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Ein Bremsenvergleichsfred

ghostrider

... ein HAARIGER Typ.
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Hallo ihr edlen Radler,

weil man viel hört von allen möglichen Bremsen, deren Gewicht und Stabilität, die Bremsleistung in Abhängigkeit zum Baujahr etc. möchte ich an dieser Stelle fragen:

Wer hat in seinem Leben schon die Bremsen von mindestens 2 Gruppen/Marken (105/Ulle/DA oder Cent//Chor/Rec oder Mavic oder sonstwas) ausgetestet und kann diese hier mal vergleichend gegenüberstellen? Mir geht es jetzt NICHT um Beiträge wie: "Ich fahre 105 und bin zufrieden." Sondern hier soll es nur um Vergleiche gehen, wo möglichst objektiv über Unterschiede in

- Gewicht
- Flexibilität
- Verarbeitung
- Bremsleistung
- Stabilität
- Lebensdauer

und was Euch sonst einfällt, berichtet wird. Schreibt möglichst immer genaue Modellangaben dazu, damit man mit den Angaben auch was anfangen kann.

Warum frage ich so blöd? Weil ich aktuell 9fach 105er Bremsen fahre und mich frage, ob und was es besseres (ich meine stabileres, unflexibleres) geben könnte, die Bremsen scheinen ziemlich zu flexen. Bitte versucht so objektiv wie möglich zu bleiben, ein ShimanNO/ CampagNOlo-Krieg ist hier nicht erwünscht und bringt auch nicht wirklich weiter.

Natürlich könnte ich mir viel auch aus anderen Threads häppchenweise zusammensuchen, aber so konzentriert hab ich bis jetzt keinen Thread gefunden. Dann mal los!
 
Shimano 600 (single P) 330 g Original Brembacken -gut.
Dura ace 7402 (dual P )440 g original Bremsbacken -sehr gut(Stehen wie Ast).
D A 7700 (Dual P) 320 g mit orignal Bremsbacken - gut( leichte Verwindung )
mit kool stop -sehr gut.
Shimano 105 (single P altes Model) mit original Bremsbacken -mäßig.

Am besten haben mir die DA 7402 gefallen(leider auch die schwersten)und sie gefallen mir auch optisch am besten.
Andere Bremsen habe ich nicht gefahren.
 
Bei den Bremsen hängt auch sehr viel von den Belägen ab. Die gleichen Bremsen, können ganz unterschiedlich bremsen sobald man die Beläge austauscht.

Beispiel Ultegra/105 (2004) bremsen eigentlich fast gleich gut aber um Welten besser mit Kool Stop (bei mir Dual Compound).

Habe auch schon die älteren Modolo X-Eras Bremsen gebremst und die waren damals ziemlich gut, kommen aber nicht im geringsten an die Leistung heutiger Bremsen ran, auch wenn es sich um günstige Ausführungen handelt.
 
Bin die 2005er Ultegra Bremse eine Saison gefahren und war nicht zufrieden mit der Bremspower!

Dann eine Saison mit der aktuellen Dura Ace - Top Bremsleistung!!

Jetzt fahre ich die FRM Caliper2 Ti -- Bremsleistung irgendwo zwischen der alten Ultegra und der aktuellen Dura Ace aber bescheiden einzustellen! Dafür halt um die hälfte leichter als eine Ultegra!!
 
b-r-m schrieb:
btw: wer bremst verliert!

Lieber Tod als Schwung verlier'n! :D

Noch nicht erwähnt wurde übrigens die immer wieder gerne verwendete "Gesichtsbremse". Damit kommt jeder auf kürzester Strecke zum stehen, egal wie brutal die Abfahrt auch ist. Leider verschleißen die Backen nur arg schnell... ;)
 
b-r-m schrieb:
Die hier geposteten notwendiger Wiese subjektiven (was sonst) Eindrücke werden völlig invalide bleiben, solange nicht alle Reibungspartner (Brems"gummis", Felgen, Reifen, Untergrund) systematisch erfasst wurden. Die Bremskörper werden den geringsten Anteil an der Gesamtvarianz ausmachen, solange es sich - und das ist zu erwarten - in der Hauptsache um die bei allen Herstellern seit langem vorherrschenden Dual Pivot Bremskörper handelt.

--
btw: wer bremst verliert!

Dies ist richtig. Vielleicht könnte man sich in diesem Thread dann darauf beschränken, die Parameter zu posten, welche direkt mit dem Bremskörper zusammenhängen. Dies wären z.B.

- Gewicht
- Flexibilität
- Haltbarkeit der Lager usw.
- Verarbeitung

Bin auch dankbar für Hinweise zu anderen Herstellern als Shimano, also Mavic, Tektro, Campa, Extreme.... Hauptsache rennradkonform. Und dran denken- Vergleiche sind gefragt. Danke!!!

@Teutone: (VORSICHT! Anatomische Einzelheiten! Zarte Gemüter nicht Weiterlesen!) Alter Haudegen, Du darfst nicht wegen des hohen Verschleißes der Backen gleich alle Gesichtsbremsem verreißen. Nach den Backen kommen diverse Knochen und die Zähne, die sind, denke ich, nicht so schnell durchgebremst. :D Weil diese Art zu bremsen aber den Asphalt sehr verschmutzt, ist vielleicht doch ein Helm empfehlenswert.
 
Mit Shimano-Bremshebeln ist der Druckpunkt generell weicher als mit Campagnolohebeln. Die Shimanos sind progressiv, dh. sie holen am Anfang des Hebelwegs mehr Seil ein als am Ende, dadurch ist der Druckpunkt weicher. Zusätzlich sollte man auch die Zughüllen berücksichtigen. Wenn dir dei Druckpunkt zu weich ist kannst du mal Nokons probieren.
Die 9Fach DA-Bremse war recht weich, die Serie davor war viel steifer (hat aber über 400g gewogen). Ob das mit der 105er Serie ähnlich war weis ich allerdings nicht.
Der Wechsel von Shimano Ultegra 9Fach auf Mavic hat bei mir einen um einiges härteren Druckpunkt gegeben, ein Campafahrer hat den DP trotzdem Griff in Butter genannt.
 
2005er 105 mit Original-Belägen auf WHR 550 und Easton Tempest II Alu:
Bremsleistung befriedigend +

2005er Ultegra mit Original-Belägen auf 2005er Ksyrium Elite
Bremsleistung gut

2005er Ultegra mit Dura Ace-Belägen auf 2005er Easton Tempest II Alu
Bremsleistung sehr gut

Die letztere Variante werde ich auch noch mit den Ksyrium Elite testen, Info folgt (wenn ich dran denke ;) )
 
bisher Campa Centaur - gigantische Power mit original Belägen.

Jetzt DuraAce05, mit original Belägen, butterweich - ich fühle mich nicht sicher.

Eindruck ist sicher subjektiv, hätte ich erst DuraAce und danach Campa hätte mich vielleicht der harte Druckpunkt gestört. Es kommt meiner Meinung nach darauf an, an was man sich gewöhnt und was man mag. Mir ist ein harter, klar definierter Druckpunkt wesentlich lieber.

Grüße

t.t.
 
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