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Der kurze Trainingsfragen Thread

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Re: Der kurze Trainingsfragen Thread
Ich nehme das auch immer als zusätzlichen Trainingsload (gerade wg. der von Dir angesprochenen Radmarathons), da ich dort nach den Hügeln auch normal weiterfahren "muss". Ich häng meist noch 20-30 Min Z2 ans WO dran.

Vor allen Dingen fühlt sich Z2 nach den vorhergegangen Intervallen dann ja richtig easy an.

@Toni R.
PS: Hubschraubär hat in den WOs ja in der Regel immer zwischen 15-30Min Z1/Z2 hinten dran, passt also alles, wenn man die WOs aus dem Wintertrainig fährt.
 
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Wie würdet ihr 3 Skitage als Belastung betrachten und wie ab nächster Woche weiter machen? Einfach regulär wieder mit MIT weitermachen? Oder ist das Skifahren zu viel Belastung und lieber noch eine halbe Woche low machen? Ich hätte es jetzt als leicht Aerob und leicht Anaerob verbucht und eventuell einfach ab Montag mit LIT gestartet und mit den Intervallen erst in der 2. Wochenhälfte angefangen :S

Kommt ja schon ein wenig darauf an, wie (gut & schnell) und wo (blaue Piste oder off-Piste) du fährst.

Meist ist ja doch der Anteil „fahren“ sehr viel weniger als der Anteil „erholen“ im Lift oder in der Kneipe.

Mir zumindest ging’s bisher auch nach einer Woche Ski (fahren oder Touren) nie so schlecht, daß ich da mehrere Tage Erholung gebraucht hätte. Zumal man ja meist schon einen Reisetag ohne Sport hat.

Also viel Spaß, gführigen Schnee und pass auf deine Knie auf!
 
Grds. gehen wir im Radsport meist ziemlich fahrlässig mit dem Warm-up und cool-down um. Wenn man sich anschaut wie das in anderen Sportarten (zumindest auf professionellem Niveau) gehandhabt wird, dann ist da mindestens 15 Minuten nicht sportartspezifisches Aufwärmen vor dem sportartspezifischen vorhanden und dann noch ein klassisches spezifisches warm-up. Cool down sind dann auch mindestens 15 Minuten, Dehnungs- und evtl. Kräftigungsübungen kommen dann noch dazu. Zur Trainingszeit wird das alles aber nicht gerechnet.
 
Frage: Machen lange WarmUps und Cooldowns überhaupt Sinn?

Wenn man zum Beispiel 4x10min SST mit 2 Min Pause fährt kann man die Einheit mit einem kurzen Warmup zb. 8min WU und 4min CD in einer Stunde fahren und der wesentliche Sinn 40min SST sind erfüllt. Warum sollte man zusätzlich noch 30min im Ga Bereich rumeiern? Gibt es dafür einen Grund?

Wäre es nicht besser eine reine GA Einheit dafür länger zu fahren?
Warum hältst Du die SST (sweetspot 88-94%?) Intervalle so kurz? Die 40min sollte man doch eigentlich rel. problemlos am Stück schaffen 🤷🏻‍♂️

Bei Schwelle oder over unders mag es ja etwas anders aussehen, aber SST 10min 🤔
 
Wenn man eine gewisse Leistung normalized fährt, kann man dann davon ausgehen, das diese Leistung über den gleichen Zeitraum im Durchschnitt fahren kann?
 
Warum hältst Du die SST (sweetspot 88-94%?) Intervalle so kurz? Die 40min sollte man doch eigentlich rel. problemlos am Stück schaffen 🤷🏻‍♂️

Bei Schwelle oder over unders mag es ja etwas anders aussehen, aber SST 10min 🤔
Die Frage im Training ist ja nicht, ob das geht, oder nicht, sondern eher, ob es je nach Trainingsphase gerade sinnvoll ist oder nicht.
 
Wenn man eine gewisse Leistung normalized fährt, kann man dann davon ausgehen, das diese Leistung über den gleichen Zeitraum im Durchschnitt fahren kann?
Das wird immer wieder so behauptet. Ich würde sagen: Das ist sehr stark von den individuellen Stärken und Schwächen des jeweiligen Fahrers abhängig.
 
Es hängt vor allem davon ab, wie die NP zustande kam und um welche Dauer es geht. Durchs Bilden der vierten Potenz, werden hohe Leistungen sehr viel stärker gewichtet und ziehen den Mittelwert stark nach oben.
Mit vielen hochintensiven, kurzen Intervallen kann man die NP damit richtig hochschießen und bspw über eine Stunde Werte erzielen, die über der FTP liegen. Coggan nennt das NP Buster.
 
Wenn man eine gewisse Leistung normalized fährt, kann man dann davon ausgehen, das diese Leistung über den gleichen Zeitraum im Durchschnitt fahren kann?

Wenn es in hohe Bereiche geht, definitiv nein. Nicht jede NP ist als AVG fahrbar, aber jede AVG ist als NP darstellbar. Zu sehen auch oft bei den absurd hohen NP-Zahlen bei den Frühjahrsklassikern über zig Stunden. Auch ein vdPoel schafft bspw. keine 390 Watt avg für fast 5 Stunden (NP von StradeB.).
 
Wenn es in hohe Bereiche geht, definitiv nein. Nicht jede NP ist als AVG fahrbar, aber jede AVG ist als NP darstellbar. Zu sehen auch oft bei den absurd hohen NP-Zahlen bei den Frühjahrsklassikern über zig Stunden. Auch ein vdPoel schafft bspw. keine 390 Watt avg für fast 5 Stunden (NP von StradeB.).
vdPoel verfügt aber auch im aneroben Bereich über Fähigkeiten, die nicht alle Fahrer haben. Darauf hatte ich mich davor ja schon bezogen.
Davon abgesehen dürfte van der Poel aber auch einen LT1 haben, der bei 350W+ liegt. Das kann er dann auch zumindest 4h fahren.
 
Das NP-Konzept wurde erfunden, um gleichmäßige und sehr variable Leistungen irgendwie vergleichbar zu machen. Die implizite Hypothese ist, dass.man das, was man als NP treten kann, auch ungefähr als AP treten können sollte. Das gilt laut Coggan aber nur bei längeren Zeitdauern von ca. einer Stunde und mehr. Je kürzer die Zeitdauer, desto mehr fallen NP und AP potenziell auseinander. Je länger die Belastung, je mehr dominiert die aerobe Ausdauer und desto aussagekräftiger soll die NP sein. So ist zumindest die Theorie.
Was die NP-Buster angeht, so war Coggans Aussage dazu, die wären bei Belastungen von rund einer Stunde und länger eher die große Ausnahme und von sehr speziellen physiologischen Eigenheiten der Sportler abhängig. Ein NP-Buster sollte daher eher als Indiz für eine zu niedrig angesetzte FTP interpretiert und diese neu getestet werden.

Die Grundidee hinter der NP ist zwar intuitiv einleuchtend, eine wissenschaftliche Überprüfung des Konzepts NP gibt es allerdings nicht.
 
Übrigens habe ich mich schon ein paarmal gefragt, ob - zumindest für manche Fahrertypen - auf gewisse Zeiträume von bspw. 40-60 Minuten per Over/Under mehr Watt avg(!) zu erreichen sind, als konstant getreten.

Man geht ja immer irgendwie davon aus, dass man konstant die höchste AVG erreichen kann, aber ich mache bspw. gern mal ca. 45 Minuten (eine Alpe lang) einminütige Wechsel von frei gefahrenen irgendwas 90 vs. 110%. Dabei habe ich oft das Gefühl, dass mir das ein wenig leichter abgeht, und ich, wenn ich es drauf anlagen würde, auch etwas über der möglichen Dauerleistung landen könnte (obwohl ich die recht oft ausfahre). Hat das schonmal jemand an sich beobachtet? Und, ja, es ist auch physiologisch erklärbar (also nicht nur mental) - dennoch irgendwie selten thematisiert.
 
Warum hältst Du die SST (sweetspot 88-94%?) Intervalle so kurz? Die 40min sollte man doch eigentlich rel. problemlos am Stück schaffen 🤷🏻‍♂️

Bei Schwelle oder over unders mag es ja etwas anders aussehen, aber SST 10min 🤔

Weil es mein Trainingsplan so sagt. Abgesehen davon hab ich noch nie einen Plan gesehen der sagt man soll 40min SST am Stück fahren.
 
Weil es mein Trainingsplan so sagt. Abgesehen davon hab ich noch nie einen Plan gesehen der sagt man soll 40min SST am Stück fahren.
Hier die Empfehlung von Tim Cusick von Trainingpeaks.com für einen SST-Block im Plan.
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Hier die Empfehlung von Tim Cusick von Trainingpeaks.com für einen SST-Block im Plan.
Anhang anzeigen 1735026
Deshalb auch meine Frage, richte mich aktuell nach dieser Grafik ... wenn man getrost auf die 50'/60' min verzichten kann, wäre ich sehr froh drüber 😅

Wobei die 2x30' gestern auch schon einiges an "Psyche" abverlangt haben, auch wenn der Puls noch ein ganzes Stück vom "max. Schwellenpuls" (168bpm bei 185HFmax) entfernt waren.

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Das "Problem" bei mir ist, dass es einen ersten Satz benötigt um richtig warm zu werden bzw. den Puls "zu kalibrieren". Im ersten Satz steigt er mehr oder weniger die ganze Zeit, im zweiten ist er wenigstens ne Zeit lang halbwegs stabil. Das fühlt sich bei 40-60min dann deutlich unangenehmer an.
Oder ich muss mich viel besser/länger/härter warm fahren 🤷🏻‍♂️ Vielleicht ein Paar anaerobe "Spitzen" einfügen die 15-20" dauern 🤔

Wie ist das mit der Progression "mit driven" genau zu verstehen?
 
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