• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Rennrad-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Rennrad im Wert von 4.999 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei ein Rennrad im Wert von 4.999 €!
    ➡️ Jetzt abstimmen!

Bringt meine Pendelei überhaupt was?

Slammer

Neuer Benutzer
Registriert
3 Januar 2025
Beiträge
12
Reaktionspunkte
11
Hallo Zusammen,
kurze Rahmenbedingungen: 36 Jahre, voll berufstätig, FTP ca 4 W/kg

Im Winter Rolle und Laufen mit viel VO2 Max Sachen. Dabei habe ich gute Leistungsverbesserungen erziehlt.

Seit dem ich mehr draußen fahre, hat sich keine weitere Leistungssteigerung ergeben, und das obwohl sich der Umfang eher erhöht hat. Ich bin aber deutlich ermüdungsresistenter geworden.

Bei der retrospektiven Auswertung meiner Daten sehe ich, dass ich zwar viel mehr Z2 hab, aber deutlich weniger hohe Intensität. Das kommt auch daher, dass ich öfter mal von der Arbeit heim, und am nächsten Tag in die Arbeit fahre. Dieses Rad hat kein PM. Direkt nach Feierabend bin ich mental so ausgebrannt, dass nicht wirklich hohe Intensität geht. Ganz in der Früh hab ich dann nicht gefrühstückt und da geht auch nicht viel. Pendelstrecke sind 40 km mit ca 400 hm. Da brauche ich knapp 1,5 h.

Nun meine Frage: soll ich das Pendeln weiter machen oder lieber statt insgesamt 3 h Pendeln in der Woche eine harte Einheit nach dem Abendessen?

Nachtrag: mein Ziel ist nicht noch längere Sachen schnell zu fahren (4-6 h ist kein Problem), sondern eher schneller bei kurzen Sachen (1-3 h) zu werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch absolut. Bin damit auch sehr happy und war auch wichtig für die Ausfahrten und das RadRace120. Aber jetzt möchte ich nicht (noch) ermüdungsresistenter werden
 
Dieses Rad hat kein PM.
Ist ja grundsätzlich kein Problem, man sieht ja die Geschwindigkeit und kann mit der Zeit auch etwas abschätzen, was für ne Leistung man drückt.

Dem Körper ist es am Ende auch egal, wenn die Einheit sich hart angefüllt hat, dann ist es im Hobbysport egal ob da am Ende 200 oder 250W bei rausgekommen sind, eher im Gegenteil hat Dir dein Körper dann gezeigt, dass etwas an dem Tag nicht gepasst hat.
Ganz in der Früh hab ich dann nicht gefrühstückt und da geht auch nicht viel.
Was spricht dagegen, kurz vor der Fahrt was leichtverdauliches zu sich zu nehmen und dann eben eine Tempoeinheit ins Büro zu fahren?
 
Hallo Zusammen,
kurze Rahmenbedingungen: 36 Jahre, voll berufstätig, FTP ca 4 W/kg

Im Winter Rolle und Laufen mit viel VO2 Max Sachen. Dabei habe ich gute Leistungsverbesserungen erziehlt.

Seit dem ich mehr draußen fahre, hat sich keine weitere Leistungssteigerung ergeben, und das obwohl sich der Umfang eher erhöht hat. Ich bin aber deutlich ermüdungsresistenter geworden.

Bei der retrospektiven Auswertung meiner Daten sehe ich, dass ich zwar viel mehr Z2 hab, aber deutlich weniger hohe Intensität. Das kommt auch daher, dass ich öfter mal von der Arbeit heim, und am nächsten Tag in die Arbeit fahre. Dieses Rad hat kein PM. Direkt nach Feierabend bin ich mental so ausgebrannt, dass nicht wirklich hohe Intensität geht. Ganz in der Früh hab ich dann nicht gefrühstückt und da geht auch nicht viel. Pendelstrecke sind 40 km mit ca 400 hm. Da brauche ich knapp 1,5 h.

Nun meine Frage: soll ich das Pendeln weiter machen oder lieber statt insgesamt 3 h Pendeln in der Woche eine harte Einheit nach dem Abendessen?

Nachtrag: mein Ziel ist nicht noch längere Sachen schnell zu fahren (4-6 h ist kein Problem), sondern eher schneller bei kurzen Sachen (1-3 h) zu werden

Wenn Du ohnehin über den Winter bei der VO2max bzw. entsprechenden Intervallen gute Leistungsverbesserungen erzielst hast, ist es natürlich - unabhängig von konkreten Trainingsinhalten - durchaus nicht einfach, noch weitere Verbesserungen zu erzielen. Der von Dir eingeschlagene Weg, nach dem Winterhalbjahr vermehrt L2 zu trainieren und dadurch andere Reize zu setzen, ist dabei grundsätzlich nicht falsch. Das Problem scheint mir aber darin zu liegen, dass Du nach der Arbeit mental ausgebrannt bist und morgens, wie Du schreibst, auch "nicht viel geht". Es geht hier nicht darum, in diesen Fahrten hohe Intensitäten zu erzielen, sondern darum, dass selbst normale Grundlagenfahrt keinen großen trainingsmethodischen Wert haben, wenn man zu ermüdet ist. Das kann ich sowohl aus eigener Erfahrung sagen, als auch mit Blick auf Leute bei mir aus dem Umfeld, die Arbeitswege mit dem Rad zurücklegen. Wenn man bei diesen Fahrten so kaputt ist, dass es nur noch darum geht, die Km irgendwie hinter sich zu bringen, tragen sie zum Formaufbau sehr wahrscheinlich nichts bei, allenfalls zur mentalen Erholung. Kommen dann eventuell für Pendelstrecken typische Faktoren wie viel Verkehr und häufige Ampelstopps hinzu, bleibt manchmal von der mentalen Erholung nichts übrig.
Vor dem Hintergrund schlage ich vor, Pendelei durch eine längere Ausfahrt zu ersetzen,
Wenn Du aus zwei Pendeleinheiten mit jeweils 40 km eine 80km-Runden machst und die einigermaßen ausgeruht und mit Fokus fährst, bringt das wahrscheinlich sehr viel mehr, als mental ausgebrannt oder übermüdet einfach nur Pendel-Km abzureißen. Die lange Einheit muss dann keine Intervalleinheit sein, sondern kann durchaus eine L2/L3-Einheit sein. Wenn Du am Ende der Einheit "angenehm ermüdet" bist, hast Du die Intensität richtig gewählt.
 
Mein ganzes Training besteht nur fast aus Pendeln.
Einfacher Weg ca.40km. Mach ich so ca. 3x die Woche.
Morgens um 5 Uhr Start. Da immer Intervalle (1 bis 2 mal pro Woche) und Abends locker heim.
War am Anfang nicht einfach, aber mittlerweile gehen Intervalle morgens ganz gut.

Wichtig ist die Ernährung. Abends gut die Speicher füllen und morgens direkt von Minute 1 an Kohlenhydratpulver im Getränk. 100g/h

Habe damit jetzt für meine Verhältnisse ein gutes Niveau erreicht.
 
Bei der retrospektiven Auswertung meiner Daten sehe ich, dass ich zwar viel mehr Z2 hab, aber deutlich weniger hohe Intensität. Das kommt auch daher, dass ich öfter mal von der Arbeit heim, und am nächsten Tag in die Arbeit fahre. Dieses Rad hat kein PM.
Du könntest ja auch nach HF gehen (mach ich häufig bei Pendelei - wobei Pendeln auch eine gute Gelegenheit sein kann, nach Lust & Laune zu fahren, statt auf Werte zu schielen).
Vielleicht kannst du auch (bei der Rückfahrt) niedrigschwelligere Intervalle (sweet spot..) einlegen - aber wenn du dich eh schon „mental ausgebrannt“ fühlst, besser nicht jeden Tag ;)
 
Zurück