AW: Dreiländergiro Nauders 2008
ich war letztes jahr zum ersten mal dort (tour a) und bin auch dieses jahr wieder dabei. das löste sich damals eigentlich ganz gut auf, die schnellen (und gesetzten) sind eh vorne weg, der rest verteilte sich ganz gut beim einfahren am reschenpass. bis zur abfahrt nach mals war das kein thema mehr. problem dieses jahr: es starten alle teilnehmer, also die der großen und der kleinen runde, gemeinsam. von daher wird das sicherlich "schlimmer" dieses jahr.
war mein erstes passerlebnis letztes jahr, bin den stelvio 3 tage vorher noch bei gut 30 grad im tal abgefahren und tausend tode gestorben. hitze von oben ok, aber von gleich DREI seiten auf einmal...oben, unten, fels an der seite...puh. am eigentlichen event waren es dann noch knapp 20 unten und oben dann ganze 0 grad. wenigstens schneite es nicht.
war aber ne dufte sache. nicht stressen lassen, eigenes tempo fahren. "schlimm" fand ich:
- die abfahrt in die schweiz (wurd saukalt, 0 grad halt; manche sind da mit kurzem trikot runter, ich hab extra lange handschuhe und windjacke mitgenommen)
- den ofenpass (schlimmer als der stelvio; noch gezeichnet von der langen auffahrt, dann die eisige abfahrt, und direkt eine langgezogene flache aber kontinuierliche anfahrt zum ofenpass, wo es dann auf einmal richtig warm wurde...)
- diesen gegenanstieg, wenn man über den ofenpass drüber is
alles nicht so schlimm wenn man genug hm und km in den beinen hat, aber mit 5000km im jahr und wenigen hm ist das schon was anderes als ne heimische rtf

das flache stück bis zur norbertshöhe ist natürlich deutlich angenehmer in ner gut funktionierenden gruppe zu bewältigen. erstens wehte da irgendwie der wind von schräg vorne, und das zog sich ganz gut. ich fuhr allein auf ne dreiergruppe auf, die lutschten aber nur. nach ein paar km kam dann ne größere gruppe von hinten, da flutschte das besser. etwas erholung für die norbertshöhe, letzter anstieg...ziel.
ich hab nie was schöneres auf dem rad erlebt als am stelvio durch die graue wolkendecke zu radeln, durch watte zu fahren, während über einem bei strahlend blauem himmel die sonne lacht...unvergesslich.