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Meral 650B Wald- und Feldwegerad für hügeliges Terrain

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Re: Meral 650B Wald- und Feldwegerad für hügeliges Terrain
Heute endlich die lang erwartete Post aus Japan in Empfang genommen.
Mit den Plättchen zum Gegenhalten der Feder können endlich die Bremsen montiert werden.

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Die Dinger sitzen etwas stramm und müssen noch ein wenig aufgefeilt werden.

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Bei den Felgen ist die Entscheidung nun doch zu Gunsten der Sellax ausgefallen. Somit habe ich für ein noch unbekanntes 650B-Folgeprojekt die Mavic Felgen in der Hinterhand. Die Felgen von Sella Berolinum sehen gut aus, sind sauber verarbeitet und lassen sich gut zentrieren. Erwähnenswert ist, dass die Speichenlöcher nicht versetzt gebohrt sind.

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Bezüglich der Naben habe ich mich gestern Nacht für die am wenigsten präferierte Lösung entschieden. Auch nach zwei Wochen des Überlegens konnte ich mich nicht so recht für eine der eigentlich an erster Stelle stehenden Exemplare entscheiden. Da für den Bau der Räder keine passenden Speichen vorrätig sind, habe ich für alle vier Alternativen mal die benötigten Längen errechnet. In der Hoffnung, dass in den Bergen von Speichen vielleicht doch die passende Länge hier ist, fand ich tatsächlich für die Suntour Naben einen Satz 274 mm Speichen. Zur Überprüfung der Berechnung habe ich mit denen mal Nabe und Felge verbunden und entschieden, dass mir die Kombination sehr gut gefällt. Da es sich leider nur um glatte 2 mm Chromspeichen handelt sind nun DD Niro Speichen geordert.

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Auch die Frage nach der passenden Blechbreite scheint sich nun gelöst zu haben. Die 32 mm Hutchinson Reifen bringen es auf den Sellax Felgen auf eine Breite von gut 30 mm. Somit scheinen mir 41 mm Bleche gerade noch ausreichend zu sein. Nun gilt es noch zu entscheiden, ob ich einen vorhanden Satz 40 mm 700c Honjos zurechtbiege oder doch die Berthoud Bleche bestelle.

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Die Honjos sehen aus wie dafür gemacht.
Wenn du für die Mavix wider Erwarten doch keine Verwendung hast, dann nehm ich sie auch.
 
Meine ich auch.

Bloß der Träger muss noch viel niedriger....

Der Träger wandert dann im Zuge der Blechmontage an die richtige Position. Leider hat der Träger kein extra Gewinde um mit dem Blech verbunden zu werden. Ich hoffe, dass das mit einer der beiden Schrauben die das Befestigungsblech halten realisierbar ist.
 
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Der Träger wandert dann im Zuge der Blechmontage an die richtige Position. Leider hat der Träger kein extra Gewinde um es mit dem Blech zu verbinden. Ich hoffe, dass das mit einer der beiden Schrauben die das Befestigungsblech halten realisierbar sein wird.
:daumen:
Würde ich mir was für einfallen lassen, R-Clip oder so.
 
Ich hoffe, dass das mit einer der beiden Schrauben die das Befestigungsblech halten realisierbar sein wird.
So würde ich es auch machen...zur Not eine längere Schraube verwenden.

Hier habe ich übrigens das Befestigungsblech durch ein etwas stärkeres Aluprofil ersetzt und unter dem Schutzblech montiert. Hält noch immer bestens. Das ist allerdings ein Träger, der sich unten an der Gabel abstützt und die obere Lasche hauptsächlich nur gegen das Verrutschen nach vorne und hinten sichert:
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Shit, habe gestern ein Konto erstellt. Da eröffnet sich einem eine völlig neue Welt... und ein weiterer Zeit- und Geldfresser.

Es gibt ja sooo viel schöne Fahrradteile... wie z.B. dieser Vorbau der gestern für verhältnismäßig wenig Geld aus England eingetroffen ist.
Der zieht aber auch schon wieder Folgeinvestitionen für den passenden Decaleur nach sich. Der wird vermutlich nicht ans Meral kommen, obwohl er auch da (wie eigentlich an jedem Rahmen) umwerfend aussieht.

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Die japanischen Fahrrad-Zeitschriften haben mir im Sommer einen völlig neuen Blick auf das ganze Fahrradthema eröffnet. Bisher bin ich beim Aufbau meiner "alten" Rädern meist mit einer relativ konservativen Vorstellung vorgegangen. Mit dem Aufbau des André Maury habe ich mich erstmals vom Diktat der "period correctness" abgewendet und genieße die neu hinzugewonnenen Freiheiten ausserordentlich. Den bis dahin verhassten Begriff "Retro", bzw. die Mischung aus Alt und Neu finde ich zur Zeit sehr inspirierend.

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Wasn das fürn Vorbau?
 
So würde ich es auch machen...zur Not eine längere Schraube verwenden.

Hier habe ich übrigens das Befestigungsblech durch ein etwas stärkeres Aluprofil ersetzt und unter dem Schutzblech montiert. Hält noch immer bestens. Das ist allerdings ein Träger, der sich unten an der Gabel abstützt und die obere Lasche hauptsächlich nur gegen das Verrutschen nach vorne und hinten sichert:
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Elegant. Wäre die Lösung zu windig für meinen handlebar support? Mehr als drei, vier Kilo werden da vorne wohl nicht transportiert werden.
 
Wie habe ich mir den R-clip vorzustellen?
Sorry ich hatte Deinen Beitrag nicht richtig gelesen, dass Du eine der beiden Schrauben des Befestigungsbleches nehmen wolltest.
Ich dachte an so ein ähnliches Teil wie für Berthoud Schutzblechstreben genommen wird, nur größer. Um eine der Querstreben montiert.
Deine Idee ist da eleganter, wenn es passt.
 
Elegant. Wäre die Lösung zu windig für meinen handlebar support? Mehr als drei, vier Kilo werden da vorne wohl nicht transportiert werden.
Da bin ich mir nicht ganz sicher. Anders als bei meinem Träger, muss bei Deinem Träger das hintere Befestigungsblech ja noch Vertikalkräfte aufnehmen. Aber bei einem ausreichend dickem Blech (das Originalblech ist ja erstaunlich dünn) könnte ich mir vorstellen, dass es klappt. Mir wäre es wohl einen Versuch wert...
 
Mittlerweile sind die Laufräder fertig. Bei den Blechen fiel die Entscheidung nun doch zugunsten der Berthouds aus.
Nun geht es um die Befestigung des vorderen Trägers. Ich frage mich, ob die von neongrün gezeigte Methode (siehe Zitat unten) in meinem Fall für ausreichend Stabilität sorgen wird.

Oder ist ein gewinkeltes Stahlblech (wie derzeit provisorisch angebracht, aber noch nicht zurechtgebogen) doch die stabilere Lösung?

Der Träger soll eine, im besten Fall per Decaleur befestigte Ostrich Tasche unterstützen.

Die Lenker-Vorbau Kombination ist derzeit noch nicht sicher entschieden. Somit auch noch nicht die Taschen-Befestigung am Vorbau. Wahrscheinlich wäre es sinnvoll mit der Befestigung des Trägers zu warten bis das Cockpit steht?

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So würde ich es auch machen...zur Not eine längere Schraube verwenden.

Hier habe ich übrigens das Befestigungsblech durch ein etwas stärkeres Aluprofil ersetzt und unter dem Schutzblech montiert. Hält noch immer bestens. Das ist allerdings ein Träger, der sich unten an der Gabel abstützt und die obere Lasche hauptsächlich nur gegen das Verrutschen nach vorne und hinten sichert:
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Das sieht doch schon super aus. Die Plattform ist waagerecht und der "Grabstein" hinten parallel zum Steuerrohr. Genauso sollte es sein.
Der Träger könnte höchstens noch ein Stück nach hinten, Richtung Steuerrohr. Der Grabstein muss ja nicht parallel zur Taschenrückseite sein, die darf ruhig etwas von vorne kommen und soll ja auch gerade sitzen. Das würde jetzt ein bisschen knapp.

Ich würde einfach das Langblech an den Knickstellen zurechtbiegen und den Träger daran befestigen, mehr nicht. Damit ist er ausreichend stabil und so wie vorgesehen befestigt. Wenn dann die Position der Tasche und des Decaleurs feststehen, kannst du den GT problemlos noch nach vorne und hinten verschieben, sofern nötig, und ihn dann mit einer längeren Schraube mit dem Schutzblech verbinden. Bis das soweit ist, kannst du das Schutzblech auch unverbunden lassen. Selbst wenn es dann auf der Probefahrt noch ein bisschen vorne wackelt, macht das ja nichts. Besser als zweimal gebohrt.

Die Variante mit dem Verstärkungsblech halte ich hier für völlig übertrieben. Es geht ja nur darum, das Blech am Wackeln zu hindern, und nicht darum, den Träger auf dem Blech abzustützen. Das ist bei dem großen Porteur-Rack von @neongruen ja etwas anderes, weil es da ja m.W.n. sonst keine Verbindung im oberen Bereich der Gabel gibt und der Träger mit der Verstärkung am Schutzblech gerade gehalten wird. Und du hast genug Platz zwischen Gabelkrone, Bremse und Schutzblech für das verstellbare Nitto-Blech, also alles sehr schön und gut, wie ich finde.
 
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