• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage

  • Ersteller Ersteller fresh ginger
  • Erstellt am Erstellt am
Hallo @dasulf
Habe, nach dem ich einige Zeit investiert habe, Infos für Dich zusammenzuschreiben den einleitenden Satz an dieser Stelle:


als etwas schroff empfunden und versucht das humorvoll mitzuteilen.




Wenn ich Dich richtig verstanden habe, willst Du 49/46/30 mit 15-17-19-22-25-28-32-36 schalten.
Der Sora dreifach könnte dafür ebenso geeignet sein.

Viel Erfolg!
Moinsen

Bei einem dreifachen Umwerfer steht meistens das dicke hintere Leitblech dem doch sehr kleinen Unterschied zwischen mittlerem und großen Blatt im Weg. Soll heißen, er schrappt in Stellung großes Blatt auf dem mittleren Blatt.
Das kann aber bei zweifach genauso sein, daß man das hintere Leitblech anpassen muss.
Definitiv wird man wohl den Schwenkbereich der Umwerfer nach innen anpassen müssen (also Span abheben). Bzw vielleicht geht es mit neuen Umwerfern die für Dicke Rohre ausgelegt sind.
Kettenlinie soll letztlich auf dreifach 40-41mm stehen.

Weil ich mir nicht sicher bin, ob es verstanden wurde, was ich will, zeige ich mal das Schaltschema:
49:15
---------46:15
49:17
---------46:17
49:19
---------46:19
49:22
---------46:22
.
.
.
---------46:36
------------------30:24
------------------30:28
------------------30:32
------------------30:36

Warum will ich das? 20/24 Gänge sind echt. Damit bin ich fein genug gestuft für Gruppenfahrten und breit genug für Radreise durch die Alpen. Bisher muss ich zwischen beiden Fällen die Kassette und Kette tauschen.
Außerdem hatte ich bis vor kurzem noch nie davon gehört und war auch vor 35 Jahren, als ich mein erstes Rennrad kaufte, mit keinem Wort erwähnt worden. Interessiert mich eben...

Gruß
dasulf

PS: eigentlich sollte sowas mit di2 sehr einfach zu schalten sein, ohne Leistung des Gehirns. Soweit ich weiß, lässt sich das Schaltschema nicht einfach frei programmieren. Also wird es soetwas wohl auch nie wieder geben.
 

Anzeige

Re: Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage
Moinsen

Bei einem dreifachen Umwerfer steht meistens das dicke hintere Leitblech dem doch sehr kleinen Unterschied zwischen mittlerem und großen Blatt im Weg. Soll heißen, er schrappt in Stellung großes Blatt auf dem mittleren Blatt.
Das kann aber bei zweifach genauso sein, daß man das hintere Leitblech anpassen muss.
Definitiv wird man wohl den Schwenkbereich der Umwerfer nach innen anpassen müssen (also Span abheben). Bzw vielleicht geht es mit neuen Umwerfern die für Dicke Rohre ausgelegt sind.
Kettenlinie soll letztlich auf dreifach 40-41mm stehen.

Weil ich mir nicht sicher bin, ob es verstanden wurde, was ich will, zeige ich mal das Schaltschema:
49:15
---------46:15
49:17
---------46:17
49:19
---------46:19
49:22
---------46:22
.
.
.
---------46:36
------------------30:24
------------------30:28
------------------30:32
------------------30:36

Warum will ich das? 20/24 Gänge sind echt. Damit bin ich fein genug gestuft für Gruppenfahrten und breit genug für Radreise durch die Alpen. Bisher muss ich zwischen beiden Fällen die Kassette und Kette tauschen.
Außerdem hatte ich bis vor kurzem noch nie davon gehört und war auch vor 35 Jahren, als ich mein erstes Rennrad kaufte, mit keinem Wort erwähnt worden. Interessiert mich eben...

Gruß
dasulf

PS: eigentlich sollte sowas mit di2 sehr einfach zu schalten sein, ohne Leistung des Gehirns. Soweit ich weiß, lässt sich das Schaltschema nicht einfach frei programmieren. Also wird es soetwas wohl auch nie wieder geben.
Ich hatte es glaube ich schon mal erwähnt. Ich habe seinerseits nach Vorbild von Herrn Baumann einfach einen Ultegra Umwerfer (FD-6500) genommen.

1627889769427.png
 
habe selbst ein Campa Carbonstütze von 27,2 auf 27 geschliffen dabei aber die oberste Lage nicht angekratzt.
Das war dann aber nur ein Wegschleifen der Klarlack-/Gelcoatschicht oder?
Ich schleife und säge CFK nur noch unter Wasserbenetzung (CFK-Stäbe im Drachenbau) weil ich den Staub echt nicht in der Werkstatt frei fliegend haben möchte.
 
Nächste Frage

Wie weit zieht sich normalerweise eine Kurbel auf den Vierkant zwischen
aufgesteckt und festgezogen?

Gruß
dasulf
 
Ja, hattest du erwähnt. Ein entsprechender Umwerfer liegt als 105er auch bereit. Ich finde es bloß gerade nicht mehr: welche Manipulationen hast du noch vornehmen müssen, wenn überhaupt? Wo liegt deine Kettenlinie?

Gruß
dasulf
Ich habe etwas die Anschläge für die Begrenzungsschrauben befeilt, damit der Schwenkbereich ausreicht. Kurbel ist ein FC-M730 mit 118 mm Innenlager. Kettenlinie muss ich heute Abend mal messen. Ursprünglich war es an einem KM Randonneur Extra verbaut, momentan werkelt der Umwerfer an der Koga Flyer-Baustelle.
 
Das war dann aber nur ein Wegschleifen der Klarlack-/Gelcoatschicht oder?
Ich schleife und säge CFK nur noch unter Wasserbenetzung (CFK-Stäbe im Drachenbau) weil ich den Staub echt nicht in der Werkstatt frei fliegend haben möchte.
in dem Fall fast nur der Lack,
das mit dem Wasser ist etwas zweischneidig weil die nackte Faser Wasser zieht, eine funktionierende Absagung ist da eher das mittel der wahl, allerdings mit dem normalen staubsauger vorsichtig sein. der Staub ist leitend
 
Der vorgesehene Vorbau hat einen ewig langen Schaft, die Klemmung wird in jedem Fall unterhalb des Gewindes sitzen, ergo sollte es an der Stelle auch keine Probleme geben. Also spricht aus technischen Gründen sonst irgendetwas dagegen, da mehrere Spacer zwischen die beiden geschraubten Teile zu packen, und wieviel Millimeter dürfen es maximal sein?

Freue mich auf erhellende Beiträge und danke für die Aufmerksamkeit.

Ah, ein Sunn?

Zu Beachten ist bei Spacern, wie Du auch schreibst, dass der Vorbau unterhalb des Gewindes klemmt. Es muss also im gewindelosen Bereich die Klemmkraft eingebracht werden. Die Max-Linie sollte dazu an der Stelle sein, wo sie auch bei einem Aufbau ohne Spacer wäre. Somit bringt die Erhöhung mit Spacern keinen Zugewinn an Auszug des Vorbaus.

Das Gewinde ist die Schwachstelle der Gewindegabeln. Die Bewegung des Vorbauschafts in allen Richtungen kann die Steuersatzgewinde lockern, was in der Praxis oft genug geschieht. Aufgrund der starken Kerbwirkung in den Gewindegängen verbunden mit der Dünnwandigkeit des Materials an dieser Stelle, sollte dieser Bereich sowieso nicht unnötig belastet werden.

Geschieht dies trotzdem, wird z.B. die Klemmkraft des Vorbaus im Gewindebereich eingeleitet, ist mit Deformation und Bruch zu rechnen.

Das hab ich bei einem gebrauchten Rad festgestellt. Der zu kurze Vorbau war vom Vorbesitzer zu weit herausgezogen und so gefahren worden. Die Gabel ist dadurch oberhalb der Nut des Konterrings gerissen und im folgenden verbogen worden. Das Steuerrohr war minimal krumm. Bei Lenkeinschlag hat dann der Steuersatz blockiert.

Mit einem selbstgebauten CroMoSchaft der sehr tief in die Gabel hineinragte, und oben mit Ahead-Vorbau betrieben wurde, konnte ich die Gabel wieder stabilisieren. Natürlich ist sie heute nicht mehr in Betrieb.

Gezeigt hat dieses Experiment aber eines: ein möglichst langer Vorbau, der möglichst tief klemmt, versteift und stabilisiert den gesamten Gewindebereich der Gabel immens.

Einen wichtigen Einfluss hat auch das Passungspaar von Vorbauschaft und Steuerrohr.
Hier ist möglichst wenig Luft wünschenswert, um die Hin- und Herbewegung des Schafts im Rohr zu reduzieren. Eine kleinstmögliche Spielpassung ist ideal.

In der Praxis haben hochwertige Aluvorbauten mitunter mehr Spiel, als das Stahlrohr von sog. Billigvorbauten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nächste Frage

Wie weit zieht sich normalerweise eine Kurbel auf den Vierkant zwischen
aufgesteckt und festgezogen?

Gruß
dasulf
Gute Frage.

Gibt es da verschiedene Herstellerangaben bzw. Normalwerte? Ich neige dazu die ordentlich fest zu ziehen aber mehr als 1-2mm wandert die normalerweise nicht. 2mm fand schon heftig. Das war bei einer Chinakurbel von einem Baumarktrad und dazugehöriger Lagerwelle.
 
Vielleicht meint ihr das gleiche?
Beide Seiten zusammen oder einseitig?

Mir geht es darum Kettenlinie und Q-faktor vorher abschätzen zu können.

Gruß
 
Super, die Aussage hat mir geholfen. Dann kann ich nämlich genau das machen, was ich plane:
  • Campagnolo 8fach Ergos
  • Hinterrad mit Shimano-kompatiblen Freilauf
  • Shimano 7fach-Kassette auf 8fach erweitern
Jetzt bleibt halt nur noch die Frage, ob ich für diese Kombination ein Shimano-SW oder ein Campagnolo-SW benötige.
Zusammen mit den 8fach Ergos geht nur ein 8fach Campa Schaltwerk, ein 8fach Shimano-Schaltwerk geht nur zusammen mit 10fach Ergos (diese exotische Kombi hatte ich mal in einem Reiseradler-Forum gelesen).

Moinsen

Bei einem dreifachen Umwerfer steht meistens das dicke hintere Leitblech dem doch sehr kleinen Unterschied zwischen mittlerem und großen Blatt im Weg. Soll heißen, er schrappt in Stellung großes Blatt auf dem mittleren Blatt.
Das kann aber bei zweifach genauso sein, daß man das hintere Leitblech anpassen muss.
Definitiv wird man wohl den Schwenkbereich der Umwerfer nach innen anpassen müssen (also Span abheben). Bzw vielleicht geht es mit neuen Umwerfern die für Dicke Rohre ausgelegt sind.
Kettenlinie soll letztlich auf dreifach 40-41mm stehen.

Weil ich mir nicht sicher bin, ob es verstanden wurde, was ich will, zeige ich mal das Schaltschema:
49:15
---------46:15
49:17
---------46:17
49:19
---------46:19
49:22
---------46:22
.
.
.
---------46:36
------------------30:24
------------------30:28
------------------30:32
------------------30:36

Warum will ich das? 20/24 Gänge sind echt. Damit bin ich fein genug gestuft für Gruppenfahrten und breit genug für Radreise durch die Alpen. Bisher muss ich zwischen beiden Fällen die Kassette und Kette tauschen.
Außerdem hatte ich bis vor kurzem noch nie davon gehört und war auch vor 35 Jahren, als ich mein erstes Rennrad kaufte, mit keinem Wort erwähnt worden. Interessiert mich eben...

Gruß
dasulf

PS: eigentlich sollte sowas mit di2 sehr einfach zu schalten sein, ohne Leistung des Gehirns. Soweit ich weiß, lässt sich das Schaltschema nicht einfach frei programmieren. Also wird es soetwas wohl auch nie wieder geben.
Es geht bei den Umwerfern, bei der Schraube, die die Gabel unten zusammenhält, einen Spacer (M4er Beilegscheiben, ich habe noch einzelne in einer der Schraubensammelbehälter drin) einzufügen. Allerdings könnte es sein, dass dann die Umwerfergabel noch eher am Rahmen antößt.
Vielleicht meint ihr das gleiche?
Beide Seiten zusammen oder einseitig?

Mir geht es darum Kettenlinie und Q-faktor vorher abschätzen zu können.

Gruß
2-3 Millimeter pro Seite, würde ich schätzen. Wie eilig mußt Du es genau wissen? Ich mache diese Woche am Erstrad eine neue Kette drauf, bei der Gelegenheit will ich auch mal wieder ein neues Chorus Vierkantlager einbauen, dann kann ich Dir das genau sagen.
 
Wie eilig mußt Du es genau wissen?
Eilt nicht wirklich.
Ich habe bloß von einem Forumskollegen einige Kurbeln mit meinem Lager vermessen lassen. Seine Teile waren aber alle NOS und nur leicht gesteckt.
Jetzt habe ich eine angeblich baugleiche FC B124 zur FC 6206 gekauft und messe selbst 6mm mehr (Q-faktor). Etwas enttäuschend für baugleich mit anderem Finish. Allerdings bei 2mm/Seite die noch weg gehen immernoch im grünen Bereich, weil ich eigentlich mit viel weniger gerechnet habe.

Gruß
 
Super, die Aussage hat mir geholfen. Dann kann ich nämlich genau das machen, was ich plane:
  • Campagnolo 8fach Ergos
  • Hinterrad mit Shimano-kompatiblen Freilauf
  • Shimano 7fach-Kassette auf 8fach erweitern
Jetzt bleibt halt nur noch die Frage, ob ich für diese Kombination ein Shimano-SW oder ein Campagnolo-SW benötige.

Zusammen mit den 8fach Ergos geht nur ein 8fach Campa Schaltwerk, ein 8fach Shimano-Schaltwerk geht nur zusammen mit 10fach Ergos (diese exotische Kombi hatte ich mal in einem Reiseradler-Forum gelesen).
(...)
Super, dann klappt das ja so, wie ich es plane. Ein Campagnolo 8fach-SW ist auch schon im Zulauf, dank @BuddyBuda
 
Zurück