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Vuelta 2019

dabeste

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Quintana jetzt in der Gesamtwertung nur noch 2:24 hinter Roglic, und damit vor Valverde.
Man darf gespannt sein, was Movistar damit anstellt. o_O
 

Low7ander

minimally maximalist
ES kündigt gerade eine Diskussion über die Movistar Taktik für die kommenden Etappen an.

Edit: Es stellt sich eher die Frage wie Movistar heute Quintana in der Fluchtgruppe hatte statt Valverde... Hat sich eben so ergeben, scheint es
 
Zuletzt bearbeitet:

dabeste

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Schade auch, Pernsteiner war wohl im "zweiten Peloton" und hat 18 Minuten auf die Favoritengruppe kassiert.
So lange auf Top 10 Kurs gefahren, das ist jetzt futsch.
 

ennio_99

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Carl Fredrik Hagen zur Fluchtgruppe: "Das ist immer eine gute Option. Aber heute ging es ja schon nach wenigen 100 Metern los. Und da ist es keine Frage von Kraft oder Konzentration, ob du mit reinkommst, sondern es entscheidet sich schlicht daran, ob du ganz vorn in der Startaufstellung stehst oder weiter hinten.":oops:
 

Fe der Bergfloh

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Das war ein besonderer Tag. Hat man in allen Interviews gehört und auch an den Gesichtern erkennen können.
Kaum gönnt man den Fahrern einen Tag Ruhe, schon bolzen sie Grundlage als gäbe es kein morgen mehr... Gesink: 342 Watt über 3h und 50min. Verrückt.
 

Toelpel

Alphatierchen in der Betaversion
Vor allem darf man gespannt sein, wie sich heute bei Nairo dieser Kraftakt in den Beinen auswirken wird.
Ich vermute, gestern war jeder am Limit. Viel Kraft kann Rogic im Vergleich zu Quintana unmöglich gespart haben. Der entspannteste Fahrer dürfte vermutlich noch Valverde gewesen sein und der liegt weiterhin 2:50 Minuten hinter Roglic.

Als Anhänger von spanischen Kletterern ließ mich Movistars Taktik in der Vergangenheit häufig ungläubig verzweifeln, aber das gestern fand ich beeindruckend. Wäre Astana in der Verfolgergruppe nicht stark gefahren, Rogic hätte um sein Trikot fürchten müssen.
 

dabeste

Aktives Mitglied
Genau. Ich fand die Movistar Strategie wieder mal schwer nachvollziehbar. Vorne draufhauen und hinten in der Verfolgung arbeiten ist irgendwie Nonsens.
Ist halt mal wieder typisch Movistar, aber ich finds ein Stück weit nachvollziehbar.
Man hatte die Chance, Roglic zu isolieren, so dass er auf den letzten 50 Kilometern viel investieren musste, um sich an Valverdes Hinterrad zu klemmen.
Andererseits hat man natürlich die Chance verspielt, dass Quintana vielleicht noch eine Minute näher rankommt.
Wer weiß, vielleicht hat das bei Roglic Spuren hinterlassen, und wir werden alle eines Besseren belehrt, dass die Strategie goldrichtig war. :D
 

Toelpel

Alphatierchen in der Betaversion
Movistars Arbeit hatte das Ziel Roglics Helfer an einer Welle zu distanzieren. Roglic konnten sie tatsächlich isolieren, gerettet wurde Jumbo durch die Nachführarbeit von Astana.

Eine ähnliche Taktik hat Movistar in einer vergleichbaren Situation schon einmal angewendet. Das war ebenfalls bei einer Vuelta, aber gegen Sky und mit deutlich mehr Erfolg gekrönt. Am Ende konnten sie Quintanas Gesamtsieg feiern.
 

Mpunkt_Epunkt

Neuer Benutzer
Die Expertendiskussion ist wieder mal das Beste... "Perspektive täuscht", "Sei kein Dummkopf", "Du übetreibst", "Schau mal hier, auf dem ähnlichen Foto <zeigt Foto mit völlig anderer Perspektive>", blablabla. Man muss nur die Distanz zwischen den Strichen im unterbrochenen Mittelstreifen wissen und mit 8 oder 9 multiplizieren. Meine Vermutung: nicht mehr als 5 Meter, damit läge Dan Martin mit seiner Einschätzung von "keine 50m" goldrichtig.
 

Toelpel

Alphatierchen in der Betaversion
Für Geschichtsinteressierte und Movistartaktikverstehenwoller ein englischer Liveticker aus dem September 2016. Lesenswert ab 14:50 Uhr.


Edit:
Und hier die Nachberichterstattung:
 
Zuletzt bearbeitet:

Sonnengott

Raabauke mit Mathematiger
Genau. Ich fand die Movistar Strategie wieder mal schwer nachvollziehbar. Vorne draufhauen und hinten in der Verfolgung arbeiten ist irgendwie Nonsens.
Habe mich zunächst auch gewundert. Aber durch ihre Tempobeschleunigung an der Welle haben sie bis auf drei Astana-Helfer und Poljanski von Bora alle Helfer ihrer Konkurrenten abgehängt. Dadurch war danach die Spitzengruppe deutlich im Vorteil auf flachem Terrain und hat den Vorsprung ausbauen können (auf etwa so viel, wie er vor der Welle war). Vor der Welle ging die Tendenz in Richtung Verfolger.

Vor und nach der Welle kann ich mich nicht erinnern, einen Movistar-Fahrer in der Verfolgergruppe führen gesehen zu haben.
 
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