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Abfahrt

bachi

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Wie schnell fahrt ihr so den Berg runter?
und wie trainiert man am besten seine Abfahrttechnick?
Ich bin da immer etwas verkrampft und mein Topspeed war bisher nur 71 km/h.
 
kann man gut beim Cross oder beim MTB trainieren. Straßenrennen z.B. fahren und von den anderen lernen.

Geschwindigkeit hängt natürlich vom Gefälle und deren Länge ab. In den Alpen z.B. kommt man schon mal auf 90 km/h. Auf der Nordschleife gibt es Fahrer die von über 100 km/h berichten. Ich bin in der Fuchsröhre nie weit über 90 gekommen.
 
Verhält sich wie bei den Soldaten und deren Abzeichen. Die Besten haben am wenigsten zu verlieren.
 
Mein schnellstes war bis jetzt 66,38 Km/h, die B158 runter in Bad Freienwalde. Da sind so 4-6% Steigung/Gefälle auf ca. 5 Km.
Berge gibts hier in Berlin/ Brandenburg ja nicht wirklich. :D
 
71Km/h ist auch Schnell.
Meine Schnellste Abfahrt war 77,4Km/h.
Wüsste aber jetzt auch nicht, was es da zu Trainieren gäbe. Einfach laufen lassen, so lange es geht.
 
100 Eier bergab in den Alpen ist schon möglich, wenns mal ne längere Rampe ist. Spaß hab ich dabei eigentlich keinen. Bis 70 km/h find ich noch angenehm.
 
100 Eier bergab in den Alpen ist schon möglich, wenns mal ne längere Rampe ist. Spaß hab ich dabei eigentlich keinen. Bis 70 km/h find ich noch angenehm.
Jo - kann ich auch so sagen - bis 70 - 75 km/h hat man das Gefühl es "noch in der Hand zu haben" - drüber bekomme ich a "bisserl Schiss" und habe es auch abgebrochen ...
 
Küthai Richtung Insbruck beim Ötzi 2012 Vmax. 95km/h. Sich dabei Gedanken zu machen oder aus Vorsicht um 10km/h zu reduzieren würde im Fall der Fälle am Endergebnis sicherlich nichts ändern.
 
mein problem besteht vor allem in den Kurven, wie ich sie am besten anfahre usw.
trettet ihr eig den Berg runter, oder macht ihr euch nur klein?
 
Bestenfalls von außen anfahren und dann innen in der Kurve durchfahren.
Ich tret immer so lange bis auf ne gute Geschwindigkeit komme hart ein und mach mich dann klein.
 
Beschäftige dich mit dem Thema Kurventechnik im Netz. Prinzipiell im öffentlichen Straßenverkehr NIE in den Gegenverkehr außer du siehst sehr weit nach vorne, dass dir niemand entgegenkommt. Gebremst wird vor der Kurve, nicht darin. Blick nicht zwei Meter starr vorm Rad, sondern schön vorrausschauen-das Rad folgt der Blickführung. Übung übung übung....
Das war jetzt etwas banal, das nötigste hoff ich gesagt zu haben.
 
Auf Sand/Schmutz in der Kurveninnenseite achten, denn da liegt oft am meisten,
Nicht in, sondern vor der Kurve auf die richtige Geschwindigkeit abbremsen,
dahin schauen wo du hin willst ( Kurvenausgang)
langsam an die Kurventechnik herantasten, denn wenn du in der Kurve bremsen willst/musst geht das als Anfänger oft schief.
Such dir einen erfahrenen Fahrer dem du hinterher fährst und lernen kannst.
und wie schon gesagt Übung, Übung, Übung
 
Und vor allem auf die Straße konzentrieren und nicht auf den Tacho schauen. Wer bei solchen
Küthai Richtung Insbruck beim Ötzi 2012 Vmax. 95km/h....
Erlebnissen den Tacho beobachtet, um später über seine Heldentaten mit präzisen km/h-Angaben berichten zu können, ist entweder ein Geschichtenerfinder oder er hat einen Sparren locker. Bei dieser Geschwindigkeit werden pro Sekunde mehr als 26 Meter zurückgelegt, da ist jeder unnütze Blick weg von der Straße grob fahrlässig und lebensgefährlich.
 
Und vor allem auf die Straße konzentrieren und nicht auf den Tacho schauen. Wer bei solchen Erlebnissen den Tacho beobachtet, um später seine Heldentaten auf ein km/h genau berichten können, ist entweder ein Geschichtenerfinder oder er hat einen Sparren locker. Bei dieser Geschwindigkeit werden pro Sekunde immerhin mehr als 26 Meter zurückgelegt, da ist jeder unnütze Blick weg von der Straße grob fahrlässig und lebensgefährlich.
Man muss doch nich auffn Tacho schaun, für die top speed festzuhalten... das machen die Tachos doch automatisch, Top speed und so:)
 
Küthai Richtung Insbruck beim Ötzi 2012 Vmax. 95km/h. Sich dabei Gedanken zu machen oder aus Vorsicht um 10km/h zu reduzieren würde im Fall der Fälle am Endergebnis sicherlich nichts ändern.

Diese 10 km/h könnten einen aber vor den Fall der Fälle bewahren.
Denn irgendwann kommt man auch mal an die Grenzen des fahrerischen Könnens und des Materials.
Und ob man im Grenzbereich oder darunter fährt, ist ein großer Unterschied.
 
In den Alpen z.B. kommt man schon mal auf 90 km/h. Auf der Nordschleife gibt es Fahrer die von über 100 km/h berichten.

bis 70 - 75 km/h hat man das Gefühl es "noch in der Hand zu haben" - drüber bekomme ich a "bisserl Schiss"

Als armseliger Anfänge lese ich solche Threads, ehrlich gesagt, immer mit einer prickelnd-unterhaltsamen Mischung aus Faszination und Grauen. :eek: Genauso ging es mir bei diesem Thread
http://www.rennrad-news.de/forum/threads/wie-schnell-schafft-ihr-auf-der-geraden.118215/
und bei diesem erst recht:
http://www.rennrad-news.de/forum/threads/eure-höchstgeschwindigkeit.8798/

Nachdem ich selbst mit meiner bisherigen Rennrad-Kilometer-Lebensleistung von bisher vielleicht insgesamt 550 km noch über jeden Tourenschnitt oberhalb der 26 km/h froh bin und meine Maximalgeschwindigkeit mit kräftigem Rückenwind aus Nordwest auf abschüssigen mittelhessischen Landsträßchen bei 57 km/h lag, was mich beinahe veranlasste, mir vorzunehmen, mich nie wieder in einem so ein irrsinnigen Tempo ungebremst rollen zu lassen, sehe ich erstaunt, was alles im Bereich des offenbar noch Beherrschbaren liegt (und dass anscheinend manche Fahrer meine Abfahrtsgeschwindigkeit mit ein bisschen gutem Willen, wenn's mal besonders gut läuft, bergauf fahren können, was mich sehr für diese freut und mit großer Anerkenung von mir registriert wird...) :daumen:
Offenbar kann man bei solchen Rollgeschwindigkeiten auch noch freiwillig weitertreten und richtig Gas geben?! - Das wäre mir, ehrlich gesagt, mit meinen lahmen 57 km/h nicht mehr eingefallen.:confused: Sicherlich muss ich aber auch einfach noch ein Gefühl für das Rad und die Möglichkeiten und Grenzen meiner Bremsen, die Bremskraftdosierung und die zu erwartenden Bremswege etc. pp. entwickeln, um mich in derartigen Situationen nicht mehr so zu fürchten und mich sicherer zu fühlen.
Jedenfalls hoffe ich sehr, den Tag zu erleben, wo ich auch mal in so einer Diskussion schreiben kann:

"Ich bin so und so schnell gewesen. Ja, ich weiß, das klingt unglaublich und ist ziemlich gut. Danke, dass niemand meine in vielen Trainingsjahren gewonnenen Erfolge in Zweifel zieht. Allerdings: Allmählich merke auch ich, wie sehr mir im Radsport meine andauernde hohe Überlegenheit mehr und mehr zur Last wird. Aber dieses Los teilen ja nun einmal alle Genies, alle Rekordhalter und alle Wohltäter der Menschheit; - sei es nun im Sport, sei es in der Wissenschaft, und so muss wohl auch ich mich damit abfinden..."

Es ist noch ein weiter Weg dorthin, aber ich freue mich schon darauf, möglicherweise mal einen solchen Beitrag verfassen zu können.:D
 
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