Mädchen schrieb:
Was beduetet das konkret Wiki? Kannst du das nochmal ein bißchen genauer erklären? Kommt man dann nicht mehr aus dem Quark oder ist man schneller am Limit und ko??
Also ganz grob machst du dir durch Training kleine Zellstrukturen und Verbindungen im Muskel kaputt. Ist aber nicht weiter schlimm, da der Körper diese wieder aufbaut und bei entsprechendem Training reagiert der Körper auf diesen Reiz und baut sogar mehr auf, um für die nächste Belastung besser gewappnet zu sein (Prinzip der Superkompensation). Zu langes, zu häufiges oder zu intensives Training (ist individuell unterschiedlich) führt dazu, dass die katabolen (=abbauenden) Stoffwechselprozesse überwiegen, so dass die Gefahr besteht, dass man sich in den Keller trainiert.
Training ist immer eine Gradwanderung, da du zum einen ja die Grundlagenausdauer brauchst, andererseits aber auch intensive Belastungen brauchst, um am Berg oder in der Ebene schnell zu sein. Das Problem ist einfach, dass du nicht beides gleichzeitig verbessern kannst. Wie du schon gesagt hast, nur GA macht dich "träge" und nur bolzen ist (gerade für mehrstündige Radrennen) auch nicht das Wahre, da man dann zwar eine gute Laktattoleranz hat, aber womöglcih nicht mehr genügend aerobe Ausdauer. Deshalb soll man ja mit einer möglichst hohen Grundlagenausdauer aus dem Winter kommen und erst zu Saisonbeginn verstärkt intensive Einheiten einschieben (vorher auch, aber eben nicht als Schwerpunkt).
Ich wollte damit keinem den Wind aus den Segeln nehmen (sorry Puni

), sondern nur auf ein paar Grundlagen des Trainings hinweisen. Um richtig schnell zu sein, brauchst du eine für dich angemessene Mischung von langen Einheiten und Belastungen. Es macht im Winter (aus trainingstechnischer Sicht) wenig Sinn, sich ein-bis zweimal die Woche total auszukotzen, weil du damit einen Bereich trainierst, der nicht unmittelbar gebraucht wird. Hoffe, das hilft ein wenig weiter, falls das jetzt zu unverständlich formuliert war einfach noch mal fragen!
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