• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

Hier gerade frisch nochmal in Sachen Handbremse und Schaltknüppel
IMG_6381.jpeg
IMG_6382.jpeg
IMG_6380.jpeg
 

Anzeige

Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
Das mußt du differnzierter sehen. Chris gehört wie ich einer Generation an die einerseits keine großen Zukunftsinvestitionen mehr tätigen will oder kann und, die Natur des Menschen, nicht mehr willens sind für eine überschaubare Restzeit lieb gewordene Gewohnheiten groß zu ändern. Das hört sich hart an ist aber die Realität. Auch der Mensch, wenn manchmal auch schwer zu glauben, ist ein Bestandteil der Natur. Bei allem Schutz der Natur sollte der Mensch auch berücksichtigt werden. Gebt uns alten Säcken einfach noch etwas Zeit dann verschwinden wir eh von alleine, ihr könnt ja derweil schon mal etwas anderes machen.
Deine Stärke ist ja gerade, dass du die wirklichen Gründe mit Klarheit siehst. Dagegen gibt es von meiner Seite auch nichts einzuwenden.

Aber auch eure zu erwartende Restlebenszeit beträgt statistisch noch ca. 30 Jahre. Da stellt sich schon die Frage wie früh man "zu alt zum Ändern" ist. Ich bin daher schon gewillt, der schmerzende Stachel im Fleisch der liebgewonnen Gewohnheit zu sein, denn am Ende hat jedes Handeln Konsequenzen für die Menschen nach uns und derer sollte man zumindest deutlich bewusst sein.

Dazu kommt, dass ich seit mehr als 15 Jahren in einem Bereich arbeite, bei dem mir immer wieder erzählt wurde, dass das eh nix bringe, nicht funktionieren würde und eine total blöde Idee sei. Nichts bringt mehr Genugtuung, als dann zu beweisen, dass es doch geht und das Leben von sehr vielen Menschen positiv verändert hat ;-)
 
Puh - alle drei Vorurteile gehen E-Mobilität in einem Satz. Nicht schlecht. Da hat die deutsche Autolobby gute Arbeit geleistet. Leider nutzt ihr das jetzt auch nichts mehr..
Nicht nur die deutsche Autolobby, sondern in erster Linie der Staat die Regierung, das es anders geht , zeigen Nachbarländer, wo die E-Mobilität viel weiter ist, und erzähl mir nix von Vorurteilen 🙄
 
Du hast vollkommen recht, ein Stückchen ändern geht immer, jeder hat da sicher noch etwas Spielraum. Ein Totalumbau geht aber ab einem gewissen Alter nicht mehr. Nicht nur in dieser Altersklasse holt die Politik die Menschen aber nicht ab.
Für mich persönlich möchte ich sagen, daß ich bereits seit 20 Jahren einen Minimalisierungskurs fahre. Zähneknirschend von Bahn+Rad beim Pendeln wieder aufs Auto gewechselt habe ich kein schlechtes Gewissen wenn ich auf meinen täglichen 90 km Arbeitsweg keine 5 Liter Diesel verblase, Joyrides mache ich praktisch gar keine. Ich verlange das mir das zusteht wenn es schon nicht möglich ist mir ein zuverlässigen ÖPNV anzubieten.
Ohnehin denke ich heute sehr oft beim Verkünden neuester Untersuchungen "Och komm", das weiß ich schon seit Jahrzehnten und versuche das zu umschiffen. Ich bin allerdings auch überhaupt kein Freund von Gebots + Verbotsschildern, soweit arbeiten meine grauen Zellen das ich da selber drauf kommen kann. Ich finde das nichts besonderes aber die Wirklichkeit sagt daß du einer Masse von Deppen jeglichen Bildungsniveaus schlicht ein Schild vor die Nase tackern mußt. Das ist so.
Auch ist es so, daß ich bei der bloßen Zuteilung ins Segment "Boomer" mich in einigen Fällen schlicht diskriminiert fühle. Wach sein ist eine Selbstverständlichkeit aber Wokeness kann mächtig auf den Sack gehen.
Nehmt euch nicht zu wichtig aber macht euch nicht klein.
 
Nicht nur die deutsche Autolobby, sondern in erster Linie der Staat die Regierung, das es anders geht , zeigen Nachbarländer, wo die E-Mobilität viel weiter ist, und erzähl mir nix von Vorurteilen 🙄
Das mit der unzureichenden Ladeinfrastruktur ist mir hier in unserer Region aber zu billig. Zumal du ein Eigenheim hast und nicht mitten in der Stadt wohnst.

Zu teuer - stimmt.

Unausgereift finde ich schwierig. Frag mich in ein, zwei Jahren.
Was an meiner jetzigen Kiste definitiv unausgereift ist, hat nix mit dem Thema Elekrimobilität zu tun ;-)

Den verschiedenen Regierungen des letzten Jahrzehnts ist leider nix Besseres eingefallen als Prämien, die die grossen Automobilkonzerne in ihrer Innovation eher weiter schlafen lassen.
Man hätte sich um Infrastruktur kümmern können (Keine Tanke ohne Laden z.B.), dann wären wir schon weiter.
Prämien für erschwingliche E-Mobile hätte ich gern gesehen. Aber so, wie die Prämien gelagert waren, hat man den kleinen, günstigen, Innovatoren eher den Garaus gemacht, weil teuren Modelle der grossen Konkurrenten auf einmal preislich attraktiv wurden.
Aktuell wird der vergünstigte geldwerte Vorteil auf 95.000 hochgeschraubt. Für jene, die eh vom Dienstwageglück geküsst sind. Damit sich die grossen E-Kisten auch "verkaufen".
 
Weisheit zum Feiertag

Zitrön: vorne zieht er, hinten dröhnt er.


Gern geschehen.
(wer schon immer mal wissen wollte, warum er so heisst:p)
Verspiel dir nicht leichtfertig meine Sympathie, junger Freund ;-)

Ich bin ein grosser Fiat- und Alfa-Fan, aber in Sachen Innovation im Bereich Auto halte ich Andre Citroen für unerreicht.
 
Diejenigen, die meinen sie würden die Welt retten, wenn man ein altes Auto mit Verbrennungsmotor durch ein neues mit elektrischem Antrieb ersetzt vergessen, das zwei Drittel der Energie, die ein PKW während seiner durchschnittlichen Lebensdauer verbraucht, für den Bau des Fahrzeugs aufgewendet werden.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Nutzungsdauer heute auf den Markt gebrachter PKW geringer ist als früher.
Darüber sollte man auch mal nachdenken und eventuell auch mal über andere Lösungen von Problemen diskutieren, statt immer nur geradezu dogmatisch nur noch in eine Richtung denken zu dürfen.
 
Ich finde das ganze "Klimagetue" ums Auto ist unglaubwürdig solange man es nicht schafft auf der BAB ein Tempolimit einzuführen. Das muß kein festes für überall sein, es würde auch ein dynamisches taugen was ja für einen "Innovationsstandort" wie Deutschland kein Problem sein sollte ....
Das ist so eine wissenschaftliche Erkenntnis daß man mit einem Limit auf 120 einen großen Teil der Straßenverkehrsemisionen reduzieren könnte. Aber das will scheinbar keiner von denen die das ändern könnten wahr haben. Das ist nur ein Punkt der Unglaubwürdigkeiten mit der wir uns heute konfrontiert sehen.
Hochmut kommt vor dem Fall.
 
Nicht nur die deutsche Autolobby, sondern in erster Linie der Staat die Regierung, das es anders geht , zeigen Nachbarländer, wo die E-Mobilität viel weiter ist, und erzähl mir nix von Vorurteilen 🙄
Nicht die Autolobby, sondern die Hersteller selber hätten es in der Hand.
Mich wundert es da auch nicht, dass der Gebrauchtwagenmarkt für eFahrzeuge quasi tot ist.
z.B. VW:
  • keine extra Garantie auf Hochvoltkomponenten
  • Garantie der Hochvoltbatterie nur für den Erstkäufer (wörtlich: „… gewährt dem Käufer eines fabrikneuen elektrisch betriebenen BEV- oder PHEV-Fahrzeuges eine Garantie …“)
Wenn die Hersteller ihren Produkten ganz offensichtlich selber nicht trauen, warum sollte es dann der Kunde tun?
 
Nicht die Autolobby, sondern die Hersteller selber hätten es in der Hand.
Mich wundert es da auch nicht, dass der Gebrauchtwagenmarkt für eFahrzeuge quasi tot ist.
z.B. VW:
  • keine extra Garantie auf Hochvoltkomponenten
  • Garantie der Hochvoltbatterie nur für den Erstkäufer (wörtlich: „… gewährt dem Käufer eines fabrikneuen elektrisch betriebenen BEV- oder PHEV-Fahrzeuges eine Garantie …“)
Wenn die Hersteller ihren Produkten ganz offensichtlich selber nicht trauen, warum sollte es dann der Kunde tun?
Ich sag doch, die Technik ist nicht ausgereift, selbst erschwingliche E-Autos wie der Renault Zoe stehen sich die Räder eckig, als Gebrauchter.
Ein Bekannter hatte einen den er verkaufen wollte, keine Chance, letztendlich wieder in Zahlung gegeben.
 
Als alter frankophiler fahre ich heute freiwillig die dort zulässigen 80 km/h auf der Landstraße, meistens. Da läuft mein 16 Jahre alter 1,5 Tonner im Winter mit 5 ltr/100, im Sommer <4,5 ltr/100.
In der Zeit haben andere mehr Autos /Ressourcen) und Sprit verbraucht. Und ich muß sagen, im Realvergleich erreichen 97% von denen die alles geben ihr Ziel in der selben Zeit wie ich. Für mich ein Beispiel vom Rantackern eines Holzschildes in die Verbundglasscheibe.
Herr wirf Hirn...... ich hab 'ne Äpp
 
Im ZDF läuft gerade ein interessanter Bericht über die deutsche Industrie, zwar an Hand von Remscheid einer Hochburg der deutschen Werkzeugindustrie.
 
Ich sag doch, die Technik ist nicht ausgereift, selbst erschwingliche E-Autos wie der Renault Zoe stehen sich die Räder eckig, als Gebrauchter.
Ein Bekannter hatte einen den er verkaufen wollte, keine Chance, letztendlich wieder in Zahlung gegeben.
Gerade der Zoe ist ein absoluter Rohrkrepierer.
Gute Bekannte hatten einen Gebrauchten gekauft. Zum Glück mit 2 Jahren Gebrauchtwagengarantie durch den Renault Händler. Bis die abgelaufen war, konnten sie das Fahrzeug insgesamt fast 5 Monate wegen ständigen Werkstattaufenthalten nicht nutzen. Getauscht wurde dabei außer Batterie und Motor im Prinzip alles, was sich zwischen diesen beiden Komponenten befindet. Dabei kam es dann auch zu richtig „servicefreundlichen“ Momenten. Das Fahrzeug wurde z.B. in eine gut 180 km entfernte Zentralwerkstatt verbracht, weil die Lokale nicht mehr weiter konnte und durfte. Termin für die Fertigstellung gab es nicht. Nach 5 1/2 Wochen bekam er dann einen Anruf der Zentralwerkstatt, er soll das Fahrzeug innerhalb der nächsten 3 Tage zu den Öffnungszeiten selbst abholen…
Los geworden ist er die Schüssel nur, weil er sie beim Neukauf eines anderen Elektrofahrzeuges in Zahlung geben durfte.
Und sich dann wundern, dass die Kisten wie Blei auf dem Hof stehen.
 
Diejenigen, die meinen sie würden die Welt retten, wenn man ein altes Auto mit Verbrennungsmotor durch ein neues mit elektrischem Antrieb ersetzt vergessen, das zwei Drittel der Energie, die ein PKW während seiner durchschnittlichen Lebensdauer verbraucht, für den Bau des Fahrzeugs aufgewendet werden.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Nutzungsdauer heute auf den Markt gebrachter PKW geringer ist als früher.
Darüber sollte man auch mal nachdenken und eventuell auch mal über andere Lösungen von Problemen diskutieren, statt immer nur geradezu dogmatisch nur noch in eine Richtung denken zu dürfen.

Ist leides beides ziemlicher Quark. Das sind immer diese tausendfach widerlegten Pseudoargumente...

Zu 1.) Hier eine sehr konservative Quelle:
https://www.ingenieur.de/technik/fa...-wie-umweltfreundlich-sind-sie-unterm-strich/
Nach spätestens 4 Jahren ist das E-Auto dauerhaft im Haben - also lohnt es sich, alte Autos, welche mehr als 10000km pro Jahr bewegt haben und noch 4 Jahre fahrbar sind, auszutauschen. Das ist alles keine Religion, sondern simple Rechenarbeit.

zu 2.) Wie kann man behaupten, dass aktuell auf den Markt gebrachte Fahrzeuge weniger lang halten als früher? Das ist doch komplette Kaffeesatzleserei. Bisher wurden die PKWs immer haltbarer, warum sollte sich das jetzt plötzlich umgekehrt haben?

Gleich kommt der Nächste um die Ecke und sagt, dass die Batterien nur 5 Jahre halten, ohne jedoch vorher kurz mal bei Mobile.de zu schauen, dass da jede Menge Tesla Model S mit 10 Jahren und 250k km auf dem Buckel angeboten werden, die noch wunderbar funktionieren. Und in den 10 Jahren ist noch richtig viel passiert was die Batterietechnik betrifft.
 
Gleich kommt der Nächste um die Ecke und sagt, dass die Batterien nur 5 Jahre halten, ohne jedoch vorher kurz mal bei Mobile.de zu schauen, dass da jede Menge Tesla Model S mit 10 Jahren und 250k km auf dem Buckel angeboten werden, die noch wunderbar funktionieren. Und in den 10 Jahren ist noch richtig viel passiert was die Batterietechnik betrifft.
Das ist aber ebenso ein Pseudoargument. Nur weil das bei einer Marke funktioniert, muss das noch lange nicht bei den anderen auch so sein.
 
Das ist ein Citroën Typ 23 aus den 50gern, den es als reines Fahrgestell gab und mit allen mögliche Aufbauten (Pritsche, Kipper, Abschlepper, Transporter, Plane, Festaufbau etc.). Typ 23 hießen die schon vor dem Krieg (sahen da aber anders aus) und wurden bis Ende der Sechziger gebaut (sahen da aber auch anders aus).
Klasse, Danke. Stark, dass den gleich mehrere erkannt haben. Typ 23 sacht mir gar nix, muss ich jetzt wieder verstärkt französische SW-Filmen anschauen und mal drauf achten.

Dürfte ein Abschlepper sein, der da in Velbert in artgerechter Umgebung vor sich hin siecht.

EM5Z2582.jpg
EM5Z2591.jpg
EM5Z2597.jpg
 
Zurück