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Transcimbrica 2020

Plautzilla

Winterspeck? Der war nie weg!
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Ich war wohl zu spät.
Das tut mir sehr leid, aber wir haben uns da von 2:30-6:00 den Po abgefroren am NOK. 🥶

Bananen waren eh alle, Pizzabrötchen und Würstchen auch. Kaffee wäre gerade noch eine Tasse gewesen und ein paar steinhart gefrorene Schokoriegel. Auf unserem Heimweg haben wir auch weit und breit keinen von euch mehr gesehen, und es hiess auch ihr wäret wohl vermutlich alle am schlafen schon. 🤷‍♀️
 

harald_legner

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Mission Trail Magic complete. Noch die letzten Nachzügler abgewartet, und dann die Segel gestrichen so kurz nach 6. Die Gliedmaßen tauen jetzt auch langsam wieder auf 🥶 wir wünschen euch was.

Kommt weiter gut durch 👍
Vielen lieben Dank dafür! :) Insbesondere vom Frank, dem du mit der Tubelessmilch und der Pumpe das "Leben gerettet" hast.
 

Plautzilla

Winterspeck? Der war nie weg!
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Gern geschehen. Ich hoffe dem Siggi sein Zahn ist nicht einer unserer Cliff Bars zum Opfer gefallen 😬
 

treee111

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Mission Trail Magic complete. Noch die letzten Nachzügler abgewartet, und dann die Segel gestrichen so kurz nach 6. Die Gliedmaßen tauen jetzt auch langsam wieder auf 🥶 wir wünschen euch was.

Kommt weiter gut durch 👍
Auch von mir ganz vielen Dank!
War super lecker und energiespendend v.a. die Mini-Pizza :)
 

Plautzilla

Winterspeck? Der war nie weg!
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Freut uns dass es euch was gebracht (und geschmeckt) hat. 🤗
 

ChaosRandonneur

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Ein Bericht über die Transcimbrica 2020



Vorbereitung auf die Transcimbrica 2020

Anfang März von Hamburg nach Skagen und zurück, diese Tour nennt sich Transcimbrica und fand 2020 zum fünften Mal statt. Dabei führte die Strecke an der Nordsee nach Skagen einmal über die Kimbrische Halbinsel und zurück entlang der Ostsee.
Ein Abenteuer waren nicht nur die Wetterverhältnisse, sondern auch die Strecke, da ein Teil der Tour über Schotter- oder Wanderwege führte sowie die Übernachtung in Schutzhütten so genannten Sheltern.

Ich habe über einige Berichte und Podcasts von dieser Veranstaltung erfahren und sie im letzten Jahr auch ausgiebig verfolgt. Vielen Dank an dieser Stelle an Johanna Jahnke und Carola Schneider für den tollen Podcast.
Mit der Anmeldung zur Transcimbrica im letzten Jahr war klar, dass ich ein anderes Fahrrad mit höherer Reifenfreiheit benötigte. Ich entschied mich für einen Veloheld IconX Rahmen und einer Schaltgruppe von Shimano. Also verbrachte ich den Winter mit dem Aufbau des Gravelbikes. Leider wurde es nicht vor den Rapha Festive 500 fertig, so dass eine ausgiebige Probefahrt auf Neujahr verschoben werden musste. Neben der Vorfreude wuchs auch die Materialliste stetig an. Anhaltspunkte für das Equipment kamen von den Packlisten bisheriger Teilnehmern in verschiedenen Foren und Blogs. Darin war auch von vielen platten Reifen zu lesen. Deshalb entschloss ich mich im Februar die WTB Byway auf Tubless umzurüsten, um diese ein wenig pannensicherer zu bekommen. Leider versagte die Stans Dichtmilch beim Schließen der Löcher, so dass ich selbst bei den kleinsten Löchern Luft verlor. Außerdem stellte ich mir das Flicken des Reifens bei größeren Löchern mit den „Würsten“ ziemlich schwierig vor.
Deshalb wurde das Thema Tubless erst einmal auf Eis gelegt und ich entschloss mich die Transcimbrica mit den WTB Byway in einem klassischen System mit Schlauch zu fahren. Für den Notfall hatte ich drei Ersatzschläuche und ausreichend Flicken dabei. Zum Glück hatte ich mir eine neue Miniluftpumpe gegönnt, die ich noch oft brauchen sollte.
Im Laufe des Februars kam das ganze Equipment nach und nach zuhause an. Für den Preis des Equipments hätte ich wahrscheinlich eine Woche Trainingslager auf Mallorca buchen können, aber das weckt meine Abenteuerlust nicht und man hätte dafür Fliegen müssen.
Um dieselbe Zeit meldete ich mich auf Facebook zum gemeinsamen Labskaus-Essen vor dem Start an. Dies wäre eine gute Gelegenheit ein paar Teilnehmer näher kennen zu lernen, da ich dort niemanden kannte.
Mit der Aufnahme von Stefan in die WhatsApp Gruppe fing die Vorfreude erst richtig an. Ich zählte die Tage bis zum Start runter und die Temperaturen lagen nur selten unter null Grad also perfekte Bedingungen.
Zwei Wochen vor dem Start wurde die Reifenfrage ausgiebig diskutiert und zum Schluss noch die letzten Panikkäufe getätigt. Ich bestellte ein paar Schalter für die Aufleger. Leider waren die Kabel zu kurz, so dass ich sie ganz umsonst besorgt hatte.

Am Morgen vor dem Start packte mich die Aufregung und ich montierte noch das Frontlicht und das Navi am Aufleger und füllte die Taschen. Es war das erste Mal das ich mit allen Taschen vor allem mit dem Seat-Pack alias Arschrakete und einer Lenkerrolle am Rad fuhr. Den dicken Schlafsack in die Lenkerrolle zu quetschen war eine richtige Herausforderung und mir graute es diesen nach einer Nacht im Shelter wieder dort hinein quetschen zu müssen.

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Mit einem ausreichenden Zeitpolster ging es mit dem Zug in einer mehrstündigen Fahrt nach Hamburg. Bereits am Hamburger Hauptbahnhof traf ich auf die ersten Teilnehmer und wir fuhren als Gruppe zum Labskaus Essen nach Blankenese in die Dübelsbrücker Kajüt.
Dort lernte ich Bernd, Harald und Boris kennen. Jeder Teilnehmer wurde mit offenen Armen empfangen und nach kürzester Zeit fühlt man als Teil der Gemeinschaft. Aus den Namen der WhatsApp Gruppe wurden Gesichter.
Nach dem Essen ging es gemeinsam um 22:30 Uhr zum Start der Transcimbrica am Cafè Timeless.
Am Timeless Cafè dem Start der Transcimbrica in Blankenese versammelten sich immer mehr Radfahrer. Es blieb noch genügend Zeit die Räder und das Equipment der anderen Teilnehmer zu bestaunen und mit ein paar Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Es gab die unterschiedlichsten Varianten vom schnellen Renner mit dem aller nötigstem Gepäck also ohne Schlafsack und Isomatte bis hin zum Reiserad mit Kocher, Besteck und Vorräten. Eine halbe Stunde vor Mitternacht hielten Thees und Stefan, die Veranstalter/Initiatoren der Transcimbrica, eine kurze Rede und teilten auch mit, dass es nächstes Jahr eine andere Strecke geben wird. Im Anschluss wurden die obligatorischen Schnapsflaschen und Sticker verteilt.

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Diese Tour zeigt, dass es nur ein paar Leute mit einer verrückten Idee braucht um ein solches Event ins Leben zu rufen.


Transcimbrica 2020 Tag 1. Durch die Nacht und über die Grenze nach Dänemark

Am Samstag um 00:01 Uhr starteten etwas mehr als 70 Radfahrer in die Nacht zur fünften Transcimbrica. Die schnellen Fahrer waren natürlich nach wenigen Minuten über alle Berge und bereits der erste Schotterweg bremste mich aus, da ich es nicht gewohnt war mit dem schweren Rad durch den Matsch zu fahren. Weiter ging es mit einer schnellen Gruppe, die ich nach 30 km aufgrund eines Platten ziehen lassen musste. Das war sehr ärgerlich da nun alle an mir vorbei rollten und ich die Nacht damit zubringen musste wieder aufzuholen. Der Vollmond spendete genügend Licht für die Montage. Nach 10 km traf ich auf Harald, der alleine und in seinem Tempo durch die Nacht fuhr. Nach einem kurzen Wortwechsel trennten sich unsere Wege und ich fuhr wieder alleine durch die klare Nacht. Kurz vor der Brücke über den Nord-Ostsee Kanal sah ich von weitem ein Auto stehen. Ich rechnete schon mit einer Panne, aber es stellte sich als Trailmagic von Plautzilla heraus. Aus dem Kofferraum wurde uns Kaffee, Tee, Würstchen, Pizzabrötchen und diverse Leckereien angeboten. Selbst Dichtmilch für Tubless Reifen hatte er mitgebracht. Vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Versorgung.

Die Brücke über die Nord-Ostsee Kanal war der erste Fotopoint und nicht ganz ungefährlich, da es ziemlich glatt war. In den folgenden Kilometern merkte ich an einigen Stellen vereiste Flächen, doch die Straße war noch nicht komplett vereist. Irgendwann im Laufe der Nacht kam mir ein Streufahrzeug entgegen und salzte mein Rad ordentlich ein. Ob das für das Fahrrad so gut war, sei mal dahin gestellt.
An der ersten offenen Bäckerei traf ich einen Teilnehmer und deckte mich mit zwei Brötchen zum Mitnehmen ein und es ging weiter alleine durch den beginnenden Morgen.
Kurz hinter Friedrichstadt schloss ich mich zwei Teilnehmern an, die beide auf den Namen Frank hörten. Zu dritt fuhren wir weiter nach Husum über die topfebene und eintönige Landschaft. Die Strecke führte über Straßen oder hinter dem Deich auf Schotterwegen und über einige Viehgatter. Doch es war ein sonniger Tag mit blauem Himmel und vereinzelten Wolken. Der Wind kam schräg von vorne und mit etwas Druck auf dem Pedalen kamen wir gut voran.
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Das schöne Wetter war etwas trügerisch, da die Temperaturen noch im einstelligen Bereich lagen. Nun fing mein linkes Knie an leicht zu schmerzen, was wohl der Belastung der vorherigen Nach geschuldet war. So fiel es mir nicht so leicht den beiden Frank’s zu folgen. Hinzu kamen noch vier Platten an dem Tag. Das Zog meine Stimmung ziemlich in den Keller, doch nach dem zweiten Platten war es mir ehr peinlich die Gruppe schon wieder zu einer Pause zu nötigen. Die beiden Frank’s nahmen es gelassen und warteten immer auf mich oder rollten ganz langsam vorweg. Nach dem dritten Platten wechselte ich auf meinen Ersatzreifen und hoffte nun auf weniger Platten.
Vor der Grenze nach Dänemark in Klanxbüll deckten wir uns in einem kleinen Supermarkt nochmal mit Vorräten ein. An der dänischen Grenze erreichten wir den zweiten Fotopoint.
Den ersten Shelter entlang der Strecken inspizierten wir kurz und trafen dabei auf Bert und Josh, die gerade mit ihrem Nickerchen fertig waren. Auf die beiden trafen wir erneut in Esberg in einer Pizzeria, wo wir ebenfalls eine Mittagspause einlegten.
In Esberg trennte ich mich leider von den beiden Frank’s, da sie beschlossen ein Hotel in der Nähe aufzusuchen und ich noch etwas weiter fahren wollte, um auch den Schlafsack und die Shelter zu testen.
Nun fuhr ich alleine in den beginnenden Abend. Hinter Nymindegab ging es auf die Holmsland Klit Nehrung und eine Dünenlandschaft mit dichten Gräsern ließ sich im Dunkeln erahnen. Manchmal kam hinter den Dünen der Ringkøbing Fjord zum Vorschein.
Mit ordentlichem Rückenwind kam ich gut voran. Aber mir war etwas mulmig auf der Hauptstraße und ich freute mich auf den Radweg, der stellenweise mit dem Sand der angrenzenden Dünnen bedeckt war. Das Fahrrad fuhr quasi von selbst und die nächtliche Dünnenlandschaft bot nur wenig Abwechslung, womit langsam die Müdigkeit einsetzte. Also steuerte ich den Shelter in Hvide Sande direkt an der Küste zum Ringkøbing Fjord an.
Der Weg führte bis an den Strand wo drei Shelter standen und es gab sogar eine Toilette, die leider noch nicht in Betrieb war.
Nun erstmal die Isomatte aus dem Seat-Pack heraussuchen und den Schlafsack aus der Lenkerrolle ziehen. Dabei musste ich aufpassen, dass die Sachen nicht in der Dunkelheit verschwanden, weil der Wind kräftig in den Shelter blies also nur das nötigste herausholen und beschweren. Nach dem Zähneputzen legte ich mich in den warmen Schlafsack und schlief mit dem Wellenrauschen ein.


Transcimbrica 2020 Tag. 2. Der erste Härtetest, Böen und Regen

Um 5:30 Uhr klingelte das Handy. Es war noch dunkel und ich musste mich aus dem warmen Schlafsack in den eisigen Wind quälen. Zitternd zog ich mich an und als zusätzliche Isolierung auch meine Regenjacke und dann ging es einigermaßen. Nun das ganze Equipment schnell wieder möglichst klein zusammenpacken. Dabei machte der Schlafsack Schwierigkeiten, den ich mit viel Druck in die Lenkerrolle quetschen musste. Dabei sollte die Rolle an beiden Enden auch noch gleich groß sein, damit es an den Rennlenker passt. Dies gelang mir natürlich nicht auf Anhieb also wurde das Ding mit etwas Gewalt am Rad festgemacht, um endlich losfahren fahren zu können.
Ein letzter Blick in den Shelter, ob ich nicht etwas vergessen habe und natürlich an den Strand und schon ging es wieder los. An den kleinen Hafen mit den Fischerbotten vorbei und ich befand mich wieder auf der Hauptstraße, die ich im Wiegetritt entlang raste um den Puls möglichst hoch zu treiben und endlich warm zu werden. Nach Zehn Kilometern hatte ich wieder Betriebstemperatur erreicht. Die Orte wurden kleiner, genauso wie die Aussicht auf ein baldiges Frühstück. Mit dem Sonnenaufgang konnte ich an der Küste die sanfte Dünenlandschaft bestaunen und weiter landeinwärts die vielen Wiesen. Es war ein grauer Tag und vom Autoverkehr wenig zu spüren. An einer Landstraße bemerkte ich, dass meine Lenkerrolle sich lockerte und bereits schief lag und so hielt ich auf einem kleinen Schotterweg an, um diese zu justieren und fest zu ziehen.
In diesem Moment kam ein Teilnehmer heran gerollt und fragte ob alles Inordnung sei und ich bestätigte nur mit einem kurzen ‚Ja‘. Ich hatte nicht damit gerechnet an dem Morgen noch jemanden zu sehen, da sich das Starterfeld schon ziemlich auseinander gezogen hatte.
Der Teilnehmer war Michael aus Berlin und seinen Bericht zur Transcimbrica von 2017 hatte ich auf Komoot bereits gelesen. Deshalb kam mir sein Gesicht auch so bekannt vor. Trotz des eisigen Windes der manchmal kräftig von der Seite kam, hatten wir Spaß unterwegs zu sein und dem Alltag entfliehen zu können. Mit Rückenwind auf einer geraden Landstraße erreichten wir ohne viel Mühe 40km/h. Selbst ohne Frühstück lief es gerade ziemlich gut. Irgendwann habe ich Michael verloren.
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In einer kleinen Ortschaft namens Oddesund kurz vor der dem dritten Fotopoint der Oddesund Brück fand ich einen Supermarkt, indem ich mir Müsliriegel und Bananen als Vorrat und Brötchen und Kakao als Frühstück kaufen konnte.
Nach dem Frühstück kam neben kräftigem Seitenwind auch Regen dazu und dieser war auf der Oddesund Brück dem dritten Fotopoint teilweise so stark das er mich beinahe auf die Fahrbahn gedrückt hätte. Zum Glück konnte ich mich an einem Stahlpfeiler festhalten.
Die nun folgenden leichten Steigungen wurde man mit ordentlichem Rückenwind fast hinauf geschoben, dafür war jeder Richtungswechsel wegen des Windes eine Herausforderung. An einer viel befahrenen Landstraße fuhr man aufgrund des Seitenwindes in Schräglage und immer wenn ein Auto oder Lastwagen überholte viel man in einer Art Loch, weil plötzlich der Seitenwind fehlte und das Fahrrad zur Seite zog.

In einer größeren Ortschaft machte ich gerade eine kurze Verpflegungspause als ich Michael an mir vorbei fahren sah. Ich holte ihn ein und wir suchten in der Ortschaft nach einer Pizzeria. Im Zentrum der Ortschaft wurden wir fündig und wärmten uns auf während wir auf unser Essen warteten auf.
Als wir fast fertig waren, kamen die beiden Frank’s und Alex in die Pizzeria. Wir tauschten uns mit den dreien aus und beschlossen zusammen zu fahren.
Es ging hügelig weiter auch der Wind hatte kaum nachgelassen, nur der Regen wich leichtem Nieselregen. Irgendwann trafen wir wieder auf Harald, der alleine den Elementen trotzte.
Am Abend hatte ich schon wieder einen Platten am Hinterrad und während Michael und Alex schon mal langsam voraus fuhren, warteten die beiden Frank’s auf mich. Irgendwann holten wir die beiden wieder ein. Am Abend in einem großen Forst mit alten Betonplatten als Fahrbahn verlor sich die Gruppe. In Hune oder einer angrenzenden Ortschaft suchten sich die Frank’s wieder ein Hotel. Dies kam für mich wieder nicht infrage, da ich nicht umsonst den Schlafsack und die Isomatte mitgenommen habe. Also wartete ich etwas bis Harald und Alex von hinten angerollt kamen. Zu dritt beschlossen wir bis zum nächsten Fotopoint dem ehemaligen Leuchtturm Rubjerg Knude zu fahren und uns dann einen Shelter zu suchen. Im Laufe der Fahrt erzählte mir Alex, dass seine Powerbank den Geist aufgegeben hatte und er morgen eine längere Pause in einer Bäckerei machen müsste, um den Akku seines Navis wieder voll aufzuladen. Ich bot ihm an mein zweites Navi zu nutzen während ich sein Navi mit meiner Powerbank lud.

Die letzten Meter zum Leuchtturm ließen wir die Räder stehen und liefen über eine Sanddüne zum Leuchtturm. Im dunklen Leuchtturm ging es mit Kopfleuchten eine Stahltreppe hinauf bis zur obersten Plattform, wo der Wind und die Brandung so laut waren das man sich kaum verständigen konnte. Nach dem gemeinsamen Foto, verteilte ich noch Zimtschnecken und dann ging es schon wieder runter, da uns langsam kalt wurde
In der Nähe des Leuchtturms befand sich eine größere Toilette, die sogar in Betrieb war. Also ein Tipp für eine kurze Übernachtung. ;)
Nach etwa zehn Kilometern erreichten wir den Shelter, der von der Straße nicht einsehbar war und sich hinter einem kleinen Waldstück verbarg. Auf dem kurzen Schotterweg zum Shelter hatte Harald auch noch einen Platten, den er noch am Abend reparierte. Am Platz gab es vier Shelter um eine große Feuerstelle. Die Shelter verfügten sogar über eine Tür, die man zu ziehen konnte. Was für ein Luxus dachten ich und kaum waren die Sachen ausgepackt schliefen schon die ersten. Doch zuvor fragte uns Harald wann wir geweckt werden möchten und wir einigten uns auf 5 Uhr.


Transcimbrica 2020 Tag. 3: Auf nach Sagen

Wie abgemacht weckte uns Harald um 5 Uhr. Er war natürlich mit dem packen seines Equipments schon so gut wie fertig und fuhr schon mal los. Alex und besonders ich brauchten noch ein wenig. Auf dem Schotterweg vom Shelter zur Straße bemerkte ich den platten Vorderreifen. Doch Alex war leider außer Sichtweite und so holte ich einen meiner bereits geflickten Schläuche aus der Trikottasche und reparierte den Schaden. Weiter ging es nun alleine bis zur nächsten Ortschaft mit einem Supermarkt, wo ich die Vorräte auffüllte und mir Brötchen, Kuchen und Kakao zum Frühstück kaufte.
Etwa 70 km waren es bis nach Skagen und ich war motiviert endlich den Wendepunkt zu erreichen. Nur die Tatsache, dass ich meinen Zeitplan komplett über den Haufen geworfen habe minderte meine gute Stimmung. Ich hatte eigentlich geplant am Mittag oder Abend des zweiten Tages bereits Skagen zu erreichen.

Die ersten Kilometer des Tages führten über sandige Straßen durch Nadelwälder und kleine Dörfer. Etwa 15 km vor Skagen ging es einen asphaltierten Radweg durch die bewachsenen Dünen und ich schmeckte bereits die salzige Meeresluft. Mir kamen auch einige Teilnehmer entgegen und man grüßte sich. In der beschaulichen Stadt Skagen angekommen, traf ich Alex an einer Bäckerei. Er hatte den Wendepunkt bereits hinter sich und befand sich auf dem Weg zurück. Einige Kilometer weiter auf dem Parkplatz vor dem Strand traf ich auf das Frank Duo. Nach einem kurzen Wortwechsel lief ich an verstreuten Bunkern vorbei bis an die Spitze der Kimbrischen Halbinsel.

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Nach den obligatorischen Kontrollfotos und einen langen Blick auf den Horizont ging es wieder zurück durch die kleine Stadt Skagen und die Dünen.
Es folgten einige Kilometer auf Landstraßen mit nur wenigen Richtungsänderungen und der Wind blies stetig von vorne. Ich versuchte eine gleichmäßige Geschwindigkeit aufzubauen und nun tat auch noch der linke Fuß Beziehungsweise die Zehen weh. Dies war auch nicht verwunderlich, weil der linke Schuh ziemlich feucht war und die Haut aufgequollen. Also wieder anhalten und Zehen eincremen.
Das Gelände wurde zunehmend welliger und der Track wechselte zwischen Asphalt und Schotterwegen mit vielen Schlaglöchern. Besonders Bergauf waren die Schotterwege mit dem schweren Rad eine Herausforderung.
An den Anstiegen meldet sich das sich Knie mit einigen ordentlichen Stichen wieder zurück. Zum Glück brach die Sonne durch die Wolkendecke und gab mir neue Motivation weiter zu fahren.
Gegen Mittag wurde der Hunger und die Erschöpfung größer also verließ ich den Track und fuhr in eine nahe gelegene Ortschaft zu einem Supermarkt.
Natürlich kaufte ich mit dem Hunger zu viel ein und konnte nur einen Teil davon mitnehmen also aß ich den Rest auch noch auf. Die folgenden Kilometer besonders bergauf kam ich kaum voran, da der Magen noch mit verdauen beschäftigt war. Vielleicht hätte ich doch einen Tag in Skagen Pause machen sollen, um die Tour zu genießen anstatt mal wieder am Limit zu fahren.
Die Strecke wechselte nun alle paar Kilometer zwischen löchrigem Asphalt entlang von Feldern und kleinen Höfen und einigen Wanderwegen von denen einige ziemlich knifflig zu befahren waren, so dass ich ein paar Mal zur Sicherheit schob anstatt eine Sandige pisste hinunter zu fahren. In einem kleinen Waldstück traf ich auch Harald wieder, der mich beim hinab schieben überholte. Wir unterhielten uns kurz und er wollte sich eine Unterkunft in Alborg, dem nächstem Checkpoint suchen.

Einige Kilometer vor Aalborg überholte mich Benjamin sehr schnell und ich versuchte dran zu bleiben. Doch irgendwann bog er auf einen Parkplatz ab und ich fuhr alleine nach Aalborg weiter. Auf der Brücke über den Limfjord, dann das obligatorische Foto.
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Die Sonne war bereits am Horizont verschwunden und es wurde so langsam kühler. Ich dachte kurz darüber nach mir auch eine Herberge zu suchen, um nach drei Tagen mal zu duschen und nicht morgens zitternd meine Sachen zu packen, aber dann hätte ich den Schlafsack und die Isomatte auch umsonst mitgeschleppt. Also wieder Übernachten im Shelter. Dazu musste ich jedoch erst einmal aus Aalborg raus und das zog sich etwas. Mit dem beginnenden Abend und dem wenigen Wind kehrte die Motivation zurück und ich fuhr einen Hügel nach dem anderen. Um etwa 23 Uhr suchte ich im Navi nach einem Shelter und der nächste war 15 Kilometer entfernt. Eine kleine asphaltierte Straße führte verschlungen an einem See vorbei zu einem Parkplatz mit einem kleinen Gebäude und den angrenzenden Sheltern. Nach einer kurzen Überprüfung der Shelter und des Platzes räumte ich mein Equipment aus und lag wenige Minuten später im warmen Schlafsack. Ich hörte zwar noch einige Züge von der nahegelegenen Bahntrasse und die Klimaanlage des Touristikgebäudes, aber nach wenigen Minuten war ich eingeschlafen.


Transcimbrica 2020 Tag. 4: Das Transcimbrica Feeling

Dieser Tag sollte für mich der härteste der ganzen Tour werden. Doch erst einmal klingelte der Wecker um fünf Uhr und ich wachte so langsam auf. Es waren angenehme 8°C an diesem frühen Morgen und im Wald war es noch dunkel. Ich packte meine Sachen zusammen und diesmal saß jeder Griff so dass es nicht so lange dauerte. Beim Verlassen des Platzes entdeckte ich einen anderen Teilnehmer in einem der Shelter liegen. Das Rad erkannte ich aber nicht wieder. Am Touristikgebäude fand ich eine Toilette und nahm mir einige Minuten um Hände, Gesicht und Zähne zu putzen. Ein wenig Hygiene muss schließlich sein.
Auf Spotwalla verschaffte ich mir einen Überblick, ob ich vielleicht andere Teilnehmer auf der Strecke treffen würde. Im dunkeln ging es zurück auf die Strecke und so langsam begann der graue Tag. Ich hatte schon ziemlich Hunger, doch bevor ich einen offenen Supermarkt finden sollte gab es Riegelfrühstück. Erst um Acht Uhr fand ich einen Supermarkt und deckte mich wieder für den Tag und das Frühstück ein. Mit dem beginnenden Tag setzte neben dem stärker werdenden Wind auch Regen ein.
Ich beschloss nach dem Frühstück in einer Bushaltestelle meine gesamte Regenkleidung samt Neoprenhandschuhe anzuziehen. So waren bei dem regenreichen Tag zumindest meine Hände warm.
Der andauernde Gegenwind und der Regen machten ein Vorankommen an diesem Tag sehr schwierig. Dazu kamen noch die leicht wellige Topographie und die wechselnden Untergrundverhältnisse von Schotter, Waldwegen bis Asphalt. Es war schwer abzuschätzen, wie lange ich für eine Strecke brauchen würde. An einer Grundstückseinfahrt auf einem Hügel hielt ich kurz zum Essen an und von hinten kam Olaf mit seinem Velomobil hinauf gerollt. Ich machte das Verdeck auf und wir unterhielten uns kurz über das schlechte Wetter und ob er noch andere Teilnehmer gesehen hätte. Leider waren ihm an diesem Tag noch keine anderen Teilnehmer begegnet und mit ihm, in seinem windschnittigen Velomobil, konnte ich nicht mithalten. Es ist beeindruckend, wie er mit dem Rad über die Schotter- und Waldwege gekommen ist. Also machte ich mich wieder alleine auf den Weg ohne festes Ziel wie weit ich heute kommen wollte.

Der Wind nahm ab Mittag deutlich an Intensität zu und nun musste man selbst in den kurzen Abfahrten noch Gas geben, um voran zu kommen. Durch den starken Wind prasselte der Regen dauerhaft auf einen ein. Der Tag war ein Kampf gegen die Elemente. Ich sagte mir als innerliches Mantra von dem Wetter lässt du dich nicht unterkriegen, sondern du fährst weiter egal was kommt.
Es wurde so langsam dunkel und ich hatte außer dem Frühstück und einer Handvoll Riegel über den Tag noch nichts richtiges Gegessen also hielt ich in den nächsten Ortschaften Ausschau nach einem Supermarkt oder einer Pizzeria. In Baekke wurde ich fündig und versuchte während des Wartens meine Kleidung zu trocknen. Die Pizza war schnell weck und ich schaute auf dem Navi wo der nächste Shelter und die anderen Teilnehmer lagen. Einen Ort weiter in Vejen war ein Shelter und die beiden Frank’s. Also war das mein Ziel für heute.
Den Shelter in Vejen musste ich in der Nacht mit der Stirnlampe erst einmal suchen und über eine matschige Wiese laufen. An Ruhe war nicht zu denken, da sich in der Nähe eine kleine Rennstrecke befand, auf dem die Autos gut Hörbar im Kreis fuhren. Bei diesem Lärm und der matschigen Wiese auf dem sich der Shelter befand, ging ich wieder zurück und fuhr weiter.

Das Navi zeigte keine Shelter in der Umgebung an, also nutzte ich zum ersten Mal die Shelter App und steuerte zwei Shelter in der Nähe an. Leider konnte ich beide in der Dunkelheit nicht finden. Also musste ich frustriert und ausgekühlt weiter fahren bis zum nächsten Shelter auf dem Navi in etwa 34 Kilometer. Der Wind hatte kaum abgenommen und es begann wieder zu regnen. Der Strecke führte über eine Schotterstraße, die gerade neu belegt wurde so dass die Reifen in dem Material einsanken und sich der Widerstand vergrößerte. Der anstrengende Tag machte sich bemerkbar und die Erschöpfung nahm zu. Ich brauchte dringend eine Pause. Um 01:45 Uhr am Mittwoch erreichte ich den Shelter in Rise hinter einer Kirche. Jetzt noch in der Kälte Schlafsack und Isomatte rausgeholt und das Smartphone auf 5 Uhr gestellt. Nach einem Blick aus dem Shelter in die Umgebung schloss ich die Augen und schlief ein.


Transcimbrica 2020 Tag. 5 Die Rückkehr des Plattenexpress

Um Fünf Uhr riß mich das Smartphone aus dem Schlaf und ich spürte meine schweren Beine vom Vortag. Aber dann realisiere ich, dass es nur noch etwas 200 Kilometer bis nach Hamburg waren. Endlich mal duschen, frische Kleidung, kein frieren nach dem Aufstehen. Dies Motiviert mich die Sachen zu packen und mich wieder auf das Rad zu schwingen.
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In der Morgendämmerung verließ ich den Shelter in Rise und fuhr mit neuer Kraft durch kleine Dörfer und Bauernhöfe auf schlechtem Asphalt oder Schotterpissten, die das Rad und mich ordentlich durchschüttelten. Nach 33 Kilometern erreiche ich die Deutsch-Dänische Grenze und sofort wurden die Radwege schlechter.
In Flensburg fand ich einen Supermarkt und decke mich mit ein paar Kleinigkeiten für den restlichen Tag ein. In dem angrenzenden Mc-Donalds genehmige ich mir Kaffee und Kuchen als Frühstück. Währenddessen rollte Urs aus der Schweiz mit seinem Gravelbike mit den 29‘‘ Reifen heran. Wir tauschten uns über die vergangen Erlebnisse und besonders den gestrigen Tag aus. Sein Ziel war ebenso wie meines das Ziel in Hamburg noch heute zu erreichen. Einige Kilometer fuhren wir noch zusammen, doch in Flensburg trennten sich unsere Wege, da Urs in einen Fahrradladen wollte.
Es war ein sonniger Tag mit wenigen Wolken am Himmel, nur der Wind blies ordentlich von der Seite. Zum Trocknen befestigte ich meine nassen Socken und Handschuhe am Gurt meines Seat-Packs. Das Gras der weiten Weideflächen Schleswig Holstein bewegte sich wellenartig im Wind und wirkte wie ein grünes Meer.
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Trotz des Windes war ich hoch motiviert und fuhr so schnell es noch ging. Kurz vor der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal musste ich nochmal gegen den Wind kämpfen. Die Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal war die letzte Kontrolle vor dem Ziel und auf der anderen Seite machte ich Pause für einen kleinen Snack.
Nun kam auch Urs mit der Fähre an und wir fuhren zusammen gegen den Wind. Die Landschaft wurde nun leicht hügelig und der Track führte durch kleine Wälder. Irgendwann wies mich Urs darauf hin, dass wir diesen Teil der Strecke bereits gefahren waren, da beide Tracks irgendwann zusammen laufen. In einer Ortschaft verloren wir uns aus den Augen und ich setzte die letzte Etappe alleine fort. Etwa 20 km vor dem Ziel verlor mein Vorderreifen wieder Luft und leider so viel das ich zum siebten Mal den Schlauch wechseln musste. Mit dieser Plattenserie bin ich zwar nicht der führende der Transcimbrica, aber gut dabei.
Die Sonne ging bereits unter und bescherte mir einen wundervollen Sonnenuntergang. Am Abend erreichte ich endlich nach 4 Tagen und 20 Stunden das Cafè Timeless in Hamburg Blankenese.
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Nach einem Foto von mir, der Flasche Schnaps und dem Rad im Hintergrund wurde mir auch so langsam kalt und ich merkte die Erschöpfung. Entlang der Elbchaussee ging es in Richtung Hamburger Innenstadt und dann zum Hauptbahnhof. Natürlich wurde ich auf der Elbchaussee noch von ein paar netten Autofahrern angehupt, aber das war mir in dem Moment auch egal. Ich freute mich auf die Dusche und ein Bett.

Vielen Dank an Thees und Stefan für dieses tolle Abenteuer.
 

harald_legner

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Hach, das sind jede Menge schöne Erinnerungen.
In Nacht 3 auf dem Shelterplatz neben der Bahnstrecke, das war ich mal wieder. :)
 

Hoehenreiter

Gute Beine kann man nicht kaufen!
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@ChaosRandonneur

Ein ganz toller Bericht. 👍 Aus Interesse, war das dein erstes Bikepacking Abenteuer oder gehörst du zu den erfahrenen B-Packern?!?
 

harald_legner

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Ich überlege auch schon länger, ebenfalls ins Bikepacking einzusteigen. Mal sehen.
Unbedingt mache, es lohnt sich! Und wenn du dir für die ersten Touren etwas Ausrüstung leihst, wird der Einstieg auch nicht unendlich teuer, falls du es doch nicht so toll finden solltest. (Ist aber eher unwahrscheinlich. ;-) )
 

TheHoff85

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Klasse Bericht Jost! Im Nachhinein: Zwischendrin einmal Hotel/Pension oder bei der nächsten Tour wieder maximale Nutzung des eigenen Ballastes?
 

ChaosRandonneur

MItglied
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Technik & Ausrüstung bei der Transcimbrica 2020

Rad
  • Veloheld IconX
  • Reifen WTB Byway 40mm
  • SON Nabendynamo
  • BundM IQ-X Frontleuchte
  • SON Rücklicht
  • Schutzbleche
  • Profile Design Sonic Ergo 35a Auflieger

Taschen
  • Apidura (Rahmentasche 6,5 L, Oberrohr-Tasche, 1 L)
  • Ortlieb (Satteltasche 16,5 L, Lenkerrolle 9 L, Zusatztasche, 3,5 L)

Packliste
  • Schlafsack Exped Waterbloc -16° Daunenschlafsack
  • Isomatte Seat o Summit Comfort Plus insulated
  • Kissen Sea to summit
  • Kleidung:
    • 1 Baselayer kurz von Odlo
    • 3 Baselayer lang von Craft
    • Gore Bike Wear C3 Windstopper Radhose lang
    • Assos Bonka Evo Radhose lang
    • Beinlinge Gore Bike Wear Windstopper
    • Armlinge Assos
    • Rapha Brevet Windblock Langarmtrikot
    • Gore Bike Wear C5 Windstopper Langarmtrikot
    • 2 x Paar Wandersocken von Falk
    • 1x Neopren Socken von Sealskinz
    • 1 x Paar Socken von Craft (dünn)
    • Gore Shake Dry Stretch regenkacke
    • Gore Regenhose lang
    • Vaude Regenhose kurz
    • Cafe du Cyclist Audax Weste
    • 1 x Boxershort
    • 1x GripGrab CyclinGaiter
    • 3 x Paar Handschuhe (Roeckel Pino (dünn), GripGrap Neopren, GripGrap Optimus (dick))
    • 1 x Fizik Arctica X5 Schuhe SPD
  • Werkzeug / Ersatzteile
  • Elektronik:
    • Appconn 3000 Dynamo USB Ladegerät
    • Ersatzrücklicht (BundM IXXI LED)
    • Stirnlampe
    • 3 Ersatzakku (AAA) für die Stirnlampe
    • 2x paar Ersatzakku (AA) für Garmin EtreX
    • 1x Mico USB Kabel
    • Kopfhörer
    • Mobiltelefon
    • MP3 Player
    • Garmin EtreX 30
    • Garmin Edge 1030
  • Sonstiges:
    • Feuchttücher
    • Zahnbürste, Zahnpasta, Zinksalbe, Deo
    • Sitzcreme
    • 2 x Trinkflasche 950 ml
    • Kleines Drahtschloss
 

ChaosRandonneur

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@TheHoff85 im nachhinein ist das immer etwas schwierig zu beurteilen. Jetzt würde ich sagen das eine Übernachtung in einem Hotel allein für die Körperpflege und Regeneration besser gewesen wären. Aber dann hätte ich mir auch Vorwürfe gemacht, wozu ich den ganzen Tag mit dem Ballast durch die Gegend fahre.

Man könnte sich das Schlafequipment auch komplett sparen und nur in Hotels übernachten. Dies wäre auch kein Problem.
 

harald_legner

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Man könnte sich das Schlafequipment auch komplett sparen und nur in Hotels übernachten. Dies wäre auch kein Problem.
Für mich wäre in Dänemark eine feste Unterkunft nur ein allerallerletzter Notnagel. Aber bevor ich das mache, steige ich vermutlich eher noch in einen Zug nach Hause.
Ich liebe diese Shelter einfach zu sehr, als dass ich da eine Möglichkeit auslassen wollte. :)
 

Hoehenreiter

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@ChaosRandonneur top Liste. Werde ich mal im Netz zum suchen nutzen. In der Tat hält mich am meisten das draußen im Schlafsack pennen ab. War nie Camper oder "Zelter" und schlafe gerne indoor. 🙈
 

alexVspeed

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Für mich wäre in Dänemark eine feste Unterkunft nur ein allerallerletzter Notnagel. Aber bevor ich das mache, steige ich vermutlich eher noch in einen Zug nach Hause.
Ich liebe diese Shelter einfach zu sehr, als dass ich da eine Möglichkeit auslassen wollte. :)
...sprach der Süchtige.

Hi zusammen,

ja klasse Bericht, meinen Dank an den Autor. Ich finde Bikepacking/ Gravel auch irgendwie interessant, kann mich aber nicht mit diesem Wettkampfcharakter indentifizieren. Vielleicht bin ich auch schon zu alt :oops: dafür. Man gondelt hat auch mal so ganz gerne durch die Landschaft.
 

harald_legner

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...sprach der Süchtige.
:)
[...]Ich finde Bikepacking/ Gravel auch irgendwie interessant, kann mich aber nicht mit diesem Wettkampfcharakter indentifizieren.
Welcher Wettkampf?! Schau doch mal, ob du für Transcimbrica, Candy B., Hansegravel, Holygravel irgendwelche ernsthaften Ranglisten findest. Wirst du nicht.
Es wird von vielen ernsthaft gefahren und schnell, aber nicht gegen andere, höchstens gegen sich selbst.
 
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