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Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

Ich sag doch, die Technik ist nicht ausgereift, selbst erschwingliche E-Autos wie der Renault Zoe stehen sich die Räder eckig, als Gebrauchter.
Ein Bekannter hatte einen den er verkaufen wollte, keine Chance, letztendlich wieder in Zahlung gegeben.
Nicht nur Gebrauchtwagen, die neu nur während der durch die Subventionierung entstandenen Euphorie für Elektroautos in großer Zahl gekauft wurden und nun den Gebrauchtwagenmarkt überschwemmen stehen wie Blei auf Halde, sondern auch viele Neufahrzeuge. Sehr viele Menschen wollen eben lieber ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Auch das ist in gewisser Weise eine „Willensbekundung“ einer Mehrheit der Bevölkerung. Vielleicht sollten Politik und Hersteller nicht immer mit einem Höchstmaß an Ignoranz sich darüber hinwegsetzen und stattdessen wirklich mal offen und ehrlich über alle sich bietenden Möglichkeiten mit dem Thema umzugehen sprechen. Das gilt natürlich nicht nur für die Mobilität der Menschen, sondern auch für viele andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Dann klappt das hier auch wieder mit Demokratie und sozialem Frieden.
 

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Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
Nicht nur Gebrauchtwagen, die neu nur während der durch die Subventionierung entstandenen Euphorie für Elektroautos in großer Zahl gekauft wurden und nun den Gebrauchtwagenmarkt überschwemmen stehen wie Blei auf Halde, sondern auch viele Neufahrzeuge. Sehr viele Menschen wollen eben lieber ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Auch das ist in gewisser Weise eine „Willensbekundung“ einer Mehrheit der Bevölkerung. Vielleicht sollten Politik und Hersteller nicht immer mit einem Höchstmaß an Ignoranz sich darüber hinwegsetzen und stattdessen wirklich mal offen und ehrlich über alle sich bietenden Möglichkeiten mit dem Thema umzugehen sprechen. Das gilt natürlich nicht nur für die Mobilität der Menschen, sondern auch für viele andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Dann klappt das hier auch wieder mit Demokratie und sozialem Frieden.
Es wird immer nur an den Auswirkungen herum gedoktert, an die Wurzel will keiner ran. Das ist Global in den Industriestaaten so und in diesem Druck hängen alle drinnen. Aber keiner will Dampf aus dem Kessel lassen aus Angst abgehängt zu werden. Früher genügte ein "sachte Brauner". Heute scheint es wird nur noch die Mauer helfen an der die globale Gierkarre zerdeppert. Das macht mich traurig, enttäuscht & traurig.
 
Das ist aber ebenso ein Pseudoargument. Nur weil das bei einer Marke funktioniert, muss das noch lange nicht bei den anderen auch so sein.

Da hast du völlig Recht - das reicht nicht aus, zu beweisen, dass alle E Autobatterien 10 Jahre alt werden. Aber es indiziert durchaus, dass es ne ganze Menge gibt, die nicht nach fünf Jahren kaputt sind. Und diese kleine Extramühe einer schnellen Recherche vermisse ich leider viel zu oft in solchen emotional aufgeladenen Debatten, welche - wie @sulka treffend dargelegt hat, eigentlich aus ganz anderen Gründen geführt werden sollten.
 
Chris gehört wie ich einer Generation an die .... nicht mehr willens sind für eine überschaubare Restzeit lieb gewordene Gewohnheiten groß zu ändern.
Ich gehöre dieser Generation auch an und stelle fest, dass das Fahren in einem E-Auto sehr entspannt ist und ich den niedrigen Geräuschpegel als sehr angenehm empfinde. Dass ein E-Auto direkt und unvermittelt spurten kann ohne Turboloch oder sonstige Verzögerungen, ist mir auch sehr willkommen.

Wenn die Batterien irgendwann so sind, dass man auch im Winter hinreichend zügig laden kann und die Reichweite entsprechend ist, gäbe es für mich keinen Grund, einen Verbrenner vorzuziehen. Jetzt kommen natürlich gleich die, die sagen, die Reichweite ist doch super ...

Dazu mal ein paar Firmenwagen-Bilder aus dem wahren Leben:

Sommer - alles gut, wenn auch nicht die 480 km aus WLTP:
IMG_8861.JPG


Winter - nix gut (Fahrstrecke immer deutlich unter 130 km/h):
IMG_8993.JPG


Laden am 300kw-Lader (!) bei +7°C - den Ladestrom regelt das Fahrzeug, nicht die Säule - das Fahrzeug hätte theoretisch bis zu 175 kw laden können:
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300kw-Lader bei -8°C - auch hier: den Ladestrom regelt das Fahrzeug, nicht die Säule:
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Da hast du völlig Recht - das reicht nicht aus, zu beweisen, dass alle E Autobatterien 10 Jahre alt werden. Aber es indiziert durchaus, dass es ne ganze Menge gibt, die nicht nach fünf Jahren kaputt sind. Und diese kleine Extramühe einer schnellen Recherche vermisse ich leider viel zu oft in solchen emotional aufgeladenen Debatten, welche - wie @sulka treffend dargelegt hat, eigentlich aus ganz anderen Gründen geführt werden sollten.
Es ist doch genau so wie bei den E-Bikes, der Akku ist immer noch der Schwachpunkt, und sorry nicht jeder kann sich einen Tesla leisten, oder wie ich auch nicht wollen, bevor ich den M.sk unterstütze, gehe ich lieber zu Fuß.
 
Ist leides beides ziemlicher Quark. Das sind immer diese tausendfach widerlegten Pseudoargumente...

Zu 1.) Hier eine sehr konservative Quelle:
https://www.ingenieur.de/technik/fa...-wie-umweltfreundlich-sind-sie-unterm-strich/
Nach spätestens 4 Jahren ist das E-Auto dauerhaft im Haben - also lohnt es sich, alte Autos, welche mehr als 10000km pro Jahr bewegt haben und noch 4 Jahre fahrbar sind, auszutauschen. Das ist alles keine Religion, sondern simple Rechenarbeit.

zu 2.) Wie kann man behaupten, dass aktuell auf den Markt gebrachte Fahrzeuge weniger lang halten als früher? Das ist doch komplette Kaffeesatzleserei. Bisher wurden die PKWs immer haltbarer, warum sollte sich das jetzt plötzlich umgekehrt haben?

Gleich kommt der Nächste um die Ecke und sagt, dass die Batterien nur 5 Jahre halten, ohne jedoch vorher kurz mal bei Mobile.de zu schauen, dass da jede Menge Tesla Model S mit 10 Jahren und 250k km auf dem Buckel angeboten werden, die noch wunderbar funktionieren. Und in den 10 Jahren ist noch richtig viel passiert was die Batterietechnik betrifft.
Zu Punkt 1: Es ist leider keine simple Rechenarbeit. Simpel wird sie nur, wenn vereinfacht wird und viele Faktoren komplett ausgeblendet werden, z.B. um schnell und für jedermann nachvollziehbar zu einem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Zu 2: Man kann es behaupten, wenn man aus Fachkreisen die Auskunft erhält, dass Hersteller bei Neuwagen momentan mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 160.000 km rechnen und aus Erfahrung in der Branche weiß, das Autos durchaus deutlich länger halten können und das auch sollten.

Was ich sehr bedauerlich finde ist, dass man ein Thema leider nicht sachlich diskutieren kann, da kontroverse Meinungen und Argumente von vielen, wie auch von Dir sofort als Pseudoargumente und Quark diffamiert werden. Ein Interesse an einer Gegenmeinung und ein sachlicher Austausch von Argumenten findet heutzutage leider nicht mehr statt.
Schade. ☹️
 
Ich gehöre dieser Generation auch an und stelle fest, dass das Fahren in einem E-Auto sehr entspannt ist und ich den niedrigen Geräuschpegel als sehr angenehm empfinde. Dass ein E-Auto direkt und unvermittelt spurten kann ohne Turboloch oder sonstige Verzögerungen, ist mir auch sehr willkommen.

Wenn die Batterien irgendwann so sind, dass man auch im Winter hinreichend zügig laden kann und die Reichweite entsprechend ist, gäbe es für mich keinen Grund, einen Verbrenner vorzuziehen. Jetzt kommen natürlich gleich die, die sagen, die Reichweite ist doch super ...

Dazu mal ein paar Firmenwagen-Bilder aus dem wahren Leben:

Sommer - alles gut, wenn auch nicht die 480 km aus WLTP:
Anhang anzeigen 1505484

Winter - nix gut (Fahrstrecke immer deutlich unter 130 km/h):
Anhang anzeigen 1505485

Laden am 300kw-Lader (!) bei +7°C - den Ladestrom regelt das Fahrzeug, nicht die Säule - das Fahrzeug hätte theoretisch bis zu 175 kw laden können:
Anhang anzeigen 1505486

300kw-Lader bei -8°C - auch hier: den Ladestrom regelt das Fahrzeug, nicht die Säule:
Anhang anzeigen 1505488
Ich kann dir gerne mal meinen Einkommenssteuerbescheid zeigen, die Taschentücher mußt du aber selbst mitbringen. Mit 90km am Tag und eigenem Haus wäre ich definitiv DER E-Auto Kandidat. Ich habe dieses Jahr das Renteneintrittsalter erreicht und werde weiter arbeiten bis ich umfalle bzw. solange man mich läßt. Sicher das ist ein "Einzelschicksal" aber das teile ich mit vielen. Sagte mir wenigstens die Dame beim Finanzamt die ich fragte warum ich für letztes Jahr etwa so viel nachbezahlen muß wie ich im Vorjahr herausbekommen habe obwohl meine Frau das ganze Jahr krank war und ich 4 Monate.
Ich mach mich deswegen jetzt nicht verrückt. Ich habe schon immer geschafft über die Runden zu kommen. Aber für etwaige Anfragen habe ich ein lustiges LMAQuadrat parat. Sorry, das isso.
 
Ich kann dir gerne mal meinen Einkommenssteuerbescheid zeigen, die Taschentücher mußt du aber selbst mitbringen.
Wenn du meinen sieht, bringst du deine Tücher freiwillig und vorsichtshalber selber mit ... Könnte sonst nämlich knapp werden bei den vielen gemeinsamen Tränen ... 🥴:D
 
Zu Punkt 1: Es ist leider keine simple Rechenarbeit. Simpel wird sie nur, wenn vereinfacht wird und viele Faktoren komplett ausgeblendet werden, z.B. um schnell und für jedermann nachvollziehbar zu einem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Zu 2: Man kann es behaupten, wenn man aus Fachkreisen die Auskunft erhält, dass Hersteller bei Neuwagen momentan mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 160.000 km rechnen und aus Erfahrung in der Branche weiß, das Autos durchaus deutlich länger halten können und das auch sollten.

Was ich sehr bedauerlich finde ist, dass man ein Thema leider nicht sachlich diskutieren kann, da kontroverse Meinungen und Argumente von vielen, wie auch von Dir sofort als Pseudoargumente und Quark diffamiert werden. Ein Interesse an einer Gegenmeinung und ein sachlicher Austausch von Argumenten findet heutzutage leider nicht mehr statt.
Schade. ☹️

Das sind keine Themen, wo es um Meinungen geht, sondern um Tatsachenbehauptungen, welche entweder belegt werden können oder nicht.
Bisher habe ich von dir leider keine einzige Quelle oder einen anderen Nachweis gesehen, der deine Behauptungen stützen würde.

Was sind denn beispielsweise die Faktoren welche in obiger Studie ausgeblendet wurden?

Hast du irgendeinen Beleg für deine 160.000km Aussage? Die halte ich ehrlich gesagt in der pauschalen Form für ausgedacht ;-)
 
Ach so, und bevor jemand kommt und meint ich hätte was gegen Elektoautos.
Habe ich gar nicht!!!
Im Gegenteil. Es ist sehr zu begrüßen, wenn es mehr Auswahl gibt und wer es mag, bitte. Da ist nichts dagegen einzuwenden. Aber bitte nicht mit dem Argument, man würde damit zur Rettung der Welt beitragen und man müsse nun genau das für alle anderen vorschreiben.
Das kann nicht funktionieren. 🤗
 
Zu 2: Man kann es behaupten, wenn man aus Fachkreisen die Auskunft erhält, dass Hersteller bei Neuwagen momentan mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 160.000 km rechnen und aus Erfahrung in der Branche weiß, das Autos durchaus deutlich länger halten können und das auch sollten.
Mit dem können und sollten kann es aber nicht weit her sein, siehe Garantie von VW.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum kauften die Leute E-Autos?
Weil sie (enorm) bezuschusst wurden.
Warum hapert es beim E-Auto Kauf jetzt?
Weil sie nicht mehr oder nur noch sehr gering bezuschusst werden.
Habe Heute einen Test von einem E-Volvo (Einstiegsmodell) gelesen. Mal abgesehen davon, daß es bei 55000€ beginnt, braucht der Wagen rund 18Kw/h auf 100Km.
Ich habe mit meiner B-Klasse bis jetzt einen Verbrauch von 5,1L./100Km (Diesel) über eine Strecke von 207000Km.
Am letzten Samstag habe ich im Rhonetal 🇫🇷 an einer Tankstelle Schnellladesäulen gesehen, die niemand nutzte. 300Kw Säulen.
Ich nehme diesen Vergleich, weil das die einzige Langstrecke ist, die ich fahre.
Der Preis dort liegt bei 59cent pro KW/h bis zu einer Abnahme von 40KW, über 40KW bei 49cent pro KW/h.
Also die 18KW/h pro 100Km kosten mich dort ca. 8,80€ bzw. 10,60€.
5L. Diesel haben mich dort an diesem Tag rund 7,80€ gekostet.
Natürlich schwankt dieser Preis, und ich würde den Strom vom lokalen Lieferanten billiger bekommen.
Aber wenn die nächste Ladesäule bei mir auch in der Stadt rund 2Km weg ist, und ich an der Wohnung noch keine installieren kann, dann fahre ich den Diesel weiter.
6-8 Jahre macht er locker noch, und wenn er dann 18Jahre alt ist, möchte ich mal sehen, welches E-Auto in diesem Alter noch die erste (sehr teure) Batterie drin hat.
Danach sehen wir weiter, wer weiss, welche Sau dann durchs Dorf getrieben wird.
Lange Nutzung eines Gegenstandes ist ja auch Nachhaltigkeit.
👍
 
Das sind keine Themen, wo es um Meinungen geht, sondern um Tatsachenbehauptungen, welche entweder belegt werden können oder nicht.
Bisher habe ich von dir leider keine einzige Quelle oder einen anderen Nachweis gesehen, der deine Behauptungen stützen würde.

Was sind denn beispielsweise die Faktoren welche in obiger Studie ausgeblendet wurden?

Hast du irgendeinen Beleg für deine 160.000km Aussage? Die halte ich ehrlich gesagt in der pauschalen Form für ausgedacht ;-)
Die oben angeführte „Studie“ ist zunächst mal keine Studie, sondern ein Artikel eines Wissenschafts- und Medizinjournalisten.
Er beruft sich darin einzig auf eine Analyse der Forschungsstelle für Energiewirtschaft.
Weitere „Recherchen“ dazu gab es wohl nicht.
Auch dazu habe ich eine „Meinung“.

Zwei Fragen hätte ich noch:
Warum sollte es Themen geben, zu denen man keine Meinung haben darf? Leben wir denn nicht in einem Land, in dem gerade die Freiheit der Meinung ein hohes und schützenswertes Gut ist?🤔

Weitere Nennung von Quellen oder Nachweisen spare ich mir. Muss jetzt in dem Rahmen echt nicht sein. 😊
Danke aber für Deine Tatsachenbehauptungen und den Hinweis auf die „Studie“, die ich mit Interesse gelesen habe.
 
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