• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Ullrich soll entlassen werden

lancebezwinger schrieb:
Und ein DNA-Test würde vermutlich beweisen, dass es sein Blut ist! Was nicht heisst oder beweist, dass er es benutzt hat! Aber es liegt schon sehr nah!
Die Frage stellt sich ob bereits das planen eines Banküberfalls strafbar ist oder erst der Überfall an und für sich?

"Nein Officer, es ist purer Zufall das ich und meine Kollegen hier mit geladenen Kanonen in der Bank stehen, ich möchte ein Sparbuch für mein Patenkind eröffnen!". :rolleyes:

Gruss, Bidonvergesser
 
ManofStil schrieb:
Also, mein Tipp war bisher immer, dass er die DNA-Probe nicht abgibt und aufhört. So endet er wir LA: Man weiß, er hat gedopt, aber bewiesen wurd es nie.
Gibt er ne Probe ab, hat er nachweislich gedopt und der Schatten über ihm wäre noch größer...

Bin ja mal gespannt, was er dann sagt...:confused:

Moin,

soweit waren wir schon einma!l Wenn er eine Probe abgibt und sie ist positiv dann steht fest dass das Blut im Kühlschrank seines ist. Das lagern von Blut in spanischen Kühlschränken ist aber an für sich nicht strafbar, höchstens ein kleinwenig merkwürdig. Bin mal gespannt wie die spanische Justiz beweisen will wie mit dem Blut gearbeitet wurde. Wenn alle Beteiligten die Klappe halten beißt die Justiz auf Granit. Wenn die Justiz einem Beschuldigten sagt "Gestehen Sie und erleichtern Sie Ihre Gewissen", dann bedeutet dies nur dass sie keine Beweise haben und auf die aktive Mitarbeit des Beschuldigten angewiesen sind. Liegen handfeste Beweise vor braucht man kein Geständnis.
Die spanische Blutgeschichte wird sich mit ein paar Bauernopfern erledigen und dann geht es weiter wie immer.

Gruß k67
 
Die Hexenjagd ist Ulle doch selber Schuld.Soll er doch einen verdammten Test machen, wenn er nicht zu verheimlichen hat.Der Feigling versteckt sich hinter seinen Anwälten und vielleicht sagt er irrrrrgendwan nochmal was.:mad:
 
pepper.salt schrieb:
Das Arbeitsrechtliche wurde ja schon gut diskutiert.
Das hier die Medien ständig einseitig gescholten werden als Ulle-Mörder, verstehe ich nicht ganz. Haben denn die Radsportler, insbesondere Ulle, nicht auch immer gut von den Medien profitiert? Ulle vielleicht sogar unverhältnißmäßig hoch im Vergleich zu vielen seiner Kollegen? Sind die Medien immer nur gut wenn sie angehm und profitös berichten?

Pfeffer und Salz
kauft Brötchen ohne anwaltliche Beratung

Möglicherweise liest du andere Zeitungen wie ich, dennoch glaube ich der Inhalt unterscheidet sich nicht wesentlich.
In den Zeitungen die ich so lese stand zu Ullrich vorzugsweise sinngemäß drin:
Ullrich hat Übergewicht
Ullrich hat die Tour (schon wieder) verloren
Ullrich trainiert zu wenig
Ullrich (schon wieder) krank
...

liesse sich beliebig fortsetzen. Da frage ich mich doch, inwiefern Ullrich von den Medien profitiert hat.
Ganz zu schweigen von anderen Radsportlern in Deutschland, die über eine Randnotiz nicht hinauskommen - und das trotz großartiger Leistungen.

Gruß Frank
 
schwergewicht schrieb:
Möglicherweise liest du andere Zeitungen wie ich, dennoch glaube ich der Inhalt unterscheidet sich nicht wesentlich.
In den Zeitungen die ich so lese stand zu Ullrich vorzugsweise sinngemäß drin:
Ullrich hat Übergewicht
Ullrich hat die Tour (schon wieder) verloren
Ullrich trainiert zu wenig
Ullrich (schon wieder) krank
...

liesse sich beliebig fortsetzen. Da frage ich mich doch, inwiefern Ullrich von den Medien profitiert hat.
Ganz zu schweigen von anderen Radsportlern in Deutschland, die über eine Randnotiz nicht hinauskommen - und das trotz großartiger Leistungen.

Gruß Frank

Genau deswegen: Any promtion is good promotion. Wenn die Fernsehquote bei der Tour ins bodenlose fällt, weil JU nicht mehr dabei ist, heißt das, dass vorher wahnsinnig viele nur aus dem Grund hingeschaut haben, weil er dabei war. Ähnlich gilt das für die Presseberichterstattung.
Für den Sponsor bedeutet dies: toller Werbeträger, mithin mehr Geld fürs Team und mehr geld für Ulle. Ganz davon abgesehen, daß ohne die immense mediale Aufmerksamkeit diverse andere Privatsponsoren weit weniger Interesse hätten.

Kein Frage, dass die Berichterstattung nicht immer freundlich war & ist (man denke nur an den "Weißbier-Ulle"). Es gab aber auch, die Homestories, (Traumhochzeit in Merdingen, Traumkind mit Erkältung, Traumfrau in der Familie vom Trainnigspartner) und die Interviews, für die er nicht nur adäquat kassiert haben dürfte, sondern die er auch bewußt und wissentlich zugelassen hat. Da wird dann ganz deutlich, dass er auch streng im Wortsinne vom Medieninteresse profitiert und pepper wie so oft Recht hat.
 
schwergewicht schrieb:
liesse sich beliebig fortsetzen. Da frage ich mich doch, inwiefern Ullrich von den Medien profitiert hat.

Die bloße Tatsache, daß er die Tour einst gewann, ist der Grund warum seit Jahren die TdF ein Highlight im Fernsehen ist. Warscheinlich auch der Grund, warum auf den Öffentlich-Rechtlichen überhaupt von der Tour gesendet wird. Ohne Ullrich wäre vermutlich nur eine kurze Zusammenfassung in den News gekommen. Man kann also schon sagen, das Ullrich von den Medien profitiert hat. Wegen ihm wird gesendet, weil er gesendet wird verdient er (vermutlich) mehr als andere Fahrer und obendrauf gibbet Werbeverträge die ohne das Medieninteresse weniger lukrativ wären. Das er trotz seiner Wehwehchen der letzten Jahre von den Medien thematisiert wird, war finanziell sicher kein Nachteil.

Ob mit oder ohne Jan, die Tour wird geschaut; denn man hat ja immer noch genug deutsche Fahrer die es genau so verdient haben dass man ihnen die Daumen drückt und sich, mit ihnen, über ihre Erfolge freut.

Ich hoffe nach wie vor, das viele nicht gedopte Sportler mitfahren. Ein Dopingsünder ist das Anschauen nicht wert. Wenn wirklich JEDER dopen sollte, will ich die Tour net mehr sehen.
 
Er hat insofern profitiert, dass er mehrere Millionen auf seinem Konto hat. Ob sich das lohnt, ist eine ganz andere Frage.

Davon abgesehen wird man nicht gezwungen Profi-Radsportler zu werden. Jan Ullrich hat die Massen nunmal schon immer fasziniert, angezogen und teilweise auch polarisiert. Es gibt Menschen, die zerbrechen an diesem Mediendruck und dazu gehört für mich auch Jan Ullrich. Ich könnte mir vorstellen, dass er unter seiner Bürde, die Tour nocheinmal gewinnen zu MÜSSEN, gebrochen ist und deswegen gedopt hat. Es ist sicherlich auch sehr frustrierend, jedes Jahr zweiter zu werden hinter jemandem, von dem man glaubt, dass er dopt. Es vermutlich sogar weiß. Das löst doch eine unglaubliche Frustration aus! Und man selbst dopt nicht und ist der Idiot. Und dann ist der Schritt zum Doping doch nur noch ein Schrittchen...


Zu den Meinungen, man dürfe ihn nicht vorverurteilen: Natürlich darf niemand sagen, er ist schuldig. Tut ja auch niemand, auch nicht die öffentlich rechtlichen. Aber was reden sich hier einige ein? Er ist schuldig, dass weiß ein Jan Ullrich wie auch T-Mobile oder sonst wer. Wäre er es nicht, dann würde er den DNA-Test schon machen. Und wenn jetzt einer sagt, dass ist doch nicht fair, dass jeder davon berichtet, dann muss man nur entgegnen: Er hat sein Schicksal doch selbst gewählt. Er hat dieses Risiko in Kauf genommen und war sich dessen bestimmt auch bewusst. Er wird beim Giro gefeiert. Er lügt beim aktuellen Sportstudio dem Moderator direkt ins Gesicht und dann auch noch Millionen Menschen. Und mir ist es allemal lieber, dass zu viel berichtet wird als zu wenig. Jetzt geht es Ullrich und seinen Anwälten doch nur noch ums Geld.
 
Ich bin ehrlich gesagt sprachlos über diese Diskussion. Wie naiv seid Ihr eigentlich? Die Beweise - so, wie sie z.B. in der Süddeutschen zu lesen waren - reichen schon fast für den Staatsanwalt (nur das Doping unter deutschem Strafrecht per se nicht strafbar ist), zumindest was Herrn Pevenage betrifft - und für wen wird der schon eingekauft haben?

Abgesehen davon: natürlich muss Ulle eine so schlüssige Kette von Indizien widerlegen - für eine Kündigung reicht das arbeitsrechtlich, wenn er nicht substantiell dagegenhält. Und abgesehen vom Rechtlichen ist er das auch seinem Publikum schuldig, dem er immerhin seinen Wohlstand verdankt und das bisher sehr treu zu ihm gehalten hat (z.B. trotz Drogen-Sperre).

Dass hier jetzt allgemein auf die Medien eingedroschen wird, ist schlichtweg lächerlich: z.B. die SZ schreibt seit Jahren gegen das Doping an.

Dass andere Radsportler und andere Sportarten auch verseucht sind, macht es nicht einen Deut besser. Es bleibt Betrug!

Und schließlich eine kleine Frage am Rande: das überraschend schlechte Abschneiden bei der Olympiade 2004 könnte nicht zufällig mit verschärften Kontrollen im Zusammenhang gestanden haben???

Warum begreifen all die Verharmloser nicht, dass sie diesen wunderschönen Sport ruinieren?
 
Ich zieh das hier mal rein...

Presseerklärung von Jan Ulrich (17.07.06)

Zu den Vorwürfen und Spekulationen, die weitgehend durch die Medien verbreitet werden, erkläre ich heute:

1. Ich bin nicht abgetaucht, sondern lebe nach wie vor an meinem Wohnsitz in der Schweiz und nehme am öffentlichen Leben teil.

2. Meine Anwälte haben entgegen anders lautenden Meldungen meinem Rennstallbetreiber, der Olaf Ludwig Cycling GmbH ,am vergangenen Donnerstag fristgerecht eine schriftliche Stellungnahme zu den mir gegenüber gemachten Vorwürfen zukommen lassen.

3. Auf Anraten meiner Anwälte werde ich derzeit keine weiteren öffentlichen Erklärungen abgeben. Meine Anwälte haben Kontakt zu den spanischen Ermittlungsbehörden aufgenommen, um festzustellen, ob und in welcher Form tatsächlich gegen mich konkrete Vorwürfe erhoben werden.

In einem Rechtsstaat gilt nicht nur für mich, sondern für jeden anderen Menschen auch die Unschuldsvermutung , bis das Gegenteil bewiesen wurde.



Natürlich lieber Jan, soll Dir doch bewiesen werden, was durch die zahlreichen Indizien inzwischen als sicher gelten dürfte. Du wirst gar nichts unternehmen, weißt du doch zu gut, was als Ergebnis rauskommt.
Berufe Dich ruhig auf die Unschuldsvermutung, für dich ist es unerheblich, dass Du nicht vor Gericht stehst, es sieht in deiner Presseerklärung auf jeden Fall gut aus. Fehlt ja nur noch der Rückgriff auf die UN-Menschenrechtscharta, nicht war? :mad:
Jan, Du weißt doch zu gut, dass die Spanier keine Vorwürfe gegen dich erheben. Setze keine falschen Fährten, die dich betreffenden Informationen der Ermittlungsakten liegen doch schon längst auf dem Tisch (siehe Artikel in SZ und Spiegel).

Schande über Dich! :kotz:


Ich finde es gelinde gesagt zum Kotzen, mit was für einer Scheinheiligkeit sich J. U. nach Wochen des Schweigens an die Öffentlichkeit wagt. Das ist weniger als nichts, da hätte er doch lieber den Mund halten sollen.

Ende... :(

Stefan
 
Klasse Kommentar, EarlyBird, sehe ich genau so. Die Beweise der spanischen Justizbehörden, zumindest im Falle Rudy P., sind doch ziemlich eindeutig, wenn die uns allen vorliegenden Informationen zutreffen.
Und daß Rudy das Blut und die Wachstumshormone für das Servierpersonal in seinem Cafe-Restaurant benötigt, damit dieses Kaffee und Kuchen flotter auf den Tisch bringt, glaube ich auch nicht so wirklich.
 
b-r-m schrieb:
  1. Weil dieser wunderschöne Sport nicht mehr so wunderschön wäre, wenn nach Jahrzehnten (fast ja schon einem Jahrhundert) des Dopens zum ersten Mal überhaupt by fair means gefahren werden müsste?
  2. Weil Alle, die mit diesem wunderschönen Sport groß geworden sind (groß im Sinne von [erfolg-]reich, bekannt, berühmt) das nur unter Zuhilfenahme von unerlaubten Mitteln geschafft haben?
  3. Weil jeder Verein mit drinhängt und jeder der eine Lizenz hat?
  4. Weil die alle um ihre Position, ihre Einkünfte, ihre Lebensgrundlage fürchten müssten, wäre mit Doping Schluss?
  5. Weil eine ganze (Fahrrad-)Industrie den Rennsport hervorgebracht hat und dazu beigetragen hat, dass er ist, wie er ist?
  6. Weil es ihnen garnicht um den Sport, sondern um die Kohle geht, die sich damit machen lässt? (Wieviele Radrennfahrer rühren das Rad nie wieder an, wenn sie aufgehört haben?)
  7. Weil sie den Rennsport gar nicht anders kennen und vor allem Unbekannten begründete Angst haben?
Reichen erst mal sieben Gründe?


Stimmt schon alles... (Bis auf Nr. 1: Für den Zuschauer ist es doch egal, ob die Fahrer nun mit 43 oder 45 km/h fahren. Die Spannung leidet unter einem geringeren Tempo nicht.)

Ich meinte allerdings auch alle, die hier im Forum so tun, als sei nichts gewesen bzw. als sei das alles egal.
 
Ich bin Super-Gentleman Fahrer und bin schon oft nach Alpe D' Huez hochgefahren. Habe auch schon die 2 Pässe vorher gefahren. Bin nicht abgestiegen und habe nicht geschoben. Wenn ich Super-Gentleman Fahrer so eine Etappe fahren kann mit einem Schnitt von ca. 27kmh, dann werden doch Profis die nichts anderes tun als radfahren, gut essen, gute med. Versorgung, bestes Material haben, das mit einem Schnitt von 33kmh fahren können, ohne Doping!! Auch habe ich die Tage vorher und die Tage nachher Etappen von 180km bis 220km gefahren, auch bei 42 Grad im Schatten..

Zu Ulle: der hat doch Recht. Man sieht es ja, T-Mob spielt doch mit gezinkten Karten. Er hat am Donnerstag Stellung genommen, T-Mob sagt sie weiß von nichts! Er hat auch Recht, wir leben in einem Rechtsstaat und das soll auch so bleiben. T-Mob kann ihm ja kündigen, dann kann er Rechtsmittel einlegen und T-Mob muß die dürftigen Indizien auf den Tisch legen. In welchem Rechtsstaat gibts denn das, dass die angeblichen Ermittlungakten von Zeitung zu Zeitung fliegen?? Das gibts nur in totalitären Staaten, sind wir schon wieder so weit?? :dope:

T-Mob ist doch in Not, die haben nichts, die wissen nichts! Die haben lediglich eine Liste wo ein Name draufsteht. Wo sind übrigens die 142 anderen Namen von Fußballspielern, Tennisspielern und Leichtathleten??

Letzte Woche wurde ein deutscher Boxer des Dopings überführt. Beim Boxkampf am Samstag hat das Fernsehen ZDF das nicht mit einem einzigen Ton erwähnt. Alles nur Scheinheilige!!
 
Pave schrieb:
Ich bin Super-Gentleman Fahrer und bin schon oft nach Alpe D' Huez hochgefahren. Habe auch schon die 2 Pässe vorher gefahren. Bin nicht abgestiegen und habe nicht geschoben. Wenn ich Super-Gentleman Fahrer so eine Etappe fahren kann mit einem Schnitt von ca. 27kmh, dann werden doch Profis die nichts anderes tun als radfahren, gut essen, gute med. Versorgung, bestes Material haben, das mit einem Schnitt von 33kmh fahren können, ohne Doping!! Auch habe ich die Tage vorher und die Tage nachher Etappen von 180km bis 220km gefahren, auch bei 42 Grad im Schatten..

Zu Ulle: der hat doch Recht. Man sieht es ja, T-Mob spielt doch mit gezinkten Karten. Er hat am Donnerstag Stellung genommen, T-Mob sagt sie weiß von nichts! Er hat auch Recht, wir leben in einem Rechtsstaat und das soll auch so bleiben. T-Mob kann ihm ja kündigen, dann kann er Rechtsmittel einlegen und T-Mob muß die dürftigen Indizien auf den Tisch legen. In welchem Rechtsstaat gibts denn das, dass die angeblichen Ermittlungakten von Zeitung zu Zeitung fliegen?? Das gibts nur in totalitären Staaten, sind wir schon wieder so weit?? :dope:

T-Mob ist doch in Not, die haben nichts, die wissen nichts! Die haben lediglich eine Liste wo ein Name draufsteht. Wo sind übrigens die 142 anderen Namen von Fußballspielern, Tennisspielern und Leichtathleten??

Letzte Woche wurde ein deutscher Boxer des Dopings überführt. Beim Boxkampf am Samstag hat das Fernsehen ZDF das nicht mit einem einzigen Ton erwähnt. Alles nur Scheinheilige!!

:love: Geb Dir mal voll und ganz Recht Pave :bier: :bier:
 
.....Egal was ich von JU halte, einige Grundregeln müssen eingehalten werden, sonst könnte jeder der Nächste sein.....

Genau, und dazu gehört auch die Vorbildfunktion. Ganz gleich welche Erfolge JU erziehlt hatte und welchen Verdienst er dem Radsport erwiesen hat.
Soll er eine Borste opfern und alles ist klar.

Wird aber eher ein finanzielles Problem sein. Wo keine Schuld bewiesen ist kann auch kein Sponsor Geld zurückfordern.
ist doch besser unehrenhaft die Tasche voll Geld zu haben, als ein ehrenhafter armer Teufel.
 
Hallo b-r-m,
meinst du damit unsere 2 Brüder hier bei uns, oder täusche ich mich.
 
marcio schrieb:
Zu den Meinungen, man dürfe ihn nicht vorverurteilen: Natürlich darf niemand sagen, er ist schuldig. Tut ja auch niemand, auch nicht die öffentlich rechtlichen. Aber was reden sich hier einige ein? Er ist schuldig, dass weiß ein Jan Ullrich wie auch T-Mobile oder sonst wer. Wäre er es nicht, dann würde er den DNA-Test schon machen.

Und genau aus dem Grund ist er jetzt bei mir unten durch. Ich bin nicht Richter, sondern Radsportfan und träume im Winter von der Tour de France. Auch ich habe in den letzten Jahren mit Ulle mitgefiebert und gehofft, dass er EPO-Lance schlägt. Gerade weil ich dachte, dass er wirklich clean ist. Aber er ist es nicht (das beweist mir dieses "Abtauchen" und Verlesen von nichtssagenden Statements), und so langsam ist es mir auch egal. Die Tour ist superspannend, Jens war klasse. Ich hoffe inständig, dass er mich nicht enttäuscht.

Meiner Meinung nach muss jetzt alles getan werden, um Doping zu bekämpfen. Auch Deutschland braucht dringend ein entsprechendes Gesetz. Mein Vorschlag als Hobby-Parlamentarier: bis zu 5 Jahre Gefängnis für den, der dopt und 10 Jahre für den, der dabei aktiv mithilft (Anstifter, Ärzte, etc.). Wenn dann die staatlichen Behörden und andere Institutionen (Wada oder Nada, wer auch immer) das Doping intensiv verfolgen, sollte das sehr abschreckend wirken. Die spanischen Behörden haben vorgemacht, dass so etwas möglich ist. Jetzt müssen die anderen Staaten nachziehen.
 
EarlyBird schrieb:
Stimmt schon alles... (Bis auf Nr. 1: Für den Zuschauer ist es doch egal, ob die Fahrer nun mit 43 oder 45 km/h fahren. Die Spannung leidet unter einem geringeren Tempo nicht.)

Ich meinte allerdings auch alle, die hier im Forum so tun, als sei nichts gewesen bzw. als sei das alles egal.

Ich phantasiere mal:
Wenn alle nicht dopen ist es genauso spannend wie wenn alle dopen. Im letzteren Falle fahren sie halt alle ein bisschen schneller. Uns RR-Begeisterten sollte das wurscht sein. Den Fahrern nicht - sie ruinieren ihre Gesundheit und RR-Fahren in dieser Liga ist gefährlich genug.
Eigentlich eine ziemlich klare, wenn auch einfach Sichtweise.
Dopen tun sie, um sich Standortvorteile zu verschaffen gegenüber denen, die es nicht tun wollen. Also kann man derzeit davon ausgehen, dass die, die vorne sind auf der TDF nicht so ohne weiteres sauber sind und die, die irgendwo hinten dranhängen eben nix nehmen. Aber dann müsste J. Voigt ja auch was genommen haben... Oh sch..... Und J. Ullrich, alle seine Erfolge mit Hilfe unerlaubter Mittel? Und er ist bloß die Jahre über nicht erwischt worden?
Sie tun es des schnöden Mammons wegen, erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral (das war mal anders gemeint, aber ein bisschen passen tut es in diesem Zusammenhang auch.)
Ich glaube, wir können überhaupt nicht beruhigt sein.
 
Zurück