Riccardo Ricco schmuggelt sich bei Jedermann-Rennen ein

Dieses Thema im Forum "Profis, Rennen und Rundfahrten" wurde erstellt von USPSRider, 21 Juni 2011.

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  1. Rawuza

    Rawuza Reise,Reise!

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    2.305
    Die Preise treiben? Achja, wenn die Sportler weniger kaufen, wird in kleineren Mengen produziert, und das treibt die Preise! Los Jungs, kauft EPO damit die Preise fallen:daumen:
    Ironie aus.
     
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  3. Thomthom

    Thomthom Kugelblitz

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  4. pjotr

    pjotr Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche

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    Für Laufen und Radfahren stimmt das teilweise, fürs "Kicken" sicher nicht. Wer in jungen Jahren sowas wie Ball stoppen, Spannstoß etc. nicht gelernt hat, lernt es später auch nicht mehr vernünftig.
     
  5. Reiner_2

    Reiner_2 Aktives Mitglied

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    Ärzte mögen BTM-Rezepte nicht, weil sie mit viel Bürokratie und hohen Kosten verbunden sind. Apotheken mögen BTM nicht, weil sie mit viel Bürokratie, hohem Aufwand für Lagerung und Logistik und damit hohen Kosten verbunden. Und wer zahlt letztlich die Kosten? Der Patient, falls er überhaupt einen Arzt findet, der es verschreibt. Wenn er einen findet, dann ist es für für ihn trotzdem ein Graus, denn er muss das Rezept beim Arzt und das Mittel in der Apotheke persönlich gegen Ausweisvorlage bestellen und abholen und zwar alle paar Tage wieder neu, weil nur Kleinmengen verschrieben werden dürfen. Und wenn es ganz dumm für ihn läuft, verschwindet das Mittel vom Markt, weil Ärzte und Apotheken sich den Aufwand nicht antun wollen und sich kein Hersteller mehr findet, der für die verbliebene Nachfrage noch Interesse an einer Medikamentenzulassung mit dem dafür erforderlichen Aufwand hat. Es gibt dafür einige Beispiele. Die Krankheit behält der Patient natürlich trotzdem.

    Der Doper geht dagegen zu seinem Dealer und bekommt unbürokratisch, was er haben will. Es kostet nur ein paar Euro mehr. Und der Dealer bekommt das Zeug auch ohne Medikamentenzulassung aus Litauen, Indien oder sonst woher. Auch dafür gibt es einige Beispiele.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 Januar 2018
  6. T-lo

    T-lo Attraktives Mitglied

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    Es stimmt für jeden Sport teilweise. Für den Spitzensport aber eben überhaupt nicht. Für keinen.

    - Klar kann ich auch mit 65 Jahren noch lernen, mit dem Fuß gegen einen Ball zu treten. Die Grundlage für Fußball. Ob ich allerdings mit 65 noch lernen kann den besagten Ball anzunehmen "wie die Großen", wage ich zu bezweifeln. Von der Fitness zum Ball hin zu spurten einmal abgesehen.
    - Klar kann ich auch mit 65 Jahren noch lernen, eine Hantel hochzuheben. Die Grundlage für Gewichtheben. Ob ich allerdings mit 65 noch die Technik erlernen werde die es braucht, um das Doppelte meines Körpergewichtes zu heben, wage ich zu bezweifeln. Von der Fitness, genügend Kraft dafür aufzubauen einmal abgesehen.
    - Klar kann ich auch mit 65 Jahren noch lernen, im Wasser nicht unterzugehen. Die Grundlage für Schwimmen. Ob ich allerdings mit 65 noch die richtige Koordination zwischen Armen und Beinen lernen kann, das flache im Wasser liegen und die richtige Atmung, wage ich zu bezweifeln. Selbst für Freistil, bei Delphin käme noch die fehlende Kraft dazu.
    - Klar kann ich auch mit 65 Jahren noch lernen schnell zu laufen. Die Grundlage für Joggen. Ob ich allerdings mit 65 noch die Technik lernen werde, den Fuß korrekt abzurollen und mich effektiv abzustoßen, wage ich zu bezweifeln.
    - Klar kann ich auch mit 65 Jahren noch lernen, mit dem Rad nicht umzukippen. Die Grundlage für Radsport. Ob ich allerdings mit 65 noch die Technik erlernen kann, auf einen Bordstein oder über Schlaglöcher zu springen, mich im 50Km/h schnellen Feld zu orientieren und die Bremskräfte zu dosieren, von Kurvenlage etc mal ganz zu schweigen, wage ich zu bezweifeln.
    - Klar kann ich auch mit 65 noch lernen, mit einem Darm/Nylon bespannten Schläger gegen einen Ball zu hauen. Die Grundlage für Tennis. Ob ich allerdings noch die richtige Technik vom Aufschlag, zB, lernen werde, wage ich zu bezweifeln.
    - und so weiter, und so fort


    "Die richtige Technik" steht dabei für das Optimum, das Talente und Spitzensportler ihrer Sparte erreichen müssen. Es steht nicht für das Erstgenannte, das jede nicht bettlägerige Person grundlegend ausführen kann, sofern körperlich-gesundheitlich dazu in der Lage.

    Dazu erneut der Verweis auf Kniebeugen: "kann" Jeder, machen aber die Meisten falsch. Und so komplex sind die doch eigentlich gar nicht. ;)
     
  7. fn2

    fn2 Aktives Mitglied

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    65 Jahre ist aber auch extremes Beispiel. Es gibt Leute, die behaupten, ab 18 Jahren wäre es nicht mehr möglich, eine Technik vernünftig zu erlernen. Das ist falsch, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Der Zeitfaktor ist der begrenzende Faktor. Im Alter kann man es erlernen, aber es dauert länger und ist auch anstrengender. Kinder erlernen spielend und wesentlich schneller. Aber wenn ich sehe, dass fast alle Kinder ihr Hobby nicht richtig ernst nehmen (1-2 x die Woche Training), dann nützt dir auch die beste Technik nichts. Und das sind schon die Begabten! Die Unbegabten machen in ihrer Jugend gar nichts! Begabung ist die Fähigkeit, eine Bewegung immer und immer zu wiederholen, ohne dass einem langweilig wird.
     
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  8. königderberge

    königderberge Aktives Mitglied

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    Bei den allermeisten hier und auch ausserhalb des Forums gehts es doch nicht um Spitzensport. Das ist doch nur ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung der einen Sport zum Broterwerb nutzt und das unter oft pervertierten Bedingungen, soll das dem Breitensportler der sich fit und gesund halten will wirklich als Vorbild dienen.

    Laufen und Radfahren kann ich ohne gross Trainerstunden in Anspruch zu nehmen mit etwas Übung schnell so ausführen dass mir der Sport Spaß macht und ich schnell Fortschritte mache. Beim Gewichtheben oder Stabhochsprung sieht das einfach ganz anders aus, da behaupte ich mal wird das dauern bis sich ein gewisser flow in der Bewegung einspielt, unter Anleitung selbstverständlich.
    Für den Hobbysportler sind 80% Qualität in der Bewegungstechnik ausreichend, ein 40jähriger der einfach ein paar schöne Stunden auf dem Rad verbringen und dabei vielleicht ein paar kg Gewicht verlieren will hat einfach keinen vernünftigen Mehrwert von einem Nosewheelie und wenns den vor ihm hinlegt legt er sich halt solidarisch dazu.
     
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  9. T-lo

    T-lo Attraktives Mitglied

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    Das mag zutreffen, bei Riccardo Ricco geht es aber doch eher um Spitzensport, und dessen Name steht ja nicht umsonst im Titel dieses Themas. Wobei: okay, da steht auch "Jedermann-Rennen". :D


    Ausgegangen ist die Diskussion übrigens von diesen Zitaten:
    Und da bleibe ich dabei: das ist in der Pauschalität der obigen Aussagen schlichtweg falsch.
     
  10. bernard79

    bernard79 Aktives Mitglied

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    349
    que?
    :p
     
  11. fn2

    fn2 Aktives Mitglied

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    WIggins bringt sich im Alter noch das Rudern bei. Ziel: Olympia.
     
  12. ronde2009

    ronde2009 Aktives Mitglied

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  13. arno¹

    arno¹ die erde ist eine scheibe

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    es gibt genauso wie ausdauer- oder kraft- auch psychisches doping in äußerst vielfältiger form, angefangen bei einfachen alltagsstimulanzien wie coffein oder alltagsmedikamenten wie beta blockern und schmerzmitteln über halblegale smart drugs bis hin zu harten drogen wie kokain oder anderen

    außerdem werden für die technischen fähigkeiten in der regel auch besondere körperliche fähigkeiten benötigt, die auch mit dem von dir genannten dummen doping beinflussbar sind

    nicht auszudenken, wenn einer wie messi nur eine stunde durchhalten würde. ist natürlich nur ein völlig fiktives beispiel ...

    gesendet vom telefon
     
  14. königderberge

    königderberge Aktives Mitglied

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    Nein, da gehts überhaupt nicht um Sport, sondern darum dass ein Ex Profi seinen Lebensinhalt verliert und damit nicht zurechtkommt weil er nichts anderes kann und kennt als Radsport, vgl. Ullrich.
    Ich warte noch auf einen Bericht dass Steffi Graf eine Woche Wellnessurlaub bei einem Liona Club Wohltätigkeitsturnier gewonnen oder Mike Tyson sich beim Kirmesboxen nen Hunni verdient hat, vielleicht spielen Lahm und Neuer auch bald gemeinsam in Rottach Egern Fussball und zeigen in der Kreisklasse mal wo der Hammer hängt.
    Nur im Radsport ist es anscheinend völlig normal dass Ex Profis wie Ludewig, Kohl und Co. sich in Hobbyrennen profilieren wollen.

    Ja, aber tendenziell auch nicht ganz falsch. :)


    Wer sagt dass Doping immer sinnvoll ist?
     
  15. alex1005

    alex1005 Aktives Mitglied

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    Leute, der Thread sollte um Ricco gehen. Soviel off Topic. In einer Klausur heißt sowas, Thema verfehlt.
     
  16. ronde2009

    ronde2009 Aktives Mitglied

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    2 April 2008
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    Der Titel ist eindeutig.
     
  17. Thomthom

    Thomthom Kugelblitz

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    9.740
    Die Hobbyletten dopen jetzt alle mit Vanilleeis,weil Ricco das auch nimmt,muß es ja was bringen!
     
  18. kochlöffel

    kochlöffel Exilfischkopf

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    271
    stimmt nicht ganz, ich bevorzuge unter anderem Schokoladeneis!!
    und das Zeug macht wirklich und nachweislich schneller (zumindest bergab)
     
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  19. applewoi

    applewoi Kein Titel

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    3.695
    In dem Zusammenhang dann als "very imbecile person" zu lesen

    Ich bin heute 3,5 h mit dem Crosser durch den Wald gebrettert und du so?
    Fernsehen war leider nicht dabei, aber Strava falls nachfragen kommen.
     
  20. königderberge

    königderberge Aktives Mitglied

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    25 November 2008
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    1.076
    Angeber :p
     
  21. fn2

    fn2 Aktives Mitglied

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    486
    Das meinte ich nicht. Viele Leute meinen, dass die Profis im Training genau so fahren würden wie im Rennen. Es gibt z. B. im Forum immer wieder die Frage, "wie komme ich am besten den Berg hoch?". Dann müsste man erst mal fragen, ob damit das Training oder das Rennen gemeint ist.
    Und damit es wieder zurück zum topic kommt, folgendes Beispiel: ein Sportler, der im Wettkampf nicht gedopt ist, kann im Training gedopt sein.