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Die NOS-Teile-Wahn-Galerie

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Das ist eine einteilige gegossene Stütze. Die aus Rohr und gegossenem Klemmteil gebauten kamen später.
Diese Stützen kann man gut an der konisch verlaufenden Innenwand erkennen. Manche hatten auch eingegossene Verstärkungen im Schaft.
 

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Re: Die NOS-Teile-Wahn-Galerie
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So unpraktisch ist das nicht.
Wenn der Kopf eingepresst wäre, würde die Lackierung leiden.
Die Längsnuten im Schaft sind oft farbig bzw. schwarz ausgelegt.
Dies geht am schnellsten, wenn zunächst alles komplett lackiert ist und im zweiten Schritt überdreht wird. Die Farbe bleibt dadurch in den Vertiefungen erhalten und es ergeben sich klare Ränder.
So setze ich auch meine gebrauchten Stützen mit "Montagespuren" wieder in optischen Gutzustand.
 
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Das "Sackloch " ist für die mitlaufende Zentrierspitze auf der Drehmaschine.
Sützen werden komplett schwarz lackiert und danach am Schaft fein überdreht.
Stütze ist vom Mario aus NL?

Die Stütze ist von Mario.
Ich habe sie mir noch einmal genau angesehen. Das untere Ende und ein Teil der Innenwand sind ebenfalls schwarz. Auch die Nuten am Schaft waren ursprünglich schwarz. Das Sackloch liegt genau dort, wo eine Zentrierspitze ansetzen müsste. Hätte ich auch selbst drauf kommen können, mir fehlt nur die nötige Erfahrung aus dem Metallbereich.
Vielen Dank für eure Antworten.
Gruß
tintan
 
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historische klickpedale von sampson

37222sampsonsa-large.jpg


http://www.rennrad-news.de/rennrad-markt/showproduct.php?product=19053&sort=1&cat=500&page=1
 
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In diesen Fred wollte ich schon lange was einstellen.
Vor kurzem erst erstanden:




Beides fuer mein Verstaendnis sehr guenstig.
 
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Nicht schlecht der Titan Vorbau und Lenker! :)
Bei mir ist heute ein Satz Laufräder mit Mavic Eieruhr-Naben und Mavic OR10 eingetrudelt. Entgegen meiner Erwartung gehen diese noch als NOS durch. :) Sind nur sehr dreckig und eingestaubt. Die Wolber Performance Schlauchreifen haben diesmal ihren Auftritt mit echter Patina. ;)
:jumping::cookie:
:( :wink2:
:jumping: :jumping:
 
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Ich würde so eine OR 10 gerne mal neben eine Record Du Monde halten, ist das der gleiche Farbton?

Gruß Reisberg
 
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Der Farbton ist ein TiN-Gold. So ähnlich wie bei Bohrern.
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Ich würde so eine OR 10 gerne mal neben eine Record Du Monde halten, ist das der gleiche Farbton?
Bei Mavic war das durchaus alles sehr unterschiedlich mit den Eloxalfarben. Französisches Laissez-faire. ;) Je nach Charge variierten die Goldtöne von käsigem Blassgold zu kräftigerem Ton. Beides hat seinen Reiz. Würde die Rec. Du Monde auch mal gern neben meinen OR10 sehen!
Hildensia: Die Naben sind Porno, die Felgen zu Gold ... aber wolltest du nicht nur Italienische Fabrikate sammeln?
Meine sind im Vergleich seeehr gold. Mich freut's. Die Mavic-Naben sind zwar nicht italienisch aber man soll ja nicht alles zu eng sehen mit den Nationalheiligtümern.... :) :cookie:
P.S. Bei den GP4 gabs auch mal hellere oder dunkle....
 
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Soweit ich mich richtig erinnere, kann man auch kleine Unterschiede im Profil zwischen Rec. du Monde und OR10 sehen. Ich muss später mal in die Werkstatt..kann sein dass ich Euch ein Vergleichsfoto schießen kann.
Hab in Neerkant übrigens zwei OR10 gekauft und diese sind auch leicht unterschiedlich im Farbton (was mich aber nicht stört, da ich sie zum Top-Preis gekauft habe).
 
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Ich hab übrigens noch ein DDR-Rad mit Renaknabe. Schön leicht, wiegt 766 g mit Flügelmuttern. Die Felge ist aus superdünnem güldenem ungeöstem Aluminium (es ist auch eine Delle im Felgenboden aufgrund mechanischer Einwirkung auszumachen). Gehört zwar nicht hier her, weil schon ordentlich gebraucht, aber mich würde interessieren, wer der Hersteller gewesen sein könnte. Grünert hatte zwar ungeöste Felgen, es gab sie wohl auch in anderen Farben als silber (z.B. dunkel eloxiert), aber die hatten oben kleine Löcher, wo nur die Speiche durchpasste. Da waren lange Nippel mit breitem Kopf vonnöten, der Kopf lag oben auf der Felge auf und der Nippel ging durch die Felge hindurch.
Das Gold ist wesentich blasser als das auf den OR10.
Dabei muss man aber auch sagen, dass Eloxalfarben mit der Zeit verblassen, wenn sie dem Licht ausgesetzt sind. Kann ja sein, dass die Felge mal dunkler war.
Wie ist eigentlich die OR7 gemacht? War die doppelt geöst wie die die OR10 oder hatte die keine Ösen? Die war ja noch etwas leichter. Warum?

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...Dabei muss man aber auch sagen, dass Eloxalfarben mit der Zeit verblassen, wenn sie dem Licht ausgesetzt sind. Kann ja sein, dass die Felge mal dunkler war.
Wie ist eigentlich die OR7 gemacht? War die doppelt geöst wie die die OR10 oder hatte die keine Ösen? Die war ja noch etwas leichter. Warum?
Der OR10/OR7 Unterschied würd mich auch interessieren. Mal recherchieren... :) (Man, ist das langsam alles wissenschaftlich hier... :D )
Die Mavic OR10, GP4 usw. waren tatsächlich ab Werk extrem unterschiedlich. Das hing sicher mit den Bedingungen zusammen, die in den französischen Eloxal-Bädern damals so herrschten: Stromstärke, Zeit, Farbstoffkonzentration vor dem Verdichten... Die verwendeten Farbstoffe waren in der Regel schon seinerzeit sehr lichtecht. Das Verblassen von Eloxal hat eher mit Auswaschungserscheinungen im Gebrauch zu tun, wenn die frische Eloxalschicht nach dem Einfärben im Werk mangelhaft verdichtet wurde oder eine Eloxierung zu dünn oder ohne tiefe Kapillaren ist.
Wer zuviel poliert, riskiert natürlich auch mittelschwere Farbverluste... ;)

Zur zusätzlichen Aufhellung wieder mal 'n paar NOS-Bilder:
Altes Georges Sorel und neueres Noppen-Silva:

Schwarze Bekannte von nebenan:
 
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Hier mal zum Vergleich:
Links habe ich eine geschliffene und polierte Record-Sattelstütze im Bild.
Das Foto zeigt jeden Politurfehler. Es muß also noch nachgearbeitet werden....:rolleyes::o
Rechts im Bild ist eine Stütze im Originalzustand mit den Riefen vom Abdrehen abgebildet.
Mir gefällt die polierte Version natürlich besser :)
4517477516_d26d7ab10b_b.jpg
 
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Wie ist eigentlich die OR7 gemacht? War die doppelt geöst wie die die OR10 oder hatte die keine Ösen? Die war ja noch etwas leichter. Warum?

Die einzige, mir verlässlich scheinende Quelle im Netz ist in diesem Fall Velobase.com.
Beide Mavic-Typen, OR10 und OR7 sind hier als doppelt geöst beschrieben. Der Gewichtsunterschied resultiert damit wohl aus unterschiedlich starken Strangprofilen als Ausgangsmaterial.
Eine OR10 wiegt ca. 330 g, wie übrigens auch die (baugleiche?) goldene oder silberne Mavic Rec. Du Monde. Eine OR7 bringt laut velobase nur erschreckende 260 g auf die Waage. :eek: Ein magersüchtiges Model also und damit wie gemacht z.B. für dicke Fahrertypen. ;)
Eine herkömmliche Mavic Monthlery Pro bringt es auf 395 g, die GP4 hat angeblich auch nur 395 g. Gewichtsangaben zur GP4 schwanken im Netz allerdings bis 495 g. M.E. war die GP4 tatsächlich schwerer als eine Pro.
Bei Brügelmann war die, glaub ich, mal mit mit 430 g angegeben.
Andere Mavic Leichtgewichte wie eine GEL280, hießen wohl so, weil sie weich wie Gel waren?!
Grüße
 
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Hab mal nachgewogen:

Grünert ungeöst -420g
GP4 (altes Logo)- 404 g
OR10 - 352 g
Monthléry Légère - 346 g
Monthléry Route - 390/399 g

Die GP4 wurde mal verändert, so hab ich es vor Kurzem im Tour-Forum gelesen, demnach ist die letzte Ausführung etwas schwerer.
 
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@Bonanzero:
Das die ungeöste Grünert so schwer ist... tss, tss.
Ne ungeöste Nisi Sludi ist durch die fehlenden Ösen ja viel leichter!
Dabei hatten die doch damals Materialmangel in der DDR.
Mit so schweren Felgen musste natürlich gedopt werden... ;)

Das mit den GP4 ist eine interessante Neuigkeit für mich... :)
Gewichtsschwankungen ergeben sich natürlich auch durch die Lochzahl, Ösen, Gewicht der Eloxalschicht usw....
Sind Deine OR10 32 oder 36 Loch?
Schön, wenn jemand nicht eingespeichte Felgen und eine passende Waage im Fundus hat... :cool:
Grüsse
 
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Es gibt immer auch ne Serienstreuung. Ich habe am aktuellen Projekt Felgen montiert (Kinlin Niobium 200 silberfarben) die eigentlich 390 g nach Herstellerangabe wiegen sollen. Die hintere wog dann 382 und die vordere 364- wobei die vordere weniger Löcher hat (32 zu 28). Meine Waage wiegt tendenziell eher zu schwer was ich immer merke wenn ich Teile kriege die vom Vorbesitzer gewogen worden waren (nein, nicht gekauft sondern geschenkt und getauscht so dass es wahrscheinlich keine absichtlichen Fehlangaben sind).

http://fairwheelbikes.com/kinlin-xr200-clincher-rim-p-1214.html

Wobei mir dabei auffällt, dass ich ein wenig beimeigenen Gewicht aufpassen muss, der Winterspeck muss wieder ab sonst wird das nichts mit den Felgen wenn ich Gepäck mitnehmen will... :)
 
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Die Grünert hat nicht so große Löcher. Da braucht man Spezialnippel dafür mit flachem Linsenkopf, der oben auf der Felge aufliegt und der unten sehr lang ist, damit er durch die Felge hindurch geht. Auch das ist schwerer als der Standard. Ich nehme mal an, dass dieses Prinzip aus der Ära der Holz- und Holzkernfelgen übernommen wurde.

Die gewogenen OR10 haben übrigens jeweils 36 Löcher, Masse ist gleich.
 
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Es gibt immer auch ne Serienstreuung. Ich habe am aktuellen Projekt Felgen montiert (Kinlin Niobium 200 silberfarben) die eigentlich 390 g nach Herstellerangabe wiegen sollen. Die hintere wog dann 382 und die vordere 364- wobei die vordere weniger Löcher hat (32 zu 28). Meine Waage wiegt tendenziell eher zu schwer was ich immer merke wenn ich Teile kriege die vom Vorbesitzer gewogen worden waren (nein, nicht gekauft sondern geschenkt und getauscht so dass es wahrscheinlich keine absichtlichen Fehlangaben sind).

Ich wage zu behaupten, dass die Serienstreuung bei Schlauchreifenfelgen tendenziell geringer ist als bei Drahtreifenfelgen.
Grund: SR-Felgen sind gewalzte Rohre. Selbst wenn ein Rohrrohling vorm Auswalzen in der Wandstärke variiert, ist das beim Walzprozess nicht relevant, da der Walzenabstand konstant ist. Variablen wie z.B. die Walzgeschwindigkeit haben keinen Einfluss auf die Wanddicke.
DR-Felgen hingegen werden aus einem Vollmaterial stranggepresst. Hier ist die Fließgeschwindigkeit und der Pressdruck ausschlaggebend. Da kann es auch während eines kontinuierlichen Prozesses Schwankungen geben, die Wandstärken können schwanken und das macht auf die Profillänge schon mehrere Gramm aus.
 
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