingprobe, ebenfalls gesperrt werden. Meine Meinung

Übrigens hier ein (in meinen Augen überzeugender) Kommentar in der taz

Pfeffer und Salz
dem noch nie nachgewiesen wurde, über eine rote Ampel gefahren zu sein
 
pepper.salt schrieb:
Es ist schon verwunderlich, mit welcher Beharrlichkeit Du (Chrisle) das offensichtliche Doping solange wahrscheinlich nicht anerkennst, bis es von 3 Kameras gefilmt und mindestens 10 Personen aus mindestens 4 Kontinenten, unterschiedlichen Geschlechts an drei aufeinanderfolgenden Tagen vor 5 Richtern bezeugt haben, es gesehen und gehört zu haben.
Dein Vergleich mit Deinem Kochmesser und Deinem Trikot ... , mach Dich nicht lächerlich.

Es sind soviel Indizien und wenn dann (wie LG05 schon ausgeführt hat) die beträchtliche Mengen Blut den jeweiligen Radsportlern eindeutig (z.B. per DNA-Analyse) zuzuordnen sind, muß das als Beweis des Dopings gelten, es sei denn sie können glaubhafte Gründe (und keinesfalls für die Schwiegermutter!) für die Blutbeutel in Spanien darlegen. Radsportler, die, beim Vorhandensein deutlicher Indizien, sich weigern einen DNA-Vergleich mit den Blutbeuteln zuzulassen, sollten wie eine verweigerte Dopingprobe, ebenfalls gesperrt werden. Meine Meinung

Übrigens hier ein (in meinen Augen überzeugender) Kommentar in der taz

Pfeffer und Salz
dem noch nie nachgewiesen wurde, über eine rote Ampel gefahren zu sein


So, nun erstmal zu meinem Glauben: Ich glaube, mit Eigenbut behandelt ´wurde und wird.

Ich weigere mich aber es gutzuheissen Menschen zu verurteilen wenn sie noch nichtmal angeklagt wurden geschweige denn der Prozess gemacht wurde. Ich war immer der Meinung wir leben in einem Rechtsstaat in dem gewisse Regeln gelten, was ich auch den anderen EU-Ländern unterstelle. Meines wissens ist jemand unschuldig bis er verurteilt ist und nicht bis er verdächtigt wird.

Einen Sieg wieder abzuerkennen ist im Nachhinein recht einfach (wohlgemerkt nach einer Verurteilung nicht aufgrund eines Verdachtes). Jemandem eine Chance zu geben es nocheinmal zu versuchen ein Rennen im Nachhinein zu gewinnen ist schlicht unmöglich.

Mit dem Eigenblutdoping stellt sich mir auch immernnoch die Frage was das soll es zu verbieten. Andere Trainieren in der Höhe und sind dadurch dann in tieferen Lagen besser. Sollen wir nun wirklich den Menschen die in den Anden wohnen, in der Schweiz oder sonstwo in der Höhe es auch verbieten hier Renen zu fahren, denn sie haben ja auch einen Vorteil.

Grüßle

Chris (nicht Chrisle, so klein bin ich nun auch wieder nicht):cool:
 
Sprintertier schrieb:
So, nun erstmal zu meinem Glauben: Ich glaube, mit Eigenbut behandelt ´wurde und wird.
Immerhin.

Sprintertier schrieb:
Mit dem Eigenblutdoping stellt sich mir auch immernnoch die Frage was das soll es zu verbieten. Andere Trainieren in der Höhe und sind dadurch dann in tieferen Lagen besser. Sollen wir nun wirklich den Menschen die in den Anden wohnen, in der Schweiz oder sonstwo in der Höhe es auch verbieten hier Renen zu fahren, denn sie haben ja auch einen Vorteil.
Wenn die Radsportler aus den Hohen Bergen so eine Vorteil hätten, würden sie den Radsport ohne weiteres domieren, ... ist aber nicht so.
Mit gezieltem (erlaubten) Höhentraining wird der Körper trainiert, gequält und gepuscht, und zwar der ganze Körper (deshalb vertragen ja manche kein Höhentraining :D ). Bei Epo, Blutdoping, HGH, ... wird der "nur" der Motor gepuscht und nicht die gesamte Einheit. Das ist wie den Automotor hochfriesieren und dabei die Standardbremsen, die schmalen Discountreifen und die Aldistoßdämpfer weiter zu benutzen, das kann nur gefährlich werden bei entsprechendem sportlichen Einsatz und ist im Sinne der Gesundheit der Radsportler zurecht verboten.

Sprintertier schrieb:
Grüßle

Chris (nicht Chrisle, so klein bin ich nun auch wieder nicht):cool:
Ich habe schon Fotos von Dir gesehen und habe durchaus Respekt vor Deiner Erscheinung ;) , war nur'n Späßle!

Pfeffer und Salz
in die Suppe
 
pepper.salt schrieb:
Immerhin.

Wenn die Radsportler aus den Hohen Bergen so eine Vorteil hätten, würden sie den Radsport ohne weiteres domieren, ... ist aber nicht so.
Mit gezieltem (erlaubten) Höhentraining wird der Körper trainiert, gequält und gepuscht, und zwar der ganze Körper (deshalb vertragen ja manche kein Höhentraining :D ). Bei Epo, Blutdoping, HGH, ... wird der "nur" der Motor gepuscht und nicht die gesamte Einheit. Das ist wie den Automotor hochfriesieren und dabei die Standardbremsen, die schmalen Discountreifen und die Aldistoßdämpfer weiter zu benutzen, das kann nur gefährlich werden bei entsprechendem sportlichen Einsatz und ist im Sinne der Gesundheit der Radsportler zurecht verboten.

Ich habe schon Fotos von Dir gesehen und habe durchaus Respekt vor Deiner Erscheinung ;) , war nur'n Späßle!

Pfeffer und Salz
in die Suppe

Leider wieder kein Wort zur Bestrafung ohne Anklage und schon gar nicht Verurteilung, schade, dass anscheinend auch bei Dir die Indizien für eine Bestrafung ausreichen. Also doch wilder Westen, erst hängen, dann der Prozess. Schade.

Grüßle

Chris
 
Sprintertier schrieb:
Leider wieder kein Wort zur Bestrafung ohne Anklage und schon gar nicht Verurteilung, schade, dass anscheinend auch bei Dir die Indizien für eine Bestrafung ausreichen. Also doch wilder Westen, erst hängen, dann der Prozess. Schade.

Grüßle

Chris
Es ist nun offensichtlich so, daß Blutdoping beim Radsport im großen Umfang (wenn nicht sogar flächendeckend) eingesetzt wird. Werden nun solche Mengen Blutkonserven (so wie die bei Fuentes) gefunden, die aufgrund der Umstände NUR für Blutdoping in Frage kommen und deutliche Indizien eine Zugehörigkeit dieser Blutkonserven zu einem Profiradsportler herstellen, hat dieser Radsportler vor weiteren Rennen in meinen Augen seine Unschuld zu beweisen, z.B. durch einen DNA-Vergleich.

Und auf den Hinweis, selbst wenn z.B. die Jan-Blutbeutel eindeutig (z.B. durch DNA-Analyse) dem Ulle zuzuordnen wäre, wäre das wiederum immer noch kein eindeutiger Beweis, daß er dann doch tatsächlich gedopt hat: Wenn einer mit der Waffe und Strumpfmaske in eine Bank will, kann er zehnmal behaupten er wolle nur seine Kontoauszüge holen, er kommt erstmal zurecht in Untersuchungshaft und bekommt ein Strafanklage wegen ein versuchtem Banküberfall.

Wilder Westen stimmt in soweit, daß weite verantwortliche Radsportkreise wirklich meinen, alles, was nicht bewiesen werden kann ist auch erlaubt (Standardzitat)

Ich würde die Leute auf der spanischen Liste nicht juristisch verurteilen (Geldstrafe, Haft, ...) wollen und können, aber aufgrund der Indizien ohne (den durchaus möglichen (!?) ) Gegenbeweis nicht weiter an Rennen teilnehmen lassen. Das ist in meinen Augen ein Unterschied und rechtfertigt mMn nicht Deinen Vorwurf "erst Hängen, dann der Prozess".

Wenn einer getrunken hat, darf er vorsorglich nicht Autofahren, da kann er zehnmal behaupten, er hätte schon kein juristisches Unheil beim Fahren angerichtet. Nach Deiner Unschuldsargumentation, wäre hier das Fahrverbot eine Strafe?

Pfeffer und Salz
freundlich und positiv grüßend
 
Sprintertier schrieb:
So, nun erstmal zu meinem Glauben: Ich glaube, mit Eigenbut behandelt ´wurde und wird.

Ich weigere mich aber es gutzuheissen Menschen zu verurteilen wenn sie noch nichtmal angeklagt wurden geschweige denn der Prozess gemacht wurde. Ich war immer der Meinung wir leben in einem Rechtsstaat in dem gewisse Regeln gelten, was ich auch den anderen EU-Ländern unterstelle. Meines wissens ist jemand unschuldig bis er verurteilt ist und nicht bis er verdächtigt wird.

Einen Sieg wieder abzuerkennen ist im Nachhinein recht einfach (wohlgemerkt nach einer Verurteilung nicht aufgrund eines Verdachtes). Jemandem eine Chance zu geben es nocheinmal zu versuchen ein Rennen im Nachhinein zu gewinnen ist schlicht unmöglich.

Mit dem Eigenblutdoping stellt sich mir auch immernnoch die Frage was das soll es zu verbieten. Andere Trainieren in der Höhe und sind dadurch dann in tieferen Lagen besser. Sollen wir nun wirklich den Menschen die in den Anden wohnen, in der Schweiz oder sonstwo in der Höhe es auch verbieten hier Renen zu fahren, denn sie haben ja auch einen Vorteil.

Grüßle

Chris (nicht Chrisle, so klein bin ich nun auch wieder nicht):cool:

Die meisten der Rennfahrer haben bei ihrer jeweiligen Mannschaft ein Abkommen unterschrieben, wo drinsteht, dass selbst bei dringenden Verdacht, die sofortige Suspendierung folgt. Das ist das eine.

Kein Staatsanwalt hat bisher eine Anklage gegen einen dieser Radsportler erhoben, deshalb sind sie im Sinne eines Rechtstaates alle miteinander als unschuldig anzusehen. Das ist das andere.

An jedem Arbeitsplatz kann ein Angestellter von seinem Chef wegbeordert werden. Das geht sogar ohne Angabe von Gründen.

Nach dem Motto:" Müller du verläßt sofort die Baustelle und gehst nach Hause. Du bekommst weiter dein Geld und wartest dort, bis ich was anderes für dich habe."

So etwas kommt vor, egal aus welchem Grund.

L.
 
Laktat schrieb:
Die meisten der Rennfahrer haben bei ihrer jeweiligen Mannschaft ein Abkommen unterschrieben, wo drinsteht, dass selbst bei dringenden Verdacht, die sofortige Suspendierung folgt. Das ist das eine.

Kein Staatsanwalt hat bisher eine Anklage gegen einen dieser Radsportler erhoben, deshalb sind sie im Sinne eines Rechtstaates alle miteinander als unschuldig anzusehen. Das ist das andere.

An jedem Arbeitsplatz kann ein Angestellter von seinem Chef wegbeordert werden. Das geht sogar ohne Angabe von Gründen.

Nach dem Motto:" Müller du verläßt sofort die Baustelle und gehst nach Hause. Du bekommst weiter dein Geld und wartest dort, bis ich was anderes für dich habe."

So etwas kommt vor, egal aus welchem Grund.

L.


Endlich mal ein Beispiel das auch anzuwenden ist. Leider les ich das nun zum ersten mal in einer solchen Form. Viele andere verurteilen eben schon. Aber wie gibt denn ein Teamleiter oder wer auch immer die Leute suspendiert bei einem Freispruch die Chance zurück ???

Grüßle

Chris
 
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