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Giro d'Italia 2022

Krass, wie offensiv Bora im Finale war! Kemna macht Keldermann den Pfadfinder und der liefert auch gut ab. Das war nach den verhaltenen Aussagen zuvor so nicht zu erwarten.

Mathieu natürlich aus Prinzip genial. Aber Girmay für mich noch mehr! Eine Radlänge bis zum ersten afrikanischen Rosa...
Ich weiß gar nicht was alle mit Girmay haben, er ist doch erstmal ein Fahrer wie alle anderen auch. Nur weil er aus Afrika kommt steigert (oder schmälert) das doch seine Leistung nicht, oder warum war sein zweiter Platz jetzt "genialer" als der Sieg von vdP?
Wenn überhaupt muss man dann auch so fair sein und diesen Hype bei jedem fahrer aus einem Land betreiben, das keine große Radsportnation ist. Als Attila Valter letztes Jahr beispielsweise als erster Ungar das rosa Trikot hatte wurde das nicht so abgefeiert:rolleyes:
 
Ich weiß gar nicht was alle mit Girmay haben, er ist doch erstmal ein Fahrer wie alle anderen auch. Nur weil er aus Afrika kommt steigert (oder schmälert) das doch seine Leistung nicht, oder warum war sein zweiter Platz jetzt "genialer" als der Sieg von vdP?
Wenn überhaupt muss man dann auch so fair sein und diesen Hype bei jedem fahrer aus einem Land betreiben, das keine große Radsportnation ist. Als Attila Valter letztes Jahr beispielsweise als erster Ungar das rosa Trikot hatte wurde das nicht so abgefeiert:rolleyes:
Es geht bei Girmay nicht nur um einen Fahrer aus einem Land, sondern einem Kontinent. Das ist nicht mit Valter zu vergleichen (was dessen Leistung keineswegs schmälert!), sondern eher mit den ersten Erfolgen kolumbianischer Profis in Europa. Wer den Radsport in Afrika auch nur aus der Ferne beobachtet hat, der ahnt, dass es da wahrscheinlich ein riesiges Potenzial an Talenten und in einigen Länder eine unglaubliche Begeisterung für den Sport gibt. Girmay ist halt durch seinen Sieg in Belgien zu einer Ikone dieser Entwicklung geworden.
 
Dem Radsport tut ein bisschen Farbe ja durchaus gut.
Ich weiß noch wie Bernie Ecclestone 87 in einem Interview gesagt hat, der Formel 1 fehlt ein schneller Deutscher und ein Neger. Letztendlich ist ja alles so gekommen.
Den Einfluss von Girmay in Afrika halte ich doch für örtlich sehr begrenzt. Es zählt auf dem Kontinent halt nur Fussball, Fussball und dann vielleicht noch Fussball. Das wird sich auch so schnell nicht ändern.
 
Es geht bei Girmay nicht nur um einen Fahrer aus einem Land, sondern einem Kontinent. Das ist nicht mit Valter zu vergleichen (was dessen Leistung keineswegs schmälert!), sondern eher mit den ersten Erfolgen kolumbianischer Profis in Europa. Wer den Radsport in Afrika auch nur aus der Ferne beobachtet hat, der ahnt, dass es da wahrscheinlich ein riesiges Potenzial an Talenten und in einigen Länder eine unglaubliche Begeisterung für den Sport gibt. Girmay ist halt durch seinen Sieg in Belgien zu einer Ikone dieser Entwicklung geworden.
erstens kann man alles mit einander vergleichen ... sogar äpfel mit birnen ;)
zweitens ist Girmay nicht der erste erfolgreiche radrennfahrer aus Afrika. da gabs doch einen wesentlich erfolgreicheren und andere deren wurzeln in Afrika sind, die auch rennen gewonnen haben :daumen:
 
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Es geht bei Girmay nicht nur um einen Fahrer aus einem Land, sondern einem Kontinent. Das ist nicht mit Valter zu vergleichen (was dessen Leistung keineswegs schmälert!), sondern eher mit den ersten Erfolgen kolumbianischer Profis in Europa. Wer den Radsport in Afrika auch nur aus der Ferne beobachtet hat, der ahnt, dass es da wahrscheinlich ein riesiges Potenzial an Talenten und in einigen Länder eine unglaubliche Begeisterung für den Sport gibt. Girmay ist halt durch seinen Sieg in Belgien zu einer Ikone dieser Entwicklung geworden.
Girmay nicht der erste radrennfahrer aus Afrika. da gabs doch einen wesentlich erfolgreicheren und andere deren wurzeln in Afrika sind, die rennen gewonnen haben
 
Wer letzte Woche in Frankfurt vor Ort war versteht vermutlich besser was Girmay ausgelöst hat.

Warum sollten MvdPs Daten zu niedrig sein? 180w für 215km im Windschatten passt doch. Und Peak ist nach so einem Hügel doch uninteressant.
edit: 7min 500W am Schlussanstieg.
 
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Erstmal muss van der poel die heutige etappe in rosa überstehen. Dafür muss er pber sich hinauswachsen. Da das über sich hinauswachsen bei ihm aber schon fast als gegeben hingenommen wird, redet man wohl bur über den Ätna
 
Dem Radsport tut ein bisschen Farbe ja durchaus gut.
Ich weiß noch wie Bernie Ecclestone 87 in einem Interview gesagt hat, der Formel 1 fehlt ein schneller Deutscher und ein Neger. Letztendlich ist ja alles so gekommen.
Den Einfluss von Girmay in Afrika halte ich doch für örtlich sehr begrenzt. Es zählt auf dem Kontinent halt nur Fussball, Fussball und dann vielleicht noch Fussball. Das wird sich auch so schnell nicht ändern.
Eccelstone ist ein Arscxxxxx!
 
Krass, wie offensiv Bora im Finale war! Kemna macht Keldermann den Pfadfinder und der liefert auch gut ab. Das war nach den verhaltenen Aussagen zuvor so nicht zu erwarten.

Mathieu natürlich aus Prinzip genial. Aber Girmay für mich noch mehr! Eine Radlänge bis zum ersten afrikanischen Rosa...
Naja die Angriffe sind ja zumindest bei Kämna sein Markenzeichen. Da wird sicher noch einiges Kommen. Hat sich ja gleich erstmal wieder n Zeitabstand geben lassen um dann besser Angreifen zu können
 
Froome hat kein klassisches Eintagesrennen gewonnen, ausserdem ist er Brite und Weißer. Auch wenn er natürlich persönlich nichts dafür kann repräsentiert Froome damit indirekt die bis heute fortwirkende koloniale Unterjochung Afrikas durch Europa. Dass seine Rundfahrten-Siege in Afrika nicht das Echo ausgelöst haben, wie jetzt Girmay kann einen daher nicht wirklich verwundern.
 
Liegt ja auf der Hand;) Daher verstehe ich gar nicht, warum man bei Girmay so tut als wären erfolgreiche Radsportler aus Afrika was völlig neues...Froome hat auch nicht nur einmal an einem Tag rosa Trikot geschnuppert, sondern gleich alle drei Grand Tours gewonnen.
Froome wurde eben auch nicht nur in kenia geboren, sondern hatte anfangs auch eine keniatische Lizenz. Ich zitiere einfach mal aus Wikipedia: "
Froome wurde in Kenia geboren und widmete sich dort zunächst dem Mountainbikesport.[2] Als Jugendlicher zog er mit seinen Eltern nach Südafrika.[3] Bis 2007 bestritt Froome internationale Radrennen mit kenianischer Lizenz, seitdem fährt er aufgrund der über seine Eltern erworbenen britischen Staatsbürgerschaft mit britischer Lizenz.[4] Für Kenia gewann er 2007 die Silbermedaille bei der B-Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren, beim Straßenrennen der Afrikaspiele wurde er im selben Jahr Dritter.

Nachdem Froome 2007 bereits für das südafrikanische Continental Team Konica Minolta gefahren war, wechselte er 2008 zum ebenfalls südafrikanischen Professional Continental Team Barloworld. Für Barloworld bestritt er die Tour de France 2008 und den Giro d’Italia 2009. Er beendete diese Rundfahrten auf den Plätzen 84 und 36."
Ich hab so ein Gefühl ;) ein großer Teil der afrikanischen Bevölkerung wird sich eher mit Girmay als mit Froome identifizieren können (und wollen).
 
Es ist ja nicht so, dass wirklich Menschen aus Eritrea... in großen Massen hier rübergeflogen sind, um ihn zu unterstützen, oder täusche ich mich?
Könnten die überhaupt so einfach in größeren Massen nach D einreisen? Stichwort: Erhalt Touristenvisum für Afrikaner? Oder hat da Frontex was dagegen? duckundweg
 
Erstens haben die Girmay-Fans aber grundsätzlich mal nichts mit seiner Leistung zu tun. Zweitens weiß ich nicht, in wie weit die Leute, die ihn unterstützt haben, überhaupt dem afrikanischen Radsport irgendwas bringen, da sie vermutlich doch alle hier wohnen. Es ist ja nicht so, dass wirklich Menschen aus Eritrea... in großen Massen hier rübergeflogen sind, um ihn zu unterstützen, oder täusche ich mich?
Eine gute Freundin von mir kommt aus Ecuador. Was glaubst du was da los war als Carapaz den Giro gewann? Wieviele Jugendliche haben dadurch dort mit dem Radtraining angefangen? Eine Entwicklung wie in Kolumbien nimmt dort gerade seinen Lauf. Und die Ecuadorianer sind auch nicht in Massen zum Giro gepilgert.
 
Ich hab so ein Gefühl ;) ein großer Teil der afrikanischen Bevölkerung wird sich eher mit Girmay als mit Froome identifizieren können (und wollen).
Zumal halt froome auch seine erfolge unter britischer flagge feierte. Ich würde Erfolge von heinrich haussler auch sehr viel weniger euphorisch aufnehmen wenn er sie jetzt feiert. Ist unlogisch, weil ist ja der selbe fahrer wie zu zeiten als er für Deutschland startete, aber ist halt so.
 
Erstens haben die Girmay-Fans aber grundsätzlich mal nichts mit seiner Leistung zu tun. Zweitens weiß ich nicht, in wie weit die Leute, die ihn unterstützt haben, überhaupt dem afrikanischen Radsport irgendwas bringen, da sie vermutlich doch alle hier wohnen. Es ist ja nicht so, dass wirklich Menschen aus Eritrea... in großen Massen hier rübergeflogen sind, um ihn zu unterstützen, oder täusche ich mich?

Generell sehe ich es aber wie @G. Fahr ; ein Hype um einen Fahrer ändert sicher insgesamt nur wenig für den Radsport in Afrika (zumal das Interesse irgendwann auch wieder abnehmen wird). Generell muss ich aber auch ehrlich sagen, ich finde es gar nicht so schlimm, wenn dort der Radsport eben nicht so im Mittelpunkt steht. Jedes Land/ jeder Kontinent hat eben die Sportarten, die Interesse wecken und das unterscheidet sich nunmal. In Afrika gibt es dafür mehr begeisterte (und natürlich auch erfolgreichere) Läufer als hier. Muss ja nicht jedes Land und jeder Kontinent alles machen; beispielsweise asiatische Radprofis sind ja ebenfalls extrem selten. Das interessiert auch nicht wirklich jemanden...
Jetzt wirds wirklich einfältig. Wer ist denn hier am Werk?
 
Froome hat kein klassisches Eintagesrennen gewonnen, ausserdem ist er Brite und Weißer. Auch wenn er natürlich persönlich nichts dafür kann repräsentiert Froome damit indirekt die bis heute fortwirkende koloniale Unterjochung Afrikas durch Europa. Dass seine Rundfahrten-Siege in Afrika nicht das Echo ausgelöst haben, wie jetzt Girmay kann einen daher nicht wirklich verwundern.
Und Girmay stammt aus der Unterjochten Schicht. Das muss ich mal meinem Nachbarn(Eritrea Flüchtling) erzählen🤔
 
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