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Frauenpower - Frauenfräd

Heart_&_Soul schrieb:
Moin :)



Wenn ich deine Planung so lese, bleibt nicht viel Zeit für Ehe/Beziehung ...und wenn deine Frau noch neben ihrem Beruf i.d. Ehrenamtlichkeit ist: warum? (Damit sie während deiner Touren/Rennen nicht so alleine Zuhause ist?) ;(

Irgendwo müssen noch Kompromisse her, denn ihr macht wohl eher den Plan: wann haben wir noch Ehe/Partnerschaft :eek: als es umgekehrt besser wäre .


Heike

ich fuhr schon rad, und das mit größeren umfängen als heute, und sie war schon ehrenamtlich aktiv als wir uns kennenlernten.
wir wussten beide, worauf wir uns einließen.
sie bevorzugt schwimmen, gemeinsam haben wir das laufen (habe aber sehnenprobleme beim laufen. musste also mal 4 wochen pausieren.
jetzt muss ich wohl wieder mal hinterherhecheln ;)
 
Da es ein Frauenfräd ist,
darf frau auch ein klitzekleines bisschen "über Männer ablästern ?" :devil:

*Brägel* in der neusten Tour ! :floet:
(Ohne dass ich gesponsort werde!;) )

Habe schon lange nicht mehr so herzhaft gelacht.......
 
toncoc schrieb:
[..] sie bevorzugt schwimmen, gemeinsam haben wir das laufen (habe aber sehnenprobleme beim laufen. musste also mal 4 wochen pausieren.
jetzt muss ich wohl wieder mal hinterherhecheln ;)

Dann wünsch ich dir gute Genesung und bei mir isses umgekehrt, denn ich hechel meinem Freund immer hinterher ;)
 
Heart_&_Soul schrieb:
...
Aber nichtsdestotrotz:
a) steht für mich die Beziehung an 1. Stelle und dann kommt das Hobby
b) sehe ich persönlich nicht ein, dass ich als Partnerin (egal ob Ehefrau oder Freundin) irgendwo Abstriche in der Beziehung machen muss - weil Partner ein Hobby hat oder den Kopf durchsetzen muss, um unbedingt seine Sachen durchzuziehen. Auch umgekehrt der Fall: Frau fährt Rennen etc. ! :)
(Deshalb schrieb ich auch von den "Kompromissen".)

Wenn ich deine Planung so lese, bleibt nicht viel Zeit für Ehe/Beziehung ...und wenn deine Frau noch neben ihrem Beruf i.d. Ehrenamtlichkeit ist: warum? (Damit sie während deiner Touren/Rennen nicht so alleine Zuhause ist?) ;(

Irgendwo müssen noch Kompromisse her, denn ihr macht wohl eher den Plan: wann haben wir noch Ehe/Partnerschaft :eek: als es umgekehrt besser wäre .

Die anderen Hobbys hatte ich auch nur angeführt, da sie genauso Zeitintensiv & Sportlich & auch Wettkampf-betont sind; vom anderen Part genauso was abverlangen: weniger Beziehung haben.

...


Naja, soweit müßte ich überhaupt erstmal kommen. ;)
Da ist sowieso immer wieder Ende bevor sich die Frage nach Kompromissen überhaupt stellt. :(
 
toncoc schrieb:
*freundlicherprotest*
bei uns hechel ich
nur beim laufen
und beim schwimmen
:D
hinterher

*lach*
Hallooo?????
Ich meinte es nur beim RRfahren, denn da isser der ambitioniertere Teil von uns Beiden und fährt eh mehr KM als ich :-)



cbk schrieb:
Naja, soweit müßte ich überhaupt erstmal kommen. ;)
Da ist sowieso immer wieder Ende bevor sich die Frage nach Kompromissen überhaupt stellt. :(

*hmpf*
Das ist der Moment, wo mir Atalante's Worte bzgl. "Fehler" wieder einfallen..... :floet:

VG,
Heike
 
toncoc schrieb:
wenn man arbeitet, und dieses zeitintensive hobby hat, das der partner nicht mit der gleichen freude teilt, haben wir zuwenig zeit zu zweit.

Manchmal frage ich mich schon, ob Zweierbeziehungen und Zweisamkeit nicht gnadenlos überbewertet werden. Was in aller Welt will man denn dauernd miteinander? :ka:

Ich meine: Es gibt Leute, die mehr Arbeiten. Es gibt Leute, die beruflich dauernd reisen müssen. Es gibt Leute, die sind fast nie allein, weil sie kleine Kinder haben. Da ist es gerade so gut, weil sie die wenige Zeit, die sie miteinander haben, nicht einfach verplempern. Warum also kein aufwändiges Hobby? Obendrein hat man sich auch noch was zu erzählen, wenn man einander nicht dauernd auf der Pelle hängt. :blabla:

Urlaub getrennt ist auch Urlaub voneinander: Danach weiß man wieder viel besser, warum man den anderen schätzt. :feier:

Atalante
 
Heart_&_Soul schrieb:
...
*hmpf*
Das ist der Moment, wo mir Atalante's Worte bzgl. "Fehler" wieder einfallen..... :floet:
...

Ja, hab ich auch.

Mein persönliches Highlight:
Nachdem es "Urlaub getrennt ist auch Urlaub voneinander" gab, sie mich während der Zeit unbedingt sprechen wollte und ich dann an ihren Urlaubsort angereist bin, hab ich mir so ein gewisse lmaa Haltung angeeignet.
Als ich da meine Freundin Hand in Hand mit nem anderen angetroffen hab (wohlgemerkt, sie hatte mich einbestellt), sie mir dann per sms (obwohl sie einen Meter vor mir saß) den Laufpaß gegeben hat und ich mich anschließend auf der a7 in den Kasseler Bergen nachts mit Tempo 210 (da war mir so ziemlich alles egal) fast verheizt hab, bin ich zu der Einsicht gekommen, daß das eh alles nichts wird.

Soviel zum Thema "aus Fehlern lernen". Wenn ich da wirklich lernen würde, würde das bedeuten: Laß dich nie wieder auf ne Frau ein, gibt nur herbe Enttäuschungen. Das kann's dann ja wohl auch nicht sein. ;)
 
Heart_&_Soul schrieb:
Aber nichtsdestotrotz:
a) steht für mich die Beziehung an 1. Stelle und dann kommt das Hobby
b) sehe ich persönlich nicht ein, dass ich als Partnerin (egal ob Ehefrau oder Freundin) irgendwo Abstriche in der Beziehung machen muss - weil Partner ein Hobby hat oder den Kopf durchsetzen muss, um unbedingt seine Sachen durchzuziehen. Auch umgekehrt der Fall: Frau fährt Rennen etc. ! :)
(Deshalb schrieb ich auch von den "Kompromissen".)

Mal ganz vorsichtig gesagt und mit dem Gedanken an "Männer auf Rädern": Das Ultimatum: "Das Rad oder ich" könnte auch in der Realität nach hinten los gehen. Es ist ja auch nicht nur das Rad, da gehört ja auch noch ein soziales Umfeld dazu, das auch einen gewissen Stellenwert hat.

Ich bin aber durchaus bereit, ähnliche Anwandlungen eines Partners mit möglichst viel Humor zu nehmen. Ich mag allerdings auch Menschen, die sich wirklich leidenschaftlich für etwas engagieren können, weil die oft ebenso intensive Freunde, Liebhaber und Partner sind. Ich glaube, ein Partner, dem sein Hobby so wichtig ist, wie mir meins, wird mehr Verständnis für mich haben, als jemand, der, überspitzt gesagt, auch mal ganz gern durch die Gegend rollt.

Atalante
 
cbk schrieb:
Mein persönliches Highlight:
Schräge Nummer. Nicht, dass es sowas in meinem Bekanntenkreis noch nicht gab, auch Mail und Irc haben schon als Medium herhalten dürfen, um männlichen oder weiblichen Feiglingen die Auseinandersetzung mit dem, dem sie vielleicht noch beim Frühstück gegenüber sassen, zu ersparen. :kotz:

Man lernt aber schon noch offene, ehrliche und vor allem bindungsfähige Menschen (er)kennen.

Atalante
 
Atalante schrieb:
Schräge Nummer.
...

Jo, bin dann heim, hab ihre Klamotten noch in der Nacht aus'r Wohnung auf den Pkw-Stellplatz der Tiefgarage geräumt. Da das morgens um 3 Uhr war, hab ich dabei noch meinen Nachbarn geweckt (die Räumerei war ja nicht zu überhören), der mir dann noch geholfen hat.
Danach hab ich dann das Wohnungsschloß ausgetauscht (die Bude läuft ja auf meinen Namen) und bin selber zurück in den Urlaub gestartet.
 
cbk schrieb:
[...] dabei noch meinen Nachbarn geweckt (die Räumerei war ja nicht zu überhören), der mir dann noch geholfen hat.
Danach hab ich dann das Wohnungsschloß ausgetauscht (die Bude läuft ja auf meinen Namen) und bin selber zurück in den Urlaub gestartet.

Das Beste, was du machen konntest und ich hätt dir auch als NachbariIN geholfen ;) - denn das war infam von ihr!
 
Atalante schrieb:
Mal ganz vorsichtig gesagt und mit dem Gedanken an "Männer auf Rädern": Das Ultimatum: "Das Rad oder ich" könnte auch in der Realität nach hinten los gehen. Es ist ja auch nicht nur das Rad, da gehört ja auch noch ein soziales Umfeld dazu, das auch einen gewissen Stellenwert hat.

Ich bin aber durchaus bereit, ähnliche Anwandlungen eines Partners mit möglichst viel Humor zu nehmen. Ich mag allerdings auch Menschen, die sich wirklich leidenschaftlich für etwas engagieren können, weil die oft ebenso intensive Freunde, Liebhaber und Partner sind. Ich glaube, ein Partner, dem sein Hobby so wichtig ist, wie mir meins, wird mehr Verständnis für mich haben, als jemand, der, überspitzt gesagt, auch mal ganz gern durch die Gegend rollt.

*lächel*
Hey!

Setze es bei mir einfach unter "Erfahrungswerte"***** im Leben; Fehler - die ich nicht noch einmal machen und erleben möchte!! :( :(
Denn eine der ersten Voraussetzungen für eine gute Beziehung ist doch wohl auch - dass man den Anderen/die Andere bzw. "das Tun" (bezahlte Arbeit oder Hausarbeit oder oder...) auch im Allltag achtet. Wenn mir da jemand keine Achtung für meine Leistung entgegenbringt, ich es aber "bei ihm" machen soll...... Warum soll ich dann auch noch "sein" Hobby geachtet werden?
Wenn "er" so engstirnig ist und nicht gewillt ist, ein gemeinsames Hobby dazu mitzu(er)finden, damit man gut miteinander auch noch was machen kann: was soll denn diese Beziehung noch? :confused:

Äääähm..
Das ist die grobe Kurzform von dem, was mir eigentlich im Kopf herum schwebt und auf den LipFen liegt ;)

*wink aus Berlin*
Heike

P.S.:
Schönen Radurlaub @ toncoc ! :)

edit: ***** Auch die langjährige Ehe mit gemeint!
 
Heart_&_Soul schrieb:
Denn eine der ersten Voraussetzungen für eine gute Beziehung ist doch wohl auch - dass man den Anderen/die Andere bzw. "das Tun" (bezahlte Arbeit oder Hausarbeit oder oder...) auch im Allltag achtet.

Auf jeden Fall! ich argumentiere schon unter der Vorraussetzung, dass da überhaupt eine Beziehung ist, deren Erhalt sich lohnt. Leute in Gewohnheits- und Missbrauchskisten haben ganz andere Probleme als das, wie sie mit der Radfahrerei des Partners zurecht kommen.

Wenn "er" so engstirnig ist und nicht gewillt ist, ein gemeinsames Hobby dazu mitzu(er)finden, damit man gut miteinander auch noch was machen kann: was soll denn diese Beziehung noch? :confused:

Also, wenn es überhaupt keine Schnittpunkte in der Freizeitgestaltung gäbe, hätte man sich wohl gar nicht erst kennen gelernt, oder? Und wer sich schon im Sandkasten kennen gelernt hat, wird sich ja auch mit dem anderen zusammen entwickelt haben, also ganz so extrem aneinander vorbei werden wohl die wenigsten leben. Das vorweg.

ich bin aber schon fertig gebacken und Leute, die es nicht sind, sind auf jeden Fall zu jung für mich. Also entweder es passt, oder es passt nicht. Ich erfinde mich nicht neu, damit jemand anders vorrübergehend glücklicher ist.

Nun mal zu den allgemeinen Vorteilen von Zweisamkeit, ganz unabhängig von der Freizeitgestaltung:

- Wirtschafltiche Kraft. Ein Team ist da nun mal den Einzelkämpfern gegenüber im Vorteil.
- Zuverlässige Unterstützung in vielen Lebensbereichen durch den Partner
- Immer jemanden, den man selbst gut einschätzen kann, für den Reality-Check: 'Spinne ich oder die anderen?'
- Ein unterhaltsames Gegenüber bei vielen Mahlzeiten.
- Immer mal wieder neue Sichtweisen und Ideen
- Superanschmiegsame Wärmflasche in kalten Winternächten.
- Guter Sex ohne Komplikationen
- kostenlose Massagen bei bester Unterhaltung
- über wen kann man sich denn sonst so ausgiebig ärgern?

Das fällt mir so auf die Schnelle ein. :D

Und nun noch einen flüchtigen Blick auf Nachteile bei gleichem Hobby:

- Wahrscheinlich ist der Leitungsunterschied zu groß, um wirklich gemeinsames Training sinnvoll erscheinen zu lassen. Also wäre man den größten Teil der Hobbyzeit doch wieder allein. Zwischen Bedauern von nicht wirklich effektiv genutzter Trainingszeit, kratzbürstigkeit wegen Über/Unterforderung und schlechtem Gewissen, weil man den anderen ausbremst, ist alles möglich, was eine Beziehung zur Hölle machen kann.

- Ist der Leistungsunterschied fluktuierend, kann es ziemlich aufreibend werden, wenn die Partner wettbewerbsorientiert sind. Ich kenne nur wenige Leute, die diese Einstellung im Privatleben hintenanstellen können. Für Konkurrenzen innerhalb einer Partnerschaft braucht es allerdings wirklich robuste Persönlichkeiten.

Ok, zerfetzt mich. :devil:

Atalante
 
Atalante schrieb:
...
Und nun noch einen flüchtigen Blick auf Nachteile bei gleichem Hobby:

- Wahrscheinlich ist der Leitungsunterschied zu groß, um wirklich gemeinsames Training sinnvoll erscheinen zu lassen. Also wäre man den größten Teil der Hobbyzeit doch wieder allein. Zwischen Bedauern von nicht wirklich effektiv genutzter Trainingszeit, kratzbürstigkeit wegen Über/Unterforderung und schlechtem Gewissen, weil man den anderen ausbremst, ist alles möglich, was eine Beziehung zur Hölle machen kann.

- Ist der Leistungsunterschied fluktuierend, kann es ziemlich aufreibend werden, wenn die Partner wettbewerbsorientiert sind. Ich kenne nur wenige Leute, die diese Einstellung im Privatleben hintenanstellen können. Für Konkurrenzen innerhalb einer Partnerschaft braucht es allerdings wirklich robuste Persönlichkeiten.

Ok, zerfetzt mich. :devil:

Atalante

Na, das Problem dabei ist doch aber eher das Rad. Nimm ein anders Hobby und es sieht ganz anders aus.

Das hier z.B.:
doppeltrapez_kite_cut_1.jpg

(nein, ich bin nicht auf dem Foto)

Bei mir war es jedenfalls mal so, daß man sagen konnte "Wasserscheuer Pilot trifft Rettungsschwimmerin mit Höhenangst." :D
Naja, ich hab trotzdem mitgemacht. Wenn was schiefgegangen wäre, hätt sie mich schon rausgezogen. :o
 
cbk schrieb:
Bei mir war es jedenfalls mal so, daß man sagen konnte "Wasserscheuer Pilot trifft Rettungsschwimmerin mit Höhenangst." :D
Naja, ich hab trotzdem mitgemacht. Wenn was schiefgegangen wäre, hätt sie mich schon rausgezogen. :o
Aber so viel Vertrauen hattest du schon zu ihr....? ;)
 
Atalante schrieb:
Ok, zerfetzt mich. :devil:
Warum sollten wir dir denn den Gefallen tun, hmm ? :p

Atalante schrieb:
Auf jeden Fall! ich argumentiere schon unter der Vorraussetzung, dass da überhaupt eine Beziehung ist, deren Erhalt sich lohnt. Leute in Gewohnheits- und Missbrauchskisten haben ganz andere Probleme als das, wie sie mit der Radfahrerei des Partners zurecht kommen.

Ich meinte auch schon, dass man in der Beziehung drin ist und diese demnach auch die Voraussetzung ist.

Atalante schrieb:
Also, wenn es überhaupt keine Schnittpunkte in der Freizeitgestaltung gäbe, hätte man sich wohl gar nicht erst kennen gelernt, oder? Und wer sich schon im Sandkasten kennen gelernt hat, wird sich ja auch mit dem anderen zusammen entwickelt haben, also ganz so extrem aneinander vorbei werden wohl die wenigsten leben. Das vorweg..

Wer sagt denn, dass man sich nur über "Hobby" finden kann? *lach*
Bsp.:
Meinen Ex-Mann hab ich in dem Laden kennen gelernt, in dem ich gearbeitet hatte. Er zuerst Kunde, brach sein Gymnasium kurz vorm Abi ab und fing dann eine Lehre(01/1981) bei "uns" an. Dabei stellte sich heraus, dass wir Schulkameraden aus der Grundschulzeit waren (1968-1972).
Im Mai 1983 haben wir dann geheiratet, er war danach noch 3 o. 4 Monate weiter dort beschäftigt; hörte dann auf und ich blieb bis zur Geburt des 1. Kindes dort...

Du siehst: es geht auch ohne Hobby! ;)

Atalante schrieb:
ich bin aber schon fertig gebacken und Leute, die es nicht sind, sind auf jeden Fall zu jung für mich. Also entweder es passt, oder es passt nicht. Ich erfinde mich nicht neu, damit jemand anders vorrübergehend glücklicher ist.

Was heisst "fertig gebacken" für dich?
Ich habe auch meine Erfahrungen im Leben gemacht. Ob ich wollte oder nicht.... :(
Nach der Ehe-Trennung 11/00 war ich extrem vorsichtig, bin beziehungsmässig trotzdem auf die Schnute gefallen, rappelte mich wieder auf ... und war trotzdem bereit, eine neue Beziehung einzugehen und auch dabei Kompromisse zu schliessen. Nur hab ich mir im Stillen eine Grenze gesetzt, bis wo mein neuer Partner überhaupt gehen durfte. Die Grenze wurde auch erweitert, weil ich merkte: die 1. Linie war zu scharf geschnitten und es klappt sonst nicht. Die endgültige Grenze habe ich für mich gefunden und von der er auch weiss.
Ob ich mich "neu erfunden" habe, weiss ich nicht genau. Es ist "Altes und Neues" mit dabei und manches war auch ziemlich schwer für mich. Sicherlich gibt es auch Dinge, die verändert werden könnten, damit beide glücklicher sind. Aber wo gibt es das nicht?????

Atalante schrieb:
Nun mal zu den allgemeinen Vorteilen von Zweisamkeit, ganz unabhängig von der Freizeitgestaltung:
[....]
Das fällt mir so auf die Schnelle ein. :D

Yo! Hatte gestern Abend noch 2 Zusätze gefunden; sie aber leider wieder vergessen ;)
Aber wo bekommt man diesen Typus als Partner??

Atalante schrieb:
Und nun noch einen flüchtigen Blick auf Nachteile bei gleichem Hobby:

- Wahrscheinlich ist der Leitungsunterschied zu groß, um wirklich gemeinsames Training sinnvoll erscheinen zu lassen. Also wäre man den größten Teil der Hobbyzeit doch wieder allein. Zwischen Bedauern von nicht wirklich effektiv genutzter Trainingszeit, kratzbürstigkeit wegen Über/Unterforderung und schlechtem Gewissen, weil man den anderen ausbremst, ist alles möglich, was eine Beziehung zur Hölle machen kann.

- Ist der Leistungsunterschied fluktuierend, kann es ziemlich aufreibend werden, wenn die Partner wettbewerbsorientiert sind. Ich kenne nur wenige Leute, die diese Einstellung im Privatleben hintenanstellen können. Für Konkurrenzen innerhalb einer Partnerschaft braucht es allerdings wirklich robuste Persönlichkeiten.

zu 1.: Bei mir schlägt das "schlechte Gewissen" zu, weil ich z.Zt. extrem ausbremse und da lasse ich ihn lieber alleine ziehen, wenn er kleine Touren fährt(bei den Grossen hab ich eh keine Chance). Dann widerum tut es mir weh, weil wir nix gemeinsam unternehmen können....

zu 2.: Ich stelle es mir qualvoll für eine Beziehung vor, wenn dann irgendwelche Daten zwischendurch oder am Ende gesagt werden = nur noch die Zahlen zählen.

LG und ein wunderschönes WE zum Touren !

Heike
 
b-r-m schrieb:
Zweisamkeit, ganz unabhängig von der Freizeitgestaltung: :p

:eek:
Du meinst, am besten schickt man sowieso seinen Partner in die Wüste und wendet sich dem Rad als alleiniger Geliebten zu?

Darüber muss ich aber doch noch eine Weile nachdenken. :ka:

Atalante
 
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