AW: Zeig her, deine(n) Klassiker! - Teil 2
also ich bewerte die qualität eines rads eigentlich immer am sattelstützendurchmesser und der ist nun mal 27,2
Zur (vermeintlichen oder tatsächlichen) Qualität des Rades hab' ich ja aber auch gar nix gesagt (außer mit dem Hinweis auf die "Schaltqualitäten" von Campa und SunTour ...

), nur etwas zur zeitgenössischen "Marktposition". Ich finde die (oft sehr bemühten ...) Unterschiede in den Ausstattungen, die zu teilweise völlig absurden Unterschieden in den Verkaufspreisen geführt haben, auch oft eher lächerlich und für meine heutige persönliche Einstufung der "Wertigkeit" (ein echtes "Igitt-Wort"

) ziemlich irrelevant, und Du kannst natürlich prinzipiell sowieso an Deine Räder schrauben, was Du für richtig hältst (oder noch herumliegen hast

), aber ich habe Deine Frage schon so verstanden, dass Du wissen wolltest, ob es zur zeitgenössischen (Markt-)"Logik" dieses Rades passen würde und insofern angemessen wäre, und da geht Campa an einem solchen Puch eher nicht, meine ich, wenn man die ursprüngliche "historische Aussage" in etwa einhalten möchte.
die triomphe würd ich jetzt, als unterstes modell das die nuovo gran sport abgelöst hat, nicht in die upperclass heben.
Schon richtig, aber es war (und ist) halt so, dass der Name "Campagnolo" einem Rad eine andere Wertigkeit verleiht, auf Grund der mystischen Aura dieser Marke, die auf einer großartigen Vergangenheit beruht. Auf einem sehr anderen Level kann man das bei ganz billigen Baumarkträdern beobachten, deren Wertigkeit durch große "
Shimano"-Aufkleber auf dem Rahmen gesteigert werden soll, obwohl (oder gerade weil) nur ein paar von den allerbilligsten
Shimano-Komponenten verbaut sind.