Zitat von Kastel67
Wer sich ohne Anwalt die Mühlen der Justiz begibt kann gleich von der Brücke springen. Das ist einfacher und nicht so schmerzvoll.
Das sehe ich genauso.
Ohne Anwalt bist du doch der justiziaren Willkür total ausgeliefert.
Hatte auch nen Radl Unfall. War nicht dran Schuld, hatte sogar eine Zeugin, die das ganz klar und deutlich gesehen hat.
Und meine Unfallgegnerin, stieg heulend aus und sagte sie wär zu spät zur Arbeit dran, sie ist dran schuld, es tut ihr leid.
Bin sofort zum Anwalt, nachdem ich drei Tage nach dem Unfall eine anwaltliche Klage der Gegnerseite im Briefkasten hatte.
Die haben dann in 3 Verhandlungen über 2 Instanzen (LG) versucht, über ständige Revisionen ihre Schuld in Unschuld umzutauschen.
Ohne Anwalt hätte ich Schuld bekommen. Verkehrte Welt.
Allein daraus, dass Ulle anwaltlichen Beistand sucht, kann man ihm keinen Strick drehen. Oder kennt ihr (ausgenommen die Jura-Studis) alle Paragraphen???
Was seinen Arzt bei T-Mob angeht, ich bin der Meinung, der wußte bescheid. Bei den schwammigen Aussagen: "hat JU gedopt?" ein Zögern, weiter Zögern, stottern "Ich hoffe nicht."
Außerdem, wie sollte er Ulle behandeln, der ja immer so krank war, wenn er nicht wußte, was Ulle nahm.
Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
Plötzlich liegt Ulle nach nem Schnupfen im Sterben?
Ist Ulle dran Schuld, weil er gedopt hat?
Ist der Arzt dran schuld, da er das falsche Medikamt gab, das durch das Doping (von dem er nichts wußte) anders wirkte.
Wäre schon ein sehr großes Risiko, so mit dem Lebens ihres "ehemaligen" Topprofis so umzugehen.
Und es wäre ein denk ich großes Risiko für das weitere Arbeitsleben des Arztes.
Aber wie überall, es geht um Kohle, nicht um Leben.
Grüße Robert