Betr.: Hinterradachse, wieviele Millimeter mindestens im Ausfallende
Guten Tag an die Forum-Runde
Die abgebildete Nabe, 130 mm, soll in einen Rahmen, Ausfallende 135 mm, verbaut werden.
Mit Unterlegscheiben, eine rechts eine links, müßten die Ausfallenden über den Schnellspanner nicht zusammengedrückt werden.
Aber die Achse steckt dann an beiden Seiten jeweils nur 2-3 mm im Ausfallende.
Würde das reichen ?
PS: Um das Photo zu machen, habe ich die Ausfallenden etwas aufgedrückt.
ja , das reicht rein technisch betrachtet ist es nämlich
nicht so das die Achse sich im Ausfallende abstützt wie oft angenommen wird , sondern nur als Einbauführung dient , die Kräfte werden einzig und allein von den Klemmflächen der Achsmuttern und den Schnellspannerkopf/Mutter aufgenommen , genau wie eine simple Schraubverbindung , da wird die Schraube ja auch nicht auf Scherung beansprucht sondern die Pressung verhindert das sicher !
Ausserdem wären dann ja die rausstehenden Gewindegänge der Achse immer platt gedrückt und der Ausfallendenschlitz oberseitig immer mit Abdrücken der Achstummel versehen .
Nur !!!
Dazu müssen die Klemmflächen (Ausfaller ) wirklich
100% parallel zueinander stehen und wirklich eben sein , Lack darauf oder rundpolierte und dann verchromte Flächen dürfen nicht sein...sind es aber oft , daher behilft man sich mit so kleinen Zähnchen an den Anklemmflächen als Krücke , das ist dann ein Mix aus Klemmschluss und Formschluss , was man ja den Ausfallern ansieht , als Maschinenbaukonstrukteur ist das haarsträubend .
Und die Nabe muss absolut spielfrei und ohne Spannung in den Rahmen passen , schon wenige hundertstel MM sind da nicht tolerabel .
das hilft nur messen und testen .
Rahnen sind eben keine wirklichen präzisen Maschinenbauelemente , sondern haben erhebliche Abweichungen von dem was sein sollte !