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Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

Dezente 12 Zyl mit eingebautem Telefon auf schwarzem Leder. . .
Anhang anzeigen 1709637
Bester Siebener. Noch mit klassischem "manuellem" FW und nicht protzig. Genug Technik zum Genießen aber gerade so wenig Elektronik, dass man noch ein Auto zum Anpacken hatte. Und das war die Zeit, als man damit oder nem S600 der Alleinherrscher der Bahn war. Provokativ gesagt. Da konnte keiner mithalten. Exoten und Tuning- Extreme mal ausgenommen.
Aber ne 4-köpfige Familie vollgepackt und natürlich überladen 1.440 km in 7,5-8 Std. ans Ziel zu bringen war machbar. Cannonball im RL.
Natürlich nicht. Einen Benz aus der Zeit kaufte man nicht mit der hakeligen HS: 5- Gang Wandler. Nach einiger Zeit hab ich sogar beim manuellen Runterschalten und den Gedenkpausen dazwischen rausgehabt, wie man Zwischengas geben konnte für geschmeidigere Gangwechsel. So ein MB Wandler ist ne Instanz gewesen. Absolut.
Der schönste 7er aller Zeiten, ich finde den 4.4L 740er fast noch attraktiver.
Das würdeste als damaliger Leasingnehmer mit Hang zum Besten anders sehen.
Heutzutage muss man schon leicht irre sein, um sich nen alten V12 dieser betagten Luxusbomber zu kaufen und zu unterhalten.
V8 ist halt kompakter und die Instandhaltung drastisch einfacher zu bewältigen.
Aber wenn Geld keine Rolle spielt oder man es sich leisten will, wird man mit etwas belohnt, was man da an souveräner Laufkultur kaum in Worte fassen kann.
 
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Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
Bester Siebener. Noch mit klassischem "manuellem" FW und nicht protzig. Genug Technik zum Genießen aber gerade so wenig Elektronik, dass man noch ein Auto zum Anpacken hatte. Und das war die Zeit, als man damit oder nem S600 der Alleinherrscher der Bahn war. Provokativ gesagt. Da konnte keiner mithalten. Exoten und Tuning- Extreme mal ausgenommen.
Aber ne 4-köpfige Familie vollgepackt und natürlich überladen 1.440 km in 7,5-8 Std. ans Ziel zu bringen war machbar. Cannonball im RL.

Natürlich nicht. Einen Benz aus der Zeit kaufte man nicht mit der hakeligen HS: 5- Gang Wandler. Nach einiger Zeit hab ich sogar beim manuellen Runterschalten und den Gedenkpausen dazwischen rausgehabt, wie man Zwischengas geben konnte für geschmeidigere Gangwechsel. So ein MB Wandler ist ne Instanz gewesen. Absolut.

Das würdeste als damaliger Leasingnehmer mit Hang zum Besten anders sehen.
Heutzutage muss man schon leicht irre sein, um sich nen alten V12 dieser betagten Luxusbomber zu kaufen und zu unterhalten.
V8 ist halt kompakter und die Instandhaltung drastisch einfacher zu bewältigen.
Aber wenn Geld keine Rolle spielt oder man es sich leisten will, wird man mit etwas belohnt, was man da an souveräner Laufkultur kaum in Worte fassen kann.


Den SLK230 kenne ich mit beiden Getrieben, die Automatik ist natürlich besser, aber die Handschaltung fand ich irgendwie auch interessant, einer der wenigen Mercedes Benz die mit Handschaltung funktionieren.

Beim V12 hätte ich damals den S600 immer bevorzugt, ein Bekannter hatte den 740er E38, der war erstaunlich bissig.

Den 750i bin aber nicht gefahren, kenne ich drum nicht.

Das beste an den V12 ist das Geräusch vom Anlasser, ein sehr hochfrequentes Sirren bevor der Motor zündet und ein kurzer Ruck durchs Auto geht, anschliessend läuft der Motor butterweich.

Heutzutage sowas zu fahren ist natürlich schon etwas verrückt, aber ganz ehrlich für mich persönlich der reinste Genuss.

Unterhaltskosten eines Lamborghini kombiniert mit der Wertentwicklung eines alten Golfs, Steuern,Versicherung und Wartung summieren sich schnell auf 6-7k€/Jahr.

Den oben Fett markierten Satz unterschreibe ich.
 
Fehlerspeicher trifft keine Aussage dazu. Ich habe herausgefunden, daß er nur aussetzt wenn ich den Tempomat benutze. Ohne geht alles tadellos.
Dann ist es eher was mechanisches.
Gestänge am Ladedrucksteller mal prüfen.
Bremslichtschalter schon mal getauscht?
Obwohl er dir den melden würde.
Es können so viele Dinge sein.
Drallklappen, Ansaugbrücke all sowas.

Wie macht es sich noch mal bemerkbar?
Wenn du den tempomaten einschaltest, hast du keine Leistung mehr bis du das Fahrzeug neu startest?
Ist es ein w204?
 
Das bei den US-Autokonzernen und ihren Divisions bis in die Sechziger Jahre hinein gerne Halbfedern benutzt wurden stimmt, aber natürlich nicht nur von denen, wie das Beispiel Fiat zeigt. In Deutschland werden gerne die Nachteile einer solchen Konstruktion herausgestellt, aber es hat ja nicht nur Nachteile. 😉
Zeitgemäß war es freilich ab den Siebzigern nicht mehr und man entwickelte zum Beispiel bei GM eine De Dion-Achse, die in Deutschland in der KAD-B Baureihe zum Einsatz kam und die in meinen Augen mit zu den Besten Hinterachsen gehört, die es je gab, vielleicht sogar noch einen Tick besser als die Jaguar Hinterachse aus der Zeit.
Mir scheint da ist man dies und jenseits des großen Teich einen unterschiedlichen Weg gegangen. Die Pendelachse gab es seit Rumpler. Die fand man in Tatra und in Volkswagen. Also vor allem in Europa. Das das Fahrwerk bei vielen Autos in USA anders konstruiert war hängt möglicherweise mit den unterschiedlichen Wegeverhältnissen zusammen. Die haben sehr lange Entfernungen und recht grade Straßen in USA. Blattfedern werden schwerer sein als Schraubenfedern und Einzelradaufhängung hält den Anpressdruck der Räder konstanter.

However, der 125 hat Blattfedern der 124 nicht, obwohl die Autos recht ähnlich sind. Wenn ich bei Bullit die Szene mit dem Zurücksetzen sehe, sehe ich nicht brachiale Gewalt, ich sehe eine schlecht geführte Hinterachse.
 
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Mir scheint das ist man dies und jenseits des großen Teich einen unterschiedlichen Weg gegangen. Die Pendelachse gab es seit Rumpler. Die fand man in Tatra und in Volkswagen. Also vor allem in Europa. Das das Fahrwerk bei vielen Autos in USA anders konstruiert war hängt möglicherweise mit den unterschiedlichen Wegeverhältnissen zusammen. Die haben sehr lange Entfernungen und recht grade Straßen in USA. Blattfedern werden schwerer sein als Schraubenfedern und Einzelradaufhängung hält den Anpressdruck der Räder konstanter.

However, der 125 hat Blattfedern der 124 nicht, obwohl die Autos recht ähnlich sind. Wenn ich bei Bullit die Szene mit dem Zurücksetzen sehe, sehe ich nicht brachiale Gewalt, ich sehe eine schlecht geführte Hinterachse.
Es ist etwas komplizierter, weil es nicht nur darauf ankommt ob Blattfeder oder nicht. Die beschriebene DeDion Achse ist da ein gutes Beispiel. Die hatte ich auch in meinen DAF66 und das ist schon etwas Feines. Auch wenn da Blattfedern dran sind ist das etwas völlig anderes als die übliche klassische Starrachse, bei der das Differential Teil der ungefederten Masse ist und die Antriebsmomente munter in das Fahrwerk geleitet werden.

Ob Blattfedern schwerer sind als Schraubenfedern ist auch so eine Sache. Als reine Federn ja, aber sobald die Blattfedern zB auch die Seitenführung oder die Stabilisatorfunktion übernehmen spart man sich andere Bauteile, die bei Schraubenfedern nötig werden.

Brachiale Gewalt ist bei den klassischen US-Achsen tatsächlich ein Thema. Ein Freund von mir hat ein paar Jahre in Detroit gelebt und erzählt immer gern von den privaten Beschleunigungsrennen, die dort veranstaltet wurden. Dicker V8, dann noch einen Kompressor drauf. Da hat er mehrmals erlebt, wie sich die Hinterachse die eigenen Blattfedern um sich selbst gewickelt hat. :) Also mußten dann zusätzliche Lenker eingebaut werden, die die Momente abstützen...
 
@CarloFabi wie @Swissbob schreibt, es ist ein CLC203 220cdi. Der Turbo verabschiedet sich ohne irgendein Signal, aber nur wenn ich den Tempomat benutze. Seit ich den ruhen lasse läuft er durchgängig. Die Frage könnte sein, wie der Tempomat seine Regelung an die Motorsteuerung weitergibt und in wie fern das mit der Ansteuerung des Turbo zusammenhängt. Oder haut er den Motor in den Notlauf und dann ohne Lader ? Aber Notlauf würde in den Armaturen angezeigt werden. Das war bislang einmal der Fall allerdings ohne tatsächlichen Notlauf, ich hatte den Motor zwischenzeitlich neu gestartet.
Die andere Sache ist, ab und an ruckt der Motor kurz. Ich konnte das bislang nicht reproduzieren. Ich habe die Abgasreinigung im Verdacht. Meine täglich einfach 45 km reichen schinbar nicht zum Rekupoerieren. Ab und an fängt der Wagen kurz vor dem Ziel damit an und steht dann aber bis zur Rückfahrt in der Garage. Das versuche ich zu kompensieren indem ich unterwegs höhere Drehzahlen fahre um mehr Hitze in den Filter zu bekommen. Das Rucken bekomme ich auch weg wenn ich den Motor zeitweise 3000 touren drehen lasse. Irgendwann scheint dann der Kanal sauber zu sein und alles schnurrt wie es soll. Soweit mal mein Gefühl.
Ich versuche zu verstehen in welchen Situationen was eintritt und wie ich es beeinflussen kann. Es ist eine Maschine und die sollte nach einer gewissen Logik arbeiten. Ich mag nicht der MB Garage einen General auftrag erteilen, ebenso wenig meinen Schrauber auf gut Glück loslegen zu lassen. Der ist eher ein Opelfan....
 
@CarloFabi wie @Swissbob schreibt, es ist ein CLC203 220cdi. Der Turbo verabschiedet sich ohne irgendein Signal, aber nur wenn ich den Tempomat benutze. Seit ich den ruhen lasse läuft er durchgängig. Die Frage könnte sein, wie der Tempomat seine Regelung an die Motorsteuerung weitergibt und in wie fern das mit der Ansteuerung des Turbo zusammenhängt. Oder haut er den Motor in den Notlauf und dann ohne Lader ? Aber Notlauf würde in den Armaturen angezeigt werden. Das war bislang einmal der Fall allerdings ohne tatsächlichen Notlauf, ich hatte den Motor zwischenzeitlich neu gestartet.
Die andere Sache ist, ab und an ruckt der Motor kurz. Ich konnte das bislang nicht reproduzieren. Ich habe die Abgasreinigung im Verdacht. Meine täglich einfach 45 km reichen schinbar nicht zum Rekupoerieren. Ab und an fängt der Wagen kurz vor dem Ziel damit an und steht dann aber bis zur Rückfahrt in der Garage. Das versuche ich zu kompensieren indem ich unterwegs höhere Drehzahlen fahre um mehr Hitze in den Filter zu bekommen. Das Rucken bekomme ich auch weg wenn ich den Motor zeitweise 3000 touren drehen lasse. Irgendwann scheint dann der Kanal sauber zu sein und alles schnurrt wie es soll. Soweit mal mein Gefühl.
Ich versuche zu verstehen in welchen Situationen was eintritt und wie ich es beeinflussen kann. Es ist eine Maschine und die sollte nach einer gewissen Logik arbeiten. Ich mag nicht der MB Garage einen General auftrag erteilen, ebenso wenig meinen Schrauber auf gut Glück loslegen zu lassen. Der ist eher ein Opelfan....
Die Beladung vom Partikelfilter, wann zuletzt regeneriert u.s.w. kann Dein „Schrauber“ mit dem Tester auslesen. Da kannst Du dann sehen, ob es da ein Problem gibt.
 
Mir scheint da ist man dies und jenseits des großen Teich einen unterschiedlichen Weg gegangen. Die Pendelachse gab es seit Rumpler. Die fand man in Tatra und in Volkswagen. Also vor allem in Europa. Das das Fahrwerk bei vielen Autos in USA anders konstruiert war hängt möglicherweise mit den unterschiedlichen Wegeverhältnissen zusammen. Die haben sehr lange Entfernungen und recht grade Straßen in USA. Blattfedern werden schwerer sein als Schraubenfedern und Einzelradaufhängung hält den Anpressdruck der Räder konstanter.

However, der 125 hat Blattfedern der 124 nicht, obwohl die Autos recht ähnlich sind. Wenn ich bei Bullit die Szene mit dem Zurücksetzen sehe, sehe ich nicht brachiale Gewalt, ich sehe eine schlecht geführte Hinterachse.
Wie @GEBLA bereits geschildert hat, ist eine Blattfeder nicht unbedingt ein Nachteil beim Gewicht, da sie die Aufgabe eines Lenkers zusätzlich übernehmen kann, auch hier mit entsprechenden Vor- und Nachteilen.

Die von Dir angeführte Szene bei Bullit ist übrigens tatsächlich doch ein Problem brachialer Gewalt, da die Feder hier nicht einfach federn muss, was sie gut kann, sondern ein Moment aufnehmen muss. Da ist das Material tatsächlich im Grenzbereich und wehrt sich, die eine Seite der Federn aus-, die andere einfedernd dagegen, sich um die Hinterachse zu wickeln. Ein zusätzlicher Längslenker könnte, wie von @GEBLA bereits erwähnt, Abhilfe schaffen , aber der Ford Mustang war ein Auto fürs kleine Budget. Jedes zusätzliche Bauteil und damit zusätzliche Kosten ist da schwierig umzusetzen.
Bei US Autos mit Big Block V8, oft in Kombination mit heftig kurzen Übersetzungen der Hinterachse reden wir da allerdings auch über Drehmomente, die die meisten Achskonstruktionen europäischer Hersteller völlig überfordern würden.
Mit einer schlechten Führung hat das nichts zu tun und im alltäglichen, normalen Gebrauch würdest Du da keinerlei Probleme haben.

Aber wie ich schon im ersten Post sagte, hat die Halbfeder als auch die Starrachse nicht nur Nachteile.

Vorteil: Weniger Bauteile, sehr wirtschaftlich in Herstellung und Unterhaltung, Achswellen immer gerade und ohne weitere Gelenke. Es gibt keine Achskonstruktion, die mehr Spur- und Sturzstabilität aufweist, selbst bei Überlastung.

Kurz: Einfach, robust und kostengünstig.

Vergleich mit der von Dir erwähnten in Europa bis in die Sechziger von vielen deutschen Herstellern gebauten Pendelachse:

Natürlich kann eine gut gemachte und fein abgestimmte Einzelradaufhängung in Sachen Bodenhaftung auf schlechten Straßen im Grenzbereich mehr, als die gute, alte „Trampelachse“, keine Frage. Das ist von Vorteil.

Aber: Beim Ein- und Ausfedern kommt es zur Änderung von Spur- und Sturz. Das ist natürlich nicht so prickelnd.

Deswegen ist man letztlich im modernen Automobilbau von beiden Konzepten inzwischen weitgehend weg.
 
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Nee! Die 35% ist nur die aktuelle Beladung.
Das heißt noch ein gutes Stück weg von der nächsten Regeneration. Wann hatte er denn zuletzt regeneriert?
Das kann ich nicht sagen wann das vor dem Auslesen war. Alle paar Tage, vielleicht 2-300 km "stänkert" er vor sich hin. Alle paar Wochen nehme ich den "long-way-home" über die BAB und blase ihn mal durch, 30 min @ 3000 U/min.
 
Keine Bilder mehr?
Hier mal ein Foto von Tony Jefferies bei einer kleinen Reparatur 😃
IMG_0428.jpeg
 
Das kann ich nicht sagen wann das vor dem Auslesen war. Alle paar Tage, vielleicht 2-300 km "stänkert" er vor sich hin. Alle paar Wochen nehme ich den "long-way-home" über die BAB und blase ihn mal durch, 30 min @ 3000 U/min.
Ah! O.K. Dann ist das bei Dir im Speicher nicht hinterlegt. Bei manchen Fahrzeugen kann man das auslesen. 35 % Beladung ist jedenfalls nichts, was irgendeine Störung verursachen sollte.
 
Ah! O.K. Dann ist das bei Dir im Speicher nicht hinterlegt. Bei manchen Fahrzeugen kann man das auslesen. 35 % Beladung ist jedenfalls nichts, was irgendeine Störung verursachen sollte.
Montag bin ich bei der HU, mal sehen was der Abgastest besagt. Wenn das Probleme macht gehe ich zur MB Garage und bitte sie um Diagnose. Die haben möglicherweise besseres Material zum Fehlerauslesen als mein Schrauber mit seinem Universaldiagnose Gerät. Ich möchte gerne den Aufwand aufs Nötigste begrenzen, der Wagen ist 17 Jahre alt und hat 225 tkm.
 
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